Der Masterplan: Das will Ulrich Siegmund umsetzen

41 Prozent in den Umfragen – doch Ulrich Siegmund will nur regieren, wenn er sein Programm ohne Kompromisse umsetzen kann. Im Gespräch mit Tichys Einblick erklärt der AfD-Spitzenkandidat, wie er Sachsen-Anhalt und Deutschland in den ersten 100 Tagen verändern will. Die Landtagswahl hat das Potenzial, eine Polit-Revolution für die Nation zu sein.

 

Im Gespräch mit Tichys Einblick stellt sich Ulrich Siegmund, Spitzenkandidat der AfD in Sachsen-Anhalt, den Fragen von Maximilian Tichy und Klaus-Rüdiger Mai.

Die AfD führt die Umfragen in Sachsen-Anhalt mit 41 Prozent an. Für Siegmund geht es jedoch um weit mehr als die Verantwortung für ein einzelnes Bundesland. Das Abschneiden der AfD in Sachsen-Anhalt werde auch die Chancen der Partei in anderen Ländern und sogar im Bund beeinflussen.

Für den Fall einer Regierungsübernahme legt Siegmund ein 100-Tage-Programm vor. Der Medienstaatsvertrag mit den öffentlich-rechtlichen Sendern soll gekündigt, eine restriktivere Migrationspolitik umgesetzt und die Landesverwaltung reformiert werden. Geplant sind unter anderem die Zusammenlegung von Ministerien sowie der Aufbau großer Abschiebehaftzentren.

Koalitionsträumen erteilt er eine Absage: Er werde regieren und so regieren, wie er es versprochen habe – oder eben nicht. Auf Kompromisse mit den anderen, voraussichtlich im Parlament vertretenen Parteien lasse er sich nicht ein, so Siegmund.

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Kommentare ( 122 )

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Michael M.
1 Monat her

Der Pausenclown mal wieder 🤦‍♂️🤡🤯🫣🤮💩.

gnomen est omen
1 Monat her

Vielen Dank an Herrn Tichy und Herrn Mai !
Eine Blaupause wie seriöse Journalisten ein Interview führen; bzw.zu führen haben war das. Sachlich, unaufgeregt; mit durchaus kritischen Nachfragen. So kann sich der geneigte Zuseher sein eigen Bild machen.

Und nun vergleiche man das damit, was Figuren wie Lanz und Hayali allwöchentlich aufs Parkett bringen.
Man könnte nun einwenden, das kann man nicht vergleichen, da komplett anderes Format.
Eine Frage des Formats ist es zweifellos …..

yeager
1 Monat her

Die AfD darf sich nicht zum nächsten handzahmen Dackel der Linken machen. Davon haben wir bereits genug. Linke und Grüne haben immer wieder kompromisslos auf ihren Forderungen beharrt, denen kann man nur genau so begegnen.
Die CDU hat sämtliche Kröten der Linken geschluckt, also hat die eh kein Rückgrat.

Siggi
1 Monat her
Antworten an  yeager

Keine Angst, das wird sie nicht und hat es auch gar nicht nötig, die Wagenknecht zu unterstützen. Das schafft die AfD ganz allein.

Die Nachkriegsseilschaften der CDU/CSU und SPD, immer genannt große Koalition, hat das Land ausgebeutet, vernachlässigt und versucht nun auf Schulden so weiterzumachen.

Bevor Deutschland komplett vernichtet wird, muss die AfD ran, um der Täter und der Taten habhaft zu werden.

Dass das den Tätern Angst macht ist verständlich. So erklären sich auch die Lügen und Diffamierungen über die AfD.

A.G.
1 Monat her

Hr. Siegmund und die AfD können sich auf den Kopf stellen, mit den Füssen wackeln uns sonst was tun…auch diese Wahl wird die AfD verlieren!!! Wahlergebnisse werden so gemacht wie es „unserer Demokratie“ passt. Siegmund liegt akutell vorn, wird in den Nachwahlbefragungen vorn liegen, wir in den ersten Hochrechnungen vorn liegen…..und plötzlich kippen die Briefwahlstimmen das Ganze in die „gewünschte“ Richtung…..haben wir doch inzw. zu Genüge bei Bürgemeister, Land- und Kreisratswahlen in Mitteldeutschland gesehen….das Schlimme an dem Ganzen ist: Trotz vieler Stimmen aus der Basis hinsichtlich „Wahlfälschung“, unternimmt die Führung der AfD nichts um einem evtl. Betrug/Fälschung nachzugehen.

Siggi
1 Monat her
Antworten an  A.G.

Die Differenz ist einfach zu groß, als das man das machen könnte. Selbstverständlich erwarte ich massive Manipulationen zur Schadensbegrenzung, die aber schnell verpuffen werden.

Diese Wahl ist gesichert, Sorgen macht mir die Wahl in Berlin.

Llug
1 Monat her

Das wuerde ich sehr freuen wenn es so kommen wuerde. Aber das glaube ich nicht. Die Altparteien werden alles dafuer tun dass das nicht passiert. Die Zeit der AfD ist noch nicht gekommen, besonders im Westen muss es den Leuten – Beamten, oeffentlicher Dienst mit fettem Geld – noch viel schlechter gern. Unser Gehirn verdraengt unangenehmes leider, von daher ist fuer Klingbeil und Co noch Platz nach Oben.

Mausi
1 Monat her

Sollte die AfD regieren, wird es spannend zu sehen, welche Teile dieser Pläne die AfD im Bundesland gegen den Bund, im Bundesland gegen die EU und im Bundesland gegen die Gerichte überhaupt umsetzen kann.

Siggi
1 Monat her
Antworten an  Mausi

Wichtiger ist die Aufarbeitung, die in SA sofort starten sollte. Eine kleine kompetente Mannschaft kann in wenigen Wochen das Gröbste raus arbeiten und die Täter und Fakten benennen, ohne parteilichen Einfluss. Die Fakten allein genügen, um die Begehrlichkeit des Bürgers nach einer gesamtdeutschen Aufklärung zu wecken. Das Entsetzen wird enorm sein. Das bestätigt das Verhalten des vor Panik kaum noch zurechnungsfähigen Schulze, der mit den abenteuerlichsten Methoden die Aufarbeitung verhindern will. Man darf bei all dem nicht vergessen, dass dort Milliarden mit Intel und North Volt verballert wurden. Habeck ist dafür verantwortlich und muss dafür noch vor Gericht. Interessant dabei… Mehr

Nibelung
1 Monat her

Ihre Feststellung kann man nur mit Staunen zur Kenntnis nehmen, weil sie völlig substanzlos ist und sie selbst beschädigt und Nachtwächter gibt es tatsächlich viele in der Reihen der Roten und Schwarzen und dafür muß die AFD nicht sorgen, weil es Nachtwächter nicht nur in der Politik gibt, sondern auch massenhaft in der Bevölkerung vorkommen und das ist unser eigentliches Problem. Das alles kommt erst so richtig zum Tragen, wenn die vielen Nachtwächter arbeitslos sind und dann ohne Licht umher irren und wie immer nähren sich die politischen Protagonisten von der Substanz ihrer bescheuerten Verehrer, denn würde da eine Balance… Mehr

Endlich Frei
1 Monat her

Man kann Herrn Siegmund nur viel Erfolg bei der Wahl und bei der Zumsetzung seiner Ziele wünschen, glaube aber inzwischen, dass die Probleme viel tiefer sitzen: Seit Einführung des Euros lohnt sich Leistung nicht mehr, sondern mündet in Mehrbelastungen und niedrigerem Wohlstand. Heute sind unsere Zùge so unpünktlich wie einst in Italien, weil wir einen Mentalitätswandel infolge des Abstiegs und fehlender Motivation durchleben, die Perspektivlosigkeit längst verinnerlicht haben. Leistung gilt heute als “Nazi” – die Früchte tragen andere davon.

Quendolin
1 Monat her

wenn das BSW offene Grenzen wolle … Sachsen Anhalt hat keine Außengrenzen. Was soll das also in Sachsen-Anhalt für Problem sein? Was ich vermisse ist die „Demokratie nach schweizer Vorbild“. Das ist für mich der Gamechanger. Was darf man da erwarten?

A.G.
1 Monat her
Antworten an  Quendolin

Wenn wir Demokratie nach schweizer Vorbild haben, hätten wir ne Impfplicht und ein AfD Verbot. Schauen Sie sich die letzten Abstimmungen in der Schweiz an: Einführung der Digitialen ID: ja. Keine 10Millionen Schweiz: Ja. Die Initatoren der Volksentscheide starteten jedesmal mit guten Umfragwerten…dann kam die geballte Medienpropaganda der öffentlich-rechlichen…täglich wurden den Schweizern dann Fake-News eingetrichtert, bis bei der Abstimmung aus einer zuvorigen Mehrheit (also NEIN-Stimmen), plötzlich JA-Stimmen wurden. Und so würde das auch in der BRiD laufen.

Don Didi
1 Monat her
Antworten an  Quendolin

Hoffentlich nichts. Dazu ist das deutsche Volk nicht geeignet. Hätten wir formal direkte Demokratie nach schweizer Vorbild würde sich das in D in einer Springer- und Bertelsmann-Demokratie manifestieren. Heißt, ein nicht unerheblicher Teil der Abstimmungsberechtigten würde genau so abstimmen, wie es Bild und RTL ihnen eingeredet haben. Abgesehen davon, da wir nur noch etwa 30% produktiv Tätiger haben, die irgendwelche Werte erwirtschaften, sind diese 30% die, die alles zu finanzieren haben, alle anderen leben von deren Leistung. Da alle anderen aber die absolute, sowie die 2/3-Mehrheit übertreffen, kann das nur dazu führen, daß diese 30% noch weiter ausgepreßt werden, was… Mehr

Helfen.heilen.80
1 Monat her

Wird interessant was ggf. Monsieur Thierry Breton von der Entwicklung hält („Wir haben es in Rumänien getan, und wir werden es offensichtlich, falls nötig, auch in Deutschland tun müssen.“ siehe 27.06.26 auf TE https://www.tichyseinblick.de/meinungen/westminster-free-speech-forum-london/ ).

Legolas
1 Monat her
Antworten an  Helfen.heilen.80

Was von Breton‘s Geschwätz zu halten ist, hat Caroline Lewitt, die Sprecherin Trump’s, so zusammengefasst: Dieser EU-Schwätzer aus der dritten Reihe solle besser seine Klappe halten. Ohne Eingreifen der USA würde man in Frankreich heute Deutsch sprechen (frei übersetzt).

DDRforever
1 Monat her
Antworten an  Legolas

Um Gottes Willen, Frankreich? Wir haben so schon ausreichend Leute aus Nordafrika.