Ahmet G. hat vor einem halben Jahr erst eine Tankstelle ausgeraubt und dann einen Polizisten erschossen. Am ersten Verhandlungstag beschreibt der Anwalt den Angeklagten so nett, dass die Witwe des Opfers in Tränen ausbricht.
picture alliance/dpa | Laszlo Pinter
Simon Bohr. Das ist der Name des Polizisten, der in Völklingen im Saarland am 21. August 2025 im Dienst erschossen wurde. Es ist wichtig, das nicht zu vergessen. Denn im Prozess gegen den Mann, der ihn getötet hat, spielt das Opfer – wie nur allzu oft – fast keine Rolle.
Der Sachverhalt ist weitgehend geklärt. Vor Gericht wird nicht darum gestritten, WAS passiert ist. Was passiert ist, trägt Oberstaatsanwalt Christian Nassiry in ruhigem Ton bei der Verlesung der Anklageschrift vor:
Am Abend des 21. August des vergangenen Jahres überfällt der 19-jährige Ahmet G. eine Tankstelle. Ein silberfarbenes Buttermesser in der Hand und eine schwarze Boxershorts über dem Kopf, erbeutet der Mann mit deutscher und türkischer Doppelstaatsbürgerschaft rund 580 Euro. Danach flüchtet er über das Gelände eines Autohauses.
Die herbeigerufenen Polizisten Simon Bohr und sein Einsatzpartner, der Kommissaranwärter S., stellen den Verdächtigen. Bohr zieht seinen Taser und ruft: „Stehen bleiben, Polizei.“ Sein Partner S. hält den Flüchtenden fest. Doch Ahmet G. gelingt es, dem Kommissaranwärter dessen Dienstpistole Heckler & Koch SFP 9 zu entwenden. Da die Waffe im Sicherheitsholster steckte, das eigentlich verschlossenen sein sollte, muss noch geklärt werden, wie der Angeklagte die Pistole in seinen Besitz bringen konnte.
Ahmet G. feuert. Ein Schuss trifft die Schutzweste von S. im Rückenbereich. Der Polizist überlebt mit Hämatomen an der Wirbelsäule. Ahmet G. schießt weiter und trifft Simon Bohr, der zu Boden geht. Jetzt geht der Schütze laut Anklage „ruhigen Schrittes“ zu dem am Boden liegenden Beamten und schießt mehrfach gezielt auf ungeschützte, nicht von der Weste oder anders bedeckte Bereiche des Körpers.
Beim letzten Schuss setzt Ahmet G. seinem Opfer die Pistole an den Kopf. Oberstaatsanwalt Nassiry nennt das „Mordlust“ und „absoluten Vernichtungswillen“.
Simon Bohr stirbt an multiplen inneren und äußeren Blutungen durch insgesamt sechs Schussverletzungen. Danach folgt ein Feuergefecht mit weiteren dazugekommenen Streifenpolizisten. Ahmet G. schießt das Pistolenmagazin komplett leer. Erst, nachdem er selbst mehrfach getroffen wurde, lässt er sich festnehmen.
Verteidiger Michael Rehberger will von Vorsatz oder Bosheit nichts wissen. Sein zentrale Verteidigungsstrategie lautet: Panik. Ahmet G. sei schon lange von krankhaften Ängsten geplagt. Er habe sich nach dem Überfall auf die Tankstelle eigentlich widerstandslos festnehmen lassen wollen. Eigentlich. Doch dann habe er den Taser gesehen und „Angst um sein Leben gehabt“.
Als Anwalt Rehberger den Angeklagten, der ihren Mann erschossen hat, so mitfühlend zeichnet, bricht Simon Bohrs Witwe in Tränen aus.
Die Witwe hat für den Prozess die Juristin Rosetta Puma als ihren Rechtsbeistand gewählt. Puma kann ihren Ärger über den Kollegen Rehberger nur schwer unterdrücken. Dessen Version sei abenteuerlich und decke sich nicht mit den Ermittlungsergebnissen. Da gebe es nicht die geringsten Anzeichen für Panik beim Angeklagten.
„Das Tatbild ist das eines besonnenen, eines ruhig agierenden Menschen – keines Menschen, der angibt, hier in Angst oder Panik geraten zu sein.“ Ahmet G. sei „ruhig, bedacht, planvoll und mehraktig“ vorgegangen. Rehberger behaupte in seiner Verteidigungslinie „eine psychiatrische Erkrankung, die wir so bislang gar nicht festgestellt haben“.
Von der impliziten Schuldumkehr – Panik wegen des Tasers, nur deshalb seien Schüsse gefallen – spricht sie gar nicht erst.
Worauf das alles hinausläuft, ist klar: Ein Volljähriger begeht eine Straftat. Als er dabei geschnappt wird, schnappt er sich eine Waffe und versucht, die Polizisten zu erschießen. Einen Beamten tötet er, ein anderer überlebt nur mit Glück dank einer Schutzweste.
Aber irgendwie soll der Täter das alles nicht gewollt haben. Und irgendwie ist er krank.
Die Pathologisierung von Kriminalität ist das Merkmal einer völlig fehlgeleiteten Justiz. Unser Rechtssystem – wie unsere Politik – betrachtet erwachsene Bürger nicht mehr als mündige Menschen, die für ihre Entscheidungen und Handlungen selbst verantwortlich sind. In diesem Konzept ist strafbares Verhalten immer seltener eine bewusste Entscheidung und immer öfter nur das Symptom einer psychischen Krankheit oder Störung.
Es ist das Ende der Eigenverantwortung.
Im Ergebnis werden gerade schwere Straftäter immer seltener bestraft und immer öfter „therapiert“. Zurück bleiben die Opfer und deren Angehörige. Und die Gerechtigkeit.

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Allerdings werden Schwerverbrecher vorwiegend dann als „psychisch krank“ dargestellt, wenn sie linksextrem sind oder Mihigru haben.
… und zurück bleiben die Kosten für die „Therapie“, die WER trägt?
Spricht er deutsch, der Straftäter? Und wenn auf welchem Level? Welche Bildung bringt er mit – und wie hoch ist sein IQ? Ist er des Lernens neuen Verhaltens fähig – oder begrenzen irgendwelche Suren seinen Horizont wie seinen Willen, sich in die neue Gesellschaft zu integrieren? Ich fand ihn in der Beschreibung des Tatherganges ja schon kaltblütig – auch, wenn „Buttermesser“, mit dem er an der Tankstelle erschien, sich merkwürdig harmlos anhört, denke aber an so eines, das wohl an beiden Seiten der Schneide schart geschliffen gewesen sein muss – denn wer hätte aufgrund eines normalen Buttermesserchens sonst die Kasse… Mehr
Mord bleibt Mord. Der Täter hat gezielt auf ungeschützte Körperstellen mehrfach geschossen. Bei amerikanischem Recht wäre lebenslänglich sehr wahrscheinlich. Und gerecht!
Die Pathologisierung von Kriminalität ist das Merkmal einer völlig fehlgeleiteten Justiz….auch aber nicht nur denn die richter könnten oft viel höhere strafen aussprechen tun sie aber nicht. Oder ist es gar umgekehrt das aufgrund der kuscheljustiz das ganze in die falsche richtung geht. Von meinem rechtsempfinden her müsste Ahmet G. lebenslang mit sicherheitsverwahrung bekommen zumal er ja schwer psyschich krank ist wie der anwalt sagt. So menschen dürfen nie wieder freigelasssen werden da sie eine ständige bedrohung für alle sind. spielt das Opfer – wie nur allzu oft – fast keine Rolle….vieleicht geben deswegen die richter auch so geringe strafen… Mehr
Ohne Illusionen: Es gibt einige, die es bis in maßgebende Stellen geschafft haben, die wollen, dass das Land so umkommt wie Simon Bohr u.v.a.
Panik ? Jeder möge sich die Definition anschauen. Dieser Mann ist nicht anderes als ein Mörder, der seiner Festnahme entgehen wollte. Ich denke, dass er schon zuvor eine Kriminalakte hatte. So „schwere“ Straftaten, Raub und Mord begeht der Anfänger nicht. Interessant ist auch, dass er mit Schusswaffen relativ vertraut ist. Natürlich wird das Urteil wieder so ausfallen, dass er wieder „ein vollwertiges Mitglied unserer Gesellschaft“ ist. Was ich mir gewünscht hätte, als er nach der Tötung eines Polizeibeamten die Unterstützungskräfte Polizei sah, darf ich hier nicht schreiben. Es hätte aber auf jeden Fall dann nicht diesen Strafprozess gehabt. Dass der… Mehr
Allerdings werden Schwerverbrecher vorwiegend dann als „psychisch krank“ dargestellt, wenn sie linksextrem sind oder Mihigru haben.
„In diesem Konzept ist strafbares Verhalten immer seltener eine bewusste Entscheidung und immer öfter nur das Symptom einer psychischen Krankheit oder Störung.“ Es macht schon einen Unterschied, ob ich kühl kalkulierend eine schwere Straftat begehe, z.B. einen gigantischen cum-ex-Betrug aushecke, oder mich auf einen Kampf mit der Polizei auf Leben und Tod einlasse. Ahmet G. hat doch eher nicht kühl kalkuliert, sondern impulsiv ein enormes Aggressionspotential ausagiert. Das Ausmaß an Impulskontrolle im Hirn junger Männer ist auch genetisch determiniert. Ich würde sogar soweit gehen, zu spekulieren, ob es dabei auch Unterschiede zwischen den Ethnien dieser Erde gibt. Auch der IQ… Mehr
Schwelgen wir Deutschen in keiner Illusion: Typen wie Ahmet G. verachten uns Deutschen, da sie in ihrer Blasiertheit davon ausgehen, dass sie höherwertige Menschen als wir seien (zum Beispiel: „Von ihren Händen fließt immer noch jüdisches Blut. Es hat bislang weltweit kaum ein zweites Volk gegeben, welches Menschen derart verachtet, massakriert und erniedrigt hat. Ihr nennt uns Bösewichte und wir schweigen.“ […] „Erhofft sich Türkei noch immer etwas Gutes von diesem Hundeclan? Erwarte nichts Türkei, übe Macht aus! Sie haben nur Schweinereien im Sinn. Möge Gott ihren Lebensraum zerstören.“ Malik Karabulu, ehemaliges Vorstandsmitglied des Türkischen Elternbunds Hamburg, im Jahr 2016)… Mehr
Und demnächst gibt es eine Demo von „unsere Demokratie schützen“, wie bei dem Gewaltverbrecher Maja T., die das harte und ungerechte Vorgehen der Justiz gegen den „lieben“ Ahmet anprangert. Das Opfer, die Angehörigen, die verursachten Schmerzen sind der deutschen Justiz schnurzegal, Hauptsache ein wokes „Zeichen für Vielfalt und Toleranz“ setzen.
Es ist schon seltsam, es kommen nicht nur keine Fachkräfte, die die kommen scheinen auch zu hohen Anteilen mental herausgefordert oder gestört zu sein. Die waren doch längst nicht alle irgendwo im Krieg, was gern als Begründung kommt.
Ach, der arme Ahmet G. Er ist ja noch so jung. Er hatte ein Buttermesser und eine Boxershorts auf dem Kopf. Die Verteidigung zeichnet das Bild eines verwirrten, kranken jungen Mannes. So nett, dass die Witwe weint. Wie rührend. Nur: Ein Polizist ist tot. Simon Bohr. Der Name ist wichtig, denn im Saal scheint ihn kaum einer zu nennen. Während der Angeklagte seelisch seziert und sein Werdegang zur verständlichen Tragödie verklärt wird, ist das Opfer nur noch die Fußnote einer ruhigen Anklageverlesung. Nein, er ist nicht „nur krank“. Er ist ein Räuber und Mörder. Und dieses Theater der Mildtätigkeit, das… Mehr
Es wird der Tag kommen, an dem die Deutschen das Recht persönlich in die Hand nehmen und dann haben wir Bürgerkrieg.
Kommt die Scharia, sind wir vor deren Gerichten die Gelackmeierten – denn deren Wort wird dann mehr gelten als unseres – und wenn sie sagen, dass sie sich an die islamischen Kampfbefehle hielten, sowieso: https://www.zukunft-ch.ch/wp-content/uploads/2017/03/Zukunft-CH-Infoblatt-Kampfbefehle-im-Islam.pdf?pid=10125 – und Absolution für jede Ferkelei zudem versprochen: „Nicht ihr habt sie getötet, sondern Allah hat sie getötet. Und nicht du hast geworfen, als du geworfen hast, sondern Allah hat geworfen, und damit Er die Gläubigen einer schönen Prüfung von Ihm unterziehe. Gewiß, Allah ist Allhörend und Allwissend.“ 8.17 . „Muslims have and still are ethnically cleansing the lands they colonized. Afghans used to be… Mehr
also,nur so zum mitdenken…da liegt der Polizist schon am Boden und der Täter schiesst ganze sechs Mal auf Bereiche,die nicht geschützt sind…und das soll im Affekt und zufällig geschehen sein……klar
Lesen Sie mal in den Suren, wie solche uns „Ungläubige“ einschätzen. Schnell wird dann klar, weshalb sie mit dem Stechen, Schießen und Treten auch nicht aufhören, wenn einer von uns dann unten am Boden liegt.
Hier ab dem Kapitel über „Kafire“: https://goldseiten-forum.com/wcf/attachment/152566-scharia-f%C3%BCr-nicht-muslime-pdf/
Auch „Unfälle“ mit Autos, die solche Konstellationen aufweisen, gehören dahingehend überprüft.