Der Antifa-Mob fühlt sich legitimiert zuzuschlagen

Linksextremisten radikalisieren sich zusehends. Auf der linksextremen Plattform Indymedia werden nicht nur Bekennerschreiben veröffentlicht – auch Adressen und Fotos missliebiger Personen werden hier veröffentlicht. Eine Einschüchterungsstrategie und Einladung an Gewalttäter, Bürger zu terrorisieren.

picture alliance/dpa | Boris Roessler

„Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: ‚Ich bin der Faschismus‘. Nein, er wird sagen: ‚Ich bin der Antifaschismus‘.“ Diese Prognose wird dem italienischen Schriftsteller und Gegner des Mussolini-Regimes Ignazio Silone (1900 – 1978) zugeschrieben. Eine eindeutige Quelle gibt es nicht.

Wie auch immer: Wer sich derzeit im „besten Deutschland, das es je gegeben hat“ (Bundespräsident Steinmeier am 3. Oktober 2020), umschaut, der erlebt, wie sich Silones Prognose Woche für Woche mehr bewahrheitet. Denn die selbsternannten Antifa-Kämpfer erinnern zunehmend an die Schlägertrupps der SA.

„Unsere Demokratie“
Die Gewalt kommt von links
Zur Erinnerung: Die SA (Sturmabteilung) war ab 1920 der paramilitärische Schlägertrupp der NSDAP: zunächst als „Saalschutz“, sehr bald als privates Millionenheer für Straßenschlachten gegen KPD und SPD, später nach Hitlers befohlener Liquidierung der SA-Spitze um Ernst Röhm Hitlers Werkzeug etwa bei den Novemberpogromen von 1938.

Zurück in die Gegenwart. Allein in den letzten Tag hat der Antifa-Mob – im wahrsten Sinn des Wortes – wiederholt zugeschlagen bzw. direkt oder indirekt Gewalttaten gegen „Faschisten“ angekündigt. Wobei als „Faschist“ alles gilt, was nicht Antifa ist. Zugleich veröffentlicht die Antifa via „Indymedia“ die persönlichen Daten der Opfer: Wohnadresse und Arbeitsstelle – Trittbrettfahrer ausdrücklich erwünscht.

Indymedia: Unverblümte Gewaltaufrufe

Nachfolgend drei Beispiele, die auf der linken Plattform Indymedia dokumentiert sind. Wir zitieren die Passagen hier nicht zum Zwecke der wohlwollenden weiteren Verbreitung, sondern wegen ihrer Authentizität. So berichtet die Plattform erfreut über eine brutale Attacke gegen die Gruppe „Gemeinsam Deutschland Gestalten“ (GDG):

„Am Samstag, den 29.08., fand zum wiederholten Mal ein Stammtisch der rechtsaußen-Gruppe in Mannheim statt … Eine größere Zahl lokaler Antifaschist:innen wartete zwischen Treffpunkt und Brauhaus auf die aus ca. 20 Personen bestehende Gruppe und konnte diese auf offener Straße umstellen … Nach einer Ansprache an die Gruppe – in der klar gemacht wurde, dass sie, ihre Aktivitäten und ihre Politik in Mannheim nicht willkommen sind – wurden diese Worte noch mit handfestem und entschlossenem Antifaschismus unterstrichen. Die erzieherische Abreibung forderte einige Verletzte auf Seiten der GDG …“

Weiter ist dort zu lesen:

„Das tun wir bewusst abseits des bürgerlichen Staates und seiner Institutionen. Polizei und andere Repressionsbehörden sind für uns keine Verbündeten und dieser Staat Teil und z.T. auch Ursache des Problems, dem wir uns als Antifaschist:innen mit unserem Wirken versuchen entgegenzustellen: Der gesamtgesellschaftlichen Rechtsentwicklung und autoritären Verschärfung mit all seinen Antreiber:innen, Profiteur:innen und Akteur:innen. Dieses Wirken beginnt dort, wo wir Leben und Arbeiten – in Mannheim – und im ganz konkreten Kampf gegen die reaktionären Kräfte, die in eben dieser Stadt agieren. GDG hat genau das am Samstag zu spüren bekommen.“

Und zu Schluss heißt es: „Antifaschismus bleibt notwendig – auf allen Ebenen, mit allen Mitteln!“ Ein Opfer erlitt eine Kopfplatzwunde und Knochenbrüche.

Antifa und Indymedia
„Antifaschistischer Werkzeugkasten“: Indymedia ruft zu Gewalt gegen die AfD auf
In einem anderen Fall hebt Indymedia rühmend hervor: „Am Rande des zweiten ‚Generation Deutschland‘-Bundeskongress haben Antifaschist:innen das Haus von Benjamin Götz, dem Landesvorsitzender der ‚Generation Deutschland – Baden-Württemberg‘ mit Farbe angegriffen.“ Adresse und Arbeitsort des Opfers werden genannt, gefolgt von einer indirekten Aufforderung, ihm „einen Besuch abzustatten und ihm klar zu machen, dass seine politischen Taten Konsequenzen haben.“ Die Meldung endet mit dem Aufruf: „Antifa heißt Angriff! Den Rechten militant entgegentreten!“ Ebenso wird eine Mitarbeiterin von Nius „gedoxxt“, inklusive der Fahrzeugdaten.

Der Antifa-Mob radikalisiert sich zunehmend. Noa Sander (mwd?), eine von gewissen Medien gehätschelter biologisch männliche Person in Frauenkleidern aus der „Widersetzen“-Bewegung der Interventionistischen Linken, gab Ende August bei einer linken Strategiediskussion in Hamburg zum Besten: Die Zeit eines „szenigen“ Antifaschismus sei nun vorbei. Gewaltbereite Aktionsformen müssten künftig stärker „zelebriert“ werden. Nicht nur am Rande: Bundestags-Vizepräsident und Ex-Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) sympathisiert durchaus mit diesen Leuten und zeigt sich Seit an Seit im Bild mit Noa Sander. 

Höchst bedenklich freilich ist nicht nur, dass kein Kanzler, kein Bundespräsident hier ein mahnendes Wort ergreift. Man mag gar nicht darüber nachdenken, ob hier nicht eine klammheimliche Genugtuung mitspielt. Jedenfalls dürften sich die Antifa-Kämpfer aufgrund der hysterischen Debatten um „Brandmauer“ und „AfD-Verbot“ legitimiert, ja motiviert fühlen, sich im Kampf gegen Rechts, „Faschos“, AfD und Co. als paramilitärischer Arm dieser Hysterie zu verstehen.

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Kommentare ( 57 )

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Emanreztuneb
1 Tag her

Also irgendwie seid ihr schon etwas verwirrt. Das Pack auf dem Foto ist doch genau der Grund weswegen es die SA gab, weil die Kommunisten/Antifa damals, wie heute auch, extrem gewalttätig waren. Natürlich kann man auch Artikel auf Tischy’s Einblick darüber schreiben, anstatt sich zu wehren, während die die Straßen übernehmen und gewinnen. Die Realität ist, dass es ohne Gewalt nicht läuft. Es sei denn, man will wie Konservative der ewige Verlierer sein, nie etwas konservieren und immer daneben stehen und blöd gucken, während andere Geschichte machen.

Emsfranke
2 Tage her

Zitat aus dem Text: Bundestags-Vizepräsident und Ex-Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) sympathisiert durchaus mit diesen Leuten und zeigt sich Seit an Seit im Bild mit Noa Sander. Ach! Der nette Herr „Kasernenhof“ Ramelow zeigt sich mit solch einer Type. Wie herzallerliebst ist das denn? Was sagt denn seine „Chefin“, Frau Klöckner dazu? Stellt sie ihren Vize nicht mal so tief in seine roten Stiefel, wie sie es gern mit allem möglichen Gratismut mit den „bösen Buben in blauen Stiefeln“ gemacht hat und noch immer gerne tut? Sehr interessant zu lesen, wohin der Hase in diesem Bundestagspräsidium läuft. Alle sind nun mal… Mehr

Antaam
2 Tage her

Eigentlich haben die Linksterroristen kaum Hammer und Sichel, also das Emblem der Sowjetunion, in ihrem Gesicht. Was soll uns das wiederum sagen? Etwa, dass die Russen dahinter zu finden wären?Das Abzeichen der linksterroristischen Antifa ist ein Gewehr in schwarz-weiß-rot.

Last edited 2 Tage her by Antaam
Zebra
2 Tage her

Antifa hat mich auch schon dutzende Male fotografiert deutschlandweit – sie haben so etwas wie einen Erkennungsdienst – ich bin da in den Akten. Als ich mal die Antifa-Fotografen selbst fotogafierte, nahm die Polizei meine Personalien auf – das ist nämlich verboten in diesem Staat, der längst den Verstand verloren hat.

Britsch
2 Tage her

Diese Typen verwenden das Symbol Hammer und Sichel
Wann Diese Typen das tragen, ist das doch eine
Beleidigung für jeden Arbeiter und Bauer
Die sollte man alle mal zumindest ein halbes oder ein ganzes Jahr ins „Arbritslasger“ stecken. Wenn dann noch irgendwo Nethoden angewendet würden, wie in vergangenen Zeiten, wer nicht ordentlich Arbeitet 3wird geprügelt, um so heilsamer?

Last edited 2 Tage her by Britsch
roffmann
2 Tage her

Nun hat auch noch ?Russland? dem sauberen Daniel eine falsche ?Spesenabrechung ? oder sowas ähnliches untergejubelt und will ihn damit in die Löwengrube befördern . Da müssen jetzt aber unsere öffentlichen Faktenverschecker ran und das mit viel Krumwording per Tagesthemen und Halali gerade biegen .

maps
2 Tage her

Der linke Terror-Staat ist längst Realität, dank CDU/CSU, SPD und FDP!

Manfred_Hbg
2 Tage her

Zitat: „Man mag gar nicht darüber nachdenken, ob hier nicht eine klammheimliche Genugtuung mitspielt“ > Wobei ich hier mal frech behaupten würde, dass man darauf wetten und Gift nehmen könnte das zumindest bei den überwiegenden Teil vom Altparteien- und Reg.-Kartell eine „klammheimliche Genugtuung“ – wenn nicht gar große Freude, am herrschen ist. Ziemlich bemerkenswert ist auch hier das Vorgehen unserer sog Sicherheitsorgane die ganz offensichtlich bezüglich diesen linken Mob und RAF-Nachwuch nix auf die Reihe bekommen und keinerlei Erfolge vorweisen können. Man sollte hier mal ernsthaft die Frage stellen, ob die zuständigen Sicherheitsorgane vom jeweils herrschenden grünlinken Regierungskartell die Anweisung… Mehr

November Man
2 Tage her

„Der Antifa-Mob fühlt sich legitimiert zuzuschlagen“
Die kriminellen Faschisten der Antifa fühlen sich nicht nur legitimiert zuzuschlagen. Sie sind legitimiert. Vom linksextremen Unrechtsstaat gefördert. Es wird Zeit das die AfD die Regierungsverantwortung übernimmt. Dann wird diese Faschistenbande als Terrorvereinigung endgültig für alle Zeiten verboten.  

olympos
2 Tage her

Antifa = Deutsche Regierung. Warum wird so was verleugnet und oft zensiert?