Boris Palmer mit gutem Vorschlag und Bürger gegen Bürger

Der Mord von Kandel schlägt bundesweit Wellen in der Diskussion über erlaubte und nicht erlaubte Identitätsfeststellung. In Kandel stoßen Bürger, die des Opfers gedenken, auf solche, die das nicht möchten.

© Thomas Niedermueller/Getty Images

Der Mord an einer 15-jährigen in Kandeln schlägt nach wie vor hohe Wellen. Eine Verurteilung des Täters hat man, von wenigen Ausnahmen abgesehen, durch die Politik noch nicht vernehmen können. Als der CSU-Innenminister Herrmann einen Alterstest  bei jungen Flüchtlingen fordert, wird dieser hingegen sofort kritisiert. Bei seinem Ruf nach politischen Konsequenzen wird dem Politiker in der Frankfurter Rundschau unterstellt, er würde das Tötungsdelikt „politisch ausschlachten“ (man achte auf die Wortwahl der Redakteurin), da der Täter ein Afghane sei. Seine Forderung nach einem härteren Umgang mit Flüchtlingen durch konsequente Abschiebungen wird reflexartig als „populistisch“, verantwortungslos und „kurzsichtig“ abgeurteilt. Herrmann ein Rassist? Der Täter, Abdul Mobin D., ist ein abgelehnter Asylbewerber (Datum Februar 2017), den bisher seine angebliche „Minderjährigkeit“ vor einer Abschiebung bewahrte. Hätte man von Anfang an das wahre Alter des „jungen Mannes“ ermittelt, hätte die Möglichkeit bestanden, den Afghanen kurzfristig in sein Heimatland abzuschieben. Das junge Mädchen könnte noch leben, würden nicht an allen entscheidenden Stellen die Blockierer sitzen.

Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer  (Bündnis 90/ Die Grünen) fordert die Beweisumkehr. Kann ein Flüchtling seine Minderjährigkeit nicht beweisen oder stimmt einer entsprechenden Untersuchung nicht zu, wird er als volljährig eingestuft.

Palmer wörtlich:

„Tatsache ist: Wer als Asylbewerber angibt, unter 18 Jahren zu sein, erhält sehr großzügige Vergünstigungen. Von der exklusiven Unterbringung mit Betreuung angefangen bis hin zum Verzicht auf Asylverfahren und drastisch verbesserter Bleibechancen.“

Für solche und andere Meinungsäußerungen wird dem Grünen-Politiker von seinen Parteifreunden regelmäßig vorgeschlagen, er solle doch besser zur AfD wechseln. Nun ja, was ist daran „unmenschlich“ und „rassistisch“, wenn ein Staat auf seinem Hoheitsgebiet wissen will, wer hier sein Gastrecht und einen geldwerten Sonderstatus einfordert?

Palmer, hatte schon längere Zeit auf die sich veränderte Sicherheitslage durch Zuwanderer in Tübingen aufmerksam gemacht:

„In Tübingen gab es in jüngerer Zeit eine auffällige Häufung von Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung. Ein Asylbewerber aus Syrien hat versucht, ein 10jähriges Mädchen zu vergewaltigen. Ein Gruppe Schwarzer – die Wahrscheinlichkeit, dass es keine Asylbewerber waren, halte ich für kleiner als 5% – hat Frauen auf einem Fest, angegrabscht, bespuckt, gezogen und bedroht.“

Aber Boris Palmer wurde durch eine neue Studie bestätigt. Demnach haben Asylbewerber bei gefährlicher Körperverletzung, Mord, Totschlag, Vergewaltigung und sexueller Nötigung einen beachtlichen Anteil von rund 13 Prozent. Anerkannte Asylbewerber noch gar nicht eingerechnet. Aber ausgerechnet die für Tübingen zuständige polizeiliche Pressestelle ist anderer Auffassung. Für sie ist und bleibt Tübingen ein Refugium der Unveränderbarkeit. Dessen Leiter verkündet:

„Die Tübinger Zahlen bei den Sexualdelikten sind in keiner Richtung auffällig oder gar alarmierend oder begründen gar eine erhöhte Gefährdungslage“. Vielmehr liegen die Zahlen bei den Sexualdelikten in den Jahren 2015 und 2016 in der Stadt Tübingen bei je 55 Straftaten. 2008 waren es 72 Fälle. Auch die Zahl der Vergewaltigungen, so Reusch, habe mit 12 Fällen im Vergleich zum Vorjahr nicht zugenommen. „Im Bereich der exhibitionistischen Handlungen und der Erregung öffentlichen Ärgernisses haben wir 2016 einen Rückgang um 4 auf 16 Fälle zu verzeichnen.“

Ob nun der Leiter der Pressestelle oder aber der Tübinger OB richtig liegt, ich ahne es.

Natürlich begehen auch Deutsche Mord und Totschlag, trotzdem macht es für mich einen Unterschied, ob wir die Täter selbst „produziert“ haben, oder ob Zugereiste ihr Gastrecht missbrauchen und töten.

Bürger gegen Bürger

Aber Gefahr gibt es auch an ganz anderer Front zu vermelden. Der „Kampf gegen rechts“ sei jetzt noch wichtiger geworden. Aufgeregt berichtet der Focus, dass es in Kandeln zu einem Gedenkmarsch von 400 Bürgern gekommen sei. Als man zum Tatort, einer Drogerie, zurückkehrte, hatten dort andere Personen mit „bunten Regenschirmen“ eine Mahnwache für ein „buntes und tolerantes Deutschland“ abgehalten. Dabei hätten sich Teilnehmer des Schweigemarsches provoziert gefühlt und versucht, einen Gegendemonstranten einen „bunten Regenschirm“ zu entreißen. Alle Teilnehmer des Gedenkmarsches werden daraufhin im Focus mit nur zwei Hinweisen diffamiert, „Rechte“ hätte sich unter den Marschierenden befunden, das Deutschlandlied wäre gesungen worden und man habe gerufen „Wir sind das Volk“. Ein Spruch mit dem die Ostdeutschen 1989 das Politbüro hinwegfegten. Somit macht sich jeder verdächtig, der in guter Absicht des ermordeten Mädchens aus der eigenen Stadt gedenken wollte. Eine bunte Ideologie scheint demnach immer noch wichtiger als das Leben eines 15-jährigen Mädchens zu sein. Was die Focus-Journalisten in ihrem Artikel verschweigen, für die angemeldeten Veranstaltungen waren weder Plakate noch „bunte Schirme“ genehmigt. Das berichtete jedenfalls Thomas Sommerrock, Sprecher der Polizeidirektion Landau.

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Ich habe die Diskussion zu diesem Artikel jetzt über 40 Diskussionsbeiträge lang verfolgt. Das meiste hat mit dem Artikel nichts zu tun, sondern ist zu einem nahe zu Sinn entleerten Gejammer über die „Flüchtlinge“ geworden.
Was ist hier eigentlich los? Die Qualität der Beiträge hier war auch schon mal hochwertiger.

Welchen Beiträgen werfen Sie das vor? Würde die Redaktion gerne wissen.

Ich kann es verstehen, wenn man als Deutscher auch stolz auf sein Land sein will, nicht mehr der kollektiv missachtete Nazi sein will, sondern sich von seiner helfenden Schokoladenseite zeigen zu dürfen. Schön, wenn die Öffentlichkeit Notiz davon nimmt. Aber, 2015 und 2016 ist da einiges in Schieflage geraten. Extrem Linke haben versucht die Situation für sich auszunutzen und alles und jeden zu verunglimpfen, den man nach deren Sicht als Nazi und Rassist beschimpfen konnte, nur weil langsam berechtigte Zweifel an der Merkel-Ansicht auftauchten. Sascha Lobo hat hierzu den Begriff „Aber-Nazi“ ins Leben gerufen. Es war forthin nicht mehr erlaubt… Mehr

Um es mit einem berühmten Satz zu sagen und ein bisschen abgeändert.
Was erlauben sich Märkel, Maas und Co?
Ich habe fertig!

Das sind zu 99.9% keine „Flüchtlinge“. Denn eine Flucht endet immer sofort genau dort, wo die schwerwiegende Bedrohung nicht mehr besteht (wobei sie bei vielen nie bestanden hat). Flieht man z.B. aus einem brennenden Haus, so endet diese Flucht maximal einige dutzend Meter auf der Straße vom Haus entfernt. Wird man von einem Terrorregime verfolgt, so endet diese Flucht unmittelbar an der Landesgrenze zu einem Nachbarstaat.
Alle weiteren Bewegungen weiter fort sind nichts als Reisen.
Dementsprechend ist die korrekte Bezeichnung für praktisch alle diese Leute nicht „Flüchtlinge“, sondern „irregulär Eingereiste“.

Viele Leute, die sich als „Journalisten“, „Pressestellenmitarbeiter“ etc. vorstellen oder als solche vorgestellt werden, sind in Wirklichkeit Linksaktivisten oder Linksagitatoren.

Es sind nicht nur Irre, sondern auch Verbrecher, Verräter gegen die einheimische Bevölkerung – ich wage nicht „gegen Deutsche“ zu sagen. Gibt es ein Land außer D., dass sich selbst abschaffen will, feindlich gegen sich selbst spricht und handelt: 68er, Grüne, eine linksgetriebene Union?
Der Kleine Mann erlebt’s an Leib und Leben: Ich werde aus meinem eigenen Elternhaus vertrieben, weil die Stadt in der Nachbarhaushälfte eine „Anschlussunterbringung“ (vlt. 10 bis 15 Syrer, Eritreer) vorsieht.
Sich selbst wissen sich die privilegierten Gutmenschen sehr wohl, vor solchen Ansiedlungen in ihrer Nähe zu schützen.

Altersfeststellung von Einwanderern: Zu aufwändig, zu teuer, beeinträchtigt das Menschenwohl. Ergebnis: Wenn einer sagt, dass er 15 ist, glaubt es der Staat, auch wenn er wie 25 aussieht.
Feststellung, wer ein TV-Gerät besitzt und Rundfunkbeiträge leisten muss: Zu aufwändig und teuer. Ergebnis: Haushaltsabgabe. Jeder muss bezahlen, wenn er eine Wohnung hat und wenn einer sagt, er hat kein TV-Gerät glaubt der Staat es ihm nicht.
Aus den Wahlergebnissen der letzten Bundestagswahl muss man wohl schließen, dass viele Deutsche das als gerecht empfinden.

Es ist widerlich, was in diesem Land (aka Deutschland) stattfindet. Eine kleine Minderheit brüllt mit ihrem scheinbar (wie auch immer gehypten) Duktus die Mehrheit nieder. Diese (die Mehrheit) erhebt sich selbstverständlich nicht (auch wenn Umfragen zum Thema ‚Migration‘ schon lange als ‚Bis hierhin und nicht weiter.‘-beantwortet wurden…). Es ist schon lange bekannt, dass selbst SPD-Wähler mehrheitlich den Familiennachzug der ‚Subsidiären‘ nicht wollen. Und was nun? Es ist schon seit langem Zeit, die Leute in ihre Heimatländer zurückzuschicken. Sie laufen zu Zehntausenden bereits zurück aus den Flucht-Nachbarländern ( zurück in den Irak und nach Syrien) – wo bleibt der ‚Exodus‘ aus… Mehr

Ich habe das Gefühl das den Politikern die Empathie für das Leid das die Bürger durch die wahnsinnige Migration erleiden müssen gänzlich abhanden gekommen ist. Für das
grünlinke Gesox sind es vermutlich nur Kollateralschäden die man im Kontext zum Großen Endziel eben eingehen muss. Und so wird halt weiter gewurstelt auf Teufel komm raus bis die Agenda der Merkel-Politik abgearbeitet ist. Wenn das dann irgendwann erledigt ist, ist dieses Deutschland Geschichte.

Boris Palmer wird noch in politischen Ämtern sein, wenn KGE, Roth, Beck und Künast sich in sektenähnlichen Kleingrünen Schrebergärten ihr gescheitertes pseudohumanistisches Weltbeglückungsprojekt betrauern.
Je eher es dazu kommt, desto besser für unser Land…!

GKE, Roth, Beck in „kleingrünen Schrebergärten“ – sind Sie wahnsinnig??? Da müssten die doch arbeiten!

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