Auch lange nach seinem Abschied aus dem Ministeramt gibt Habeck den schlechten Verlierer. Schuld ist der Klimawandel: am Scheitern seiner Kanzlerambitionen, am Niedergang der Industrie – und womöglich daran, dass die Welt seine Genialität verkennt. Harald Martenstein hingegen zeigt, wie man Habeck und die Grünen sprachlich seziert, findet Wolfgang Herles.
Zwei Bücher, zwei völlig gegensätzliche Weltbilder: In dieser Ausgabe von „Herles schlägt zu“ nimmt Wolfgang Herles die aktuellen Neuerscheinungen von Robert Habeck und Harald Martenstein unter die Lupe. Während Habeck in gewohnter Manier die Rettung der Welt beschwört und jedes gesellschaftliche Problem auf das Klima reduziert, seziert Kolumnist Harald Martenstein mit bestechender Schärfe und Eleganz die Mechanismen einer zunehmend autoritären Debattenkultur. Was bedeutet Martensteins Warnung vor einer „gelenkten Demokratie“ – und warum entlarvt sein Plädoyer für die Freiheit das Denken der linken Hegemonie?


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