Von Antifa und DGB bis Daniel Günther – die breite Front gegen freie Medien

Der Angriff auf ein TE-Reporterteam in Gießen gehört in eine lange Reihe von Attacken und Einschüchterungsaktionen gegen kritische Journalisten. Funktionäre und Politiker liefern die Rechtfertigung. Andere schlagen zu.

Am 29. November 2025 erlebte ein Reporterteam von „Tichys Einblick“, was es heißt, zu dem Teil der Medienlandschaft zu gehören, der einflussreichen Organisationen und Politikern nicht passt. An diesem Tag gründete sich im hessischen Gießen eine neue Jugendorganisation der AfD. Ein „breites Bündnis“ einschließlich gewaltbereiter Linksextremisten hatte bereits im Vorfeld angekündigt, die Veranstaltung auf dem Gießener Messegelände mit allen Mitteln zu verhindern.

Für TE kamen die Journalisten Maximilian Tichy und Christoph Marohl in die Stadt, um live über die Auseinandersetzungen zu berichten, die sich an diesem Tag weniger zwischen den Demonstranten und der AfD-Jugend abspielten, sondern vor allem zwischen dem aggressiven Linksblock und der Polizei, die dabei oft in die Defensive geriet.

Auch das TE-Team sah sich bald in einer bedrohlichen Lage. Und es blieb nicht bei der Bedrohung: Ein dazu ausdrücklich aufgestachelter Mob kreiste das Duo ein, verfolgte und beschimpfte es, griff nach der Kamera und schlug schließlich zu. Der Grund für diese Übergriffe? Tichy und Marohl taten genau das, was zur klassischen Aufgabenbeschreibung von Journalisten gehört: Ereignisse dokumentieren, Fragen stellen – und zwar allen beteiligten Seiten, also auch Vertretern des DGB Mittelhessen, der die versuchte Blockade der AfD-Veranstaltung schon lange im Vorfeld organisierte und an diesem Tag auch koordinierte.

Mit dem physischen Angriff endet die Geschichte aber auch noch nicht: In einem zweiten Schritt versucht der DGB aktuell, die Berichterstattung von TE über den Angriff auf die Pressefreiheit in Gießen gerichtlich zu unterdrücken.

Damit zeigte sich in Hessen ganz praktisch, wie eine autoritäre Front von schwarzgekleideten Gewalthaufen über Unterstützer mit Biederfassade wie dem DGB bis zu Unionspolitikern versuchen, Medien und Journalisten in zwei Lager einzusortieren: Die Willkommenen, die man in diesen Kreisen allerdings nicht als kritische Begleiter betrachtet, sondern als Teil des Milieus – und diejenigen, die Daniel Günther in der Sendung „Markus Lanz“ als „Feinde von Demokratie“ beschimpfte.

Bundesfamilienministerin Karin Prien legte kürzlich in einem taz-Interview nach: Dort erregte sich die CDU-Frau über „die „sogenannten alternativen Medien, die rechtspopulistische und rechtsextreme Positionen immer stärker in den Diskurs bringen“. Auf Namensnennung verzichtete sie ebenso wie auf Belege, urteilte aber: „Ein Teil dieser Medien will zur Delegitimierung und Zersetzung unseres freiheitlichen, demokratischen Systems beitragen, das ist offenkundig.“

Medien und Journalisten außerhalb des linken Milieus als Feinde oder Zersetzer zu beschimpfen, wenn diese nicht so schreiben und senden wie gewünscht – die beiden Unionsvertreter sprachen nur offen aus, was man vom organisierten Linksradikalismus bis zu Parteien, die sich als Mitte deklarieren, schon lange für selbstverständlich hält oder zumindest verdruckst rechtfertigt.

Mittlerweile existiert eine längere Liste von Gewaltanwendung und Drohungen gegen nichtlinke Medien. Bei den Vorgängen in Gießen handelt es sich also um keinen isolierten Fall:

  • Linksextremisten überfielen 2020 in Berlin am Rand einer Demonstration gegen Corona-Maßnahmen ein ZDF-Reporterteam in der Annahme, es würde sich um „rechte“ Journalisten handeln. Zwei Mitarbeiter des Senders wurden mit Eisenstangen verprügelt und gingen bewusstlos zu Boden. Vor Gericht bedauerten die Schläger nur, die „Falschen“ erwischt zu haben. Die Strafen des Amtsgerichts Tiergarten vier Jahre(!) später – Bewährung und niedrige Geldstrafen – dürften künftige Täter eher als Ermutigung empfunden haben.
  • Ebenfalls 2020 zündeten Linksextremisten das Auto des BZ-Kolumnisten Gunnar Schupelius an, der in seinen Artikeln immer wieder die politische Duldung der linksradikalen Szene in Berlin kritisierte. In ihrem Bekennerschreiben empfahlen die Täter Schupelius, künftig nicht mehr über dieses Thema zu schreiben.
  • Im September 2025 forderte die Linkspartei in Berlin-Treptow – beraten in dieser Angelegenheit von Kira Ayyadi, Mitarbeiterin der mit Staatsgeld finanzierten Amadeu-Antonio-Stiftung –, das ebenfalls in Treptow ansässige liberal-konservative Medium Apollo News, wie es in einem Flugblatt hieß, „aus dem Kiez“ zu vertreiben. Eine Parole in dem Aufruf lautete: „Rechten Medien auf die Tasten treten“ – also eine klare Aufforderung zur Gewalt. Trotzdem beendete die Bundesregierung anschließend nicht die Finanzierung der Amadeu-Antonio-Stiftung. Der Verein selbst sprach von einem „fiktiven Angriff auf die Pressefreiheit“ und bezeichnete den Protest der Apollo-Leute und einiger anderer Medien als „inszenierten Skandal“. Auf eine Anfrage der AfD-Fraktion im Abgeordnetenhaus verweigerte der CDU-geführte Senat von Berlin eine klare Verurteilung der Drohung gegen das Medienunternehmen. Stattdessen hieß es in der Antwort, die Regierung äußere sich nicht zu „presserechtlichen Fragen“.
  • Zum Beginn der Buchmesse „SeitenWechsel“ in Halle/Saale am 8. November 2025 versammelten sich Linksradikale, um das Messegelände zu blockieren. Vermummte Fotografen nahmen im Außenbereich ungefragt Bilder der eintreffenden Aussteller und Besucher auf. Kommunalpolitiker der Grünen, der SPD und der Linkspartei unterstützten den Versuch, die Buchmesse zu verhindern oder zumindest zu stören.

Was passierte nun am 29. November in Gießen?

Der DGB Mittelhessen feuerte an diesem Tag von einer großen Bühne herab die Anti-AfD-Demonstranten an. Maximilian Tichy und Christoph Marohl gingen gegen 11.15 Uhr zum Backstage-Bereich dieser Bühne, um dort Verantwortliche der Gewerkschaft um ein Interview zu bitten. Tichy bat den Geschäftsführer des DGB Mittelhessen, Robin Mastronardi, ihm Fragen stellen zu dürfen. Mastronardi wollte sich dazu mit dem DGB-Pressesprecher Michael Rudolph abstimmen. Das Interview wurde schließlich abgelehnt und Sicherheitsleute bauten sich vor dem Reporterteam auf. Der Kreisvorsitzende des DGB Mittelhessen, Klaus Zecher, sagte etwas zu Maximilian Tichy, was der wegen des Lärms in der Umgebung nicht verstand. Als Tichy näherkam, um ihn verstehen zu können, drängte das Sicherheitspersonal die Reporter aus dem Backstage-Bereich.

Die beiden versuchten als nächstes, mit einem Vertreter der Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschlands zu sprechen. Hier, so die durch Ton- und Videoaufnahmen gut dokumentierte Schilderung von Tichy, mischte sich plötzlich eine Vertreterin des DGB Hessen/Thüringen namens Anna-Lena Metz ein, die sich als Versammlungsleiterin zu erkennen gab. Begleitet wurde sie von einem Mann, der versuchte, den Kameramann am Filmen zu hindern. Als Tichy die beiden darauf aufmerksam machte, dass sie kein Recht hätten, sie an der Arbeit zu hindern oder wegzudrängen, ergab sich der folgende Dialog:

Metz: „Ich will dich nicht wegschieben. Ich will dich der Versammlung verweisen.“ Und: „Ihr seid mehrfach negativ aufgefallen. Ich bin die Versammlungsleitung.“
Tichy: „Bei wem? Und wofür?“
Metz: „Das geht euch gar nichts an!“
Tichy: „Ich bin Journalist.“
Metz: „Hast du ’n Presseausweis? Für welches Medium?“
Tichy: „Tichys Einblick.“
Metz: „Gut. Geht bitte.“

Nur der Vollständigkeit halber: Die Szene spielte sich im öffentlichen Raum ab, wo der DGB kein Hausrecht besaß. Der DGB durfte folglich Journalisten überhaupt nicht wegschicken, zumal das TE-Team die Versammlung in keiner Weise störte.

„Negativ aufgefallen“ – das bezog sich offenbar ausschließlich auf die – wie auch immer unterstellte – politische Ausrichtung des Mediums. Metz störte sich wohl ganz grundsätzlich daran, dass an diesem Tag auch Journalisten filmten und berichteten, die nicht zu dem vom DGB bevorzugten Milieu zählten.

Via Lautsprecher forderte sie deshalb anschließend auch noch die Menge auf, diese Medienvertreter festzustellen und ihr zu melden: „Bitte überlegt euch dreimal, wem ihr ein Interview gebt und ob das für euch wirklich relevant ist. Merkt ihr, dass StreamerInnen auf der Kundgebung sind, die dem, nennen wir es mal, rechtsoffenen Spektrum entsprechen, meldet das bitte den nächsten Ordnerinnen. Die kommen dann zu mir und ich kläre das.“

Interessanterweise sprach sie von Streamern, gegendert: „StreamerInnen“, sie vermied also das Wort „Journalisten“, obwohl sich Maximilian Tichy ausgewiesen und das Medium angegeben hatte. Metz suggerierte damit: Bestimmte Medien gehören nicht zur Branche, man darf sie bedenkenlos an der Arbeit hindern. Wenig überraschend hitzte sich die bereits angespannte Stimmung nach dem Aufruf noch mehr auf.

Eine Gruppe von teils Vermummten verfolgte das TE-Team und kreiste es ein, beschimpfte die Reporter als „Nazis“. Ein Mann namens Can M. forderte sie auf, sich zu „verpissen“, griff nach der Kamera und schlug auf Marohl ein. Der Kameramann ließ sich später ärztlich untersuchen. Zwei Schneidezähne hatten sich bei ihm gelockert. Es bleibt offen, was noch passiert wäre, hätte die Polizei nicht eingegriffen und die beiden Journalisten in Sicherheit gebracht.

Obwohl eindeutiges Videomaterial zu dem Angriff existiert, bestreitet der DGB jede Verantwortung – und versucht außerdem, TE gerichtlich einen Beitrag zu verbieten, der den Zusammenhang zwischen der Aufstachelung durch Metz und der gewalttätigen Attacke schildert.

Die Argumentation des DGB-Anwalts ähnelt bemerkenswert der Rabulistik eines Daniel Günther: Natürlich hätte die Gewerkschaftsfunktionärin überhaupt niemand aufgehetzt – aber irgendwie fand der Tritt- und Schlageinsatz gegen die Journalisten auch völlig zu Recht statt. Dass viele in dem Mob eine Warnweste trugen, so der DGB, bedeute noch lange nicht, dass sie offiziell als Ordner oder in einer anderen Funktion für die Gewerkschaft handelten: „Das bloße Tragen einer bunten Warnweste oder einer Fahne macht einen Versammlungsteilnehmer nicht zum Ordner.“ Ordner sei nämlich nur, wer eine weiße Armbinde oder eine weiße Weste trage. „Die vereinzelt abgebildeten Personen in gelben oder orangen Warnwesten (mutmaßlich ver.di-Westen)“, heißt es in dem DGB-Anwaltsschriftsatz, „sind reguläre Versammlungsteilnehmer in privater Kleidung; eine Zurechnung ihres Verhaltens zum Antragsteller scheidet aus.“

Auch das erinnert an Günthers mittlerweile berühmten Satz, er habe Zensur und „im Extremfall Verbot“ von Medien nur als Privatmann bejaht. Außerdem, so die finale Rechtfertigung durch den DGB-Anwalt, hätten die Funktionäre einschließlich Anna-Lena Metz von den „Auseinandersetzungen“ gar nichts mitbekommen. Das Bedrängen, Schlagen, Treten stuft er also als „Auseinandersetzung“ zwischen einem aufgestachelten Dutzend und zwei Journalisten ein, die nur versuchten, sich und die Kamera in Sicherheit zu bringen. Von irgendeinem Bedauern oder eine Distanzierung von dem gewalttätigen Exzess findet sich in dem Gewerkschafts-Schriftsatz keine Spur.

TE wehrt sich gegen den Versuch des DGB, auch noch nachträglich die Berichterstattung zu unterdrücken. Gegen den tätlichen Angriff auf das Journalistenduo erstattete Tichys Einblick Strafanzeige.

In beiden Fällen liegt der Fortgang der Sache in den Händen der Justiz. Beide Verfahren kosten natürlich Geld, Zeit und Kraft.

Es gibt aber schon jetzt ein wichtiges Fazit: Ob nun die Antifa, die Linkspartei, die Amadeu-Antonio-Stiftung, der DGB oder eben Günther – sie empfinden schon die bloße Existenz von neu entstandenen Medien außerhalb des eingespielten Apparats als ungeheure Provokation.

Und das aus ihrer Perspektive auch nicht grundlos. Günthers Suada gegen „diese Medien“ am 7. Januar 2026 bei „Lanz“ nahm ihren Lauf, als sich der CDU-Mann über die Berichterstattung zur Kandidatur der später gescheiterten Verfassungsgerichts-Kandidatin Frauke Brosius-Gersdorf aufregte. „Nius und diese Portale“ – also auch TE, Apollo und Junge Freiheit – hätten, so Günther, gegen die Bewerberin „geschossen“.

In Wirklichkeit berichteten sie einfach nur kritisch über die Positionen von Brosius-Gersdorf zu Abtreibung, Ehegatten-Splitting (das sie gern abschaffen würde) und Richterinnen mit Kopftuch (was sie unproblematisch findet). Die Abgeordneten des Bundestages konnten ihre Schlüsse ziehen, aber auch die breite Öffentlichkeit.

Den Spitzen von Union und SPD, den Grünen, der Linkspartei und Leuten wie Günther wäre es allerdings sehr recht gewesen, hätten sich Journalisten entweder gar nicht oder nur lobend mit der Kandidatin befasst. Mit anderen Worten: Sie stört es, wenn zumindest einige Medien die Arbeit erledigen, die früher als ganz allgemeiner Auftrag der Presse galt: Kontrolle der Macht.

Tichys Einblick und das spätere Team von Apollo deckten 2021 das eigentliche Ausmaß des Wahl-Skandals in Berlin auf. Nach der so erzwungenen Wiederholungswahl wechselten Grüne und Linkspartei unfreiwillig von der Regierungs- auf die Oppositionsbank. TE zog auch große Teile des Family-and-Friends-Skandals um Robert Habecks Staatssekretär Patrick Graichen ans Licht. Der Blogger Hadmut Danisch setzte 2021 den ersten Stich in ein ganz besonderes Schaumgebäck – den Lebenslauf der grünen Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock. Die Recherchen von TE, Publico und anderen trugen auch Stein für Stein das Schwindelgebäude von „Correctiv“ über die angebliche Wannseekonferenz 2.0 in Potsdam ab. Und ohne die Recherchen der Journalisten Alexander Wallasch und Daniel Gräber wären – ganz aktuell – die Geschäfte und Tricks des Kulturstaatsministers Wolfram Weimer nicht aufgeflogen.

In allen Fällen standen diejenigen, die Familienministerin Prien als „Qualitätsmedien“ etikettiert, entweder weit abseits. Oder sie sprangen sogar noch den Personen im Zentrum der Affäre bei. Es drängt sich der Verdacht auf, dass bestimmte Politiker genau das als „Qualität“ schätzen.

Natürlich lebt es sich im Amt leichter, wenn die Presse nur noch aus Journalisten besteht, die gern im Regierungsflieger dabeisitzen, sich zu „Hintergrundgesprächen“ mit Ministern treffen und alles tun, um sich den Karriereschritt in eine Pressestelle nicht zu verbauen.

In früheren Zeiten nannten sich Journalisten durchaus stolz „Muckraker“, was so viel bedeutet wie „Mistharker, Schmutzaufwühler“. Die verächtlich gemeinte Wendung stammte von dem US-Präsidenten Theodore Roosevelt. Ein Muckraker bezeichnet im Englischen eigentlich den Mann, der den Stall aufräumt. Ohne ihn stünde bald alles bis zum Hals in Fäkalien.

Dass Politiker und Angehörige bestimmter Organisationen sich von Reportern und Rechercheuren gestört fühlen – geschenkt. Das verhielt sich auch früher nicht anders Dass sie diese Störmedien am liebsten beseitigen würden, aber wenigstens einschüchtern und behindern, und das bis in das Lager, das sich bürgerlich nennt – das markiert eine neue Qualität.

Bei professionellen Mistharkern handelt es sich allerdings um hartnäckige Leute. Wenn sich jemand über sie aufregt, treibt das sie eher noch an.


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Kommentare ( 10 )

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10 Comments
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Juergen Waldmann
17 Minuten her

Ohne die Pressefreuheit hatten wir nie erfahren , was “ Vorsicht Friedmann “ treibt , wenn der Moralist seine Freizeit auskostet !
https://www.spiegel.de/panorama/akte-friedman-deckname-paolo-pinkel-a-253019.html
Dieser Mann hält immer noch Reden vor Landtagen und wurde mit dem Bundesverdienstkreuz belohnt , nachdem Paolo Pinkel aufflog !

heinrich hein
39 Minuten her

Vor solchen Leuten wie Frau Priel und Herrn Günther konnte man in der Geschichte m.E. mit Recht Angst haben und muss man heute m.E. Angst haben.

Deutsche
15 Minuten her
Antworten an  heinrich hein

Vor allem diese Rechts-Verbiegerei ist absolut erschreckend. Wenn „Recht“ zum Unterdrückungswerkzeug umgebaut wird.
Manche sind eben „gleicher“ als Andere.

Lars Baecker
39 Minuten her

Um Ihren letzten Satz anzusprechen: Dann sollte man sich aber über sie aufregen. Nur so zeigen sie ihr wahres Gesicht.

Manfred_Hbg
41 Minuten her

Zitat: „Vor Gericht bedauerten die Schläger nur, die „Falschen“ erwischt zu haben. Die Strafen des Amtsgerichts Tiergarten vier Jahre(!) später – Bewährung und niedrige Geldstrafen – dürften künftige Täter eher als Ermutigung empfunden haben.“

> Mhh, und mit Blick auf diesen Richter und dessen milden Urteil gefragt: Bedeutet dieses milde Urteil mit den schon niedrigsten/“kleinsten“ geurteilten Bestrafungen, dann sozusagen im Umkehrschluß, dass wenn diese Schläger dann aber die „Richtigen“ erwischt hätten, dass es dann einen Freispruch gegeben hätte? (Sark/Iro/Zynism off)
Ja, man kann sich heute auch über unsere Justiz und Gerichtbarkeit nur noch wundern…. .

Sozia
49 Minuten her

Man darf aber dabei etwas nicht vergessen und zwar ihren alten Slogan, der niemals wirklich für sie getragen hat: „Wir sind mehr.“ Das gilt für uns, die wir auf Seiten der neuen Medien stehen. Wir sind längst mehr und sie sind nur eine kleine laute Minderheit. Sie haben es nur noch nicht begriffen.

Nibelung
56 Minuten her

Die Gewerkschaften als fünftes Rad am Wagen rot-grüner Politik sollten sich am besten verkriechen, denn sie haben total versagt und waren die letzten Jahrzehnte am gesamten politischen Bockmist beteiligt, was nun zur totalen Katastrophe ihrer Mitglieder wird. Man könnte auch vom Verrat an den eigenen Genossen sprechen, die nun massenhafte Kündigungen ernten und daran tragen ausschließlich alle Sozialisten ihre Schuld und die angeblichen Verteidiger von Arbeitnehmerrechten lassen sie nun allein im Regen stehen und noch schlimmer kann es für den Malocher nun wirklich nicht mehr kommen, denn das einzige was er hat ist ein gesicherter Arbeitsplatz und der wird ihm… Mehr

Haba Orwell
1 Stunde her

> Natürlich lebt es sich im Amt leichter, wenn die Presse nur noch aus Journalisten besteht, die gern im Regierungsflieger dabeisitzen, sich zu „Hintergrundgesprächen“ mit Ministern treffen und alles tun, um sich den Karriereschritt in eine Pressestelle nicht zu verbauen.

Eine Etage höher, bei (knien!) Trump (aufstehen…) sollte man aber doch besser nicht kritisieren? Höchstens wie Grüne Redakteurende:innen – dass die Agenda nicht kräftiger befolgt wird?

rainer erich
1 Stunde her

….und auch das wird noch “ besser“, viel besser, aber das es sich um die ersten , normalen Massnahmen eines Regimes handelt, dürfte den hier Schreibenden klar sein. Diese Täter agieren nicht anders als alle, welche sich auf dem Weg in ein bestimmtes System befinden. Übrigens weitgehend um Legalität bemüht. Man schafft sich die Gesetze und VO wie auch die “ Justiz“. Deshalb wirkt auch der verständliche Versuch, auf der Basis des Rechts oder der Differenzierung zwischen Legaltät und Illegalitär zu reagieren , ein wie gesagt zunächst üblicher Versuch des Widerstandes, etwas naiv. Wenn die Täter rechtsaffin wären, was sie… Mehr

Galen
1 Stunde her

Vielen Dank an TE für den unermüdlichen Einsatz.