Leserstimmen: Afghanistan und der politische Islam

Weitestgehend Einigkeit bei Lesern, der Westen hat in Afghanistan versagt und daraus bisher keine Lehren - auch den Islam insgesamt betreffend - gezogen.

20 Jahre nach 9/11 und dem Beginn einer zunächst reinen US-Militärmission in Afghanistan ist unwiderruflich klar, dieses Land war und wird nicht nach westlichem Muster zu demokratisieren sein.

Streifen wir in einer Momentaufnahme durch unterschiedliche Lesergedanken auf die Artikel u.a. von Tomas Spahn, die deutlich zeigen, ihre Sympathie gilt weder dem Islam, noch den Taliban, noch unseren unbelehrbaren Politikern.

Leser Heinz Küllmer meldete sich zu den Ereignissen in Afghanistan zu Wort, überschreibt seine Anmerkungen hierzu mit Das Afghanistan Chaos:

LINKER UND RECHTER KOLONIALISMUS (3)
Scholl-Latour hat recht behalten: Das Scheitern war unvermeidlich und absehbar
„Die Vereinigten Staaten haben als militärische Konsequenz nach 9/11 – also vor 20 Jahren – den verlustreichen Antiterrorkampf gegen die Taliban in Afghanistan begonnen. Zwar wurden die Fundamentalisten in dieser Zeit durch die überlegenen Kräfte der US-Armee immer wieder zurückgedrängt; aber sie wurden nie besiegt. Das augenscheinlichste Ergebnis sehen wir heute auf dem Flugplatz von Kabul, nachdem die Amerikaner ohne Exit-Strategie, den Einsatz unbedacht und überraschend – für die westliche Welt (angeblich, um Versagen zu vertuschen), jedoch definitiv nicht für die Taliban – beendet haben. Im Ergebnis kann man feststellen, dass dieser teure und verlustreiche Langzeit-Krieg nicht nur vergeblich geführt wurde, sondern auch mit derzeit nicht abschätzbaren Rache-Folgen, die möglicherweise durch chinesischer „high tech“-Unterstützung – als Ausgleich für mögliche Schürfrechte (Lithium, etc.) – zukünftig brandgefährliche Ausmaße annehmen können – auch für Deutschland, als mit-gedemütigtem Partner der USA im Einsatz gegen die Taliban. Die derzeit hoffnungsvoll scheinenden Versprechen der neuen Machthaber, über die Zukunft des Landes, sind m. E. leeres Übergangsgeplänkel.“

Vormarsch der Taliban:

„Wir sollten uns nicht den Kopf über das Schicksal Afghanistans zerbrechen, nach 9/11 sind zwei amerikanische Groß-Versuche gescheitert, das Land zu stabilisieren und zu demokratisieren. Die perverse religiöse Dominanz des Islamismus ist offensichtlich auch mit überlegenen militärischen Mitteln nicht zu besiegen. Wichtig scheint mir zu sein, dass wir uns jetzt und zukünftig nachhaltig und ohne grüne Gefühlsduselei vor der anstehenden massiven Fluchtbewegung schützen.“

Detlef Dechant geht in seinem Leserbrief auf das Ende des Afghanistan-Krieges ein:

„Nun sind alle Streitkräfte aus Afghanistan verschwunden. Ein Krieg, in dem es weniger um die „Befreiung“ und „Demokratisierung“ eines Volkes ging, sondern um Geostrategie und – auch – um wertvolle Rohstoffe. Dies war auch der Grund für die Großmächte, zuerst Russland, dann USA und wahrscheinlich demnächst China, sich dort zu engagieren. Man wird nun sehen, wer die Rohstoffe Kobalt und Co, wichtig für die Energiewende, ausbeuten darf. Und man wird beobachten können, welche Wertschätzung Menschenrechte und „gute“ Lieferketten genießen, wenn es darum geht, Elektromobilität und Energiewende voranzutreiben. Kobaltminen im Kongo, Förderung seltener Erden in China, Lithium in Bolivien lassen da wenig Hoffnung aufkommen!“

bkkopp meint:

Sackgassen muss man verlassen
In Afghanistan begräbt der Westen seinen Wahn vom Demokratie-Export
„Der gewalttätige, politische Islam wird durch eine unsichtbare Nabelschnur genährt. Was fließt durch diese Nabelschnur, und was wer und was produziert den Nährstoff? Mir scheint, dass wir darüber zu wenig wissen und verstehen. Trotz aller Unterschiede und Nuancen haben alle islamischen Regime in Nordafrika und dem Mittleren Osten eines gemeinsam. Die Länder haben ausbeuterische, mehr oder weniger brutal repressive Regime, die zur Verelendung immer größer gewordener Bevölkerungen geführt hat. Daraus ist eine Sehnsucht nach einer “gerechten Gesellschaft“ erwachsen, die die Islamisten bedienen. Gleichzeitig ist der Zorn auf den Westen entstanden, der wiederum von den Islamisten instrumentalisiert wurde. Der Westen hat um der relativen Stabilität willen diese repressiven Regime seit Jahrzehnten anerkannt, hofiert, unterstützt und bewaffnet. Kaum ein traditionell wohl organisiertes Land im Westen ist nicht persönlicher und finanzieller Schutzraum für die Früchte der Ausbeutungen. Die innere Repression in fast allen Ländern produziert politische Gefangene, die dann zu Kämpfern werden, und ist ein großer Teil der Energie der Kämpfer von Al-Qaida, Islamischer Staat und all der anderen Gruppen. Die Fiktion der Islamisten, für eine gerechte Sache zu kämpfen, hat sogar Europäer und Nordamerikaner dazu motiviert, sich rekrutieren zu lassen. Afghanistan und das Volk der Paschtunen in Afghanistan und in Pakistan haben ihre spezifische Geschichte seit der sowjetischen Invasion in 1979. In einem Land, in dem ca. 70% der Bevölkerung analphabetisch ist, sind sie rückständiger als in Nordafrika oder im Iran, aber nicht fundamental anders als die Mullahs, die Moslembrüder, und andere gewalttätigen und/oder gewaltbereiten Islamisten in all den anderen islamischen Ländern. Ohne unsere sicherheitspolitischen, organisatorischen und technischen Möglichkeiten zu vernachlässigen, sollten wir viel breiter darüber nachdenken, wie wir für alle Länder, von Marokko ostwärts, andere politische Ansätze finden könnten, um in diesen Ländern mehr wirtschaftliche Entwicklung und Befriedung möglich zu machen. Die Politik des Westens der letzten Jahrzehnte, und der letzten 20 Jahre im Besonderen, war nicht hilfreich, und ganz besonders auch nicht in unserem, europäischen Interesse.“

imapact macht seiner Seele Luft, nimmt kein Blatt vor den Mund: 

„Der („politische“, „fundamentalistische“, „extreme“) Islam, also kurz, der Islam, wäre nicht zu einer solchen Weltmacht aufgestiegen, käme ihm nicht im Westen eine fortschreitende Dekadenz zu Hilfe, die ich einfachheitshalber mit dem Überbegriff „Linksfaschismus“ bezeichnen möchte.

LINKER UND RECHTER KOLONIALISMUS (2)
Das koloniale Dilemma und die Schizophrenie der Linken
Letztere Ideologie hat insbesondere Deutschland fest im Griff. Der Linksfaschismus ermöglicht zum einen, dass hunderttausende Muslime sich in westlichen Ländern festgesetzt haben. Auch wenn vielleicht nur eine Minderheit wirklich „radikal“ ist, haben diese übergroßen islamischen Communities einen zersetzenden Einfluss auf die „Gastländer“. In einem weiteren Schritt sorgt der Linksfaschismus dafür, dass dem Islam, seinen „Wert“-vorstellungen und Gepflogenheiten immer mehr Raum gegeben wird. Linksfaschistische Gutmenschen, häufig in einflussreichen Positionen, machen sich für Kopftuch, Burkini, islamische „Friedensrichter“ usw. stark. Unter dem Banner von „Antirassismus“ dürfen gefährliche Elemente nicht als solche benannt und behandelt werden. Groß war der Aufschrei, als ein Jahr nach den Kölner Massenübergriffen an Silvester die Polizei sich besonders auf die Gruppen konzentrierte, von denen das Verbrechen ausgegangen war. Oder, wie im Artikel erwähnt, Atta und seine Verschwörer konnten sich in Deutschland völlig unbehelligt bewegen. „Gleichstellung“ und „Antirassismus“ beziehen sich vorwiegend auf Migranten mit islamischem Hintergrund; in Bezug auf andere Zuwanderer ist das kaum der Fall. Es ist soweit gediehen, dass einem auf Wahlplakaten der Linksparteien derzeit vor allem jüngere Frauen mit orientalischen Migrationshintergrund angrinsen, bis tief in die Provinz hinein. Kurzum, der Linksfaschismus mit seinen Elementen von „no-border“, Islamunterwerfung, autoritärer Gesinnungsdiktatur und großflächigem Beschweigen der negativen Konsequenzen macht es möglich, dass der Islam, der außer dem Geld der reaktionären Golfstaaten, der Gewalt seiner Anhänger, der muslimischen Bevölkerungsexplosion und der Massenmigration gen Westen nichts auf die Waagschale zu legen hat, sich nach und nach diesen Westen – mit dessen freudig naiver Zustimmung, unterwirft.“

Leser Nibelung zeichnet ein wahrhaft düsteres Bild – die Übernahme der westlichen, christlichen Hemisphäre durch Koran-Gläubige:

„Der politische und zugleich religiös verpflichtende und unzertrennliche Glauben des Islams mit dem Koran ist schon lange eine Macht, die auf Dauer die Christenheit und auch andere Religionen verdrängen wird. Das ist eine Entwicklung von Anfang an, weil sie die gleiche Eigenheit wie die beiden anderen monotheistischen Weltreligionen hat, die nun an ihrer eigenen Schwäche zugrunde gehen und der unbedingte Wille ist schon daran zu sehen, dass sie mit ihrer Expansion zusehend weiteres Land und Leute gewinnen, während die anderen sich in falscher Sicherheit wiegen und glauben, sie könnten den Islam durch Dialog aufhalten, was ein Irrglaube ist und man kann es nicht oft genug wiederholen, dass es keine Erfindung der Verschwörungstheoretiker ist, sondern Chomeini hat schon klar gesagt, wer den Koran nicht versteht, begreift auch nicht den Islam. Wären die Christen noch von der gleichen Inbrunst beseelt, dann würden sie genau das gleiche machen und sich nicht beugen lassen. Byzanz war der Anfang vom Ende des christlichen Abendlandes und trotz vieler Fehlschläge werden sie weiter expandieren und auch Westrom erreichen, das ist nur eine Frage von Zeit und der Halbmond wird über großen Teilen Europas wehen, ein alter Traum des osmanischen Reiches, was durch asymmetrische Eroberungstaktik für das Kalifat in Erfüllung geht, das wird allerdings weit schneller geschehen, als die meisten annehmen, denn die haben die gefährlichste Waffe, die es überhaupt gibt, nämlich die Überpopulation der Glaubensbrüder und damit werden sie Majoritäten erringen, bis sie das Sagen haben. Das wird spätestens in fünfzig Jahren der Fall sein, weil wir weder handlungsfähig noch wehrfähig sind. Das wird uns den Rest geben.

Die Frauen werden am meisten darunter leiden und einen Vorgeschmack haben sie doch schon mit dem archaischen Verhalten von Teilen muslimischer Männer bekomme. Das wird sich fortsetzen, je mehr hereinkommen und diese Deppen handeln genauso wie damals in Byzanz, ignorieren die Tragweite, die uns noch Kopf und Kragen kosten kann. Ihre Pfähle haben sie doch schon lange eingeschlagen durch überproportionierte Moscheen als Zeichen der Macht und in allen Teilen der Gesellschaft, auch in der Politik sind sie doch schon seit Jahren kräftig über ihre Heimatländer unterstützt am Wühlen. Wenn der Tag X gekommen ist, werden sie einen Teufel tun, das Grundgesetz zu verteidigen. Die werden den Anordnungen ihrer religiösen Führer folgen, denn tun sie es nicht, sind sie dem Tod geweiht. Das wird niemand auf sich nehmen und der Rest kann konvertieren oder ein trostloses Leben führen, es ist eine Schande, dass dies alles nicht erkannt werden will und die Mahner noch als Hetzer und anderes Gedöns verunglimpft werden, weil sie etwas kommen sehen, das kommen muß, wenn man den Koran als Gläubiger ernst nimmt und daran besteht kein Zweifel, dass die Muslime davon abweichen würden.

Die Übernahme des Abendlandes durch legale Zuwanderung ist der genialste Schachzug aller Zeiten. Deshalb kann man das in dieser Form nicht mehr zulassen oder wir sind verloren und alle, die bereits erobert wurden, können ein Lied davon singen, denn sie sind seither in der Minderheit und quasi geduldet, aber keine vollständige Gemeinschaft im Sinne eines Staates, weil dort eben der Koran vorherrscht. Der ist nur für die eigenen Glaubensbrüder gedacht, niemals für die Ungläubigen, egal welcher anderen Religion sie angehören.“

Eberhard kommentiert:

US-Waffen für die Taliban
Westliches Steuergeld hat die afghanische Korruption angeheizt
„Diese USA sollten durchaus kein Vorbild für die ganze westliche Welt sein. Und gerade Europa sollte sich das amerikanische Gesellschaftssystem nicht auf den Hals laden wollen. Zu unterschiedlich sind die Voraussetzungen wie Bevölkerungsstruktur, wirtschaftliche und militärische Macht, politische Erfahrungen und Strömungen, aber auch die geografischen Gegebenheiten. Die USA hatten und haben nie die Welt retten wollen, sondern ihre bisherige Vormacht gnadenlos benutzt, um zuerst ihre eigenen Vorstellungen und Vorteile umzusetzen. Mit Mittel die oft weit jenseits unserer moralischen Vorstellungen liegen. Da wurden Feinde zu Freunden gemacht und wenn es nützlich, auch wieder umgekehrt, wenn es auch nur kurzzeitigen Vorteilgewinn einbrachte. So auch wieder jetzt in Afghanistan. Ein wesentlicher Fehler in diesem Gefüge bestand und besteht heute noch in der Unterschätzung des Islam und seinem Islamismus. Der, wie kaum eine andere Glaubensrichtung, die Eroberung der ganzen Welt für seine Ideologie zum Endziel hat. Einer Eroberung mit Mitteln einer festen Glaubenskultur und Moral, die zumindest den Europäern und ihren Abkömmlingen völlig fremd. Terror ist nur eines dieser Mittel, um zu zeigen, wir können überall sein. Ohne Islam auch kein Islamismus. Europa und besonders Deutschland haben gerade dem aus den USA kommenden Glauben und den Forderungen nachgegeben und ohne eigene Not diesem Islam Tür und Tor geöffnet. In dem törichten Glauben, diesen mit westlichen, demokratischen Werten in unsere tolerante und demokratische Gesellschaft integrieren zu können. Der größte Irrtum abendländischer Geschichte. Nicht zuletzt Afghanistan zeigt uns, im Untergrund verbreitet sich der Islam allein schon durch schnelleren Geburtenüberschuss und wenn es ihm möglich, nutzt er seine Macht zur Ausweitung. Statt zu löschen, haben die USA und ihre Verbündeten Wasser ins brennende Öl geschüttet mit verheerenden Folgen. Von der Türkei bis ins tiefe Asien breitet er sich immer weiter aus. Unterschiedlich agierend, aber immer aggressiv. Nun auch noch langsam, aber zunehmend sogar in Europa. Es ist ein Krieg, der nicht vorwiegend mit Waffen ausgetragen wird, daher auch nicht militärisch zu gewinnen ist. Bis die Politik in den westlichen Demokratien das begreift und Folgerungen zieht, ist es wahrscheinlich zu spät.“

Nutzer Odysseus JMB meint:

„Zustimmung: Es wäre überfällig, dass Heiko Maas wenigstens zum Ende seiner Amtszeit die Realität anerkennt. War nicht von einem Emirat die Sprache, als kein Widerstand gegen die Taliban in staatlichen Stellen Mitte August erkennbar wurde? Die mir bekannten Emirate sind flächenmäßig sehr überschaubar. Ein Emirat von der Größe Afghanistans kann bestenfalls als Hirngespinst bezeichnet werden. Selbst dem zweifelhaften Hekmatyar schwebte zumindest eine islamische Republik vor, um zu vernünftigen Verwaltungsstrukturen zu gelangen. Die beiden Nachbarstaaten Pakistan und Iran werden als islamische Republiken geführt. 1996 wurde zwar an einer afghanischen Verfassung gearbeitet, mit einem Obersten Führer, der als absolutistisches Staatsoberhaupt im Zentrum stehen sollte und einen „Islamischen Rat“ ernennen sollte. Spätestens mit der Übernahme der Staatsgewalt durch die Nordallianz 2001 wurde das dermaßen angedachte „Emirat“ verworfen. Gegenwärtig existiert keine feste organisatorische Struktur. Wieviel Vernunft und Realitätssinn die selbsternannten neuen „Religions-, Staatsdenker“ in Afghanistan aufzubringen bereit sind, muss man deshalb zunächst einmal abwarten. Sollten sich trotz pakistanischer Vermittlung keine „Realos“ durchsetzen können, wären alle Anstrengungen und Finanzmittel gegenwärtig für die Katz. Wenn Maas trotzdem finanziell intervenieren will, dann muss man ihm unterstellen, ohne entsprechende offizielle Stellen Geld unters Volk streuen zu wollen. Das „Taliban-Außenministerium“ in Qatar ist bestenfalls als NGO zu bezeichnen. Den Nachweis, wo das Geld bleibt, kann Maas mit Sicherheit nicht führen. Also wie bisher, korrupte Lokalmatadore und Mafia unterstützen? Das muss ein Ende finden, bzw. darf nicht in die Verlängerung gehen.

Wieso lässt man Maas da weiter herumkaspern? Kann sich diese GroKo nicht mal mehr auf eine erkennbare staatsrechtliche Linie in Afghanistan einigen? Blinder Aktionismus um jeden Preis? So blöd wird außer D niemand sein.“

LenaR sagt:

„Ich verstehe nur den Sinn bei vielen dieser Dinge nicht, vielleicht bin ich dazu zu naiv. Warum paktiert man mit Menschen, von denen man weiß, dass sie einen verachten und nur darauf warten, sich gegen einen zu wenden?

„Der Feind meines Feindes ist mein Freund“ ist Schwachsinn. Warum sollte die Ziegenherde dem Wolf helfen, den Bären loszuwerden? Damit der Wolf sie ab jetzt ungestört fressen kann? Warum denken die Leute so kurzfristig?“

Und Roland Mueller:

„Auf die Kräfte, die in Afghanistan mit großer Mehrheit angeblich nach den Lebensvorstellungen der Besatzer leben wollen, sind in den letzten zwanzig Jahren noch viel mehr hereingefallen. So ist es halt, wenn man nur der Propaganda vertraut, die man selbst in die Welt gesetzt hat.“

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Kommentare ( 4 )

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Hannibal Murkle
1 Monat her

„20 Jahre nach 9/11 und dem Beginn einer zunächst reinen US-Militärmission in Afghanistan ist unwiderruflich klar, dieses Land war und wird nicht nach westlichem Muster zu demokratisieren sein.“

Mir ist erst mal unklar, ob aktuelle westliche Muster noch Demokratie bedeuten. Was, wenn die Talibans sagen, Scharia sei alternativlos?

Waehler 21
1 Monat her
Antworten an  Hannibal Murkle

Ein Taliban denkt anders. Fundamentalisten denken anders. Für diese Diener Gottes ist der eigene Tot nur ein Pflasterstein des Weges für die absolute Weltreligion. Das heißt er kann warten bis der Einfluss selbst im Westen groß genug ist um die Macht zu erlangen. Wie ist bedeutungslos- nur das Ergebnis (absolute Weltreligion) ist wichtig. Er denkt nämlich über seinen Tot hinaus.
Neben Terror ist auch die Zahlenmäßige Überlegenheit ( Kinder ohne Ende) ein Mittel um mit dem Koran alle Menschen dieser Erde zu „beglücken“ .

Andreas aus E.
1 Monat her

Das Frauenministerium abgeschafft zu haben ist immerhin ein Schritt, den ich nachvollziehen kann.
Die Taliban verfolgten offensichtlich genau westliche Medien (besonders den Deutschlandfunk) und jüngere Geschichte, wissen darum um den Irrweg von Feminismus und Genderei.

Deutscher
1 Monat her
Antworten an  Andreas aus E.

Richtig. Es braucht kein Frauenministerium, denn: Was ist eine Frau? An den klassischen Geschlechtsmerkmalen ist das ja nicht mehr festzustellen. Es gibt keine Geschlechter mehr, nur noch „Menschen“.

LOL

Last edited 1 Monat her by Deutscher