Noch nie schmiss eine Regierung mehr Geld raus und löste kein einziges Problem

Planlos verteilt der Funktionärsstaat Milliarden. Paradoxerweise nennt er sich Daseinsvorsorgestaat, dessen "Vorsorge" in unkontrollierter Schuldenmacherei auf Kosten kommender Generationen geht.

Morgen ist der 31. Oktober, für den „Gen Z regelt“ zu „Protesten“ aufgerufen hat, vor denen die Bundeschülerkonferenz, Innenminister, Polizei und so weiter warnen.

Vor den „Protesten“ bereiten sich Frankfurter Geschäfte unterschiedlich vor, schreibt die FAZ. Manche blieben gelassen, andere schlössen ihre Läden, dritte setzten auf Sicherheitsdienste.

In Berlin ist Erif Eralp auf dem Weg ins Regierungsamt, die sich vor Kräften fürchtet, die der IslamoLinken beim Wahlergebnis geholfen haben. Wer aus ihrem Umfeld wird neben und in den schwarzvermummten Antifa-Gruppen nicht nur in Berlin bei den Protesten dabei sein?

Eine Woche ganz nach Kanzlers Merz Geschmack. In Fernasien von einem Termin zum anderen. Und außer Sprüchen brauchte es nichts. In Singapur, Japan und heute Südkorea. Das letztere investiert in R&D mehr als Deutschland, Frankreich. UK und Italien zusammen. Europas Weltanteil an der technologischen Forschung und Entwicklung ist von 23 Prozent im Jahr 2005 auf nur noch acht gesunken, der Anteil der USA auf 62 Prozent und der Chinas von fast null auf 15 Prozent gestiegen.

FamilienMin Karin Prien drängt auf eine KI-Steuer. Wenn Wertschöpfung im Wesentlichen über Künstliche Intelligenz funktioniere, müsse das auch besteuert werden: „Wir müssen zu neuen Formen von Besteuerung kommen (Stern).“ 
DigitalMin Karsten Wildberger war kürzlich auch dafür, KI-Umsätze zu besteuern. Kurz darauf ruderte er zurück. WirtschaftsMin Katherina Reiche schließt eine solche Steuer bisher aus und auch Kanzler Friedrich Merz steht ihr kritisch gegenüber. – Nicht investieren, sondern besteuern, das ist ganz Berliner Luft. Welcher Vorwand auch immer.

Unter den Älteren gibt es Anwälte der Freiheit, die nie aufgeben. Einer davon ist der tapfere Robert Nef, Gründer des Liberalen Instituts der Schweiz. Er schrieb dieser Tage über „Sorglose kollektive Pseudo-Vorsorge“ zur Schweizer Abstimmung über die Finanzierung der 13. AHV Rente:

„Das Grundproblem wird verschwiegen: Das Umlageverfahren zulasten kommender Generationen angesichts sinkender Geburtenzahlen. Es ist eine gefährliche Spielart der kollektiven Verdrängung von Knappheit und es stellt eine seit Jahrtausenden tief verankerte soziokulturelle Tradition in Frage: Unseren Kindern soll es einmal mindestens so gut, – und, wenn möglich, besser – gehen, als es uns gegangen ist. Das ist ein Anliegen, das sich als «Prinzip Hoffnung» menschheitsgeschichtlich bei Natur- und Kulturvölkern rund um den Globus rückblickend fast lückenlos nachweisen lässt. Der sorgfältige Umgang mit «Erb und Eigen» ist darum ein tradiertes Kulturgut. Es basiert auf der Sorge um Nachhaltigkeit einerseits und auf sozio-kultureller generationenübergreifender kollektiver Lernfähigkeit anderseits.
Das Verdrängen von ungelösten Problemen auf künftige Generationen und das verstaatlichte Vererben von kollektiven Schuldenbergen ist hingegen das genaue Gegenteil davon. Es kann – harmlos formuliert – als das Prinzip «peace for our time» bezeichnet werden, etwas krasser als «après nous le déluge, nach uns die Sintflut». Dieses fragwürdige «Problem-Nicht-Lösungsverfahren» des kollektiven Hinausschiebens unliebsamer Resultate ist neueren Datums. Es ist ein Charakteristikum des unkontrolliert umverteilenden Staates, der sich paradoxerweise als Daseinsvorsorgestaat bezeichnet, obwohl seine Vorsorge auf einer kaum mehr kontrollierten Schuldenmacherei zulasten kommender Generationen beruht.“

Neben der verewigten Losung der Französischen Revolution „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ gab es um 1790 auch die Formel „Freiheit, Gleichheit, Eigentum“. Und das mit gutem Grund. Denn er fahrlässige Spruch „Geld ist nicht alles“ stimmt nur für Leute mit genug Geld und Asketen(Prediger). Bringen es deutsche Obersparer zu so viel weniger Vermögen als andere Europäer, liegt das auch an ihrem Sparbuch-Komplex, aber vor allem daran, dass der nimmersatte Staat ihnen immer mehr vom Verdienten wegnimmt. – Mit Gleichheit war übrigens die Gleichheit vor dem Gesetz gemeint, nicht das heutige Gerücht von sozialer „Gerechtigkeit“ und/oder Gleichartigkeit.

Geld ohne Grenzen. Die Berufspolitiker des Funktionärsstaats können mithilfe der braven Medien erzählen, was sie wollen. Sie haben nach Ludwig Erhard Jahrzehnt für Jahrzehnt und seit Angela Merkel, der ersten und letzten grünen Kanzlerin, galoppierend Wohlstand und Freiheit durch Abzocken ohne Ende ruiniert. Jakob Augstein hat bei Maischberger ausgesprochen, was sie in Berlin-Mitte nicht sehen (wollen) oder ängstlich verschweigen. Es gab noch nie eine deutsche Regierung wie die Merz-Klingbeil’sche, die so viel Geld unbegrenzt ausgeben kann und ausgibt – und nichts zustandebringt, nicht einmal das Stopfen der selbst geschaffenen öffentlichen Löcher. – Dazu gehört auch diese Wirklichkeit: In Italien und Spanien herrscht die Illusion, Deutschlands TARGET2-Fördergelder seien nicht real. Doch sie sind sehr wohl real. Es handelt sich um subventionierte Kredite aus Deutschland, die einen künstlichen, nicht nachhaltig hohen Lebensstandard in Italien und Spanien finanzieren. – Wie lange geht das noch?

Im Bund schmeißen sie die Milliarden raus, die integrierte kommunale Verschuldung lag Ende 2025 bei 4.907 Euro pro Kopf – der höchste Anstieg in Niedersachsen (+13,3 %), der geringste im Saarland (+2,3 %).

Vor einem echten AfD-Verbotsverfahren solle der Staat  prüfen, ob er der Partei die Zuschüsse streichen kann. Schob jemand den Verfassungsjuristen Christoph Möllers vor: „Ich halte das für eine ernsthafte Alternative. Denn ein Ausschluss der AfD von der staatlichen Finanzierung wäre sehr wirkungsvoll, würde aber weniger politische Risiken bedeuten  … ich glaube, es wäre erst einmal einfacher, der Öffentlichkeit plausibel zu machen, dass der Staat eine Partei nicht finanzieren muss, die er für verfassungsfeindlich hält.“ Der Gesetzgeber habe den Ausschluss einer Partei von der staatlichen Finanzierung im Grundgesetz vorgesehen. Erfasst wären die staatliche Finanzierung und die Steuerbegünstigungen, die Fraktionsmittel aber nicht, weil die Mandate weiter bestünden. „Entscheidend wäre aber die Feststellung eines unabhängigen Gerichts, dass die AfD verfassungsfeindlich ist“, sagte der Rektor des Berliner Wissenschaftskollegs. „Das ist nicht nur für die Finanzierung wichtig, sondern zum Beispiel auch für die Frage, ob Mitglieder der Partei im öffentlichen Dienst beschäftigt werden können. Das würde diese Frage wesentlich der politischen Auseinandersetzung entziehen.“ Ein Finanzierungsstopp könnte aus Sicht Möllers für beide Seiten Anreize schaffen: „Für die Gegner der AfD bestünde der Anreiz darin, nicht politisch bequem zu werden, die politische Auseinandersetzung mit der Partei und ihren Wählern weiterzuführen, statt zu denken, die sind verboten, darum müssen wir uns nicht mehr kümmern“, so der Staatsrechtler. „Und für die andere Seite schafft es vielleicht den Anreiz, sich von den völkischen Elementen zu trennen und sich zu einer rechtsnationalen Partei zu entwickeln.“

Möllers‘ Ansichten sollen hier nicht kommentiert werden, aber in den Zusammenhang mit dem Rücktritt von Christine Lagarde als EZB-Vorfrau gestellt. Um den Bürgern die Möglichkeit zu nehmen, durch Wahlen etwas zu ändern, wird die Nachfolge in der EZB vor den französischen Präsidentschaftswahlen geregelt. So wie Merz seine Monsterschulden vom alten Bundestag absegnen ließ, bevor der neue ihn zum Kanzler machte. Vielleicht wissen Merz und Co. sogar, dass ein Verbot der AfD mittelfristig den finalen Absturz der Staatsparteien nicht aufhält. Aber für die Amtszeiten der nunmehrigen Machtkohorte könnte es reichen – hinter ihnen die Sintflut.

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Kommentare ( 10 )

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Schlaubauer
46 Minuten her

Es mag planlos aussehen, aber ist es das wiklich? Besonders mit Blackrock im Kanzleramt?

BellaCiao
50 Minuten her

Wenn gleichartige Handlungen dauerhaft passieren, sich also über einen langen Zeitraum verstetigen, dann nicht aus Dummheit oder Unfähigkeit. Nein, dann ist es Methode, also geplant.

Guzzi_Cali_2
59 Minuten her

Es ist doch immer wieder herrlich, wie sich das Kartell für „den Staat“ hält, obwohl es zustimmungsmäßig nur noch eine schwindende Horde von Klein- und Kleinstparteien sind, die sich zum Staat erklären. Leider – das muß man immer wieder so sagen – ist es schlußendlich der Bürger / Wähler, der es diesen Verbrechern, sei es durch Dummheit, Uninformiertheit, Wurschtigkeit oder einfach nur Desinteresse ermöglicht, ihr im Prinzip illegales Handeln durchzuziehen. Und den linksradikalen Mittelstrahlmedien wünsche ich einen fulminanten Untergang, wenn die von ihnen mitverschuldete Megakrise sich vollends entfaltet. Die eigene Medizin wird bitter sein und ich wünsche mir, daß auch… Mehr

littlepaullittle
1 Stunde her

Glauben gilt als Strohhalm, nicht denken zu muessen.
Nachdem bereits griechische Wissenschaftler (echte!) dies bestaetigten, nun auch suedkoreanische:
Papierstrohhalme geben im Schnitt etwa 6-Mal soviel krebserregende Stoffe ab, wie Plastikstrohhalme (Bambus BIO-PE Strohhalme sogar bis zu 16-fach) und verursachen eine deutliche Verschlechterung der pH-Werte in der Umwelt (Meere).
Herkömmliche Plastikstrohhalme zeigten den kleinsten ökologischen Fußabdruck in 10 der 16 bewerteten Kategorien, die den Klimawandel, die menschliche Toxizität und die Partikel umfassen.
Fun fact: Trump hat das linke Greenwashing der Strohhalme bereits 2025 beendet!

littlepaullittle
1 Stunde her

Es darf bezweifelt werden, ob Obama immer die Wahrheit sagt. Aber in jedem Fall sagt er die Wahrheit nicht immer: Es sagte, dass das „Weisse Haus vor Putin in die Knie geht und die Ukrainer verrät“. Er sagt aber nicht, dass SEINE Regierung die Ukraine verriet, als sie ihnen materielle Vorteile von der berüchtigten „westlichen Demokratie“ versprachen, im Austausch dafür, dass sie ihre nationalen Interessen aufgeben und ihre eigene Geschichte vergessen. Erinnert sich Obama daran, wie Beamte seines Außenministeriums verfassungswidrige Staatsstreiche in der Ukraine inszenierten und Gebäck auf dem Maidan verteilten? Erinnert sich Obama daran, wie Biden, auf seinen Befehl,… Mehr

littlepaullittle
1 Stunde her

An der Jugend von heute ist die Jugend von gestern schuld.
Ein neuer Bericht der britischen Medienaufsichtsbehörde Ofcom hat die aktuelle „Face-Scan“-Technologien als ineffektiv anerkannt – Jugendliche umgehen diese Barriere zu leicht. (Wer hätte das gedacht?)
Geplant: Alle Nutzer über 16 Jahren sollen nun, um sich bei Ihrem social media Konto anzumelden, Ihren Reisepass, Führerschein oder digitale ID-Daten hochladen.
Weil wir alle Verbrecher sind und uns so regieren lassen ?

littlepaullittle
1 Stunde her

Preise sind die Orden zu Friedenszeiten.
Merkel, Groenemeyer, Kerkeling, Hayali, Boehmermann, …..
Es gibt verdiente und erdiente und erdinierte und erdienerte Orden.
Und zu Zeiten des Volkssturm (Zeichen des bevorstehenden Endes?) wurden sie jedem Schlumpf hinterhergeworfen.
Die Berliner Zeitung hat eine neue Kandidatin ins Rennen geworfen:
„Die groesste Fehlbesetzung der EU-Geschichte“ ist Kaya Kallas. 
Hat denn von der Leyen schon einen abbekommen ?

humerd
1 Stunde her

„…kaum mehr kontrollierten Schuldenmacherei zulasten kommender Generationen beruht.“ ich kann es einfach nicht mehr hören und lesen. Wer ging denn auf die Straße für unkontrollierte Einwanderung, danach für CO2 Preis? Beides verteuert die Mieten, die Beiträge zu den gesetzlichen Sozialkassen für noch weniger Leistungen und das Leben in Deutschland. Die kommenden Generationen wollen doch genau das. Und wider biedern sich Politiker an: Bundesbildungsministerin Karin Prien bietet jungen Leuten Dialog an, Der Präsident des Deutschen Städtetages, Jung, hält die Demonstrationen in Deutschland für legitim.  Erinnert mich an Katharina Barley, SPD, Bundesfamilienministerin (2017–2018) und dann Bundesjustizministerin (2018–2019), die für die FFF JüngerInnen… Mehr

littlepaullittle
1 Stunde her

Steht die Gesellschaft vor dem bankrott,
schwärmt sie sehr fuer Kirch‘ und Gott.
Aus Berlin wird Gaza und aus Stuttgart Detroit:
Laut offiziellen Zahlen der Stadtverwaltung Stuttgart hat das Haushaltsdefizit für 2025 einen Rekordwert von 711,7 Millionen Euro. Gleichzeitig fielen die Steuereinnahmen von 1,635 Milliarden Euro im Jahr 2023 auf 732 Millionen Euro im Jahr 2025 – ein Rückgang von rund 55 %. 
Aber auf die schwäbische Bevölkerung ist Verlass: Kein Aufschrei.

littlepaullittle
1 Stunde her

Deutschland wurde nicht verkauft, Deutschland wurde verschenkt.
Ein Verbotsverfahren wird nicht mit einem „schwarz-weiss“Urteil enden.
Vielmehr kann man erwarten, dass Richter sich eines „grau“ bedienen, so dass man nicht alle Menschen im Land vergrault.
Ein Urteil, das die AfD „erlaubt“, aber NUR unter massiven Eingriffen, Einschnitten und Beschränkungen, deren Massnahmen jahrelang dauern und viel Geld kosten.
Solange die Wähler eine Partei nicht erkennen wollen, wird es kein Sprint, sondern ein Marathon, dem die Luft ausgeht.