Deutschland und Europa ersticken im eigenen Regelwerk. Angst, Bürokratie und grün-woker Weltrettungswahn würgen Technik, Wachstum und Wohlstand ab. Während sich andere Länder mit der Kettensäge befreien, verharrt Deutschland in der Bewegungslosigkeit. Aber noch würde sich eine Befreiung lohnen.
IMAGO / ZUMA Press Wire
In Deutschland, den westlichen Länder der EU, sowie im UK, wird das Leben von einem alles verhindernden und erstickenden dichten und schwarzen Gewölle aus Angst, Bedenken, Regulierung, Bürokratie, Verordnungen, Vorschriften und Gesetzen erstickt. Es ist eine tatsächlich bleierne Zeit. Selbsthass, links-grün-woker-ideologischer Wahn zur Weltenrettung – der nichts anders als der schlecht kaschierte Drang zur Weltherrschaft ist – Verhinderung von allem Neuem bei gleichzeitiger Zerstörung der Sozialkassen und der Energieversorgung und dadurch zwingend der Industrie, des Gewerbes und des Handwerks und in der Folge natürlich des Wohlstands.
Wie schnell man mit der Kettensäge Dinge ändern kann, zeigt Javier Milei in Argentinien, der in kürzester Zeit ein unglaubliches Wirtschaftswachstum entfacht hat. Gesetze, Verordnungen, Ministerien, Gelder an soziale Einrichtungen, die, so die Meinung von Kennern Argentiniens, nichts anders waren als schlecht kaschierte Korruption, um Linken zu einem leistungsfreien Einkommen zu verhelfen, wurden einfach abgeschafft.
Under President Milei's libertarian vision, Argentina has slashed its bureaucracy to a record low, boasting only 9 ministries—the fewest in South America.
This dramatic overhaul embodies Milei's core belief: One less… https://t.co/HgELAECI0Apic.twitter.com/rkZ21xjdjx
— Argentina's Milei News 🇦🇷🤝🌎 (@ArgMilei) January 19, 2026
Alle Verordnungen und Gesetze der letzen 30 Jahre der EU und Deutschlands einfach für ungültig zu erklären, könnte so ein Befreiungsschlag sein, der, wie in Argentinien, ungeahnte Kräfte entfalten würde. Die Zahlungen an alle NGOs einzustellen ist auch dringend geboten. Die Entwicklungshilfe und die Sozialgesetzgebung wieder auf die Füße zu stellen wäre ebenso ein unbedingt notwendiger Befreiungsschlag. Auch bei Subventionen sollte man sich von Argentinien und Javier Milei inspirieren lassen und sie mehr oder minder ersatzlos streichen.
Was an Erfindungsgeist und Leistungsfähigkeit trotz dieser staatlichen Behinderung sogar immer noch möglich ist, zeigt die holländische ASML, die gigantische Maschinen für die Extreme-Ultra-Violet-Lithografie (EUVL) herstellt. Lithographie überträgt mithilfe von Licht extrem feine Muster für Leiterbahnen von Transistoren auf einen Silizium-Wafer. Diese Muster sind heute so klein, dass sie längst nicht mehr mit Strahlen im Wellenlängenbereich des sichtbaren Lichtes abgebildet werden können. In den EUVLs der neuesten Generation von ASML geschieht dies mit Röntgenstrahlen. Durch einen 20.000 Watt Laserstrahl werden winzige Tropfen von geschmolzenem Zinn bei 220.000° C zum Verdampfen gebracht. Und zwar 50.000 mal pro Sekunde, wobei sie je drei mal von dem Laserstrahl getroffen werden. Die ionisierten Zinn-Atome emittieren dann sehr kurzwellige Röntgenstrahlen von 13,5 nm, Die werden von mehreren Spiegeln mit extrem glatter Oberfläche auf das Substrat fokussiert, auf dem dann der Chip entsteht.
In dieser Maschine steckt auch deutsche Technik. Die Laser kommen aus dem Südwesten von Deutschland. Die extrem glatten Spiegel von Zeiss. Der Videokanal Veritasium hat die Technik in einem Video hervorragend erklärt.
Eine weitere deutsche Firma, ebenfalls aus dem Südwesten, baut die 3-D-Drucker für die Raketentriebwerke, die SpaceX ins Raketen ins All beschleunigen. SpaceX hat 2025 165 Raketen mit einer Erfolgsrate von 100 % ins All gestartet. Das spricht auch für die Leistungsfähigkeit und die Verläßllichkeit der gedruckten Triebwerke.
Wie das Drucken aussieht, kann man auf diesem bereits vier Jahre alten Video über die amerikanische Firma “Relativity Space” sehen. Diese Video ist ebenfalls von Veritasium.
Spitzen Technologie wird also nach wie vor, trotz aller Behinderung durch deutsche und EU-Politik entwickelt und angewendet. Was also könnte möglich sein, wenn diese Firmen Zugang zu verlässlicher günstiger Energie hätten, nicht durch explodierende Sozialkosten durch die illegale Migration und unbehindert von Berichtspflichten durch unsinnige Verordnungen und Gesetze, wie z.B. dem EU-Lieferkettenrichtlinie (CSDDD) und der Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSRD) arbeiten könnten.
Hier ein kurzer Text der Industrie und Handelskammer Stuttgart zu diesem Thema:
“Die Umsetzungsstandards der CSRD wurden von der European Financial Reporting Advisory Group (EFRAG) erarbeitet und zu den European Sustainability Reporting Standards (ESRS) subsummiert. Diese Standards gliedern die Nachhaltigkeitsberichterstattung in die Bereiche Environment, Social und Governance (ESG) und enthalten insgesamt 82 (in Worten: zweiundachtzig) Offenlegungsanforderungen. Die Inhalte aus ESRS 2 (Allgemeine Angaben) sowie ESRS E1 (Klimawandel) gelten als Mindestanforderung für die Offenlegung und sind daher verpflichtend. Sofern das Unternehmen mehr als 250 Mitarbeitende beschäftigt, gelten auch die Berichtspflichten aus ESRS S1. Die Angaben sind in maschinenlesbarem Format (Single Electronic Reporting Format) zu tätigen und werden im Lagebericht des Unternehmens veröffentlicht”.
Nun ist es nicht nur wenig wahrscheinlich, sondern sogar extrem unwahrscheinlich, dass die deutsche, bzw. die EU-Politik sich besinnt und 30 Jahre ihres verderblichen Wirkens in den Abfallkübel wirft. Allerdings ist das heute extrem Unwahrscheinlich schon einmal geschehen und das sogar in Deutschland.
1792 übernahm Preussen Franken. Eine Region, die im Vakuum zwischen dem Erzstift Mainz, Bayern, den Reichsrittern, der freien Reichsstadt Nürnberg und den Markgrafschaften der Hohenzollern jahrhundertelang Rechte und Besitz übereinander getürmt hatte, die am Ende alles wirtschaften unmöglich gemacht hatten. Die Preussen erklärten, überzeugt von der Notwendigkeit staatlicher Reformen, die fränkischen Fürstentümer zu einem Versuchsfeld des reformerischen Absolutismus. Mit radikalen Eingriffen in alte Rechte und Strukturen suchte sie das wirtschaftliche Wohl der Untertanen und den finanziellen Ertrag der Fürstentümer zu steigern. Mit Gewalt und unter offener Missachtung des Reichsrechts vereinheitlichten die Preußen den Fleckenteppich von Territorien und Rechten Dritter, mit dem die Markgrafen hatten leben müssen. Er zwang den reichsunmittelbaren Adel unter die preußische Herrschaft und bereinigte die Grenzen.
Dieses erfolgreiche Reformprogramm wurde von Napoleon gestoppt, der, nach den Habsburgern einen weiteren Versuch zur Beherrschung von Europa gestartet hatte. Auch dieser Versuch, wie schon der davor, sowie der von den Deutschen danach, endete in Krieg, Elend, Verwüstung, Verzweiflung und Tod. Auch der nächste Versuch der Beherrschung Europas, diesmal von nichtgewählten Personen, deren jedes zweite Wort Demokratie ist, wird, nüchtern betrachtet, vermutlich von den ersten drei Versuchen vielleicht im Weg, kaum aber im Ergebnis, anders ausfallen werden.

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