Kirchlich finanzierte Seenotretter: Gewalttäter und Verfassungsfeinde

Die Besatzung der Sea-Watch 4 hat die Antifa-Flagge gehisst, finanziert von evangelischer und katholischer Kirche. Aber auch Bundestagsabgeordnete von Linken, Grünen und SPD haben sich zu den Linksradikalen bekannt.

Abgeordnete der Linken und der Grünen solidarisierten sich bereits in den vergangenen Jahren im Bundestag am Rednerpult in Worten, mit einem Plakat und mit  einem Anstecker zur Antifa. Diese Abgeordneten sind von ihren Parteien dafür nicht oder nicht ernsthaft gerügt oder etwa sanktioniert worden. Im Gegenteil griffen die Abgeordneten den sitzungsleitenden Vizepräsidenten des Bundestags Wolfgang Kubicki dafür an, dass er für die Antifa-Bekenntnisse einen Ordnungsruf erteilte.

Die Akzeptanz dieser Bekenntnisse zur Antifa – wir kommen gleich dazu – reicht auch tief hinein in die Sozialdemokratie. Deren Parteivorsitzende Saskia Esken bekannte sich im Sommer 2020 auf Twitter:

Die CDU-Führung und Bundeskanzlerin Angela Merkel sehen darin zumindest keinen Hinderungsgrund, mit Eskens Partei oder den Grünen zu koalieren.

Und hier sind wir erst auf der Bundesebene: Die Verstrickungen von Linken und Grünen mit der Antifa sind auf Länderebene, auf städtischer und kommunaler Ebene noch umfangreicher und haben dort oft eine lange Geschichte, sodass der Platz hier nicht ausreichen würde, diese Kontaminierung von etablierten Parteien durch die Antifa chronologisch zu erzählen.

Bedford-Strohms Seenotrettungsschiff
Sea-Watch-4 hisst Antifa-Flagge
Aber was ist eigentlich falsch an der Antifa, so wie sie sich heute in Wort und Tat darstellt? Zum historischen Hintergrund gibt es online ausreichende Informationen, interessanter ist hier die real existierende Antifa. Die Gewaltbereitschaft und Gewaltanwendung der Antifa wird vom Bundesamt für Verfassungsschutz zum Beispiel so beschrieben: „Linksextremistische Gewalttäter zielen mit ihren Angriffen nicht nur auf ihr konkretes Opfer. Der andaudernde, gewaltsam geführte „anitfaschistische Kampf“ soll vielmehr eine breite Wirkung entfalten.“ Es geht also um die Herrschaft des Terrors.

„Gezielt soll“, schreibt der Verfassungsschutz weiter, „ein Klima der Angst“ erzeugt werden. Und weiter: Es ginge der Antifa darum, „den politischen Gegner aus der Öffentlichkeit zu drängen und von der Bekundung unliebsamer Meinungen“ abzuhalten. Zum gewaltorinentierten Linksextremismus kommen laut Verfassungsschutz noch so geannte „Outing-Aktionen“, verbunden mit „mehr oder weniger verklausulierten Aufrufen (…) Straf- und Gewalttaten zum Nachteil der Betroffenen zu begehen.“

Der Verfassungschutzbericht 2019  des Bundesinnenministers spricht eine eindeutige Sprache:

„Der VS-Bericht registriert auch Straftaten mit linkem und linksextremistischem Hintergrund. Hier gab es einen eklatanten Anstieg um 39,5 Prozent auf 9.849 registrierte Straftaten. Etwas mehr als tausend davon waren Gewalttaten (2018 waren es 1.340). Die Gewalttaten zeichnen hier insbesondere dadurch aus, dass sie sich auch zu einem hohen Anteil gegen Polizisten richten. Die Zahl der „Gewalttaten gegen Rechtsextremisten oder vermeintliche Rechtsextremisten“ ist in etwa vier Mal so hoch, wie andersherum. Bei linken und linksextremen Gewalttaten stieg die Zahl der „Gewalttaten gegen den Staat, seine Einrichtungen und Symbole“ um 85,1 Prozent auf 385 Straftaten. Sachbeschädigungen erhöhten sich gegenüber 2018 um weit über 1.000 Fälle auf nunmehr 3.520 Fälle.“

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Wie mit Wikipedia Begriffe manipuliert und Politik gemacht wird
Das muss man sich in Erinnerung rufen, will man einordnen, was es zu bedeuten hat, dass die so genannte Seenotrettung in Gestalt von Sea-Watch als größtem Akteur vor Ort, jetzt die Flagge dieser gewaltorinentierten und gewalttätigen, vom Verfassungsschutz beobachteten Organisationen hisst (Sea-Watch-4).

Die Nichtregierungsorganisation Sea-Watch outete sich jetzt offiziell als Arm der Antifa. Ergo sind auch alle Partner, Spender, Sympathisanten und Unterstützer von Sea Watch dadurch mit dieser gewalttätig-extremistischen Gruppe verbunden. Insbesondere gilt das für die eingangs erwähnten Vertreter der Parteien, aber auch explizit für die Evangelische Kirche Deutschlands (EKD) und ihren Noch-Chef Bischof Heinrich Bedford-Strohm. Der nämlich ist maßgeblicher Initiator der Sea-Watch-4, „das Schiff fährt im Auftrag des von der Evangelischen Kirche in Deutschland gegründeten Vereins „United 4 Rescue“. EKD und Sea-Watch sind auf vielfältige Weise miteinander verbunden.

Die Nichtregierungsorganisation Sea-Watch ist also Teil der Antifa. Der Bundesinnenminister kritisierte diese Antifa-Abteilung im Herbst 2019, als er über sogenannte Seenotretter befand: Es könne nicht sein, „dass sie zumindest indirekt das Geschäft skrupelloser Schlepper betreiben“. Auch Seehofer dürfte zu dem Zeitpunkt über seine Dienste bereits von der engen Verzahnung zwischen Antifa und Seenotrettung gewusst haben. Die Indizien sind hinreichend bis hin beispielsweise zu selbstveröffentlichten Fotos weiterer NGOs, die ein Crew-Mitglied im Antifa-Tshirt zeigen.

Aber zurück zur Sea-Watch/Antifa. Die von den Kirchen vielfach und umfangreich bespendete NGO hat sogar Botschafter. Und hier wird es interessant zu erfahren, wer sich nach dem Bekenntnis zur Antifa bis heute nicht von diesem Botschafterposten losgesagt hat.

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Auf der Internetseite Sea-Watch sind sie aufgeführt. Und da schließt sich der Kreis zu den eingangs erwähnten Politikern. Mit dabei bei dieser Antifa zur See sind u.a. die Bundestagsabgeordnete Eva Maria Schreiber (Die Linke), MdB Luise Amtsberg (Grüne), Gregor Gysi (die Linke), MdB Katrin Göring-Eckardt (Grüne), MdB Filiz Polat (Die Linke), MdB und Vize-Bundestagspräsidentin Claudia Roth (Grüne), MdB Omid Nouripour (Grüne), MdB Canan Bayram (Grüne) und MdB Anton Hofreiter. Sie alle sind offizielle Botschafter der NGO Sea-Watch/Antifa.

Aber wichtig zu unterscheiden: Jetzt sind einige dieser Politiker nicht Antifa, weil sich die Sea-Watch als Antifa zur See geoutet hat, eine Reihe dieser Politiker sind Sea-Watch, weil sie zuvor schon immer Antifa waren. Die Antifa sitzt nicht nur am Steuer der Sea-Watch-Schiffe, sie sitzt längst im Deutschen Bundestag.

Es wird geradezu inflationär, schaut man sich weiter die unendlich wirkende Spendenliste der Sea-Watch/Antifa an. Sicher wird das eine oder andere Unternehmen oder die eine oder andere Organsiation sich gedankenlos dort eingetragen und gespendet haben, wo man meinte, in der öffentlichen Wahrnehmung als besonders politisch korrekt zu erscheinen, aber damit ist es jetzt vorbei. Wer sich hier nicht revidiert, ist jetzt Unterstützer, Partner oder/und Sympathisant der Sea-Watch/Antifa.

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Kommentare ( 33 )

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Milton Friedman
27 Tage her

Zu Eskens Verteididigung: Ihr Antifa-Tweet war keiner in Kenntnis darüber, wer oder was die Antifa überhaupt ist und welche Ideologie sie vertritt.
Wie soll eine langzeitarbeitslose Elternbeitrats-Mitmacherin aus einem badenwürttemberger Kaff nur im Entferntesten wissen, was für ein menschen- und verfassungsfeindlicher Geist durch die Hallen besetzter Hamburger/Berliner/Leipziger Häuser weht?
Dass sie trotzdem, wissend über ihr Unwissen, sich dazu äußert sagt eigentlich alles: Über sie, über die Sozialdemokraten und allen geistfreien geistesverwandten wie dem EKD.

Kraichgau
27 Tage her

ich erinnere mich an die frühen 80er und vergleiche das mit heute…
damals gab es nur das „AZ“ in Heidelberg und die „Knaben und Mädels“ trauten sich niemals raus aus HD auf die Dörfer,weils dort Gegenwind gab…
heute sitzt diese „Mischung“ in jedem Ortsrat mit dabei,jedes Dorf hat seine linksextremisten und jeder kennt Sie.
Nur sind Sie nicht mehr schwarzgewandet(zumindest tagsüber),sondern tragen „nachhaltige“ Outdoorklamotten und sind meist bei „grün“ eingeschrieben und verbeamtet….

ein Land schafft sich ab!

JamesBond
29 Tage her

Die Feinde der Demokratie sind nach Meinung der Leidmedien, Justiz und Kirche nicht die kriminellen Clans und Illegalen Einwanderer sondern alle die sich gegen die heraufziehende Diktatur wehren:
„Nach seiner Teilnahme an sogenannten Querdenken-Demonstrationen soll ein pensionierter Münchner Polizist 10.000 Euro Strafe zahlen. Ein Sprecher des Amtsgerichts München bestätigte am Montag die Verurteilung zu einer Geldstrafe von 100 Tagessätzen zu jeweils 100 Euro. Für die Strafe eine wesentliche Rolle gespielt hätten dabei aber der Besitz und das Mitführen eines Taschenmessers. Der frühere Polizist und sein Verteidiger hätten auf Freispruch plädiert.“

Lotus
29 Tage her

Die Besatzung der Sea-Watch-4 hisst die Antifa-Flagge, weil sie es sich erlauben kann. Esken, Künast, Roth und Konsorten bekennen sich zur Antifa, weil sie es sich erlauben können. Weil Kungelei mit Linksextremen mittlerweile akzeptiert und hoffähig ist. Etliche Journalisten sympathisieren doch selbst mit der Antifa, sehen sie als unverzichtbaren Partner im „Kampf gegen Rechts“. Es macht eben ein großer Unterschied, aus welcher Ecke die Verfassungsfeinde kommen.

Karl Schmidt
1 Monat her

Die evangelische Kirche – ebenso wie die katholische – sind also inzwischen der „religiöse Arm“ der Linksfaschisten und finanzieren deren Kampf gegen die Bürger und ihren Staat mit, soweit sie deren Organisationen finanziell unterstützen. Die Verantwortlichen der beiden Kirchen haben ihre eigene Organisation damit in größte Schwierigkeiten gebracht: Nicht nur, dass die Hilfe für Personen, deren politisches Instrumentarium in der Verbreitung von Terror und Gewalt besteht, nicht weiter von den Grundlagen der christlichen Kirche entfernt sein könnte: Eine Kirche, die gegen die verfassungsgemäße Ordnung arbeitet, kann wohl kaum erwarten, dass der angegriffene Staat ihr auch noch die Steuern eintreibt. Natürlich… Mehr

Ernst-Fr. Siebert
1 Monat her

Ich habe vor einiger Zeit die Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin gebeten, meine Annahme zu bestätigen, daß sie mit der Antifa nichts zu tun hat. Da warte ich nun schon seit zwei Jahren auf eine Antwort.
Anlass meiner Anfrage war, die Demonstration der Frau in Hamburg gegen Merkel, deren Namen ich leider vergessen habe, die durch die Antifa zumindest stark bedrängt, bis behindert wurde.

akimo
1 Monat her
Antworten an  Ernst-Fr. Siebert

Ogilvie

alter weisser Mann
1 Monat her

Es bleibt zu hoffen, dass sich die Schlepperschiffe in sicheren italienischen Häfen wohlverwahrt wiederfinden.

BK
1 Monat her

Es ist bemerkenswert, wie weit der Geist der Unfreiheit in dieser Gesellschaft verbreitet ist. Noch schlimmer ist jedoch, dass dies per Definition demokratische Parteien sind. Bei den Medien, wie eben auch dem Staats- und Privatfunk, ist es hingegen noch schlimmer. Sie sind längst auf dem Niveau ehemaliger Zonensender angekommen.

akimo
1 Monat her
Antworten an  BK

die DDR war ja auch demokratisch in dem Sinne, dass die Partei ja das Volk verkörpert hat, also das, was die Partei wollte, auch der Wille des Volkes war, also zu tiefst demokratisch. genau diese Demokratie meinen auch die Links gerichteten Parteien in der Bundesrepublik, wenn sie von Demokratie schützen zum Beispiel sprechen. Sie meinte damit: ihre Meinung und Auffassung schützen. Andere Meinung als undemokratisch vernichten

Morioon
1 Monat her

Ein wichtiger Beitrag der „Seenotrettung“ ist auch der Transport tausender nigerianischer Mädchen und Frauen in deutsche Bordelle. Die EKD mit Bedford- Strom betreibt also auch das Geschäft der nigerianischen Mafia und Menschenhändler. Ich frage mich, ob er dafür von der nigerianischen Mafia Provisionen erhält oder ob er die Verschleppung 1000er Frauen und Mädchen in die Sklaverei aus reiner Menschenfreundlichkeit mitmacht?

Andreas aus E.
1 Monat her
Antworten an  Morioon

Sich Knaben zu nähern kommt bei den Kirchen ja nicht mehr so gut an, da greift man halt zur aufregenden Exotin.

Volksschauspieler
1 Monat her

Viele Linksradikale sind heute gewalttätig, weil ihre Vorgänger im Kampf zwischen den politischen Extremisten in der Weimarer Republik verloren hatten und dadurch Hitler an die Macht gelangen konnte. Das ist wohl ihre Art der Geschichtsaufarbeitung. Und man kann ja die klammheimliche Freude vieler Politiker der „Mitte“ heute geradezu spüren, wenn sich die Gewalt von Linksextremen beispielsweise gegen Querdenker oder AfD-Politiker richtet, die sie ja den Rechtsextremen zuordnen. Auf einem Plakat steht, dass die CDU die Hausaufgaben in Geschichte vergessen habe. Dafür erhält man heute Nachhilfeunterricht von der linksextremen Antifa. Ob aber die verheerenden Folgen des Stalinismus und Maoismus überhaupt Themen… Mehr

Morioon
29 Tage her
Antworten an  Volksschauspieler

Die verheerenden Folgen des „real existierenden Sozialismus“ sind weltweit 100 000 000 tote Zivilisten(!). Da sind die Soldaten, die in den zahlreichen, von ihnen angezettelten Kriegen ums Leben gekommen sind, noch gar nicht mitgerechnet. Der Sozialismus ist die größte Katastrophe in der Geschichte der Menschheit. Und das wird von unseren Medien und links-grünen Politikern rigoros geleugnet oder unter den Teppich gekehrt!
[Quelle: Courtois et al., „Schwarzbuch des Kommunismus – Unterdrückung, Verbrechen, Terror“, Piper Verlag München Zürich, 1999]