In der Theater-Inszenierung „Prozess gegen Deutschland“ nennt Feroz Khan die Zahlen der Kriminalstatistik zu Messergewalt. Die „Anklägerin“ bezeichnet diese als „Bullshit“, auch die Richterin tadelt den Überbringer missliebiger Nachrichten. Sinnbild linker Selbstentlarvung: Inkompetenz, Arroganz, Machtmissbrauch. Von Lothar Krimmel
Screenprint: YouTube / Thalia Theater
Eine wachsende Zahl von Bundesbürgern ist der Meinung, sie seien Zeitzeugen einer Wiederholung der 30er Jahre des vorigen Jahrhunderts – allerdings mit umgekehrten Vorzeichen: Eine gegen die Bevölkerungsmehrheit ideologisch einseitig auf Links fixierte Regierung nutzt alle ihr zur Verfügung stehenden Hebel – vom Inlandsgeheimdienst über die von ihr kontrollierten Medien bis zu paramilitärischen Kampftruppen, um die demokratisch legitimierte rechte Opposition auszuschalten.
Links-Grün entzauberndes Theater in Bochum und Hamburg
Wer sich jemals gefragt hat, wie in eben diesen 30er Jahren Millionen von „normalen Bürgern“ einem mörderischen Wahn verfallen konnten, muss sich nur die beschämenden Gewaltexzesse anlässlich der jüngsten Aufführung eines Theaterstücks in Bochum anschauen. Diejenigen, die das „Nie wieder ist jetzt!“ aus sicherer historischer Entfernung stets wie ein Mantra mit sich tragen, zeigten in Bochum aller Welt, dass sie selbst diese unerträgliche Mischung aus Aufhetzern, Mitläufern und schweigender Mehrheit abbilden, die sie stets nur bei ihren Ahnen verorten.
Wie zufällig stand parallel dazu im Hamburger Thalia-Theater die Inszenierung eines Schauprozesses gegen die AfD auf dem Programm.
Die ganze Hilflosigkeit des links-grünen politisch-medialen Komplexes im Umgang mit der AfD verdichtete sich dabei in einer einzigen Szene, die von WELT-Autor Deniz Yücel auf X treffend kommentiert wurde.
Die Hamburger Skandal-Szene im Wortlaut
Man muss die gesamte Szene einmal nachlesen, um erstens die beschämende Kombination von Ignoranz und Überheblichkeit der AfD-Ankläger und zweitens die verstörende Parteilichkeit der AfD-Richter erfassen zu können:
Anklägerin Gabriele Heinecke: Ich hab das nicht so ganz mitschreiben können, weil Sie so schnell sprechen.
Zeuge Feroz Khan: 29.000 im Jahr 2024, Messerdelikte im Allgemeinen.
Anklägerin: Wie viel?
Zeuge: 29.000 im Jahre 2024. Messerdelikte.
Anklägerin: OK. Super Zahl. Woher haben Sie die?
Zeuge: Ich find die nicht super. Die ist offiziell nachvollziehbar über die Polizeiliche Kriminalstatistik.
Anklägerin: Über die Polizeiliche Kriminalstatistik? Kennen Sie die Statistiken vom BKA? Haben Sie die mal eingesehen? Kennen Sie die Auswertungen für die Jahre?
Zeuge: Die Polizeiliche Kriminalstatistik – nur zur Information – wird vom BKA herausgegeben.
Anklägerin: Soll ich Ihnen was sagen? Das, was sie hier bisher gesagt haben, ist – Entschuldigung, nicht bös gemeint – aber totaler Bullshit.
(Beifall aus dem Publikum)
Zeuge: Das sagt sehr viel über Sie aus, weniger über mich. Die Zahlen sind öffentlich nachvollziehbar.
Vorsitzende Richterin Hertha Däubler-Gmelin: Darf ich bitte darauf achten, dass wir uns in der Sprache mäßigen. Das hatten Sie auch gelobt.
Zeuge: Welches Wort beanstanden Sie?
Richterin: Bitte auch gegenüber Frauen: respektvoll!
Zeuge: Welches Wort beanstanden Sie genau?
Richterin: Sie haben gerade in einer Art und Weise geantwortet, die nicht dem Gebot vor Gericht entspricht. Ich bitte Sie, das einfach zu akzeptieren und nicht mit mir zu diskutieren.
Ein zeitgeschichtliches Dokument der Entlarvung linker Herrschaftsmethoden
Also, noch einmal zum Verständnis: Der Zeuge verweist auf die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) des Bundeskriminalamts (BKA), die tatsächlich für 2024 insgesamt 29.014 Messerangriffe ausweist. Daraufhin entgegnet die Anklägerin komplett deplatziert mit „Super Zahl“, was der Zeuge umgehend kontert.
Sodann fragt ihn die Anklägerin, ob er denn die „Statistiken vom BKA“ kenne. Der Zeuge blamiert die Anklägerin daraufhin bis auf die Knochen, indem er absolut richtig darauf hinweist, dass die Polizeiliche Kriminalstatistik – wie jeder halbwegs kundige Laie inzwischen weiß – eben genau die Zahlen des BKA sind. Angesichts dieser kompletten Bloßstellung weiß sich die Anklägerin im Stil entzauberter SPD-Frauen nur noch mit einer völlig unangebrachten Beleidigung des Zeugen zu behelfen, indem sie dessen absolut richtige Darstellung der Tatsachen als „totalen Bullshit“ herabwürdigt.
Da die Richterin diesen beleidigenden Ausfall der Anklägerin nicht abmahnt, kontert der Zeuge in den bezeichnenden Beifall des linken Publikums hinein erneut schnell und in formvollendeter Weise mit dem Hinweis, dass diese Beleidigung mehr über die Anklägerin aussage, als über ihn.
Und als hätte dieser theatralische Höhepunkt des AfD-Schauprozesses nicht bereits ausgereicht, schaltet sich nunmehr die Vorsitzende Richterin ein, um mit nur noch fassungslos machender Täter-Opfer-Umkehr den Zeugen dafür zurechtzuweisen, dass er sich gegen eine Beleidigung in absolut zulässiger Weise zur Wehr gesetzt hat.
Dass dann auf die berechtigte Nachfrage des Zeugen, welche Aussage genau denn kritisiert werde, von der Vorsitzenden auch noch völlig grundlos die „Frauenkarte“ gezogen wird, setzt diesem szenischen Skandal die Krone auf.
Fiktion in Hamburg als Vorbote der Realität in Karlsruhe?
In Hamburg lief dieses Zusammenspiel von unfähiger linker Anklage, linkem Publikum und parteiischem linkem Gericht nur als fiktiver Schauprozess ab. Doch man muss wohl die Befürchtung der US-Regierung teilen, dass sich dies auch vor dem realen Bundesverfassungsgericht, dessen Richter von einer links-grün dominierten Politblase bestimmt werden, in genau dieser Aufgabenverteilung abspielen würde.
Denn als Vorsitzende Richterin des Hamburger Schauprozesses fungierte die ehemalige Bundesjustizministerin Hertha Däubler-Gmelin. Die SPD-Politikerin hatte im Jahr 1993 für das Amt der Vizepräsidentin des Bundesverfassungsgerichts kandidiert, ihre Kandidatur jedoch nach erkennbarer Ablehnung seitens der Unionsparteien zurückgezogen. Heute jedoch werden offensichtlich ideologisch gebundene Richter, die sich schon vor ihrer Berufung extrem links positionieren und gegen die AfD in Szene setzen, von den Unionsparteien ganz gezielt ins höchste deutsche Gericht gewählt.
An dieser Stelle sollen bewusst keine Vergleiche heutiger Geschehnisse mit unvergleichbarem historischem Unrecht gezogen werden. Aber dennoch sollte man sich gerade angesichts der unerträglichen Ausfälle von Anklägerin, Publikum und Richterin am Hamburger Thalia-Theater vergegenwärtigen, in welche menschlichen Abgründe politischer Extremismus im Richteramt beim Umgang mit der Opposition führen kann.




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Danke für den Artikel, habe beim gestrigen Ansehen des Videos die gleichen Gedanken gehabt.
Habe Bedenken, daß sich am Anfang ihrer Karriere stehende Richter und Staatsanwälte am Handeln einer ehemaligen Justizministerin orientieren. Viele Regierungskritiker werden in erster Instanz analog dieses Schauspiels verurteilt, bei Revision wird in nächster Instanz oft ein Freispruch erzielt. Ist das im ersten Verfahren dann Rechtsbeugung oder Verschleppung? Zumindest sollten Richter für anschließend revidierte Urteile kein Gehalt erhalten bzw. Kostenersatz fällig werden. Bin der Meinung, daß es Aufgabe der Justiz ist Rechtsfrieden herzustellen, nicht die Regierenden zu hofieren.
Tja , was soll mann / frau dazu sagen ?
Vielleicht :
“ Freisler lässt grüßen ! “
Viel fehlt ja nicht mehr ……
Mit Wucht in den Bürgerkrieg !
„Anklägerin Gabriele Heinecke: Ich hab das nicht so ganz mitschreiben können, weil Sie so schnell sprechen. Zeuge Feroz Khan: 29.000 im Jahr 2024, Messerdelikte im Allgemeinen. Anklägerin: Wie viel? Zeuge: 29.000 im Jahre 2024. Messerdelikte. Anklägerin: OK. Super Zahl. Woher haben Sie die? Zeuge: Ich find die nicht super. Die ist offiziell nachvollziehbar über die Polizeiliche Kriminalstatistik. Anklägerin: Über die Polizeiliche Kriminalstatistik? Kennen Sie die Statistiken vom BKA? Haben Sie die mal eingesehen? Kennen Sie die Auswertungen für die Jahre? Zeuge: Die Polizeiliche Kriminalstatistik – nur zur Information – wird vom BKA herausgegeben. Anklägerin: Soll ich Ihnen was sagen? Das,… Mehr
Köstlich. Die Doppelnamentante aus der Esspedeh war mir übrigens schon zu ihrer aktiven Zeit extrem sympathisch.
Wieso steht eigentlich die AfD vor Gericht?Sie ist nicht in Regierungsverantwortung hat keinerlei Schuld an den Zuständen in Deutschland.
Wie wäre es denn mal,wenn man eine andere Partei anklagt?
Dieses Gespräch ist typisch, wie ich es selbst in ähnlicher Form mit einer mir bekannten hochrangigen Richterin erlebte:
Kaum Sachkenntnis, grosses Selbstbewusstein, hohe grundsätzliche Moralvorstellungen, kaum Selbstreflexion, Feministin, Weltbürgerin.
Es war nahezu unmöglich, zu diskutieren, da fast jede sachliche Differenz als persönliche (und unverschämte) Beleidigung von ihrer Seite wargenommen wurde. Erlaubt war am liebsten devote schweigsame Zustimmung. Ein Gedankenaustausch war nur einseitig (von ihr zu mir) möglich. Sie hat nicht verstanden, was ich ihr sagen wollte. Ein Trauerspiel.
Die Rede von Herrn Martenstein habe ich schon Sonntag in meine grün-woke Blase verteilt.
Einzig der Hinweis in meinem „Vorwort“ zu dieser Rede, daß Frau Dr. Herta Däubler-Gmehlin von der SPD die Veranstaltung leitet, hat mich vor der völligen Verachtung und Ächtung bewahrt.
Nach der Rede Martensteins hatte ich noch einen guten Eindruck von dem Stück. Ich dachte: Ok, hier sind Linke wie Rechte bereit, sich einander auszusetzen, einander auszuhalten und auch fair zu bleiben, wenn es schmerzhaft wird. Ich habe große Hoffnungen darein gesetzt, es könnte womöglich zu einem neuen Umgang miteinander und mit den Problemen führen. Diese Hoffnung wurde bös enttäuscht.
Ganz artig gesprocheb, was mir gerade angesichts des Ausschnitts sehr schwer fällt – Frau Däubler-Gmelin hat sich als äusserst unfähig geoutet.
Verstehe nicht warum man keine Vergleiche zur Nazizeit ziehen sollen dürfte. Das machen die linksgrünen Bessermenschen doch auch die ganze Zeit. Gerade im Sinne von „wehret den Anfängen“ sollte man eher frühzeitig den Finger in die Wunde legen. Es muss sich halt um argumentativ stichhaltige Vergleiche handeln, und nicht um diese substanzlosen Pauschalangriffe die vom Machtapparat kommen, um oppositionelle Strukturen zu delegitimieren, und die eigene Herrschaft zu sichern.
dazu auch:
Robert Willacker auf den Wiener Festwochen 2024 –
Braucht es rechte Parteien?
https://www.youtube.com/watch?v=s63_8flX1zk&t=43s