Daniela Behrens (SPD) und das Versagen der niedersächsischen Innenpolitik

Daniela Behrens SPD.Innenministerin Niedersachsens jagt mit Eifer politische Gegner, während ihr Haus beim Schutz der Bürger total versagt. Der Fall Liana zeigt sehr deutlich, was aus einem Staat wird, der „Kampf gegen rechts“ wichtiger nimmt als Recht, Sicherheit und Verantwortung - und warum die SPD auf dem sinkenden Ast ist.

picture alliance / Noah Wedel

Daniela Behrens, Innenministern von Niedersachsachsen und stolze Genossin, zeigt seltsamen Eifer, wo sie aus demokratischer Sicht keinen Eifer an den Tag legen sollte, und lässt ihn vermissen, wo er rechtsstaatlich dringend geboten ist. Doch sie ist auch Mitglied der SPD, was weitere Fragen aufwirft.

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 Was bleibt nämlich von einer Partei, die sich Sozialdemokratische Partei Deutschlands nennt, wenn sie nicht mehr sozial, nicht mehr demokratisch ist und den Namen Deutschland als Zumutung empfindet? Nichts bleibt von ihr, nichts von ihrer großen Vergangenheit, nichts von ihren Verdiensten, nichts außer einem Parteiapparat. Nichts, außer einem Kartell von Funktionären, die immer weniger Grenzen kennen, wenn es darum geht, die eigene Macht, die eigenen Posten und Pöstchen zu erhalten in ihrer Politik gegen die deutschen Bürger.

Was bleibt, wenn sie die Aufrechterhaltung der inneren Sicherheit mit dem Kampf gegen rechts ersetzt? Vorsorglich haben die Genossen die Demokratie mit einem Possessivpronomen versehen, um jedermann ihren Besitz anzuzeigen. Nicht umsonst sprechen die Genossen der SPD wie weiland der Genosse Honecker von „unserer Demokratie“. Und um ihre Demokratie zu schützen, errichteten sie Mauern, die einen 1961 in der DDR, die anderen seit etwa 2014 in der Bundesrepublik, die einen nannten die Mauer Antifaschistischen Schutzwall, die anderen nennen sie Brandmauer.

Seit der so seitenstarken wie inhaltsschwachen Zitatensammlung des Bundesamtes für Verfassungsschutzes vom Frühjahr 2025 über die AfD, weiß man, dass diese „Gutachten“ weniger auf Expertise, sondern mehr auf Gesinnung beruhen. Daniela Behrens verbreitete im Februar 2026 mit größter Genugtuung, dass das Landesamt die AfD Niedersachsens als „gesichert rechtsextremistisch“ hochgestuft hätte. „Die größte Gefahr für unsere Gesellschaft geht vom Rechtsextremismus aus und die AfD Niedersachsen ist nach der Einstufung eindeutig diesem Phänomenbereich zuzuordnen.“

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 Für die 16-jährige Liana jedoch und für ihre Eltern ging die größte Gefahr nicht vom Rechtsextremismus und von der AfD, sondern von der Migrationspolitik der Mauerparteien aus, von einer Innenministerin Behrens beispielsweise, deren Ministerium dafür sorgte, dass Muhammad A. sich noch in Deutschland befand, dass er die Gelegenheit besaß, Liana am 11. August 2025 brutal vor den Zug zu stoßen. Statt sich ihrer Verantwortung zu stellen, statt zurückzutreten, schickte Ministerin Behrens im September 2025 eine Abteilungsleiterin in den Landtagsausschuss. Laut Hannoversche Allgemeine hätte sie Zeit gehabt, denn es fand sich „kein konkurrierender Termin“. Wahrscheinlich war die Ministerin mit dem Kampf gegen die politische Konkurrenz voll auf beschäftigt, mit den Genossen vom Verfassungsschutz möchte man fast bitter spotten.

Wie ernst die Bedrohung nicht für die Demokratie, aber für die SPD inzwischen ist, hat die Wahl in Baden-Württemberg gezeigt, in der die SPD es knapp in den Landtag schaffte mit 5,5 % und die AfD mit großen Zuwächsen mit 18,8 %. Muss also der Verfassungsschutz aushelfen, wo es der SPD an Argumenten mangelt? Und spornt die Ministerin wirklich die Sorge um die Demokratie oder doch nur um ihre Macht an, denn die SPD erreicht laut letzter Umfrage vom 26.02.2026 zwar noch 26 % in Niedersachsen, doch auch hier kann die AfD Zuwächse vermelden und ist mit 21 % in der letzten Umfrage drittstärkste Partei, weit vor den Grünen mit 10 %. Obwohl Daniela Behrens einmal von 2017 bis 2021 Leiterin der Abteilung IV (Gleichstellung) im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend war, zeigte sie wenig Interesse an der Aufklärung des Versagens ihrer Behörde.

 Bevor Daniela Behrens im Bundesministerium untergebracht wurde, war sie zuvor Staatssekretärin des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr. Nach dem man ihr vorwarf, Einfluss auf eine Auftragsvergabe genommen zu haben, trat Behrens zurück „Es hat Fehler im Vergabeverfahren gegeben, die Vorgespräche haben zu einer Wettbewerbsbeschränkung geführt“, räumte das Ministerium damals ein.

Am 24. Februar 2026 nun, erst jetzt, begann der Prozess gegen Muhammad A., in dem aber wohl die „Lex Migrant“ gelten wird, denn der Oberstaatsanwalt plädiert feinfühlig nicht auf Mord, sondern auf Totschlag. Auch hat Muhammad A. Liana nicht vor den Zug gestoßen, sondern: „Dem Beschuldigten wird zur Last gelegt, am 11. August vergangenen Jahres eine 16-jährige Auszubildende am Gleis 1 am Bahnhof Friedland zu Boden gebracht zu haben. In dem Moment, als Güterzug 61977 mit rund 100 Kilometern pro Stunde durchfuhr. Die Geschädigte wurde am Kopf von einem Waggon erfasst und verstarb noch am Tatort.“

Muhammad A. hat Liana also nicht ermordet, er hat sie ja nur zu Boden gebracht, in dem Moment wo dummerweise ein „Güterzug 61977 mit rund 100 Kilometern pro Stunde durchfuhr“. Und natürlich ist Muhammad A. „schuldunfähig“ und wird nicht wegen Mordes verurteilt werden, sondern kommt für ein Zeitchen in die Sicherungsverwahrung. Laut Sprecherin des Gerichts: „Es geht hier nicht um eine klassische Haftstrafe, sondern um ein Sicherungsverfahren. Sollte von ihm weiterhin eine Gefahr für die Allgemeinheit ausgehen, kann eine dauerhafte Unterbringung in der Psychiatrie angeordnet werden.“ „Sollte“ Und wenn nicht? Ist er wieder auf freiem Fuß. Funktioniert so das Recht hinter der Brandmauer? Man wird sehen, wie der Prozess ausgeht.

Frau Behrens, die vollauf mit dem Kampf gegen rechts beschäftigt ist, wird es möglicherweise vielleicht gar nicht so genau wissen. Doch laut Bild war Muhammad A.s Asylantrag abgelehnt worden, befand er sich in U Haft, und da er in Litauen zuerst den Boden der EU betreten hatte, sollte er nach Litauen überstellt werden. Das Amtsgericht lehnte den Antrag auf Überstellung nach Litauen aufgrund eines fehlerhaften Antrags der Behörde ab, die Behrens untersteht.

Ohne die AfD hätte der Totschlag genannte Mord, der zudem vertuscht werden sollte, nicht das Licht der Öffentlichkeit erreicht und die Ministerin nicht in Erklärungsnot gebracht. Man sieht hier einmal sehr konkret, welche Gefahr für die Ministerin Behrens tatsächlich von der AfD ausgeht.

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Kommentare ( 25 )

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Andy Malinski
18 Minuten her

Nun – der letzte Absatz bestätigt einmal mehr, dass (speziell hierzulande) jener, welcher auf den Dreck hinweist, nach Kräften verfolgt wird, während jener, der den Dreck verursacht (hat), ungenannt bleiben darf/muss.

Kassandra
27 Minuten her

Bei manchen erkennt man schon auf Bildern, was drin ist – und was entsprechend rauskommen muss.

MartinKienzle
30 Minuten her

Der sogenannte „Kampf gegen Rechts“ bedeutet: Kampf gegen das Deutsche Volke, das Sinn ergibt, wenn man weiß, wie das Besatzerkonstrukt BRD (https://www.youtube.com/watch?v=hIu80oSC728 ab Minute 3:25) gegründet wurde (https://www.welt.de/reise/article3775809/Zeitgeschichte-Villa-Rothschild-die-Wiege-der-Bundesrepublik.html), das unter anderem Adenauers Aussage wiedergibt: „Wir sind keine Mandanten des deutschen Volkes, wir haben den Auftrag von den Alliierten.“ (https://www.thepioneer.de/originals/thepioneer-briefing-business-class-edition/briefings/der-anti-fuehrer-staat); die BRD spiegelt wiederum das Faktum des bis zum heutigen Tage tobenden sogenannten „Ersten Weltkrieges“ aufgrund fehlender Friedensverträge wider (https://www.ewigerbund.org/eb/was-stimmt-hier-nicht/https://www.ewigerbund.org/eb/heute/)!

Dieter Rose
36 Minuten her

Die SPD scheint ein unerschöpfliches Reservoir an Sympathieträgerinnen zu haben.

ralf12
40 Minuten her

Die Frau auf dem Foto sieht der Putzfrau in meiner damaligen Grundschule ähnlich. Allerdings handelte es sich bei der Putzfrau um eine fleißige, gewissenhaft arbeitende Dame. Das wird von der Ministerin wohl kaum behaupten können.

Sanijo
43 Minuten her

Es ist ein Krieg gegen den Deutschen Weißen, mit Deutscher Mutter und Deutschen Vater! Gestalten wie die, verschenken unser Land und unser Steuergeld an Islamisten und Afrikaner!

Minusmann
46 Minuten her

Offenbar gehört die Frau Behrens zu dieser Sorte Politiker, die, wenn die Politik in Deutschland rechtschaffend, pragmatisch und realitätsbezogen wäre, niemals einem verantwortlichen Posten, geschweige denn dem Innenministerium eines Bundeslandes vorstehen dürfte. Leider müssen wir seit geraumer Zeit erfahren, dass Politik hierzulande nicht mehr von oben genannten Tugenden bestimmt wird, und das Frau Behrens wohl zum letzten Aufgebot einer Partei gehört, für die Politik nur noch den Kampf um einen Platz an den Futtertrögen bedeutet. Dass dabei dann eine Innenministerin herauskommt, die innere Sicherheit aus, ja was eigentlich: ideologischen Gründen, Dummheit, Dreistigkeit?, für nicht relevant hält bzw. anders beurteilt als… Mehr

ceterum censeo
50 Minuten her

Doch sie ist auch Mitglied der SPD, was weitere Fragen aufwirft.“ Prinzipiell beantwortet das alle weitere Fragen!

Hieronymus Bosch
59 Minuten her

Wenn ich schon das Bild dieser Frau sehe, sehe ich genug! Einfach nur abschreckend, wie aus dem Stasi-Land wiederauferstanden!

Kassandra
26 Minuten her
Antworten an  Hieronymus Bosch

Geboren in Bremerhaven. Aber Merkel wäre ja dementsprechend auch „Hamburger“.

drogenfahnder
1 Stunde her

Wieso sprechen wir eigentlich immer vom Versagen der Poltik, die doch nichts kann für Ihre erlernte Verbohrtheit und Verblendung? Besser und richtiger wäre es, vom Versagen der Wählerschaft zu sprechen. Diese könnte Abhilfe durch Abwahl schaffen, tut es aber nicht. Täte sie es – und das regelmäßig-, wäre es schnell vorbei mit Verbohrtheit und Verblendung. Beides sind kommunizierende Röhren.

Last edited 58 Minuten her by drogenfahnder
Hieronymus Bosch
45 Minuten her
Antworten an  drogenfahnder

Wenn man mit einem Volk einen IQ-Test machte, wie würde Deutschland dabei abschneiden?

Kassandra
23 Minuten her
Antworten an  Hieronymus Bosch

Wobei das nichts mit IQ zu tun hat – sondern mit mehr oder weniger durch AgitProp besetzten Verstand.
Darauf kam schon Hannah Arendt in ganz anderen Zeiten:
„Die Intellektuellen gingen ihren eigenen Einfällen in die Falle“.
https://www.youtube.com/watch?v=ykVcQ-3MNbQ&ab_channel=PhilosophieKanal
Dazu kommt inzwischen: „Sie [die Massen] leiden an einem radikalen Schwund des gesunden Menschenverstandes und seiner Urteilskraft sowie an einem nicht minder radikalen Versagen der elementarsten Selbsterhaltungstriebe.“

Andy Malinski
14 Minuten her
Antworten an  drogenfahnder

Kein Wunder, da lediglich (teilweise noch) der Pass, die pure Existenz und das Überschreiten der Altergrenze das Wahlrecht ermöglicht.