Corona als Brandbeschleuniger: die Verachtung der Alten

Einen neuen Höhepunkt erreichte die Hass-Kampagne gegen Alte Ende März mit dem zynischen Hashtag „#BoomerRemover“, der sich vor allem in den USA rasch verbreitete – gemeint war der Senioren-Killer Corona.

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Die Verachtung, oft sogar der Hass gegen „alte weiße Männer“ und die Generation der „Boomer“ ist seit Jahren beliebte Ingredienz politischer Debatten. Dabei ging es bisher vor allem um Macht und Einfluss der Alten in Politik und Gesellschaft, um das historische Erbe, das sie der Jugend hinterlassen. Inzwischen richtet sich der Widerwille zunehmend gegen alle alten Menschen.

Angesichts der beängstigenden Corona-Pandemie plädierten sogar Politiker und Wissenschaftler, oft mit allerlei verschwurbelten Formulierungen und zuweilen von Krokodilstränen begleitet, letztendlich dafür, notfalls eben alte Menschen zu opfern, um die Zukunft der jungen Generationen nicht zu zerstören.

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Das Virus Covid19, besonders gefährlich für alte und kranke Menschen, sollte sich „wie eine Grippe“ ausbreiten und möglichst rasch eine Herden-Immunität bewirken, so der Tenor dieser Forderungen. Wer weiß, wie sehr sie auf fruchtbaren Boden gefallen wären, hätten die Regierungen von Donald Trump und Xi Jinping bis Angela Merkel und Sebastian Kurz nicht den totalen Zusammenbruch des Gesundheitswesens und damit wohl der öffentlichen Ordnung gefürchtet.

Alte und Schwache sterben lassen, um Massenarbeitslosigkeit, Firmenpleiten und Verarmung zu verhindern, schien schlichten oder erbarmungslosen Gemütern ein passabler Weg. „Politiker müssen ja gesamtgesellschaftlich denken und insbesondere auch die Spät- und Nebenfolgen kalkulieren, insbesondere für die Zukunftschancen der Jungen“, formulierte es der Managementberater Reinhard K. Sprenger in einem Capital-Gespräch. Eine Option sei es, Risikogruppen massiv in ihrer Bewegungsfreiheit einzuschränken. „Wir müssen den Konflikt zulassen zwischen Freiheit und Gesundheit, zwischen dem Überleben der Alten und der Zukunft der Jungen“, so Sprenger. Er warnte vor einer „quantitativen Blendung“, bei der Infizierte und Tote zählten, vor „medizintechnischen Fundamentalismen“. Wichtig seien aber auch die Schäden in der Nach-Corona-Zeit. „Wir verabsolutieren gerade die Gesundheit als bedingungsloses Gut.“

Dass es zumindest bis Anfang April offenbar einen Konsens fast überall in der Welt gab, dem Leben Priorität vor der Wirtschaft zu geben, dass es in keinem einzigen Land zu einer faktischen Euthanasie, der Abwägung von wertem und unwertem Leben, der Inkaufnahme unzähliger Toter kam, war vielleicht weniger hohen moralischen Werten zu verdanken, als vielmehr dem nüchternen Pragmatismus.

Zu groß war die Furcht vor dem Zusammenbruch des Gesundheitswesens und den damit verbundenen dramatischen Bilder wie in Kriegszeiten, die leicht auch zu Chaos und Anarchie führen könnten – Plünderungen in Süditalien und Gewaltexzesse in Südspanien vergangene Woche signalisierten schon in dem derzeit frühen Stadium der globalen Katastrophe die Brüchigkeit der zivilen Ordnung mancherorts.

Potentiell totalitär
Positive Diskriminierung spaltet
Die Stimmungsmache gegen Alte, von der Corona-Krise weiter angefacht, schwelt schon lange. Sie ist fast logisch die Kehrseite eines allgemeinen Jugendwahns. Alte, womit hier die über 59-Jährigen gemeint sind, zählen nicht einmal mehr zur „werberelevanten Zielgruppe“; die Vermittlungs- und Karriere-Aussichten auf dem Arbeitsmarkt von Menschen ab Mitte 40 gelten als sehr mau. Schon das Wort „alt“ ist so stigmatisiert, dass lieber über „Senioren“, “Ü-60“, “70plus“ oder “Best Ager“ gesprochen wird.

Über die Alten lästern, ist in Medien seit langem gang und gebe. Bento, das Online-Jugendmagazin des Spiegel, mahnte bei der Brexit-Wahl die Alten: „Generation Rollator, mach mein Europa nicht kaputt“. Als der Historiker Fritz Stern 2016 als 90-Jähriger starb, schrieb laut der Rheinischen Post eine Professorin und damalige Humboldt-Stipendiatin, „Die alten weißen Männer sterben, jetzt können wir die Geschichte revolutionieren“. In der Le Monde durfte eine Kolumnistin empfehlen, alten Menschen das Wahlrecht zu entziehen.

Ende 2019 hatte ein satirisches Kinderlied im WDR nur bei einem Teil der Öffentlichkeit Empörung ausgelöst, in dem ein Kinderchor Omas als „Umweltsäue“ besungen hatte. In einer anderen Satire-Sendung des selben öffentlich-rechtlichen Senders konstatierte der Moderator, dass Corona ja sozial zutiefst gerecht sei, denn es treffe mit den Alten ja die Richtigen, hätten sie doch in der Vergangenheit „die Welt an die Wand gefahren“. Ironischerweise ist die Zielscheibe all dieser Attacken vor allem eine Generation, die in den 70er Jahren nicht nur den Konflikt mit ihren Vätern und Großvätern und „gegen den Muff von 1000 Jahren“ offensiv führte, sondern sogar den Slogan hatte: „Trau keinem über 30“.

Seid ihr noch ganz bei Trost?!
Der Anfang vom Ende der Meinungsfreiheit und Toleranz
Die Diskussion, wie mit der rapide wachsenden Zahl der alten Menschen vor allem im reichen Westen umzugehen sei, schwelt seit langem in vielen Ländern. In Japan ist schon jeder vierte älter als 65 Jahre, in Europa beträgt der Anteil dieser Senioren etwa 20 Prozent. Verständlicherweise gibt es eine Debatte über die Lasten, die die Älteren den Jungen aufbürden, sei es durch exorbitant wachsende Staatschulden oder bedrohlich hohe Rentenzahlungen, deren Lasten nicht nur in Deutschland gemäß dem ungeschriebenen Generationenvertrag auf den Schultern der arbeitenden Menschen liegt.

Es spricht also manches dafür, dass die Perspektiven der Millenials und der Z-Generation (in den 80er, 90er und 2000er Jahren Geborenen), vermutlich nicht mehr so rosig wie die ihrer Eltern und Großeltern sind. Das aktuelle Alten-Bashing hat durchaus auch einen demografisch begründbaren Hintergrund.

Der Konflikt zwischen den Generationen ist allerdings schon seit der Antike ein großes Thema von Politik oder Literatur. Schon Sokrates lästerte über eine Jugend, die den Luxus liebe, schlechte Manieren habe und die Autorität verachte. „Es ist das Schicksal jeder Generation, in einer Welt unter Bedingungen leben zu müssen, die sie nicht geschaffen hat“, schrieb John F. Kennedy. Besonderes Merkmal der aktuellen Auseinandersetzung zwischen Jung und Alt ist aber die ungewöhnlich große und wachsende Missachtung und Respektlosigkeit gegenüber den Älteren, wobei damit oft schon Menschen über 50 Jahre gemeint sind.

Diese Entwicklung fügt sich ein in den allgemeinen Verfall traditioneller Werte, seien es die der Nation, der Religion, der Familie oder des Lebens überhaupt. Wie vielen Kindern wird noch das biblische Gebot „Du sollst Vater und Mutter ehren“ vermittelt? Die wachsende Geringschätzung von Leben manifestiert sich beispielsweise auch in den extrem liberalen Abtreibungsgesetzen (in manchen US-Bundesstaaten sind Abtreibung bis zum neunten Monat legal möglich). Auch die wachsende Bedeutung der Gruppenidentitäten oder die allgemeine Vergiftung des öffentlichen Diskurses durch Verleumdung, Diffamierung und Stigmatisierung begünstigen Ressentiments gegenüber den alten Menschen.

Titania McGrath
„Woke“: Wenn Satire und Wirklichkeit eins werden
Der Keil zwischen den Generationen wird besonders gerne von linken Kräften, aber gerne auch von Feministinnen weiter voran getrieben, die in erster Linie die „alten weißen Männer“ für Kriege und Rassismus, Diskriminierung von Minderheiten und sozialem Elend in der Welt und natürlich den Klimawandel verantwortlich machen wollen. Aktuell sollen die „alten weißen Männer“ auch die Hauptverantwortlichen für die Wahl von Donald Trump, den Brexit oder die Stärke der AfD sein.

Die ältere Generation, die in der Tat in den meisten Ländern die Geschicke von Politik und Wirtschaft bestimmen, wird kurzerhand als Repräsentant des Imperialismus und Kolonialismus der vergangenen Jahrhunderte, eines ausbeuterischen und menschenverachtenden Kapitalismus in die Pflicht genommen. Nur so versteht sich die hysterische Empörung von Greta Thunberg („how dare you!“). Die 16 Jahre alte Ikone der Klima-Bewegung kann schamlos und geschichtsvergessen vor der UN die Alten beschuldigen, die Jugend der Zukunft zu berauben.

Das alles ist nicht sehr förderlich für eine friedliche und solidarische Gesellschaft; es ist auch zutiefst respektlos, undankbar und letztendlich auch ziemlich dumm. Als ob die junge Generation selbstverständlich ein Anrecht darauf habe, in einer einzigartigen Wohlstands-Welt aufzuwachsen, den über Generationen hinweg erworbenen Reichtum, die oft mit schrecklichen Opfern erkämpfte Freiheit und den Frieden zu genießen – gleichzeitig aber das Recht habe, angewidert die ererbten Mängel und Probleme der modernen Welt als unzumutbar zurückweisen zu dürfen. Kein Wunder, dass nun in der schweren Krise relativ bedenkenlos und ungehemmt davon gesprochen wird, wie lästig doch die Rücksichtnahme auf die Alten ist. Der Gedanke an ziemlich lebensunwertes Leben ist dann nicht weit entfernt.

Das atomare Paradox
Professor Hundertmillisievert: Shunichi Yamashita
Die Emotionalisierung des Generationenkonflikts, die spürbare Verachtung der als „Boomer“ verspotteten Generation der geburtenstarken 50- und 60er Jahrgänge, hat weiter zugenommen und in der Pandemie einen Katalysator gefunden. Einen neuen Höhepunkt erreichte die Hass-Kampagne gegen Alte Ende März mit dem zynischen Hashtag „#BoomerRemover“, der sich vor allem in den USA rasch verbreitete – gemeint war der Senioren-Killer Corona.

Kein Wunder also, dass selbst der historische Begriff des «Senizid», die Ermordung der Alten, zu manchen Zeiten und in manchen Kulturen eine grausame Realität, plötzlich eine erschreckende Aktualität bekommen könnte. „Wenn eine erhebliche Zahl westlicher Staaten, was immer wahrscheinlicher zu sein scheint, mit der durch das Virus Sars-CoV-2 …. ausgelösten Pandemie weiterhin falsch umgeht, dann wird eine sehr große Zahl alter Menschen vor der Zeit sterben“, schrieb der amerikanische Historiker Neill Ferguson jüngst in der Sunday Times.

Er meinte, ein offener Senizid sei heute unvorstellbar, was aber nicht bedeute, dass er sich nicht in der Praxis durch die Hintertür Einlass verschaffen könne. Ferguson verwies auf die derzeitige Praxis der „Triage“ in Italien, bei der – wie im Krieg oder in Katastrophenfällen – in extremen Wahlsituationen die Auswahl der zu behandelnden Patienten vom Grad der Erkrankung und den Chancen auf Genesung abhängt. In der Praxis kamen jüngst wohl auch notgedrungen deutlich mehr jüngere als ältere Patienten in den Genuss der wenigen lebenserhaltende Geräte.

Besonders die Lage in Spanien belegt, dass immer häufiger das Leben alter Menschen nicht viel zählt. In einem Altenheim in Madrid fanden Sicherheitskräfte 19 alte Menschen, die einfach zum Sterben zurückgelassen worden waren. Auch in anderen Altersheimen, oft einfach von den Pflegekräften verlassen, wurden zwischen den lebenden Insassen mehrere Tote gefunden. Verteidigungsministerin Margarita Robles berichtete, dass die Alten unter „extremen Bedingungen und schlechten gesundheitlichen Bedingungen mit Toten“ im Zimmer allein gelassen worden seien.

Neue moralische Ständeordnung
Die zersplitterte Gesellschaft
Fast überall werden im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus besondere Regelungen für die „besonders gefährdete Bevölkerung“ diskutiert. Es stellt sich die Frage, ob diese Sonderbehandlung und Selektion der Alten und sehr Kränklichen nicht schon bedenkliche Schritte in Richtung einer wachsenden Altersdiskriminierung sind. In Moskau hat Bürgermeister Sergej Sobjanin am 26. März eine zunächst knapp dreiwöchige Ausgangssperre für chronisch Kranke und Bürger verhängt, die 65 Jahre oder älter sind. Ähnliches wurde offenbar jetzt auch im Schweizer Kanton Uri beschlossen, aber vom Justizministerium aufgehoben. Der Kanton Tessin erließ im März ein zeitweises Einkaufsverbot für Senioren.

Deutschlands einflussreicher Top-Virologe Christian Drosten beschränkte sich darauf, lediglich den Menschen über 80 Jahren, die zu der höchst gefährdeten Risikogruppe gehören, zu empfehlen, bis zum Herbst 2020 ihre Enkel nicht mehr zu besuchen.

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) warnte eindringlich vor einer „utilitaristischen Perspektive“ und „Nützlichkeitserwägungen“ gegenüber den Alten in der Pandemie. Es wäre „zynisch“ bei der Frage der Alten einer Kosten-Nutzen-Rechnung zu folgen, weil es für die Gesellschaft ökonomisch vielleicht gar nicht schlecht wäre, wenn das Virus besonders unter Alten wüte. Er sei froh über eine Politik, die “ klar macht, dass die Würde des Menschen unantastbar ist und sich nicht nach Altersgruppen richtet“, so der Theologe in einem Interview des Radiosenders Antenne Bayern am Dienstag.

Einer der wenigen, die offen von dem drohenden Hass der Jugend auf die Alten spricht, ist der Star-Designer Wolfgang Joop. „Wir Alten versperren ganz schön die Möglichkeiten für die Jungen. Ich bin mir sicher, dass es bald Hass gegen Alte geben wird“, warnte er 2017 in der Bild-Zeitung. „Die Alten sterben immer später. Das kann nicht gut enden.“ Die Gefahr ist groß, dass die zwangsläufig extreme und ökonomisch folgenreiche Politik im Kampf gegen die Pandemie diesen Hass auf Alte, von denen zumindest ein guter Teil in solidem Wohlstand, oft auch mit satten Renten- und Pensionszahlungen leben, erst richtig entfachen wird.

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Kommentare ( 144 )

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Ulli Z.
7 Monate her

Ich kann nur jedem den Science-Fiction-Film „Flucht ins 23. Jahrhundert“ (englisches Original „Logans Run“) empfehlen. Ein Land in der fernen Zukunft, in dem der Jugendwahn dermaßen eskaliert ist, das alle, die das 30. Lebensjahr überschreiten, getötet werden. Eine spezielle Polizeitruppe, die so genannten „Sandmänner“, jagt die Ü30, die sich nicht beugen wollen oder untertauchen, um diesem Schicksal zu entfliehen. Das Perverse an der Sehnsucht, die lästigen Alten möglichst bald loszuwerden ist, dass man damit auch Erfahrung und Weisheit vernichtet. Übrig bleibt, wie in „Logans Run“ eindrücklich gezeigt, eine verblödete, dem Wahn möglichst jung und attraktiv zu sein völlig verfallene Jugend,… Mehr

Aljoschu
7 Monate her

Liebe alte, weiße Männer (und Frauen), Tichy-Leser, wir sollten uns nicht von unseren Kindern und Enkeln entzweien lassen und ihnen gegenüber gehässig werden. Das wäre weit unter unserer Würde. Die allermeisten jungen Leute sind völlig in Ordnung und respektvoll. Es sind immer nur die paar verdorbenen, durch falsche Erziehung und falsche Vorbilder degenerierten Jungen, die sich zu solchem Altenhass hinreißen lassen. Aber diese Jungen sind sowieso degeneriert, verloren und werden mit sich nie wirklich zurecht kommen. Zumal wenn sie ebenfalls in die Jahre kommen und erleben, dass sie eigentlich immer nur Versager, Ausbeuter und Loser waren. Kleiner Realitätscheck: Schaut euch… Mehr

HGV
7 Monate her

Aus meinem Umfeld, das allerdings eher ländlich geprägt ist, kann ich die negative Sichtweise auf unsere Gesellschaft nicht nachvollziehen. Ich erlebe die Jugend immer noch mit Respekt und Unterstützung für die ältere Generation. Man darf nicht vergessen, dass die FFF Kids und Greta instrumentalisiert werden durch die gleiche Generation, die heute die Politik und die Medien beherrscht. Schaut sie Euch doch an, die Habecks, Baerbocks, Rixingers, Merkels, …, die Restles, Prechts und wie sie alle heißen. Sie gehören zu der Generation der #Boomer. In einem Bündnis von Politik und Medien versuchen sie sich an der Spitze zu halten, doch es… Mehr

Franz Schroeder
7 Monate her

Der neue perfide Enkeltrick besagt genau die Denkweise einiger ganz skrupellosen Dreckspatzen.
Wie ich vom meinem wirklich lieben Enkel erfahren habe, war er auf einer Corona-Party. Dort wurde von einem , nicht unorganisierten FFF Typ wohl lauthals geprahlt.
Haltet euch fest, denn man glaubt es kaum.
Geht auf jede Coronaparty und
last euch anstecken. Dann besucht in liebevoller Sorge eure Großeltern und ihr kommt dann nicht nur früher an euer Erbe, sondern tut auch der Allgemeinheit einen Dienst.

Kein weiterer Kommentar mehr.

keinerda
7 Monate her

….etwas zur Unterhaltung von mir (82) fuer die Juengeren, die uns ans Fell wollen ;
A) wir haben gehungert und gefroren<<<<<<<
B) wir haben eine ganze Generation sterben sehen<<<<<
C) wir haben, ohne Ruecksicht auf unsere Gesundheit gearbeitet und einen ganzen Kontinent wieder aufgebaut.
D) wir sind krisenfest geworden, weil etwas davon kennen.<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<
E) mit Energie und Opferbereitschaft haben wir Frieden und Freiheit erkaempft.<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<
Ich bin stolz darauf ein alter weiser Mann zu sein.<<<<<
Wuerde gerne etwas von meinen Lebenserfahrungen abgeben….aber ihr "Jungen" wisst ja alles besser.<<<<<
Schlussbemerkung : an mir koennt Ihr Euch die Zaehne ausbeissen !!!

Aljoschu
7 Monate her
Antworten an  keinerda

Halte durch, lieber einerda, ich weiß, du bist aus einem anderen Holz geschnitzt als diese verwöhnten Hosenscheißer, werd 100 Jahre alt! Lebe wohl, tue trotzdem Gutes und lass die Drecksspatzen von den Dächern pfeifen. Es sind ja immer nur diese letzten 5%, bei denen jede Erziehung zu Anstand und Respekt versagt hat. Die waren schon immer und für jede Generation verloren. Der Rest der Jungen, glaube mir, ist total in Ordnung. Trotz Gesamtschulerziehung.

Cora
7 Monate her

Zumindest Intendanten, Musikern und Sängern in der Hochkultur sollte klar sein, dass sie auf die Alten nicht verzichten können. In den Konzert- und Opernhäusern stellen Senioren immer noch das Gros des Publikums. Ohne sie wären die Häuser leer.

Thrym
7 Monate her

Liebe Schüler: Die Welt ist nicht die Kinderbuch-Idylle, in der Wohlstand unbegrenzt und gottgegeben vom Himmel fällt und in der das einzige Problem das faire verteilen des vielen Geldes ist. Und ihr seid auch nicht die ausgewählte Generation, auf die die Welt gewartet hat und der ganz selbstverständlich die Erfüllung aller Träume der kleinen Prinzen und Prinzessinnen zusteht. Die Welt kann verdammt hart sein und das werdet ihr durch die dem Virus folgende extreme Wirtschaftskrise erstmals spüren. Und dann ist euer größtes Problem plötzlich nicht mehr, dass es keine dritte Toilette gibt und dass zu wenige Migranten nach Deutschland geholt… Mehr

bfwied
7 Monate her

Das neue Gesetz wirkt schon! Barzel, Schmidt, Hamm-Brücher, Strauß, Wehner, Bahr, Kohl, Stoltenberg, Süßmut und viele, viele weitere, die in den 70er- und 80er-Jahren sich im Parlament stritten, würden heute zu sehr empfindlichen Strafen wegen „Hassreden“ verurteilt werden, übrigens genauso wie viele Professoren der Kulturwissenschaften und der Geographie (Kulturgeographie) in den 70ern bis in die 00er-J.! Die lebten damals nicht hinterm Mond, sie flogen mit Rechenschiebern zum Mond – und es hat geklappt. Nochmals: Dieser Teil der Jungen, der gegen die Älteren zu Felde zieht, sie teils am liebsten im Grab sehen will, „es trifft die Richtige“ etc., sind auf… Mehr

CIVIS
7 Monate her

Vielleicht sollte der „alte weiße Mann“ dann in der sich anbahnenden „Not- und Elend-Phase nach Corona“ auch mal erhobenen Hauptes an den bettelnde Händen seiner Kinder und Enkel vorbeigehen !

Vielleicht sollte er sogar noch einmal einen prüfenden Blick auf sein Testament werfen, …wem er da die Ergebnisse von 40 Jahren Arbeit hinterlassen will !

Irgendwann ist nämlich tatsächlich „Schluss mit lustig“ !!!

Old-Man
7 Monate her

So denkt die Jugend?. Ich bin da voll bei Wolfgang Joop,man kann schon in der Öffentlichkeit,zum Beispiel an der Tankstelle die gierigen,ja mach mal hasserfüllten Blicke beobachten,wenn Opa seinen großen Daimler volltankt,der junge Bursche seinen klapper Polo aber mit hängen und würgen für zwanzig Euro. Etwas vergessen diese jung-blöden aber,die Alten haben sich das erarbeitet,auch die Rente,und die Alten haben auch als junge für die Alten ihre Lasten getragen,und zwar ohne Murren,denn bevor die rot-links-grünen Spinner ihren Hals so weit aufgerissen haben,da gab es noch so etwas wie Achtung,Anstand,und sogar Liebe unter den Menschen! Sollten aber die jungen glauben,das nun… Mehr