Rot-Rot-Grün droht am Horizont – Deutschland kippt, nicht nur in Berlin

Die neue INSA-Umfrage zeigt auch: Die Vereinigte Linke wird stärker. Die SPD wird die Koalition platzen lassen und Neuwahlen anstreben. Die Frage ist nur, ob sich die Vereinigte Linke schon stark genug fühlt, Neuwahlen vor einem AfD-Verbot zu fordern. Dass eine rotrotgrüne Diktatur drohend am Horizont steht, daran ist nicht mehr zweifeln.

picture alliance / HMB Media | Marco Bader

Die neue Wahlumfrage von INSA enthält noch eine andere, sehr beunruhigende Botschaft, wenn man etwas genauer hinschaut. Es ist noch kein Trend, aber es deutet sich eine Tendenz an, die zum Trend werden kann. Die CDU hat wie die SPD auch ihre Wähler aufgegeben. Niemand weiß mehr, warum und wofür er die CDU wählen sollte. Nun könnte man sich an Häme erfreuen und sagen, das ist der Lohn für den Verrat an den Interessen ihrer Wähler, aber es stärkt die Vereinigte Linke auf ihrem Kurs in die rotgrüne Diktatur. Insofern kann Häme nur für einen allzu kurzen Moment erfreuen.

Das CDU-Gebälk kracht, das Fundament bebt
Union 17,5 und AfD 30,5 – gackert’s dem Hahn auf dem Mist
Was sich in Brandenburg das erste Mal zur Landtagswahl zeigte, als Woidke (SPD) die Wahl noch knapp vor der AfD gewann, indem der Ministerpräsident den Wahlkampf zum Showdown zwischen sich und der AfD erklärte. Das Ergebnis zeigte, dass die Rechnung auf Kosten der Grünen, der Linken und auch der CDU aufgegangen ist. So versuchte es auch Manuela Schwesig in Mecklenburg-Vorpommern, gewann die Wahl zwar nicht, rettete jedoch ihren Posten – zum Schaden des Bundeslandes. Die CDU flog sogar wohl verdient in hohem Bogen aus dem Landtag. Die AfD wahlsiegte zwar, kann aber aus dem Wahlsieg nichts machen.

Nun ergibt die Umfrage von INSA für die AfD im Bund 30,5 Prozent, für die Union nur noch 17,5 Prozent, aber für die Grünen und für die SPD jeweils 14,5 Prozent und für die Linke 10,5 Prozent. Die CDU selbst liegt damit hinter SPD und Grünen. Zwar wird die AfD stärker, aber eben auch die Vereinigte Linke aus Linke, SPD und Grüne, die jetzt in Berlin eine „Clan-Koalition“ bilden wollen. Das erhofft sich die Vereinigte Linke auch für den Bund. Deshalb wird die SPD in absehbarer Zeit die Koalition platzen lassen und Neuwahlen anstreben. Die Frage ist nur, ob sich die Vereinigte Linke schon stark genug fühlt, Neuwahlen vor einem AfD-Verbot zu fordern.

Dass eine rotrotgrüne Diktatur und der völlige Niedergang des Landes, der Ruin für die Bürger, wenn sie nicht in NGOs und im Staatsapparat arbeiten, drohend am Horizont stehen, daran kann niemand mehr zweifeln. Denn das sagen die Zahlen nämlich auch, die Vereinigte Linke wird immer stärker, hatte sie lange im 36/37-Prozent-Bunker gehockt, hatte ein Prozentpunkt mehr bei der SPD einen Punkt weniger bei den Grünen und umgekehrt bedeutet, steht die Vereinigte Linke jetzt bei ca. 39,5 Prozent bis 40 Prozent, Union und AfD zusammen – eben nicht mehr bei 52 bis 54 Prozent, sondern nur noch bei 48 Prozent – erreichen gemeinsam nicht mehr die Hälfte der Bevölkerung. Der Kurs der Spaltung durch die Vereinigte Linke, selbst vom Bundespräsidenten, der mehr Sozialdemokrat denn Bundespräsident ist, mit engagierter Hilfe der Brandmauereinheits-Medien, vorangetrieben, zeitigt Erfolge.

Dröge wirbt für Koalition auf Bundesebene
Grün-Rot-Rot im Anflug: Keine Berührungsängste mit Linksextremismus
Wovor die „Strategen“ in der CDU sich immer fürchteten, dass sie einen Teil ihrer Wähler an die Grünen und an die SPD verlieren werden, wenn sie die Brandmauer verlassen, das widerfährt ihr nun hinter der Brandmauer. Um es einmal blumig auszudrücken, die Union als Mauerblümchen verwelkt hinter der Brandmauer, sie verliert Wähler nach links und nach rechts, die meisten nach rechts, also Richtung AfD, aber eben, wenn auch weniger nach links, Richtung SPD und Grüne. Es sind vor allem die Rentner und Pensionäre, die sich mit der Nazikeule zur Vereinigten Linken treiben lassen.

Hätte die Union, wozu ihr immer geraten worden ist, die Merkel-Zeit gründlich aufgearbeitet und eine Richtungs- und Positionsbestimmung mit aller Schonungslosigkeit durchgekämpft, hätte sie zwar vorübergehend Wähler verloren, sich aber konsolidiert. Stattdessen hat sie die Mitte geräumt, die Vereinigte Linke gestärkt und siecht nun in Auszehrung dahin. In der Partei schälen sich zwei Richtungen heraus, entweder wieder in die Mitte zurückzugehen und die Brandmauer zu verlassen, wofür die Süd- und Mitteldeutschen, mit Ausnahme des irrlichternden Voigt in Thüringen, oder weiter die Brosamen vom Tisch der Rotgrünen aufzulesen, wofür Wüst und Günther stehen.

Glosse
Neu-Versailles schunkelt in den Untergang
Damit der Klima-Komplex noch luxuriöser feiern und noch stärker Deutschland in die energiepolitische Katastrophe treiben kann, schreibt Günther, der einem wie die Taschenausgabe von Robert Habeck vorkommt, einen Brief an den Kanzler und warnt vor Reiches Energiepolitik, selbst vor geringsten Anzeichen wirtschaftlicher und energiepolitischer Vernunft. Günther schreibt an Merz laut WELT tatsächlich, dass die vernünftigen Pläne von Katharina Reiche, das Potential haben, „der Bundesrepublik und meinem Bundesland zu schaden“.

Witzig, dazu benötigt Günther doch nicht Katherina Reiche, dass schaffen er und sein Habeck doch ganz allein. Man muss nur an dessen Northvolt-Pfusch denken, der Schleswig-Holstein 300 Millionen Euro und ganz Deutschland noch einmal 300 Millionen Euro kosten wird. Inzwischen schaufelt Bundeskanzler Friedrich Merz Milliarde für Milliarde deutscher Steuergelder in die Ukraine, während der Genosse Klingbeil eine Steuer nach der anderen sich ausdenkt, um die deutschen Bürger noch mehr auszupressen, während er zum Eintreiben der neuen Steuern 1000 Beamte neu einstellen will. In Deutschland wächst nur noch der Staat, die NGOs und die Politkommissare, Beauftragte für Antidiskriminierung, queeres Leben usw. usf. genannt.

So groß und so weit kann eine Partei nicht sein, dass Boris Rhein und Daniel Günther gemeinsam in ihr weiter Platz haben. Die CDU wird sich entscheiden müssen: für oder gegen Deutschland. Ob sie allerdings noch die Kraft zur Entscheidung hat, daran darf gezweifelt werden.

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Kommentare ( 3 )

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Dirk Plotz
33 Minuten her

Gestern wähnte man sich hier noch in der Merz-Diktatur – hohe Steuerausbeutung, massive Deindustrialisierung, hohe Strompreise, alles schlecht – nun soll der Bürger aber noch mehr Angst vor den kommenden Regierungen haben, denn die will: Hohe Ausbeutung, massive Deindustrialisierung, hohe Strompreise. Eben alles schlecht.
Hm, bleibt eben alles schlecht. Mir ist egal ob Merz oder Dröge mich ausbeuten.

Elmar
33 Minuten her

Das Ergebnis kann auch gewaltätige Zustände wie in der Weimarer Bananenrepublk sein. Der Michel ist geduldig wie ein Esel. Aber nur so lange, wie er nicht mit den Händen greifbar, der Dumme ist und vermeintlich nur die anderen selbst Schuld an ihren Problemen sind. In diesem Fall kann man zum Beispiel mit dem banalen Satz, die haben uns lange genug verarscht, die Hütte anzünden.

Heptamer
33 Minuten her

Tja, was tun? Den Sauerländer stützen ist absolut keine Option. Weil er im Land nichts sinnvolles macht und das Geld in die Ukraine verschwendet. Genau so die anderen CDU/CSU Leute, die sich in Hinterzimmern warm laufen. Also lieber die Stimmen für die AfD und eine durch Merz kurz vor dem Aufprall schon zerstörte CDU zur AfD treiben? Es gibt ein zu große Schnittmenge bei rot-rot-grün, als dass man da noch was erreichen kann.

Klaus Kabel
46 Minuten her

Rückblickend wurde gesagt, warum habt ihr die nationalsozialistische Diktatur nicht verhindert? 1953 hatte sich die Arbeiter in der SBZ gegen die sozialistische Diktstur gewehrt, und dafür Blutzoll entrichtet. Es wurde eine Mauer gebaut, um die Bürger der DDR einzusperren, die die raus wollten wurden erschossen. Erschossen von denen, die heute „demokratisch“ eine neue Diktatur errichten wollen. Wie hoch wird der Blutzoll sein? Und warum wurde die sozialistische Diktatur, die freiwillig und bewusst gewählt wird, nicht verhindert. Der Deutsche ist nicht lernfähig.