Die grün-linke Strategie der CDU könnte aufgehen: Stand jetzt gewinnt sie im März zwei Ämter von Ministerpräsidenten und kann das als Wahlerfolg feiern. Kurzfristig kann das noch scheitern, mittelfristig zum Niedergang der deutschen Demokratie führen.
picture alliance/dpa | Philipp von Ditfurth
Im März wählen die Bürger von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz ihre Landtage. Für die schwarz-rote Regierung im Bund gilt das als erste Bewährungsprobe. Und vertraut man den Umfragen, dann könnten diese Wahlen für die CDU zum Erfolg werden. Sie würde zum einen im Vergleich zu 2021 zulegen und zum anderen zwei einstige Hochburgen zurückgewinnen sowie zwei neue Ministerpräsidenten stellen. In Baden-Württemberg würden sie am 8. März die Grünen zum Juniorpartner degradieren, in Rheinland-Pfalz am 22. März die SPD.
Die unter Angela Merkel eingeleitete Strategie der CDU funktioniert so: grün-linke Positionen annehmen, um SPD, Grünen und Linken das Wasser abzugraben. Gleichzeitig eine „Brandmauer“ gegen die AfD und ihre Wähler aufbauen, um liberale, konservative und bürgerliche Opposition unmöglich zu machen. Diese Strategie hat Friedrich Merz nie unterbrochen. Er hat nur anderes vorgetäuscht. Gäbe es den Paragrafen 188 nicht, den die CDU unter Merkel durchgesetzt hat, um Kritik an ihr als Majestätsbeleidigung strafrechtlich verfolgen zu können, könnte man deutlich sagen, Merz habe gelogen.
Grüne und linke Politik ist gescheitert. Inhaltlich: wirtschaftlicher Niedergang. Verfall der Straßen und Schienen trotz Rekord-Einnahmen in den Steuern. Steigende Arbeitslosigkeit trotz oder wegen „Arbeitskräftemangel“ und millionenfacher Einwanderung von „Fachkräften“. All das ist der Ausdruck des Scheiterns links-grüner Politik. Entsprechend haben die Bürger diese Politik 2021 und 2025 abgewählt.
Doch erst die FDP und dann die CDU unter Friedrich Merz haben die Wähler getäuscht. Sie haben einen Wahlkampf gegen links-grüne Politik geführt und dann links-grünen Parteien zur Mehrheit verholfen. Gegen den ausdrücklichen Willen der Wähler. Unter dem Vorwand der „Brandmauer“ zu dienen. Seitdem geht Merz in seinen Sympathiewerten nach unten und hat – was unmöglich schien – seinen Vorgänger Olaf Scholz (SPD) bereits überholt.
Trotzdem legt die CDU im Merz in den Wahlen zu. Laut Infratest von 24 auf 29 Prozent in Baden-Württemberg, von 28 auf 29 Prozent in Rheinland-Pfalz. Also alles gut für die CDU? Macht Friedrich Merz doch alles richtig? Kurzfristig vielleicht. Mittel- und langfristig sicher nicht. Beide Länder sind ehemalige Hochburgen der Partei. Über Jahrzehnte haben sie dort beliebte Ministerpräsidenten wie Lothar Späth oder Helmut Kohl gestellt. Oft genug mit absoluten Mehrheiten.
Die Ergebnisse der letzten Landtagswahlen sind Tiefststände. Sie sind zustande gekommen, weil die Wähler Angela Merkel überdrüssig waren, sich allmählich abzeichnete, welch verheerende Fehler ihre Einwanderungs- und Pandemiepolitik waren und weil die CDU zu jener Zeit Armin Laschet als ihren besten Mann präsentierte. Entsprechend hielten die Wähler von den Männern und Frauen dahinter auch nicht viel. Würde die CDU 29 Prozent in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz realisieren, würde sie nur verlorenen Boden wieder gutmachen – und davon auch nur einen Teil.
Doch selbst diese 29 Prozent sind noch nicht eingefahren. Zum einen droht der CDU im Wahlkampf Gegenwind aus Berlin. Die niedrigen Sympathiewerte für Friedrich Merz dürften sich in schlechteren Wahlergebnissen als gedacht auswirken. Es gibt auch noch die Möglichkeit, dass der Kanzler in der Zwischenzeit gute Politik macht und sich nicht ständig unbedacht äußert, um kurz danach zu behaupten, er sei nur falsch verstanden worden. Mit anderen Worten: Die 29 Prozent in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz schrumpfen noch ziemlich sicher.
Zumal der CDU noch ein anderer Effekt droht: In beiden Ländern droht den Altparteien die Situation, dass die AfD auf Platz zwei oder drei aufsteigt. Das lässt wiederum einen Wahlkampf erwarten, in dem sich alles um den Erhalt der „Brandmauer“ dreht. Von diesen Wahlkämpfen haben bisher immer die amtierenden Ministerpräsidenten und ihre Parteien profitiert. In Rheinland-Pfalz läge der Fall klar. Hier tritt Amtsinhaber Alexander Schweitzer für die SPD an. In Baden-Württemberg kandidiert Cem Özdemir für die Grünen, um seinem Parteifreund Winfried Kretschmann in der Staatskanzlei zu folgen. Wenn es einen „Brandmauer“-Bonus gibt, fällt der wahrscheinlich an Özdemir.
Wechseln nur vier Prozent der Wähler von der CDU zur SPD beziehungsweise zu den Grünen, reicht es eben doch nicht für zwei neue Ministerpräsidenten-Sessel. Die Partei würde dann ziemlich sicher als Juniorpartner in eine Koalition mit den bisher regierenden Parteien eintreten. Ohne die Christdemokraten ginge nichts. Auch ein Teil ihrer grün-linken Strategie. Denn mit der AfD hätte die CDU zwar eine Mehrheit, diese will sie aber wegen der „Brandmauer“ nicht nutzen.
Die CDU könnte diese Position nutzen, um liberale, konservative und bürgerliche Politik umzusetzen. Die Christdemokraten könnten sich aber auch billig und schäbig für ein paar Pöstchen und Dienstwagen mehr verkaufen. Unter Friedrich Merz hat die CDU bewiesen, dass sie im Ausverkauf des Schlussverkaufs zu haben ist, wenn sie nur noch die Hälfte kostet, nachdem ihr Preis schon vorher um 90 Prozent reduziert wurde. Sie würde in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz weiter grün-linke Politik machen – obwohl der Wähler längst etwas anderes wünscht. Und die wirtschaftlichen Daten auch beweisen, wie nötig ein Ende dieser Politik wäre.
Kurzfristig hilft der CDU ihre grün-linke Strategie. Mindestens erreicht sie im März zwei Regierungsbeteiligungen. Im für sie besten Fall gewinnt sie zwei Staatskanzleien dazu. Doch mittelfristig zahlt das ganze Land einen hohen Preis: Wenn Parteien gegen den Willen des Bürgers regieren, dann ist das nicht gut für die Demokratie. Wenn ihre Politiker die Bürger bewusst belügen, um ihren Willen nicht umsetzen zu müssen, dann ist das verheerend. Dann bleibt den Politikern nur noch, die Opposition zu verbieten. In diesen Zwang bringen sich Linke, CDU, Grüne, CSU und SPD immer stärker selbst – die Wahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sind der nächste Schritt auf diesem für die Demokratie verhängnisvollen Weg.

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Dem Bürger in den genannten Ländern wird noch genügend Angst vor der AfD und dem Klimawandel eingebläut, die glauben das gern. So werden die Grünen sich mit der CDU in Baden-Württemberg ein Kopf – Kopf Rennen liefern und anschließend koalieren. Grüne Klima-Politik garantiert!
In Rheinland- Pfalz ähnliches Spiel, CDU und SPD gewinnen und anschließend wird Linke Politik gemacht. Also , was soll sich jemals in diesem Land ändern? Wenn das Land vollends am Boden liegt wird es von den eingewanderten Moslems endgültig übernommen. Die Deutschen wollen offenbar genau das!
„Es gibt auch noch die Möglichkeit, dass der Kanzler in der Zwischenzeit gute Politik macht „… Nein, definitiv nicht. Zumindest nicht für deutsche (und auch nicht für das ukrainische Volk). Für BlackRock schon. Solange sich der Souverän das gefallen lässt und weiter die Einheitspartei wählt, kann man halt nichts machen.
Eines mal vorne weg, ich gespannt, ob dieser Kommentar im Gegensatz zu den letzten veröffentlicht wird. Es macht doch überhaupt keinen Sinn, sich noch mehr über diese Parteien auszulassen. Dazu ist doch alles gesagt. Für mich ist vollkommen klar, das diese Politik von den Deutschen mehrheitlich gewollt wird. Die Mehrheit wählt den Einheitsblock. Geliefert, wie bestellt. Das Problem ist , wie Herr Gauck das mal fomulierte, das Volk. Die Nichtwähler ( ich kann jeden einzeln verstehen ) sollten vielleicht doch mal zum Wählen gehen. Wählen, egal was, nur nicht die Einheitspartei ( incl. Linke und BSW ). Wahlbeteiligung 90% oder… Mehr
Man kann sofort eine deutliche Besserung erreichen, wenn. man alle Klimaschutzaktivitäten einstellt.
Für mich ist vollkommen klar, das diese Politik von den Deutschen mehrheitlich gewollt wird ? und? – das macht dann dieser Kanzler ?
Sie reden genaus Dummblech wie dieses „Politik Kartell“.
Als ob sich diese „Politik Kartell“ und dieser Kanzler auch nur einen feuchten Dreck darum scheren würden was die Deutschen mehrheitlich wollen,
Erst informieren, dann reden, nicht nur aus der eigenen Phantasiewelt.
Für sie: 76% der Deutschen wollen keine Migration lt einer Unfrage von yougov,
Ein Mehrheit der Deutschen hält nichts von der Grünen „Klimapolitik“ und sieht in der „Energiewende“ einen Niedergang Deutschlands.
Entsprechend haben die Bürger diese Politik 2021 und 2025 abgewählt. Nein Herr Thurnes, die Bürger haben das nicht abgewählt, denn die CDU gehört zum Einheitsblock. Wollte die CDU konservative Politik wäre dies mit der AfD möglich. Sie will es aber nicht, weil sie selbst tief sozialistisch ist. Bitte aufhören von einer Brandmauer zu sprechen. Die CDU ist nicht gezwungen sich an einer von Linken und Grünen geforderten Brandmauer zu halten wenn sie das nicht will. Warum heißt es eigentlich Brandmauer? Die AfD ist nach linker Sprechmanier doch faschistisch. Müsste es dann nicht Antifaschistischer Schutzwall heißen? Ach so, da könnte irgendwelche… Mehr
Man kann das durchaus wie Herr Thurnes sehen: Mehrheitlich wurde 2021 die amtierende CDU/SPD abgewählt und konnte nur mit Hilfe des selbstmörderischen Kurses der Lindner-FDP durch die Ampel ersetzt werden. 2025 gab es die deutliche Quittung für die FDP und mehrheitlich wurde konservativ gewählt. Allerdings haben wohl ganz viele CDU/CSU-Wähler nicht erwartet, daß Merz derart dreist und sofort nach der Wahl alle Wahlversprechen als reines Lügenwerk – um der AfD Stimmen abzujagen – bestätigt. Durch die scheinbare teilweise Aufweichung des Brandmauerschwures kurz vor der Wahl – Abstimmung Migrationspolitik mit der AfD – dürfte zusätzlich mancher CDU/CSU-Wähler sich bitter getäuscht gefühlt… Mehr
Was wetten Sie dagegen, dass die CDU in BW im März vor der AfD landet?
Man kann dieses Stammtischniveau nicht mehr ertragen.
Als ob sich dieses „Politik Kartell“ und dieser Kanzler auch nur einen feuchten Dreck darum scheren würden was die Deutschen mehrheitlich wollen.
Erst informieren, dann reden, nicht nur aus der eigenen Phantasiewelt.
Für sie: 76% der Deutschen wollen keine Migration lt einer Umfrage von yougov,
Ein Mehrheit der Deutschen hält nichts von der Grünen „Klimapolitik“ und sieht in der „Energiewende“ einen Niedergang Deutschlands.
….und nimmt den Niedergang der Demokratie in Kauf.
Nein, sie betreibt aktiv den Niedergang der Demokratie, die Zerstörung Deutschlands.
Wir Ur Deutschen Steuerzahler “ freuen uns auf mehr Farbe und mehr Bunt an Menschen in Germoney“ ( Katrin GE, Gruene).
Wir brauchen unbedingt mehr Fachkräfte im Bereich 🗡️ 🔪 Messerstecherei, Gruppenvergewaltigungen, Angriffe gegen Polizei/ Feuerwehr/ Sanitäter ,
Für den Niedergang Deutschlands, für den n Sturz im frein Fall, für eine Vollgas gegen die Wand,….dafür sorgen ROT , GRUEN, und leider auch SCHWARZ
IS lamistische Randale und Vandalismus zu Sylvester in West EU ropa, …..aber NIcHT in Ungarn, NICHT in Polen,
Wer Nähe zu den Ost Europa wohnt: der besucht dort unbeschwert Weihnachtsmärkte, geht mit Töchtern in Freibaeder , und genießt das STADTBILD‘ in Ungarn, Polen , ….
35 Minuten her
Warten auf Bestätigung
Nach einem Dreivierteljahr Merz kann man einfach nicht mehr schreiben, die Wähler hätten linksgrün mehrheitlich abgewählt, indem man die Stimmen für die CDU einfach den bürgerlichen Lager zuschlägt.
Sieg hin, Sieg her, die sind erledigt, weil sie die Mehrheitsinteressen ignorieren und daran dann zu Grunde gehen. Dazu fällt mir gerade der witzige Name des Argentinischen Wirtschaftsministers ein, der Luis Capudo heißt und sicherlich dem Namen nach nichts mit der Intention seines Chefs zu tun hat, weil der anderen und höheren Zielen folgt und wenn man das auf unsere Looser übersetzt, könnte da einer Friederico Capudo heißen und würde somit den Nagel auf den Kopf treffen, wie es schöner garnicht sein kann. Wer hier noch was erwartet besitzt auch ein kleines und beschränktes Hirn und kann es kaum erwarten… Mehr
Nach einem Dreivierteljahr Merz kann man einfach nicht mehr schreiben, die Wähler hätten linksgrün mehrheitlich abgewählt, indem man die Stimmen für die CDU einfach den bürgerlichen Lager zuschlägt.
18,2 %
In Baden-Württemberg leben 2,05 Millionen ausländische Staatsangehörige, was einen Anteil von 18,2 % an der Gesamtbevölkerung ausmacht. Dies zeigt die Vielfalt des Bundeslandes und die bedeutende Rolle der ausländischen Bevölkerung in der Region.
http://www.statistik-bw.de
Alles klar,
Kienzle ähHerr Thurnes? Mal abgesehen, das wenigstens genau so viele inzwischen den Deutschen Pass haben. Die wollen Schland weiter fluten und bald die Macht übernehmen.
Machen wir uns nichts vor: die Wähler von Union und SPD müssen altersbedingt schrittweise wegsterben, die ändern ihre Präferenzen seit Willy Brandt und Helmut Kohl nicht mehr. Fraglich ist nur, ob das Land die Zeit noch hat.
Bei der geballten Intelligenz und dem enormen Politikverständnis gibt es, in Jahrzehnten bewährter Weise, ganz bestimmt wieder ein Wahlergebnis, dass das Land in riesigen Schritten immer weiter voran bringen wird.
Ich freue mich darauf.
„Grüne und linke Politik ist gescheitert. Inhaltlich: wirtschaftlicher Niedergang. Verfall der Straßen und Schienen trotz Rekord-Einnahmen in den Steuern.“ Genau deswegen ist diese Politik überhaupt nicht gescheitert. Denn das war ja das, übrigens immer offen verkündete Ziel der Politik. Und es wird von der überwältigenden Mehrheit der Wähler weiterhin frenetisch bejubbelt und mit Stimmen belohnt. „Die CDU könnte diese Position nutzen, um liberale, konservative und bürgerliche Politik umzusetzen.“ Damit würde sie ja den Kern ihrer Ideologie (links-woke-grün) und damit die Erwartungen ihrer Wähler verraten. „Wenn Parteien gegen den Willen des Bürgers regieren, …“ Tun sie js gerade nicht, wie ihr Wahlverhalten… Mehr
Gut , lassen wir beide Prophezeiungen geschehen. In beiden Fällen wird der Wähler sich wieder belogen und betrogen fühlen. Gut für die Wahlen in Ostdeutschland. Die erneute Negierung des Wählerwillens wird dann dort die AFD enorm puschen. So sehr, dass ohne sie nichts geht. Sollte dort dann klar Schiff der rot, grün, linke und islamische Pöbel gezeigt werden wo der Bartel den Most holt; diverse grün und links gemainstreamte Richter sich plötzlich an den Arsch der Republik versetzt wiederfinden, Leiter diverser Behörden sich nen neuen Arbeitsplatz suchen werden müssen und sämtliche Quotenfrauen und mit sonst was betrauten Beauftragten sich aus… Mehr
“ … Die CDU könnte diese Position nutzen, um liberale, konservative und bürgerliche Politik umzusetzen…“
Sorry, vor lauter Lachen tut mir das Zwergfell weh! Dieses linkswoke Gesocks, das unter CDU firmiert, ist schlimmer als Linke, Grüne und Spezialdemokraten zusammen. Diesen geisteskranken Kriminellen hat Deutschland den ganzen Schlammassel doch überhaupt erst zu verdanken. Das Stasi U-Boot hat ganze Arbeit geleistet.
Wer hat uns verraten? Linke Merkelkraten!
Das dieses Pack überhaupt noch die 5 Prozenthürde erreicht, wirft ein bezeichnendes Bild auf den geistigen Zustand dieser Gesellschaft.
Schwarze Politik mal wieder als Hoffnung bei TE …. Ganz so, als wären die seit 2005 nicht ganz überwiegend am regieren gewesen.
Aber gut, sollen sie insbesondere in BW jetzt schön den Dreck fressen, den sie mit angerührt haben.