Wo sind nach dem Urteil gegen Correctiv die Entschuldigungen von Journalisten und Medien?

Wo bleiben die Entschuldigungen der Medien für ungeprüftes Nachbeten der Correctiv-Story? ++ DJV verlangt Warnhinweise gegen „extremistische Absichten“ der AfD wie auf Zigarettenschachteln ++ Macron, Biden und Scholz machen leichtfertig Innenpolitik mit Außenpolitik ++

Journalisten mit Anstand müssten nun öffentlich um Entschuldigung bitten. Ampel und stiller Teilhaber CDU müssten ihre mit der Correctiv-Story begründeten Demokratiebeschränkungs-Pläne stornieren. Das Urteil gegen Correctiv macht klar: Die steuerfinanzierte Medien-Plattform hat Meinungen als Tatsachen verkauft. Gekauft haben diese Nichttatsachen Faeser, Scholz und Co., ungeprüft nachverbreitet die üblichen Medien.

Der Deutsche Journalisten-Verband verlangt von seinen Mitgliedern, in allen Berichten über die AfD auf deren „extremistische Absichten“ hinzuweisen. Der DJV-Bundesvorsitzende Mika Beuster wörtlich: „Das muss wie ein unübersehbarer Warnhinweis wie auf Zigarettenschachteln in unseren Artikeln auftauchen.“ Damit reiht sich der Berufsverband einst unabhängiger Journalisten in die fortschreitenden Pläne von Faeser-Haldenwang ein, die gesamte AfD als „gesichert extremistische Bestrebung“ einzustufen.

Nach Bundeskanzler Scholz hat auch US-Präsident Biden den Einsatz von Nato-Bodentruppen in der Ukraine kategorisch ausgeschlossen. Scholz bekräftigte auch seine Ablehnung zur Lieferung von „Taurus“-Marschflugkörpern, deutsche Soldaten dürften sich keinesfalls an dem Krieg beteiligen. Biden, Macron und Scholz sind zuhause im Vorwahlkampf.

Bei Macron ist nur durchsichtiger als bei Biden und Scholz, wie Innenpolitik mit Außenpolitik gemacht wird: Bei Beginn des Ukraine-Krieges forderte er, der Westen dürfe Putin nicht „erniedrigen“. Montagabend sagte er: „Die Niederlage Russlands ist für die Sicherheit und Stabilität in Europa unerlässlich.“

Indirekter Kriegsgewinn: Die Verstaatlichung des Energiekonzerns Uniper lohnt. Die Jahresbilanz 2023 verzeichnet blendende Geschäfte mit Stromerzeugung und Gashandel in einem bereinigten Überschuss von 4,4 Milliarden Euro. In diesem Fall kann man nicht sagen, dass die Sanktionen gegen Russland nicht wirken, wenn auch ganz anders als gewollt.

Immer mehr Unternehmen bauen Stellen ab, auch große Konzerne. Und doch sind die Zahlen der Börse gut. Wie kann das sein? Weil die Börse keine Auskunft über den Zustand der Wirtschaft gibt, nur über den Stand der Wetten von großen und kleinen Aktionären.

Das vom EU-Parlament beschlossene „Naturschutzgesetz“ will Natur bürokratisch ordnen, am Schreibtisch regeln, wo Bäume gepflanzt, Moore wieder vernässt und Flüsse in ihren natürlichen Zustand versetzt werden. Der europäische Bauernverband spricht von einem „schwarzen Tag für alle Landwirte“. Aber noch ist das städtische Management von Kulturlandschaft nicht durch die EU-Mühlen.

Eine Studie aus den Niederlanden sagt, dass die Massenmigration das Ende des Wohlfahrtsstaates bedeutet. Es komme auf das Bildungsniveau der Migranten an und aus welcher Weltregion sie kommen. Das Ergebnis überrascht nicht.

Im Saale-Orla-Kreis in Thüringen müssen Flüchtlinge gemeinnützige Arbeit leisten. Das ist rechtlich schon seit langem möglich, aber hat bisher keiner getan.

Weiter gegen den woken Strich bürstet Argentiniens libertärer Präsident Javier Milei und verbietet Gendersprache in allen Bundesbehörden.

Auf der woken Welle schwimmen Österreichs bei den Wählern absteigende Grüne und wollen in Wien 10 Straßen umbenennen. Wobei ihre Bildungsdefizite zutage treten.

Der grüne Sozialminister Johannes Rauch gibt männlichem Sexismus die Schuld am Blutbad, das ein Afghane in einem Wiener Bordell angerichtet hat. Dafür erntet er einen Shitstorm auf X (Twitter), weil er die Herkunft des Täters und eine verfehlte Asylpolitik ausblende. Rauch hatte auch im Dezember für eine Impfung mit einem gestellten Foto geworben.

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Kommentare ( 40 )

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Maja Schneider
1 Monat her

Auf eine Entschuldigung wird man lange warten müssen, sie wird nicht kommen, und die inszenierten Demos, basierend auf Falschaussagen und Lügen, werden weitergehen, zu viele Menschen ihnen weiter folgen und meinen, sie täten das Richtige. Die Meldung wird vermutlich bei den „Qualitätsmedien“ eher unter dem Deckel gehalten oder verzerrt wiedergegeben. Man denke nur an die vielen „Verschwörungstheoretiker“ in der Coronazeit, deren Existenzen und Ruf zum Teil zerstört wurden und immer noch werden, obwohl nahezu alles eingetreten ist, was diese wirklichen und nicht gekauften Experten vorausgesagt und durch Studien belegt haben. Niemand hat sich bei ihnen entschuldigt oder um Verzeihung gebeten… Mehr

Buck Fiden
1 Monat her

Ich will keine Entschuldigungen, ich will Urteile.
Und wenn es geht: Ab in den Knast mit den Correctivlingen.
Und klassisch wäre auch eine strafbewehrte Unterlassungserklärung gegen den Kanzler und seine Ministerin, die ihre auf Correctivlügen gestützten Behauptungen nicht mehr äussern dürften.
Interessant wäre es zu prüfen, ob diese verbreiteten Lügen der AfD einen kapitalisierbaren Imageschaden besorgt haben, denn man entschädigend einklagen kann. Krönung wäre es dann, im Rahmen der gesamtschuldnerischen Haftung den Schädigern an das Privatvermögen zu gehen, wie die sich im Innenverhältnis ausgleichen, wäre Wurst.
Aber dazu braucht es eine unabhängige Justiz.
Man darf doch noch träumen…

AlexR
1 Monat her

Wieso Entschuldigung? Die haben ja die Anweisung der Fäser korrekt ausgeführt und werden jetzt mit vom Bundespriester mit dem Verdienstkreuz ausgezeichnet.

Ob gelogen oder nicht spielt doch in unserer Bananenrepublik keine Rolle mehr. Hauptsache die Taschen sind voll Geld.

Gabriele Kremmel
1 Monat her

Ein echtes Anti-Fakenews-Gesetz wäre eines, das bei einer plakativen Verbreitung von Falschnachrichten die Berichtenden dazu verdonnert, die Richtigstellung in gleicher Größe, Platzierung, Aufmachung und Wiederholungsrate veröffentlichen zu müssen. Nur so bekommen die falsch informierten Leser, Hörer, Zuseher auch mit, was es wirklich mit den Bewandtnissen auf sich hatte.

Ich rate mal: Das wird nicht kommen, denn niemandem nutzen derlei Falschmeldungen so sehr, wie der Ampel und ihrem Machterhalt.

Kassandra
1 Monat her
Antworten an  Gabriele Kremmel

Stimmt. Das wäre die einzige Lösung gegen „die Macht der ersten Schlagzeile“.
Damit hätte der örr und die Gazetten dann März wie April schon mal so gut wie nichts anderes als Meldung als eben das.

foxthefox
1 Monat her

Entschuldigen ? Sie belieben zu scherzen.
Allein gestern Abend war wieder Hochkunjunktur in ARD und ZDF beim AfD-Bashing. Und nahezu jeder dieser „ausgewogenen, überpartleilichen, demokratischen“ Machwerke repetiert lustvoll die Theoreme „Geheimtreffen, Deportation, Ausweisungen“ etc. Ein Wettrennen zwischen Anti-Afd und Pro-Ukraine-Propaganda.
Es werden auf Sicht Hunderte von Verblendeten, Günstlingen und Opportunisten im ÖRR mit eisernem Besen herausgekehrt werden müssen. Schwer vorstellbar, mir fehlt da der Glaube.
Also hilft nur Ignorieren, Alternativmedien und nachhaltig den Geldhahn „Rundfunkgebühren“ zufrieden.

Sennekind
1 Monat her

Tach.
Die Sonne bringt es an den Tag. Wenn man etwas versucht zu kopieren muss es nicht genauso werden. Deshalb, IBIZA lässt grüßen. Da wollte man es den
Austriajungs nach machen, aber hier schon wenige Stunden nach der verzögerten Veröffentlichung schwoll das Rohr erstmals an und die Ladung ging nach hinten los. Und jetzt schon das erste Urteil. Wenn jetzt auch noch die Nachfragen im Bundestag kommen, verglüht der Komet ganz. Vielleicht ist dann bis zum Urteil in Münster der Rohrkrepierer komplett wenn weitere Zusammenhänge publiziert werden. Wenn erstmal die Hintermänner der Aktion aus dem Schatten treten müssen.

Petra G
1 Monat her

„Es knackt im woken Gebälk“
Nein, das tut es leider nicht! Man muss sich gewahr werden, dass es sich hier und auf anderen Blogs um eine relative Blase handelt und der gemeine ÖR-Zombie davon nicht das Mindeste mitbekommt.
Egal wie das mit Correctiv und Co. ausgeht, der Plan ist aufgegangen, das Messer noch tiefer in die AfD gerammt und das linksextreme Innenministerium, sowie der sogenannte Verfassungsschutz, verkaufen das als Legitimation für weitere Repressalien. Der Gestank der DDR wabbert seit 2015 immer dichter durch Deutschland……

Last edited 1 Monat her by Petra G
Edwin
1 Monat her

Entschuldigung allein reicht nicht. Es wurde verleumdet und Rufschädigung betrieben. Dies ist nach § 187 StGB ein Straftatbestand und wird mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 5 Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Also, wo sind die harten Konsequenzen, damit sich sowas nicht wiederholt?

leonaphta
1 Monat her

In den Ruhr-Nachrichten heute auf Seite 5 ein Text von afp: WEIDEL BLEIBT BEI Remigration“, auszug: „Nach Recherchen des Netzwerks Correctiv hatten sich Afd-Politiker, Mitglieder der rechtskonservativen Werteunion, Rechtsextreme und Unternehmerim November 2023 versammelt, um die Vertreibung von Millionen Menschen mit Zuwanderungsgeschichte aus Deutschland zu besprechen.“ Wenn die AFD nicht Manns genug ist, flächendeckend gegen diese Lügen vorzugehen, hätte sie sich den Prozess sparen können Sie lügen einfach weiter. Das hier ist die Funke Presse, dieser Text erscheint in 50 Zeitungen!

Kassandra
1 Monat her

Hinsichtlich Uniper:
Habeck hat das Unternehmen mit vielen Steuermilliarden gekauft.
Und der „Gewinn“ beruht auf der Erhöhung der Energiepreise wie zusätzlich veranschlagter „Umlagen“ zu Lasten des Bürgers.
Sicher ein gutes Geschäft.
Aber eben ganz sicher keins für den damit vielfach geschröpften deutschen Steuerzahler wie Energieverbraucher, der die Gesamtchose zu zahlen hat!