Die Bundeswehr sucht dringend Personal, sie sortiert aber zugleich noch strenger aus: Seit Juli prüft der Militärische Abschirmdienst die Web-Aktivitäten aller Bewerber mit einer neuen Software. Die Unterstützte Verfassungstreueprüfung, kurz uVTP, entstand mit einem deutschen IT-Unternehmen.
IMAGO / HärtelPRESS
Das neue System sucht, ob jemand rechte Inhalte postet, entsprechenden Accounts folgt oder rechte Social-Media-Beiträge weiterverbreitet. Nach Informationen des „Spiegel“ sind bereits mehrere Zehntausend Bewerber von diesem System überprüft worden, eine niedrige dreistellige Zahl wurde wegen „fehlender Verfassungstreue“ aussortiert. Wie diese genau definiert ist, wurde nicht kommuniziert.
Der Militärische Abschirmdienst (MAD) rechnet mit weiter steigenden Bewerberzahlen und will die Sicherheitsüberprüfung entlasten, für die er zuständig ist. Im Jahresbericht für 2025 verzeichnete der MAD 610 neue Fallbearbeitungen wegen Extremismus, 524 waren es im Jahr davor. Als Rechtsextremisten erkannten die Ermittler elf Personen, genauso viele wie 2024. Bei 21 Bewerbern lagen Erkenntnisse vor, die den Verdacht „fehlender Verfassungstreue“ begründen, 2024 waren es 26. Einen Teil des Anstiegs führt der Dienst auf die Vorfälle bei den Fallschirmjägern in Zweibrücken zurück: sexualisiertes Fehlverhalten, Drogen, Extremismus. Diese Fälle hätten die Zahl spürbar erhöht.
Deutlich mehr Kriegsdienstverweigerer
Gleichzeitig steigt die Zahl der Kriegsdienstverweigerer dramatisch: Von Januar bis August 2026 gingen beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben 12.102 Anträge auf Kriegsdienstverweigerung ein, wie eine Sprecherin dem Redaktionsnetzwerk Deutschland bestätigte. Im gesamten Jahr 2025 waren es 3.879, 2024 nur 2.249. Bis Ende Juni dieses Jahres lagen erneut 5.862 Anträge vor. In zwei Monaten hat sich die Zahl verdoppelt. Die Anträge stellen nicht nur Soldaten und Reservisten, auch Ungediente verweigern den Armeedienst, obwohl die allgemeine Wehrpflicht noch immer ausgesetzt bleibt.
Dazu noch aus der Verweigerungsstatistik: Bis zum 31. August zählte das Amt 85.000 Erstberatungen, etwa 53.100 Bewerbungen und 17.000 Einstellungen. Wer kommt, durchläuft jetzt auch noch eine KI, bevor er die Uniform anziehen darf. Wer nicht will, schreibt einen Brief an das Familienamt.



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„Wer nicht zur Bundeswehr will, muss nur rechts im Web posten“
Oh, dann kommen die ganzen eingebürgerten Islamisten problemlos rein, der MAD kann ja kein arabisch.
Ein Platz im Strafbataillon dürfte für „Nazis“ dennoch frei sein. Kanonenfutter braucht die Bundeswehr im Ernstfall schon.
Also anscheinend nach irgend einem Nasenfaktor aussortiert, bei dem einen „klappt“ es mit der Untauglichkeit, bei dem anderen nächste Woche, mit anderem Sachbearbeiter, nicht. Ich dachte immer in einem Rechtsstaat müsste staatliche Entscheidungen nachvollziehbar begründet sein, auch um als Bürger rechtlich dagegen vorgehen zu können.
Der MAD ist sich auch für Sippenhaft nicht zu schade. In meinem Bekanntenkreis wurde eine Bundeswehrsoldatin, die sogar zuvor in einem schweren Einsatz in Afghanistan war, erst erniedrigend verhört und umgehend entlassen mit sofortigem Stop der Bezüge, weil ihr Lebenspartner AfD-Kreisvorsitzender ist. Sie selbst ist nicht wegen „rechtsextremen“ Aktivitäten oder Internetposts aufgefallen. Das Ganze stinkt mittlerweile zum Himmel und mit Rechtsstaat hat das nicht mehr das Geringste zu tun.
Erklärung: Larry Johnson meint, westliche Satrapien wollen spätestens in 6-7 Monaten an die Ostfront. Ich bin zwar nicht mehr ganz jung, wenn die aber jeden einziehen wollten, schreibe ich sicherheitshalber ein paar rächte Parolen.
Gibt es auch eine Software die Arabisch lesen und auswerten kann?
Gut, die werden sowieso nicht eingezogen werden aber das ist so ein gewisser blinder Fleck…