NRW – Werbung und Wirklichkeit

Wenn es das Verdienst der Politik der SPD-geführten Landesregierung von Nordrhein-Westfalen sein soll, dass es "nur" noch 7,6% Arbeitslosigkeit gibt, muss sie die Frage beantworten, warum das in den meisten anderen Bundesländern so viel besser ausschaut.

Jede Werbung – politische ganz besonders – ist schlecht, wenn sie so leicht ausgehebelt werden kann wie bei Hannelore Kraft in NRW. Dass die Arbeitslosigkeit im bevölkerungsreichsten Bundesland früher noch höher war als heute, ist nur ein Teil der Wahrheit. Wenn es das Verdienst der Politik der SPD-geführten Landesregierung von Nordrhein-Westfalen sein soll, dass es heute „nur“ noch 7,6% Joblose gibt, provoziert die SPD die Frage selbst, warum das in den meisten anderen Bundesländern so viel besser ausschaut.

Nicht anders verhält es sich mit dem Thema Bildung. In der Sammelformulierung „Investitionen in Kinder, Bildung und Familie“ soll untergehen, dass in Schulen nur im ebenfalls SPD-regierten Schleswig-Holstein noch weniger investiert wird als in NRW.

SPD-Werbung in NRW: gewogen und zu leicht befunden.

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Kommentare

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  • Alditol

    Ich bin immer wieder von ganzem Herzen froh, wenn ich (als „Vollberliner“, aber ohne jedweden Lokalpatriotismus) in Bayern Urlaub machen darf. Allerdings war ich das letzte Mal _vor_ der „Flüchtlingskrise“ in Passau, es könnte also durchaus sein, daß ich mich dort jetzt nicht mehr wohlfühlen könnte.

  • Oberon

    1) Ob eine andere Regierung in NRW die Arbeitslosigkeit von 7,6 % nennenswert herunterdrücken kann, muß offen bleiben, da in diesem Bundesland Unmengen von ja meist ziemlich bildungsfernen Koranverwirrten leben.

    2) Natürlich muß in Schulen zumindest soviel investiert werden, daß es nicht zu unbenutzbaren Toiletten kommt.

    Man sollte aber nicht ausblenden, daß in D in das Schulwesen schon Hunderte von Milliarden Euro fehlinvestiert worden sind, nämlich für die Kaputtreformierung unseres Bildungssystems durch zahlreiche pädagogisch haarsträubende Maßnahmen.

  • Jana

    Mein Mann und ich sind wegen der extrem schlechten Schulsituation von NRW nach Bayern gezogen. Wir haben 4 Kinder und wir wollten für unsere Kinder eine gute Schulbildung. In NRW ware das nur möglich gewesen, wenn wir unsere Kinder in Privatschulen gesteckt hätten. Das konnten wir uns aber fin nicht leisten. Viele unserer Bekannten in NRW mit einem oder 2 Kinder machen das so. Deshalb boomen in NRW die Privatschulen.
    In Bayern ist in der Schulbildung zwar auch Schulbildungich schlecht. Wir leben aber auf dem Land, hier kann eine engagierte Lehrkraft noch so einiges von dem Mist den die Politiker in München machen ausbügeln.
    Im Vergleich zu NRW ist Bayern aus unserer Sicht bzgl. Schulbildung das Paradies.

  • Klaus

    Rehfutschies?
    Muss man das oder die kennen?

  • AlfredE

    Das ging bis weit in die 70er, 80er Jahre.

    Hier eine Liste über Nazis in der DDR

    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_ehemaliger_NSDAP-Mitglieder,_die_nach_Mai_1945_politisch_t%C3%A4tig_waren#Sowjetische_Besatzungszone_und_Deutsche_Demokratische_Republik

    Auch bei den KZ Besuchen hat man den DDR Schülern nicht die volle Wahrheit erzählt.
    So wurde verschwiegen, dass viele Lager nach 45 von den Russen weiter benutzt wurden.

  • Poco100

    Naja einem Volk mit Menschen, die alles glauben u. lieber 4 Stunden in dem sehr „anspruchsvollen RTL“ Let’s dance gucken, statt mal über das nachzudenken, was um sie herum im Land gerade passiert bzw. mit ihnen selbst, kann man auch von morgens bis abends etwas „vom Pferd“ erzählen. Es verdummt gemeinsam, was zusammen gehört….könnte man anders sagen.
    Und dazu passt dann idealerweise sowas wie Hannelore Kraft, Laschet wäre eine Kopie, die in den getürkten, wie immer neuerdings, Umfragen immer stärker wird. Wenn es real dann so auch kommen wird, sage ich nur: bitte….!

  • Gerhard

    Balkendiagramme kann man durch „ziehen“ sehr leicht in Form bringen – auch ohne Zahlen

  • Blume

    Ich bin der Machenschaften in Deutschland dermaßen überdrüssig, dass ich täglich mein Dagegen-Schild hochhalte! Und bei allen Gelegenheiten, sei es Bund oder Landtag, gehen beide Stimmen von mir an die AfD!!!

  • M. Bretschneider

    Kurz und knapp: NRWeh

  • Kassandros

    Die kenne ich nicht, denn die gab es in der DDR nur mit „Westgeld“ zu kaufen, und das hatte ich nicht.

    Das Auto der Zukunft in Deutschland wird ein Holzkarren, der von Ochs‘ und Esel gezogen wird. Die Energiewirtschaft ist schon planwirtschaftlich in den Abgrund geritten. Jetzt ist die Automobilindustrie zum Abschuss freigegeben.