Edith Stein – Sache der Freiheit ist es, dem Gewissen zu folgen

„Was heißt es, daß der Mensch für sich verantwortlich sei? Es heißt, daß es an ihm liegt, was er ist, und daß von ihm verlangt wird, etwas Bestimmtes aus sich zu machen. Person sein heißt, ein freies und geistiges Wesen sein. Daß der Mensch Person ist, das unterscheidet ihn von allen Naturwesen.“

Am 9. August 1942 wurde die Philosophin, die Katholikin jüdischer Herkunft, die Karmelitin Edith Stein von den Nationalsozialisten in Auschwitz ermordet. Wir wissen nicht, welchen Reichtum an Gedanken sie der Welt noch geschenkt, welche unverhoffte Wendung ihre Philosophie noch genommen hätte, denn sie wurde mitten aus dem Denken gerissen. In dieser Biografie gehe ich dem Leben, dem Denken und dem Glaubensweg dieser bedeutenden Persönlichkeit des 20. Jahrhunderts nach, deren Werk in einer Zeit wachsender metaphysischer Not immer wichtiger wird:

Im Sommer 1921 begann Edith Stein mit der Lektüre der Autobiografie der heiligen Teresa in Bergzabern, deren Leben und Denken sie überwältigte. Die Lektüre machte ihrem „langen Suchen nach dem wahren Glauben ein Ende“. Der Ruf überkam sie so unzweideutig und unzweifelhaft, dass man beinahe stutzig werden kann. Sie, die zeitlebens dem Geheimnis des Wesens und dem Sinn von Sein – also dem Sinn des Lebens – auf der philosophischen Spur war, die sich immer neu annäherte, findet nun im Katholizismus die Antworten, nach denen sie sucht. Oder hatte sie unbewusst nach einer höheren Ordnung gesucht? Einer Ordnung, die nicht Menschenwerk ist? Wie vergänglich Menschenwerk ist, hatte ihr der Krieg und das Ende des Kaiserreiches, in das sie hineingeboren worden war und das sie deshalb auch für ewig gehalten hatte, gezeigt. Tief in ihrer Seele schien eine Sehnsucht nach dem Unbedingten gelebt zu haben. (…)

Diesem Verlangen nach Wahrheit kann aber nichts und niemand entsprechen, außer das Ewige, das Reine, Klare, das Liebende. Gott ist der Einzige, der ihrer Unbedingtheit standhält. In diesem Sinn wies ihr Teresa den Weg, die auch eine Frau war in einer Männerwelt und sich keinesfalls bereitfand, den Platz einzunehmen, den man ihr zuteilte. Überhaupt kennzeichnete das die großen Mystikerinnen wie Mechthild von Magdeburg, Gertrud von Hackeborn, Gertrud von Helfta, Marguerite Porète, die Beginen und schließlich Teresa von Ávila: Sie suchten sich ihren Weg selbst und erkannten nur eine Autorität an – Jesus Christus.

Auch wenn dieses Erweckungserlebnis sehr stark an die berühmte Stelle in den „Confessiones“ des Augustinus erinnert, schielte Edith Stein nicht nach einer Literarisierung, sondern stellte diese für sie wichtigen Tage und Wochen in Bad Bergzabern wahrheitsgemäß dar. Am Morgen nach der Lektüre stand ihr Entschluss fest, katholisch zu konvertieren. Die innere Ordnung würde sich durch diesen Schritt etablieren. Teresas Beispiel machte ihr Mut und inspirierte sie. Man darf nicht vergessen, dass der mystische Weg für diese Frauen auch ein Weg der Emanzipation war.

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Edith suchte den katholischen Pfarrer in Bergzabern, Eugen Breitling, auf. Nachdem sie mit ihm alles geklärt hatte, kehrte sie am 3. August 1921 nach Breslau zurück und studierte die Werke Søren Kierkegaards und setzte ihre Lektüre der Teresa von Ávila fort. Doch nicht die radikale Gottferne des Menschen Kierkegaards überzeugte sie (die für Martin Heidegger wichtig werden sollte), sondern der Aufstieg Teresas zu Gott, ihr Bemühen, mit ihm ins Gespräch zu kommen. Ihre Mutter und ihre Familie weihte sie in ihre Pläne nicht ein.

Am 1. Januar 1922, am Hochfest der Beschneidung Christi, ein jüdisch und zugleich christlich zu verstehendes Fest, trat Edith Stein im weißen Hochzeitskleid von Hedwig Conrad-Martius vor den Altar. Breitling hatte die Genehmigung erwirkt, dass Conrad-Martius, obwohl sie Protestantin war, als Patin für Edith Stein stehen durfte. Einen Tag später empfing Edith Stein die erste heilige Kommunion. Am 2. Februar 1922 wurde sie durch den Speyrer Bischof Dr. Ludwig Sebastian gefirmt. (…) Später ließ Edith Stein anklingen, dass sie zu dieser Zeit schon bereit gewesen wäre, ins Kloster zu gehen, doch brachte sie es nicht übers Herz, ihrer Mutter das anzutun, wo schon die Taufe allein, die Konversion geeignet war, ihr das Herz zu brechen.

In der Tat, die jetzt anstehende Reise nach Breslau unternahm sie keineswegs leichtfüßig. Nachdem sie ihre Mutter informiert hatte, verwies diese ihre Lieblingstochter des Hauses. Als streng gläubige Jüdin konnte sie den Schritt ihrer Tochter weder nachvollziehen, noch ihn tolerieren. Zumal sie vorab nicht einmal mit einbezogen wurde.

Doch die wissenschaftliche Arbeit fehlte Edith Stein, vor allem der intellektuelle Austausch. Die Besuche in Bad Bergzabern bei Theodor Conrad und der Freundin Hedwig Conrad-Martius wurden so für sie eine wichtige Brücke in die philosophische Welt. Möglicherweise hatte Edith Stein 1922 in Bergzabern von Alexandre Koyré dessen Descartes-Buch bekommen, auf jeden Fall begann sie mit Hedwig Conrad-Martius dessen Übersetzung aus dem Französischen ins Deutsche. Über Koyré gewann sie eine eigene Einführung in die Scholastik und ein stärker werdendes Interesse an Thomas von Aquin, denn Koyré stellte das Bild René Descartes als rationalsten und ersten Denker der Neuzeit infrage und versuchte zu zeigen, wie sehr Descartes dem Denken der Scholastik verhaftet war. (…) Über Vermittlung erreichte Edith Stein außerdem die Anfrage des Theatiner-Verlages, Kardinal John Henry Newman zu übersetzen. Newman konvertierte als anglikanischer Geistlicher zum Katholizismus und wurde zu einem der wichtigsten religiösen Schriftsteller und Theologen des 19. Jahrhunderts. (…)

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Die Übersetzungsarbeit hatte ihre Sehnsucht nach wissenschaftlichem Arbeiten erneut entfacht. In der Beschäftigung mit Thomas von Aquin und dessen durchgearbeiteten Begriffsapparat wurde ihr wieder bewusst, wie sehr der Phänomenologie genau diese begriffliche Präzision fehlte. Ihr wurde immer klarer, dass gerade phänomenologische Methode und scholastische Begriffsdisziplin einander ergänzen würden. Sie malte sich aus, Husserl mit Thomas von Aquin zu konfrontieren. Schnell wuchs in ihrem Kopf ein Wissenschaftsprogramm, das sie über Jahre hätte beschäftigen können. Der Philosoph Erich Przywara machte sie aufmerksam auf die Quaestiones disputatae de veritate des Thomas von Aquin, die zum einen nicht übersetzt und zum anderen in einem nicht ganz einfachen Latein gehalten waren. Ihr Ehrgeiz war gepackt: 1925 bat Edith Stein um die Reduzierung ihrer Lehraufgaben, die ihr bewilligt wurde, und begann mit der Übersetzungsarbeit, mit dem Versuch, Thomas korrekt in ein heutiges und verständliches Deutsch zu bringen. (…)

Mit dieser Übersetzung ist der Bann gebrochen und Edith Stein verabschiedet sich vom Abschied von der Wissenschaft. Sie begann, erneut an einer Habilitationsschrift zu arbeiten, diesmal sollte im Mittelpunkt die Vorstellung von „Potenz und Akt“ des heiligen Thomas stehen, von Möglichkeit und Wirklichkeit, auch von letzter Wirklichkeit. Langsam schälte sich die Vorstellung bei ihr heraus, die Letztbegründung der Phänomenologie nicht in der irdischen Existenz zu suchen, sondern in der Quelle der Existenz, bei Gott, dort, wo auch Descartes angesetzt hatte, wie sie von Alexandre Koyré erfahren hatte.

In der zweiten Hälfte der 1920er-Jahre erreichten Edith Stein immer mehr Anfragen zu bildungspolitischen Fragen oder zu Fragen der Stellung der Frau in der Gesellschaft, zu Fragen der Emanzipation der Frau zu sprechen. Sie versuchte, keinen Vortrag abzulehnen. Zuweilen sprach sie ohne Manuskript zwei Stunden lang, vor 500 Menschen in ihrer ruhigen, logischen Rhetorik, der jegliche prätentiösen Effekte fremd waren.

Sie war in die Wissenschaft und in das öffentliche Leben zurückgekehrt. Es war Martin Heidegger, der Edith Stein empfahl, es noch einmal mit einer Habilitation zu versuchen, und Heinrich Fink wies sie auf ein Stipendium der Görres-Gesellschaft für Habilitanden hin, das sie auch erhielt. (…) 1931 kündigte sie in Sankt Magdalena. Fing nun – zehn Jahre verspätet – die wissenschaftliche Kariere doch noch an?

In Absprache mit dem Freiburger Philosophen Martin Honecker versuchte sie also in ihrer Habilitationsschrift „Potenz und Akt“ das Werk Thomas von Aquins mithilfe der phänomenologischen Methode zu erkunden, wenn man so will: auszuhorchen, auszudeuten. (…) Doch wieder blieb Edith Stein eine herbe Enttäuschung nicht erspart, denn Honecker musste ihr mitteilen, dass ihre Schrift und ihre frühere Lehrtätigkeit eine Habilitation zwar durchaus rechtfertigen würden, doch aufgrund der wirtschaftlichen Lage derzeit nicht durchsetzbar wäre. Diese Antwort ereilte sie 1931. (…)

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Aber sie hatte sich entschieden. Edith Stein wollte mit ganzer Kraft ihrem wissenschaftlichen Programm folgen. (…) Martin Heidegger hatte sich 1926 mit „Sein und Zeit“ von Edmund Husserl emanzipiert. Er hatte seinen philosophischen Weg gefunden, der das In-der-Welt-Sein des Individuums, das Geworfensein in die Existenz zum Thema machte. Ein Weg, der ihn weg von Gott führte, die Metaphysik infrage stellte, indem er mit großer Geste die Philosophiegeschichte von Platon bis Nietzsche zu einem Irrweg erklärte. Heideggers fortwährende Destruktion und seine Etymologisierung von Philosophie kam der Krisenstimmung nach dem Ersten Weltkrieg entgegen, verlieh der Krise der Institutionen und des Lebens, dem Gefühl der Vereinzelung in der Massengesellschaft, der Entfremdung des Menschen von sich selbst einen philosophischen Ausdruck. (…) Er verharrte allerdings in der Forderung des Wesentlich-Werdens des Menschen, der sich selbst übergipfeln sollte, indem er die Verdinglichung abstreifte, indem er destruierte, was ihn gefangen hielt und den Nihilismus überwand.

Edith Stein ging den entgegengesetzten Weg, den Weg vom Menschen hin zu Gott. Polemisch fragte sie gegen Heidegger, wer denn, wenn der Mensch tatsächlich in die Existenz geworfen wäre, der Werfer wäre. (…) Der Sinn von Sein, der sie schon seit frühester philosophischer Beschäftigung umtrieb, war für Edith Stein nicht Zeit – wie Heidegger behauptete –, sondern Ewigkeit. Das Wesen des Menschen bestand nicht im Geworfensein in die Existenz, sondern in seinem Aufgehobensein in Gott. Der Mensch wird Person, wenn er seine Möglichkeiten erkennt und verwirklicht, die Potenz aktualisiert, sie zum Akt macht und sich als Handelnder erlebt. (…)

In dieser Situation, in der sie zwischen Baum und Borke stand – in Speyer hatte sie aufgehört, die Habilitation wurde abgelehnt und durfte wieder einmal als gescheitert angesehen werden –, erhielt sie das Angebot, am Deutschen Institut für wissenschaftliche Pädagogik in Münster als Dozentin für Fragen der Mädchen- und Frauenbildung anzufangen. Sie war die berühmteste Unberühmte, hatte sich durch ihre zahlreichen Vorträge einen soliden Ruf in der katholischen Bildungsarbeit als Kämpferin für die Mädchen- und Frauenemanzipation erworben und wurde in Phänomenologenkreisen als Philosophin und als Phänomenologin geschätzt.

Letzteres nützte ihr allerdings nicht allzu viel, denn en vogue war eben Husserls Phänomenologie, und Heideggers und Karl Jaspers Existenzphilosophie galten philosophisch als le dernier cri, als moderner letzter Schrei. Außerdem erlebte das marxistische Denken auch durch die Kritische Theorie und den Aufstieg der Soziologie einen ungeheuren Aufschwung. Georg Lukács, Walter Benjamin, Theodor W. Adorno, Siegfried Kracauer beherrschten virtuos die öffentliche Diskussion. (…)

In Münster hielt sie dann auch die Vorlesung zum christlichen Menschenbild, das Erziehung fundieren musste, zum „Aufbau der menschlichen Person“, im Grunde also zu den Themen, die sie seit ihren frühen Arbeiten zur Einfühlung beschäftigten. In der Vorlesung gelangte Edith Stein zu Einsichten, die über die Schrift Potenz und Akt hinausreichten und auf ihr philosophisches Projekt, das thomistische Denken mit der Phänomenologie zu entdecken, zurückwirkten.

Mehr noch, die Auseinandersetzung mit der Anthropologie wird im Zusammenspiel mit der Phänomenologie und dem Neothomismus zur Ausprägung ihrer eigenen Philosophie, zu ihrem Hinausgehen über Husserl werden, zu einer Philosophie, die man personale Phänomenologie nennen könnte, denn ihr Denken ging von der Person aus, die sie als einen um eine Mannigfaltigkeit an Möglichkeiten bereicherter Mensch sah: „Was heißt es, daß der Mensch für sich verantwortlich sei? Es heißt, daß es an ihm liegt, was er ist, und daß von ihm verlangt wird, etwas Bestimmtes aus sich zu machen. (…) Person sein heißt, ein freies und geistiges Wesen sein. Daß der Mensch Person ist, das unterscheidet ihn von allen Naturwesen.“

Historische Reden
"Auch der Mensch hat eine Natur"
Nicht aus seinem unpersönlichen, einsamen Geworfensein in die Existenz ergeben sich die Möglichkeiten, das Personwerden des Menschen, sondern aus seiner Gottebenbildlichkeit. Zur fundamentalen Vorstellung ihrer Philosophie wird das Axiom, dass „jeder Mensch … ein Gottsucher und darin am stärksten dem Ewigen verbunden“ ist. „In allem Schönen und Guten, was der Mensch in sich und um sich findet, ahnt er ein Höchstes über sich und allem und fühlt sich angetrieben, es zu suchen und ihm zu dienen.“ (…)

Diese Entscheidung, die Edith Steins Philosophie vorausgeht, wurde im metaphysischen Raum getroffen, sie ist nicht philosophisch, sondern vorphilosophisch und bedingt daher Philosophie. Sie beruht auf der der eigenen Biografie abgerungenen Überzeugung, dass der Mensch das Tiefste und Eigenste, was er ist, Gott verdankt, „Gott allein, und alles, was er irdischen Gemeinschaften verdankt, verdankt er mittelbar Gott. (…). Was ich zu verantworten habe, das habe ich vor Gott zu verantworten. Worin es besteht, d.h. was meine Pflicht ist, das sagt mir mein Gewissen. Ihm zu folgen ist Sache meiner Freiheit.“

Das Gewissen jedoch ist im Wort Gottes gefangen, sagte Martin Luther 1521 in Worms, nachdem er zuvor die Freiheit eines Christenmenschen in einer großen Schrift begründet hatte. Genau diese Dialektik der Freiheit – frei und unfrei zu sein – hatte Edith Stein im Blick, wenn sie weiter ausführte: „Es gibt in jedem Menschen einen Bezirk, der frei ist von jeder irdischen Bindung, der nicht von andern Menschen stammt und nicht von andern Menschen bestimmt wird. Hier steht er allein vor Gott. Das ist das Innerste der Seele, das schlechthin individuelle und freie Ich, das personale. Was es durch seine Abstammung empfangen hat, das ist ihm in die Hand gegeben, um es zu gestalten und in seinem Wirken fruchtbar werden zu lassen. Das Wirken ist zumeist Wirken in Gemeinschaften.“

Und dann schreibt sie plötzlich über sich, über ihre Lebensoptionen, denkt über sich im philosophischen Genre nach, indem sie über alle reflektiert: „Es kann einem Menschen aufgegeben sein, vorwiegend in einer engeren Gemeinschaft zu wirken, etwa in der Familie. Es kann sich der Sinn seines Daseins in diesem Wirken erfüllen, ohne daß er sich der Zugehörigkeit zu einer größeren Gemeinschaft bewusst ist und sich ihr verpflichtet weiß; es kann dies Wirken im engen Kreis dennoch für die größere Gemeinschaft fruchtbar sein. Es kann eines Menschen Beruf sein, seine ganze Kraft im Dienst seines Volkes einzusetzen. Leben und Gedeihen eines Volkes ist daran gebunden, daß es Menschen gibt, die diesen Beruf haben und ihm folgen. Es gibt aber auch Menschen, die herausgerufen werden aus ihrem Volk und ihrer Verwandtschaft. Kann sein, daß ihre Sendung an andere Völker geht. Es kann aber auch sein, daß der Herr sie für sich selbst aussondert. Aus der Erlösungsordnung wird es begreiflich, daß auch ein völlig weltabgeschiedenes und von aller irdischen Gemeinschaft gelöstes Leben für die Menschheit fruchtbar sein kann. Aber der Wert des Menschen bemisst sich nicht danach. Nicht, was er für eine Gemeinschaft leistet – für Familie, Volk, Menschheit – ist letzter Maßstab seines Wertes, sondern ob er dem Ruf Gottes folgt.“

Leicht redigierter und gekürzter Auszug aus:
Klaus-Rüdiger Mai, Edith Stein. Geschichte einer Ankunft. Leben und Denken der Philosophin, Märtyrerin und Heiligen. Kösel Verlag. 352 Seite, 22,00 €.


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Kommentare ( 2 )

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2 Comments
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RMPetersen
2 Monate her

Mit ihrer Suche nach Wahrheit würde eine Person wie Edith Stein heute bet den Deutschen Katholiken wie der EKD als Querdenker und Schwurbler verfolgt.

Ticinese
2 Monate her

Mystik statt Ratio, Religion statt Wissenschaft? Ja, wohl jeder grübelt irgendwann über den Sinn des Lebens nach – und die Antworten der Philosophen könnten nicht unterschiedlicher ausfallen.
Da fällt mir immer die Belehrung des weisen Silen an König Midas ein: »Elendes Eintagsgeschlecht, des Zufalls Kinder. Was zwingst du mich dir zu sagen, was nicht zu hören für dich das Ersprießlichste ist? Das Allerbeste ist für dich gänzlich unerreichbar: Nicht geboren zu sein, nicht zu sein, nichts zu sein.