In Brandenburg sieht es aus wie überall in Deutschland: Sprit- und Strompreise gehen durch die Decke, Unternehmen kämpfen mit Schwierigkeiten, die ihnen Politiker eingebrockt haben, das Wirtschaftswachstum stagniert oder sinkt. Doch für die Minister scheint Regieren ein einziger Kindergeburtstag zu sein. Mit Kinderbildern wird die neue Regierung vorgestellt.
Screenprint via Facebook / Unser Brandenburg
Dass für Deutschlands dysfunktionale Eliten die Republik nur ein Kinderzimmer ist, in dem sie als Kinderzimmer-Tyrannen herrschen, ihre Eltern drangsalieren und Wutanfälle und Trotzattacken ausleben, wenn sie nicht bekommen, was sie wollen, wenn einige Medien es wagen, wenige genug, die Wahrheit über die verzogenen Gören zu schreiben, anstatt ihnen wie ARD, ZDF, ZEIT, FAZ uvm. nach dem Munde zu reden, hat neulich Brandenburgs neue Regierung dokumentiert.
Medienberichten zufolge hat das Landesmarketing Brandenburgs Kinderbilder von neun der zehn neuen Minister publiziert. Die Bilder wurden bei Instagram und bei Facebook (Unser Brandenburg) gepostet mit dem Satz: „Die neue Landesregierung in der Kinderfoto-Edition“. Damit man weiß, mit wem man es zu tun hat. Für Brandenburgs Minister scheint Regieren ein einziger Kindergeburtstag zu sein.
Brandenburgs neuen Innenminister Jan Redmann beispielsweise sieht man als etwa Zweijährigen mit Schnuller im Mund auf dem Töpfchen sitzen. Darüber, dass man Redmann die Kompetenz für die Migration entzogen hat, hilft sicher der Schnuller aus Kindertagen hinweg. Bei einem Verfassungsschutz, der leidenschaftlich gern „der Plumpsack geht um“ spielt, zeigt schon das Foto aus Kindertagen, dass Redmann die richtige Besetzung für den Posten des Innenministers ist, zumal er seine Qualitäten als E-Rollerfahrer selbst unter Alkoholeinwirkung unter Beweis stellte.
Gordon Hoffmann – auch CDU – in blauer Latzhose schaffte zwar, wie die BZ mitteilt, die 10. Klasse nur mit „Ach und Krach“ und war „stinkend faul“ in der Schule, aber es ist genau das, was ihn in Woidkes großer Kindergartengruppe für den Posten des Bildungsministers prädestiniert. Da Brandenburg im Bildungsmonitor an vorletzter Stelle steht, mag sich Woidke gedacht haben, kann der „Schulversager“ Hoffmann auch nichts mehr verderben. Weil es mit der Ausbildung zum Zentralheizungs- und Lüftungsbauer nicht so recht zu klappen schien, studierte Hoffmann an einer Fachschule Sozialpädagogik. Das kommentiert sich selbst.
Manja Schüle sieht man strebsam, wie die BZ schreibt, auf dem Schulweg mit Pippi Langstrumpf-Zöpfen. Strebsam ist sie – in der SPD reicht das. Dass sie nach der Friedlichen Revolution zu den Jusos ging, ist bekannt – und auch, dass, wenn man im Funktionärswesen Karriere machen will, keine wirkliche Wissenschaft, sondern etwas mit „Politik“, dem man aus Mitleid das Wörtchen Wissenschaft angehängt hat, studiert. Dass Bildung und Kultur in Brandenburg einen Aufschwung nehmen und die Herrschaft der SPD gefährden könnten, steht jedenfalls beim Bildungsminister und bei der Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur nicht zu befürchten.
Derzeit gehen die Benzin-, Diesel- und Strompreise durch die Decke, kämpft das PCK Schwedt mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten, die ihr Habeck, Kellner und Woidke eingebrockt haben, wird die Zukunft von Arcelor Mittal in Eisenhüttenstadt immer fragwürdiger, wird das Wirtschaftswachstum in 2025 in Brandenburg wohl bei minus 1,0 Prozent gelegen haben. Das reißt dann auch Tesla nicht mehr raus. In Südbrandenburg drohen Umsatzrückgänge von bis zu 11 Prozent, die Elektrostahlproduktion in Hennigsdorf und Brandenburg an der Havel stehen auf der Kippe, wenn kein Industriestrompreis von 5 Cent kommt. Im Mittelstand sieht es verheerend aus, sind Geschäftsaufgaben an der Tagesordnung.
Doch die Regierung ist beim Kindergeburtstag und verbittet sich energisch jede Störung.

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