Das Bündnis „Widersetzen“ rechtfertigt Angriffe auf Journalisten

Nach den Angriffen auf Journalisten in Erfurt wird das linke Bündnis Widersetzen gefragt, ob es sich von den Attacken distanziere – und gibt eine Antwort, die die Maske fallen lässt: Wer Menschenjagden und Gewalt gegen Journalisten rechtfertigt, zeigt keine Zivilcourage, sondern offene Verachtung für Pressefreiheit und Grundgesetz.

Screenprints via X – TE-Collage

Sonntag, 5. Juli 2026. Auf einer Pressekonferenz des Bündnisses „Widersetzen“ fiel die Maske des Bündnisses „Widersetzen“ und zersprang in tausend Splitter. Hatte das Bündnis Widersetzen noch wie üblich gefaselt vom „zivilen Ungehorsam“, und das von ihm keine Eskalation ausgehe, so sah das am Samstag in Erfurt ganz anders aus.

Der Frust muss hoch gewesen sein, den „zivilen Ungehorsam“ schlicht verpennt zu haben. Auch wenn sich linke Aktivisten in ihren Stuhlkreisen einzureden versuchen, wie erfolgreich ihr Misserfolg, wie siegreich ihre Niederlage war, es hilft nichts, sie stehen blamiert bis auf die Knochen da.

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In ihrem Frust griffen die Antifaschisten, die alles dürfen, weil sie Antifaschisten sind, Journalisten an, und zwar von Apollo News und von der Jungen Freiheit. Am Sonntag, auf der Pressekonferenz ereignete sich Folgendes. Der Reporter von Apollo News wollte von den Leuten von Widersetzen wissen, ob sich das Bündnis von den Angriffen auf ihre Kollegen, von der Gewalt distanzieren.

Was hätte es das Bündnis gekostet, Gewalt gegen Journalisten zu verurteilen, einzugestehen, dass da offensichtlich etwas aus dem Ruder gelaufen sei, klarzustellen, dass Widersetzen jede Form von Gewalt verurteilt? Was es gekostet hätte? Die eigene Identität hätte es gekostet, über den eigenen Hass zu springen, hätte es verlangt.

Kalt und mit Verachtung entgegnete eine junge Frau in der Arroganz der Selbstermächtigung: „Fragen von Apollo News nehmen wir nicht entgegen, danke.“ Doch das nahmen die Kollegen nicht hin, so dass ein Journalist vom Deutschlandfunk die Frage stellvertretend stellte.

Daraufhin antwortete der Pressesprecher von Widersetzen: „Wir sind nach Erfurt gekommen um Faschist*innen zu blockieren. Faschist*innen mit einem Presseausweis sind immer noch Faschist*innen. Ich weiß nicht, was sie nicht verstanden haben. Sie sind auf unseren Aktionen nicht willkommen. Sie können auch gerne jetzt gehen.“

An dieser Stelle ist festzuhalten, auf einer „Veranstaltung“ von Widersetzen im öffentlichen Raum kam es durch Teilnehmer der Veranstaltung von Widersetzen tatsächlich zu Menschenjagden, denn die Journalisten, die geflohen sind, wurden verfolgt, und zur Körperverletzung. Indem sich aber die Veranstalter nicht von der Menschenjagd und der Körperverletzung distanzieren, rechtfertigen sie nicht nur die Menschenjagd und die Körperverletzung, sondern identifizieren sich auch damit.

Mehr noch, wenn der Sprecher sagt: „Sie sind auf unseren Aktionen nicht willkommen. Sie können auch gerne jetzt gehen“, wie sie schon damals nicht auf der Veranstaltung hätten sein dürfen, erklärt er de facto die Schläger zu einer Art Veranstaltungsschutz, die politisch missliebige Bürger, ob Journalisten oder nicht, vertreiben, denn sie sind ja „auf unseren Aktionen nicht willkommen“.

Mit dem Possessivpronomen „unser“ macht Widersetzen klar, dass es ihre Veranstaltung bzw. ihre Aktion ist und übernehmen mit dem besitzanzeigenden Fürwort die Verantwortung. Aber es stellt sich juristisch noch eine andere Frage.

Deutlich wird, dass die Reporter aus einer Menschenmenge heraus angegriffen worden sind, und das erfüllt den Tatbestand nicht nur der Körperverletzung, sondern auch des Landfriedensbruches.

Halten wir fest: Auf einer Veranstaltung im öffentlichen Raum, auf „unserer Aktion“, wie Widersetzen sagt, fanden Menschenjagden, Körperverletzungen und Landfriedensbruch statt, die vom Bündnis gerechtfertigt werden, denn man distanziert sich nicht davon, sondern rechtfertigt das sogar damit, dass die Opfer auf der Veranstaltung oder Aktion des Bündnisses Widersetzen nicht willkommen waren.

Damit hat sich aber das Bündnis Widersetzen als eine grundgesetzfeindliche Vereinigung erwiesen, die den Terror gegen Journalisten und politisch Andersdenkende rechtfertigt, sich damit identifiziert. Was dahinter steht, ist das totalitäre Konzept der Selbstermächtigung, in dem das Bündnis Widersetzen Rechte usurpiert, die ihm nicht zukommen, und Anderen, Journalisten, Andersdenkenden die grundgesetzbewährten Rechte der Freiheit, der Freizügigkeit, der Meinungs- und Pressefreiheit abspricht.

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Wie schrieb doch das Bündnis „Widersetzen“? „Von uns wird keine Eskalation ausgehen.“ Es ging am Samstag eine Eskalation vom Bündnis auf ihrer Veranstaltung oder Aktion, von der sie sich nicht distanzieren, aus – und im Grunde auch auf der Pressekonferenz am darauffolgenden Tag. Sie scheinen den politischen Gegner als Feind zu sehen.

Doch das ist nicht das erste Mal, dass die „Zivilgesellschaft“ ihre faschistische Fratze zeigt. Im vergangenen Jahr wurde in Gießen ein TE-Kamerateam um Maximilian Tichy durch den DGB öffentlich als Feind markiert. Wenig später kam es auch dort zu Menschenjagden und Gewalt, der sich die Reporter von Tichys Einblick nur durch Glück und dank der Anwesenheit eines Leibwächters entziehen konnten.

Das Bündnis „Widersetzen“ schreibt auf seiner Homepage: „Komm mit nach Erfurt und sei Teil von etwas Großem!“

Waren wir in Deutschland nicht zu oft schon Teil von etwas Großem?

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Kommentare ( 3 )

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Willi4
21 Minuten her

Wie wurde dagegen das Video “ Du bleibst hier, Hase.. “ als Menschenjagd von unserer Demokratie“ hochgejazzt, als sie noch gar nicht so hieß, und ADM entließ den Verfassungsschutzpräsidenten, weil er, wie die Polizei, keine Jagden gesehen hatte. Blickwinkelverschiebung scheint eine grassierende Krankheit zu sein.

Realist48
31 Minuten her

Die Bilder dieser Gestalten reichen mir. Übrigens: kein Wort dazu vom IM??

ceterum censeo
33 Minuten her

Dieser humane Ausschuss rechtfertigt in seiner Selbstgefälligkeit und maßlosen Selbstüberschätzung Gewalt als legitimes Mittel. Wie sähe das aus, wenn dieser Abschaum selbst Zentrum von Fusstritten gegen den Kopf wären? Dann kann der Staat, den sie anscheinend so verachten, weil sie ihn nicht respektieren, nicht hilfreich für sie und „gegen Rechts“ genug sein, oder?