Politik und Staat haben ihre Kernaufgabe der Krisenvorsorge gröbst fahrlässig nicht wahrgenommen und ganz im Gegenteil auch noch heimische Ressourcen der Krisenmeisterung zerstört.
Schlimmer als Covid19 nennt Kanzler Merz die Krisenwelle aus der Straße von Hormuz. Damit verrät er unabsichtlich, wie er vorhat, die Krise zu nutzen. Das Stichwort „Lockdown“ erinnert jeden daran, der hören kann, wie man mit Angst ganze Völker unter Kontrolle bringen und lenken kann.
Geübte Zeitgenossen werden sich schon darauf einstellen, mit welchem Energie-Regime nach dem Corona-Regime die politmediale Klasse die Bürger überziehen wird. Das Prepper-Arsenal – schwant dem Beobachter – könnte sich ganz erheblich erweitern.
Die Wahrheit von Hormuz hat zwei Teile. Die erste stellt die Propaganda als einzige dar. Der fehlende Nachschub an Öl und Gas als Folge des Krieges Amerikas und Israels gegen das Terroregime in Teheran hat die weltweite Preissteigerungswelle ausgelöst. Das ist für sich genommen richtig, verschweigt aber die zweite Wahrheit, die viel langfristiger und „nachhaltiger“ ist: Warum die Hormuzkrise eine derartige Wirkung entfalten kann.
Zwischenanmerkung zum Golfkrieg. Die Zuflucht der miitärischen Regimespitze in die unterirdischen Raketenstädte werten Kundige als Schwächezeichen und zugleich Selbstschwächung durch eingeschränkte Steuerungsmöglichkeiten von dort aus. Für chinesische Schiffe ist die Straße von Hormuz offen.
Keine Vorsorge für den Krisenfall. In vielen Ländern der Welt haben Politik und Staat diese Kernaufgabe gröbst fahrlässig nicht wahrgenommen Diese Energiekrise ist nicht die erste. Alle Verantwortlichen konnten wissen, für den Notfall muss man vorbereitet sein. Jede Regierung und Verwaltung hätte auf gleiche Weise vorsorgen müssen. Für die mögliche Krise muss jedes Land alles bereit halten, was es selbst allein hat und bewirtschaften kann. In Deutschland ist das für jeden Laien einsichtig die eigene Kohle, das eigene Gas, Kernkraft-Vorräte und betriebsbereite Kraftwerke. Das haben viele Länder versäumt. Deutschland hat noch einen drauf gesetzt und die eigenen Energiequellen lahm gelegt und zerstört bis hin zum schreienden Wahnsinn, eigene Kohlereserven für Jahrzehnte unter Wasser setzen und damit auf Dauer für Kinder und Kindeskinder unnutzbar machen zu wollen.
Der zynische Teil deutscher Spritwirklichkeit. Steuern und Abgaben machen 50–60 Prozent des Zapfsäulenpreises aus. Der Staat ist Krisengewinnler. Von Merz ist der einzig wirksame Sofortschritt leider unwahrscheinlich: die Aussetzung aller Krisengewinne auf Energie- und Energiefolgekosten.

Den gordischen Knoten der Energiewende in der Energiekrise durchhauen, ist für jeden Klardenkenden und Ideologiefreien die Säkularisierung der Klimakirchen.
Außer Sprüchen „produziert“ die politmediale Klasse aber nichts. Die Zerstörung von Wirtschaft und Wohlstand kann man nicht Produktion nennen. Verlorenene Jobs und verjagte Unternehmen nicht. Monsterschulden und Leistungsabbau im Renten- und Krankensystem auch nicht. – Immer mehr Bürokratie nicht, die ist negatives Wachstum.
Die Staatsschulden, also die der künftigen Bürger, sind 2025 um 144 Milliarden auf 2,84 Billionen Euro gestiegen (Bundesbank). Die Bundesschulden einschließlich der Extrahaushalte stiegen um 107 Milliarden. Länder und Gemeinden schrieben ein Plus von 19 und 25 Milliarden Euro. Die Schulden der Sozialversicherungen verdoppelten sich von drei auf sieben Milliarden – sie sind zum weit überwiegenden Teil innerstaatliche Kreditaufnahmen beim Bund und werden nicht in die Gesamtzahl der staatlichen Schulden eingerechnet.
Die Arbeitslosenzahl stieg im März 2026 um 54.000. Bei der BA waren 638.000 Arbeitsstellen gemeldet, 5.000 weniger als vor einem Jahr. 1,104 Millionen Personen erhielten nach Hochrechnung der BA im März 2026 Arbeitslosengeld, 98.000 mehr als vor einem Jahr. Erwerbsfähige „Bürgergeldberechtigte“ waren hochgerechnet 3,820 Millionen.

Der Vorsitzende des Sachverständigenrats für Integration und Migration, Winfried Kluth, sieht die Rückkehrpläne syrischer Flüchtlinge von CDU-Kanzler Friedrich Merz kritisch. Der Wunsch von Merz mit dem syrischen Präsidenten al-Scharaa von in drei Jahren 80 Prozent Rückkehrer, „weckt falsche Erwartungen und verunsichert die Betroffenen (Handelsblatt.)
Wäre da nicht der politmediale Betrieb, der das Volk mit Geschichten unterhält, die es vom Wirklichen ablenkt, sondern eine freie Presse, erschienen in Dauerschleife nur Informationen, die den Abtritt der Herrschaftsklasse als Voraussetzung jeder Besserung der Lebensverhältnisse als unabdingbar belegten.
Giovanni di Lorenzo verharrt oft lang im öffentlichen Raum unauffällig, taucht dann plötzlich auf und sagt, was er schon lange wusste. Vielleicht, weil er sein Wissen und Schweigen nicht mehr aushält. Damit verhielte er sich wie viele, die der Beobachter schon lange kennt. Die gewohnten Kreise nicht verlassen wollen und ihr Verhalten von Zeit zu Zeit einfach nicht mehr ertragen können. Hier ist die Arbeiterpartei in ihrem Identitätsverlust in „Luxusverwahrlosung“ sein Thema.
Di Lorenzo weiß, wer Johann Nepomuk Nestroy war, überzeugter Anhänger der Märzrevolution von 1848 in Wien wie Johann Strauß Sohn, der den Revolutions-Marsch op. 54 komponierte. Vielleicht sollte der Beobachter den am Ostermontag spielen lassen.


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Der Vorsitzende des Sachverständigenrats für Integration und Migration, die Schnappatmung der Profiteure wegen Merzens 80% ist einfach nur köstlich und Merz fängt schon wieder an zurück zu rudern:.Der Kanzler bekommt für seine Aussage zur Rückkehrquote von Syrern viel Kritik. Nun stellt er klar: Das Ziel von 80 Prozent habe der syrische Präsident gesetzt, nicht er. https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-03/friedrich-merz-syrer-syrien-80-prozent-ahmed-al-scharaa der syrische Präsident aber sagt, „Al-Scharaa dementiert angestrebte Rückkehrquote von 80 Prozent“ https://www.zeit.de/politik/2026-04/syrer-deutschland-gefluechtete-rueckkehr-friedrich-merz-al-scharaa man darf nicht unterschätzen, dass viele Syrer Geld in die Heimat überweisen. Bürgergeld machts möglich Rehlinger, SPD, behauptete „Allerdings sind viele Syrer heute unsere Landsleute, weil sie hier integriert sind, in Mangelberufen arbeiten, alte Menschen pflegen… Mehr
Trump hat es doch aus der Verärgerung heraus gesagt, holt euch das Öl im Nahen Osten selbst oder kauft bei uns, denn die anderen Möglichkeiten sind derzeit verschlossen und mit dieser Ansage hat er unsere Situation beschrieben, wie sie schlimmer nicht sein kann und auf der Idiotie der europäischen Politik beruht, die nun zwischen den Stühlen sitzen, während andere ihr Öl abholen, damit es zuhause reicht und sie den eigenen Bürgern zumuten über eine Kostenlawine schwer beschädigt zu werden. Wenn das alles ist, was sie hierzulande zustande bringen, dann sieht man das ganze Elend in voller Pracht vor sich und… Mehr
Politik- und Staatsversagen – weil es der Politk um Lösung von Problemen gar nicht geht, sondern nur noch um ideologische Volksverhetzung, Hassverbreitung, Spaltung und Menschenwürde mit den Füßen treten, genau von jenen die in ihrem unersättlichen Narzissmus ihre „Gutmensschen Monstranz“ vor sich her tragen – dabei aber nur den Anstrich von „braun“ in „rot“ gewechselt haben – die „rotlackierten Faschisten“Gestern ÖRR Sendung: „Hitlers Volk“ – 80!!! Jahre danach Irgendwann ist genug auch genug !!! – mit solch strunzdummer ungebildeter Hasspropaganda gegen das deutsche Volk. Meine Eltern waren damals noch Kinder und meine Großeltern schon zu alt um mitzumachen. Aber meine… Mehr