Audi investiert in den USA. Wie fast alle Unternehmen der EU. Jetzt ist die Empörung groß. Doch statt Trump zu verteufeln, sollten sich Deutschlands Politiker, genauso wie EU-Politiker fragen, warum ihre Energie- und Wirtschaftspolitik Unternehmen ins Ausland treibt.
picture alliance / AP Photo/Mike Stewart | Mike Stewart
Trump wirkt auf deutsche Brandmauerpolitiker und Mainstream-Medien wie das Pawlowsche Glöckchen. Kaum ist er zu sehen, müssen sie sich ereifern. Sie können nicht anders. Konditioniert ist konditioniert. Beim Auftritt des Audi-Chefs bei einer Wahlveranstaltung der Republicans kamen sie deshalb nicht umhin zu registrieren: Audi investiert in den USA. Würden Mainstreampresse und Brandmauerpolitiker TE lesen, statt nur nachzuschauen, ob sie vorkommen, wäre ihnen nicht verborgen geblieben, dass nicht nur Audi dort investiert.
Unbemerkt von den staatlichen Medien und den Brandmauerpolitikern in Deutschland und der EU geben deutsche und EU-Unternehmen der Politik durch ihr Handeln seit Jahren zu verstehen, was sie von der hiesigen Politik halten. Aber gehört wird dort nur, was die Angestellten, die diese Unternehmen leiten – meist nur wenige Jahre –, gegenüber der Brandmauerpolitik sagen. Da wird deren Politik – Transformation, Rettung des Planeten – mit dem sparsamen Gesichtsausdruck des korrekten Untergebenen gegenüber den Verwaltern, von denen sie mehr Subventionen erhalten, überschwänglich gelobt.
Da die Eigentümer dieser Unternehmen zum überwiegenden Teil aber oft ihren Sitz außerhalb der EU haben und auch noch von der, zugegebenermaßen schlichten Auffassung beseelt sind, Firmen sollten Geld verdienen, sind deren Angestellte nun genötigt, ungeachtet der schmeichelnden Worte gegenüber Politikern für Gewinne ihrer Unternehmen zu sorgen. Mit hohen Energiepreisen, Umwelt- und Weltrettungs- und Berichtspflichten wie anderem bürokratischen Unsinn ist das aber in der EU – meist trotz Subventionen – nicht mehr möglich. Was passiert? Sie gehen dorthin, wo es möglich ist.
Hier eine unvollständige und nicht chronologische Auflistung, wie bei TE darüber berichtet wurde:

















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Man muß man halt sehen wo man bleibt und wer noch alle Tassen im Schrank hat, wartet nicht ab bis er zum Schluß noch enteignet wird und ein Kombinat aus VW wird und nun können sie demonstrieren soviel sie wollen, ihre Forderungen als Arbeitnehmer sind in Deutschland in Anbetracht der Lage ehedem nicht mehr zu realisieren und sie können noch froh sein, wenn sich einige Unternehmen ihrer noch erbarmen und selbst die Lebensmittelhändler und ihre Lieferanten mach sich schon auf, zusätzliches Geld im Ausland zu verdienen, weil sie diesem Land und seiner Regierung nicht mehr über den Weg trauen. Gewerkschaften… Mehr
Nehmen wir die ganze Geschichte. Die Rolle der USA in der Ukrainekrise, die Rolle der USA in der Nordstreamsprengung nach Hersh. Erst hat man alles getan, dass Deutschland abhängig vom US-LNG wird und dann holt man sich selbst billiges Diesel aus Russland. Während sie uns maximal in die Pfanne hauen. Das sind unsere guten Freunde aus den USA. Ich kann auf sie verzichten. Und was ist jetzt attraktiv als Standortvorteil in den USA? Man kann Dunkelfabriken einrichten auf der Basis von KI und Robotik. Das erbringt extreme Erlöse für den Konzern und Anleger. Man soll nur nicht glauben, es ginge… Mehr