Die Deutsche Bahn hatte den Zugverkehr heute Nacht bundesweit einstellen müssen. Tausende von Reisenden saßen fest. Kurz vor 1 Uhr lief der Zugverkehr dann langsam wieder an. Die genauen Hintergründe waren zunächst unklar, später war von Störungen des digitalen Zugfunks die Rede.
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Aufgrund eines massiven flächendeckenden Ausfalls der IT sei der Verkehr auf dem gesamten Schienennetz zusammengebrochen, hieß es zunächst. Von einer massiven Störung des digitalen Zugfunks war dann in späteren Meldungen die Rede. Dieser Bahnfunk dient zur Kommunikation zwischen Fahrdienstleitern in den Leitstellen und den Lokführern. Wie Lokführer in sozialen Medien gepostet hatten, sei auf ein Backup-System umgeschaltet worden, das aber eine Weile gedauert habe, bis es funktionierte.
Im gesamten Bundesgebiet wurden aus Sicherheitsgründen alle Züge an Bahnhöfen zurückgehalten, hieß es in einer Erklärung der Bahn. Betroffen waren auch S-Bahnen im gesamten Bundesgebiet.
Teilweise hielten Züge auch auf offene Strecke. Tausende von Reisenden saßen fest. An einigen Bahnhöfen kam es zu Warteschlangen an den Informationsschaltern.
In Gelsenkirchen kam es offenbar zu turbulenten Szenen, als tausende von Fans von einem Helene Fischer Konzert kamen und mit dem Zug nach Hause fahren wollten.
Techniker würden mit Hochdruck daran arbeiten, die Störung zu beheben. Die Bahn entschuldigte sich, gab Taxi- und Hotelgutscheine an die Reisenden aus. Nach Mitternacht funktionierte das Zugfunksystem wieder. Die ersten Züge rollten wieder an. Dies dauerte allerdings, weil die Wiederinbetriebnahme des Bahnverkehrs schrittweise vonstatten gehen musste.
Über die Ursache des Ausfalls wurde heute Nacht nichts bekannt.

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Ich hab da so ein Gefühl. Möglicherweise ist das auch ein erster, ernsthafter Weckruf direkt für die Deutschen, von den Russen, quasi das aufleuchtende Warnlicht. Ausgeführt von russischen (iranischen, chinesischen, nordkoreanischen?) Hackern – angesichts der Verwundbarkeit unserer maroden Infrastruktur für die nur ein Klacks: die deutsche Bahn für zwei Stunden stehenzulassen. Die Übersetzung im Klartext: »Schaut mal, liebe Deutsche. So wird das dann sein, wenn ihr euch weiter von eurer korrumpierten Elite in einen Weltkrieg mit uns ziehen lasst. Ein winzigkleiner erster Vorgeschmack. Fangt mal an darüber nachzudenken.« Wenn das zutrifft, merke ich heute: es wird leider nicht verstanden. Aber… Mehr
Eigentlich müsste man dem DB – Konzern sofort den Geldhahn abdrehen. Ein „shut down“ ist jetzt notwendig. Dann noch „skin in the game“: Persönliche Haftung statt Millionen Abfindungen und Betriebsrenten. Auch keine Förderungen mehr von den Jobcentern für Quereinsteiger. Denn es besteht wohl ein Bedarf an Fördergeldern um den Wasserkopf in der Teppichetage mit immer neuen hoch dotierten Positionen zu versorgen. Ein realer Bedarf für Quereinsteiger besteht jedoch nicht. Diese Quereinsteiger sind so notwendig wie ein Kropf. Oder zu vergleichen damit, man würde eingewanderte Fachkräfte zum Bergmann für Kohleabbau mit Subventionen vom Jobcenter ausbilden. Noch deutlicher: Genauso gut könnte man… Mehr
Das sollte vielleicht ein Test der Kriegsfähigkeit der Bahn sein, das Szenario würde ja passen mit der Umschaltung auf ein Backup-System.
Wegen des „Backup“? Oder was meinen Sie, sollte da getestet werden?
Kann man nicht mal einen alten kompetenten Bahner fragen, was der von so was hält? Bei S21 musste Egon Hopfenzitz, ehemaliger Bundesbahn Oberrat und Leiter des Stuttgarter Kopfbahnhofs, immer süffisant lächeln, wenn er das neue Konzept betrachtete.
„Die Bahn fährt immer“
stimmt jedenfalls schon lange nicht mehr.
In der jetzigen Lage halte ich einen »Test« durchaus für möglich. Die wichtige Frage dabei lautet allerdings: wer waren die Tester?
Ich warte auf die Eilmeldung des öffentlich rechtlichen Verblödungsfernsehens, das hinter dem Funkausfall der deutschen Bahn, der böse Putin steckt. Bestimmt hat er im düsteren Kremlkeller das deutsche Bahnnetz höchstpersönlich nachgebaut ( vielleicht gemeinsam mit dem berühmten deutschen Spielzeugeisenbahner namens Seehofer ) und hockt jetzt mit seiner langen Woodonadel hinterm Stellwerk und pieckst in die Funkgeräte der Bahn. Aus sicherer Quelle weiß ich das es sich ganz bestimmt so zugetragen haben muss
Man erträgt es nur noch mit Humor/Sarkasmus.
Zum Schmunzeln:
„Nach 8 Monaten Bauzeit: Stuttgart-21-Nachbau in China eröffnet“
https://www.der-postillon.com/2026/06/peking-21.html
Täglich neue, aberwitzige Hiobsbotschaften aus einem zusammenbrechenden Land! Wann gab es eigentlich zum letzten Mal positive Nachrichten zu vermelden, das sind gefühlt doch viele Jahrzehnte her?!
Sie müssen im eigenen Umkreis das Gute sehen – dann ist auch das, was um uns angestellt ist, besser zu ertragen. Und sorgen Sie vor!
Hier können von einem auf den anderen Tag die Regale in den Läden leer bleiben und/oder unser Geld nichts mehr wert sein!
Na, vielleicht sollte es unsere Bundesbahn mal wie unsere Bundeswehr machen und statt Funkgeräte einfach nur Zettel & Bleistift nutzen? (Sark/Irp off)
Deutschland steht still. Schließlich habe unsere Politdarsteller nichts geleistet, was dem Land und seinen Bürger weiterhelfen könnte. Die Zukunft findet nicht statt. Und das wird so bleiben. Solange Merz und seine Koalition der Herzen die Regierten bespaßt, der Haushalt Sondervermögen benötigt, die mediale Verblödung der Klatschhasen in Politik und Wirtschaft immer neue Höhen erreichen, wird sich nichts ändern. Im Vorgriff auf mögliche Wahlen, so sie denn überhaupt stattfinden, bleibt nichts unversucht, den status quo der Macht zu festigen Die nach Schwefel stinkende AfD sei an allen Schuld, hat auch alle Brunnen vergiftet. Wie schlicht im Kopf muß man eigentlich sein,… Mehr
Es machen doch alle mit. Vom Bürgermeister bis zur Schreibkraft. Vom Teamleiter zum Quereinsteiger. Der ganze ÖD / der vermeintliche Staatsdiener ist ein System, bei dem jeder nur noch auf den verdienten Vorruhestand wartet. Bis dahin wursteln sich die einen so durch. Die anderen nehmen das „Beiwerk“ welches sich bietet einfach mit. Die wenigen anderen, die gibt es auch ( ! ), bemühen sich wirklich. Egal welchen Bereich des ÖD man auch betrachten mag. Seien es die Glasfaserkabel Betrügereien. Der mögliche Subventionsbetrug im Bereich des EEG. Das Entwicklungshilfe Ministerium und das GIZ… Die sozialen Kassen oder der Staatsfunk. Ganz vorne… Mehr
Ich hab bis heute geglaubt, um die Bahn bundesweit lahm zu legen, müße man viele Signalkabel durchhacken oder abfackeln.Anscheinend geht es viel einfacher. Man legt die Zentrale des Zugfunks lahm. Wenn das der Wladimir wüßte.So was wie Redundanzen oder einen Plan B scheint die Bahn nicht zu kennen. Wenn wir jetzt noch eine zentrale Überwachungszentrale aller Autobahntunnel einrichten…
»… Man legt die Zentrale des Zugfunks lahm. Wenn das der Wladimir wüßte.«
Gehen Sie mal davon aus, dass die Russen das schon die ganze Zeit wissen. So wie alle anderen auch.
Die Funk-Kommunikation von Schienenverkehr, Polizei und Feuerwehr läuft über das normale Handynetz. Über Funkmasten, die i.d.R. kein Notstromsystem haben. Es existiert für das Netz auch kein Backup. Und: Die Bahnen können nicht notfalls einfach dezentral untereinander innerhalb ihrer Reichweite kommunizieren. Was gestern passiert ist: der Zentralrechner ist ausgefallen. Dessen Backupsystem wurde aus Kostengründen eingestellt.
Klingt mir plausibel, denn der Zugfunk besteht aus dezentralisierten Systemteilen, die jedes für sich völlig autark funktionieren können. Wurde ja ursprünglich erfunden, damit der Fahrdienstleiter bei Notsituationen betroffene Lokführer über Funk direkt ansprechen konnte, also ein simples System. Ob tatsächlich ein Zentralrechner heute noch „ausfallen“ kann, ist mit den Möglichkeiten der Clusterbildung der IT-Systeme auch noch fraglich. Ich glaube, die Stromversorgung der IT-Zentrale ist ausgefallen und und ihre Redundanz hat nicht funktioniert oder wurde gleich ganz eingespart. Wind und Sonne reichen ja unseren neuen Experten und die „grauhaarigen Bedenkenträger“ mit fundiertem Fachwissen werden ohnehin beiseite geschoben.
„Die Stromversorgung ist ausgefallen“ Entweder hat die Bahn die Stromrechnung nicht bezahlt oder eine Terrorturbine ist umgekippt – oder beides.
Der Fahrdienstleiter kann selbstverständlich über Funk mit dem Lokführer und auch umgekehrt, telefonieren. Der DB – Konzern arbeitet mit einem eigenem System im digitalem Bereich ( Handy Netz ). Das System ist veraltet und hätte bereits ersetzt werden müssen. Das geschieht auch Stückweise durch ein ebenfalls veraltetes System Darum ist es gestern Abend zu einem längerem Ausfall gekommen. Für den Sprung ins 21. Jahrhundert, braucht es statt Glasfaserkabel, jetzt Star Link. Meiner Meinung nach gehören die ganzen Pfuscher auch im DB – Konzern nach Hause geschickt. Statt dessen Profis aus Silicon Valley holen. Die US-Profis müssen hier private Hochschulen gründen… Mehr
Ein alter Eisenbahner hat mir einmal gesagt: Das Hauptproblem der Bahn ist, dass sie zu viele Manager (studierte BWLer) und zu wenige Eisenbahner hat.
Das ist schon seit Stuttgart 21 und diesem Rüdiger Grube gar kein Geheimnis. Und war dann nicht auch noch der Herr Mehdorn dort maßgeblich beteiligt?
Ausgerechnet „ein Eisenbahner“…
Die jetzige Bahnchefin hat als Quereinsteigerin einen Lokführer gemacht und BWL studiert.
Hat das irgendwas verbessert? Nein? Warum wohl nicht…