Ein Jahr Trump genügt, um die Weltpolitik durchzuschütteln und Deutschlands Politik- und Medienbetrieb intellektuell bloßzustellen. Während Trump Deals macht und Macht verschiebt, zählen deutsche Kommentatoren Schnappatmung und Beleidigungen. Überhören dabei aber das Wesentliche. Von Lothar Krimmel
picture alliance / Consolidated News Photos | Francis Chung - Pool via CNP
Donald Trump ist erst ein Jahr im Amt als 47. Präsident der USA. Bereits in dieser kurzen Zeitspanne hat er so viel Bewegung in die US-Politik, aber auch in die Weltpolitik gebracht wie kein anderer Politiker seit Franklin Roosevelt in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts. Seine zweite Präsidentschaft ist auch gekennzeichnet von der Unfähigkeit deutscher Politiker, aber insbesondere auch deutscher Medien, das Phänomen Donald Trump auch nur ansatzweise erfassen zu können, geschweige denn einen angemessenen Umgang damit zu finden. Das ist angesichts von drei weiteren Jahren, die Deutschland und Europa mit Trump wird leben müssen, eine selbstverschuldete Katastrophe.
Tatsächlich ist das Phänomen Trump auch im historischen Vergleich nur mit Superlativen beschreibbar. Keiner seiner 44 Vorgänger hält auch nur annähernd so viele historische Rekorde: mit 78 Jahren ältester gewählter Präsident, einziger Präsident ohne jegliche militärische oder politische Erfahrung, einziger Präsident mit zwei Impeachments, einziger Präsident mit mindestens zwei deutschen Großeltern, und einer von nur zwei Präsidenten mit zwei nicht-konsekutiven Amtszeiten sind nur eine Auswahl dieser Einzigartigkeiten.
Trump entzieht sich jedem Vergleich
Damit entzieht sich Trump nahezu jedem historischen Vergleich. Doch insbesondere die Tatsache, dass er vor allem die zweite Präsidentschaft „against all odds“, also allen Widrigkeiten zum Trotz gewonnen hat, macht ihn zum Helden seiner Anhänger. Der mächtigste politisch-mediale Komplex der Welt hatte es nicht geschafft, den Wahlsieg eines von Sonderanwälten und parteiischen Richtern gehetzten 78jährigen zu verhindern.
Selbst der heimtückische Mordversuch eines Linksextremisten scheiterte letztlich nur durch den ungeheuren Zufall einer Kopfbewegung in der winzigen Zeitspanne zwischen der Auslösung und dem Einschlag der Gewehrkugel. Das kurz danach entstandene Bild des blutenden Kandidaten mit der erhobenen Faust ist schon jetzt zur Bild-Ikone unseres Jahrhunderts geworden.
Diese Ikone ist der bildliche Ausdruck einer historischen Unbeugsamkeit. Sämtliche Angriffe seiner Gegner, die andere Politiker zu Fall gebracht, wenn nicht vernichtet hätten, prallen an ihm scheinbar wirkungslos ab. Niemand, schon gar nicht die verzweifelte Opposition, scheint in der Lage, ihm eine Agenda wie etwa in Gestalt der „Causa Epstein“ aufzuzwingen; er zwingt durch die schiere Zahl und das rasende Tempo der von ihm angestoßenen Umwälzungen seine Agenda allen anderen auf.
Gezielte Grenzüberschreitung als Teil des „Deal-Making“
Seine rhetorischen Grenzüberschreitungen sind aus Sicht einer von Links definierten politischen Korrektheit schon gar nicht mehr zählbar. Solche Grenzüberschreitungen praktiziert er auch in Verhandlungen. Dabei ist sein Stil seit seiner Zeit als Immobilientitan in New York bestens bekannt und daher berechenbar: Maximale Forderungen zu Beginn, anschließend Verhandlungen mit zügigem Abschluss eines „Deals“, der einigermaßen auf Augenhöhe endet.
Wie pikiert reagierte insbesondere Deutschland, als Trump in seiner ersten Amtszeit den europäischen NATO-Staaten vorwarf, das Zwei-Prozent-Ziel für Verteidigungsausgaben nicht zu erreichen. Jetzt, zu Beginn seiner zweiten Präsidentschaft, redet er offen über einen Truppenabzug aus Europa und eine Aussöhnung mit Russland – beides wegen der Verlagerung seiner geostrategischen Aufmerksamkeit auf China als dem größten wirtschaftlichen und militärischen Konkurrenten der USA. Und was sagen die europäischen NATO-Partner zu? Nicht zwei Prozent, nein, vor kurzem noch unvorstellbare fünf Prozent des BIP sollen jetzt für Verteidigungsausgaben verwendet werden.
Und bestes aktuelles Beispiel für Trumps Verhandlungsstrategie ist die Grönland-Frage. Er hat im Gegensatz zu Dänemark und Europa die gigantische geostrategische Bedeutung dieses weitgehend unbesiedelten „riesigen Stücks Eis“ im Nordatlantik erkannt. Also drohte er mit der Übernahme, um sie für den Westen erhalten und verteidigen zu können. Dieser Schreck sitzt den Europäern jetzt dermaßen in den Knochen, dass sie 10mal mehr für die Entwicklung Grönlands tun werden, als wenn Trump es mit zarten Ermahnungen versucht hätte.
Trump und Europas „Wiederaufstieg“
Allerdings: die geradezu rührend naive Idee, Europa gerade wegen Trumps disruptiver Unberechenbarkeit als globalen Machtfaktor zu reaktivieren, muss und wird an fünf grundsätzlichen Hindernissen scheitern: der widerstandslos hingenommenen demographischen Implosion, dem mutwillig inszenierten wirtschaftlichen Abstieg, dem durch Massenimmigration bewirkten zivilisatorischen Zerfall, dem Flickenteppich von 24 unterschiedlichen Amtssprachen und auch unterschiedlichen nationalen Interessen allein in der Europäischen Union sowie der deswegen komplett fehlenden Idee einer europäischen Identität, die für die Dauer der Herrschaft eines nur noch abschreckend wirkenden bürokratisch-autoritären Brüsseler EU-Monsters auch niemals zustande kommen kann.
Und solange darüber hinaus etwa in Deutschland jede nationale Identifikation als „rechtsextremistisch“ verunglimpft wird und gleichzeitig ein konzertierter Angriff auf Demokratie, freie Rede und Rechtsstaat stattfindet, gibt es nichts, aber auch gar nichts, was aus Sicht eines demokratisch gesinnten Deutschen an Deutschland oder Europa verteidigungswürdig wäre.
Trump weiß daher nur zu gut, dass ein Wiederaufstieg Europas die Aufgabe der verheerenden europäischen Lebenslügen und damit einen „Regime-Wechsel“ in gleich mehreren europäischen Ländern voraussetzen würde. Die jetzt angestoßene hektische Wiederaufrüstung Europas ist ein dritter oder vierter Schritt, der ohne die notwendigen vorherigen Schritte hunderte von Milliarden Euro ohne jeden Effekt verbrennen wird. Und zu diesen vorherigen Schritten gehören erstens die Schaffung einer verteidigungswürdigen europäischen Identität und zweitens eine auf Dauer angelegte Aussöhnung mit Russland, ohne die der wirtschaftliche Wiederaufstieg Europas nicht gelingen und darüber hinaus die europäische Idee jederzeit in einer leichtsinnig provozierten nuklearen Auslöschung ihr definitives Ende finden kann.
Trump, der „Friedenspräsident“
Gerade auch in seiner Haltung zu kriegerischen Konflikten ist Trump gegenüber „Kriegspräsidenten“ wie Obama oder Biden eine Hoffnung für die Menschheit. Trump hasst Kriege, insbesondere Kriege für ein „Nation-Building“ nach westlichen Vorstellungen. Die Lehren aus dem totalen Scheitern solcher blutigen Interventionen etwa in Vietnam, im Irak, in Libyen oder in Afghanistan hat Trump verinnerlicht – ganz im Gegensatz zu seinen „demokratischen“ Vorgängern.
Er ist nicht bereit, amerikanische Soldaten für derartige Abenteuer zu opfern. Stattdessen setzt er – wie zuletzt im Iran und in Venezuela – auf fokussierte Hightech-Angriffe als Machtdemonstration, um mit geringstmöglichem Aufwand die dortigen Machthaber zur Kooperation zu zwingen. Den stets einer westlichen Hybris entsprungenen Wunsch nach „Regime-Change“ hält er – siehe Libyen, Irak und Afghanistan – für ein teures, unmenschliches und erfolgloses Abenteuer.
Ob Donald Trump im Sommer 1945 wie sein „demokratischer“ Vorgänger Harry S. Truman die beiden verheerenden Atombombenwürfe auf Hiroshima und Nagasaki befohlen hätte? Das darf bezweifelt werden. Denn es hätte im diametralen Widerspruch zu seiner Vorstellung von einer Politik durch „Deals“ gestanden.
Von der Beschränktheit deutscher Medien
Trotz derart klar erkennbarer Strategie reagiert insbesondere die polit-mediale Blase in Deutschland mit einzigartiger Beschränktheit auf das Phänomen Donald Trump. Das zieht sich spätestens seit dem Beginn seiner ersten Präsidentschaft im Jahr 2016 wie ein roter Faden durch die deutschen Mainstream-Medien. Trump kann machen, was er will: stets wird nur aus einer einfältigen selbstreferenziellen Sichtweise heraus kommentiert. Trump könnte sogar wie Jesus über Wasser laufen, der Kommentar der deutschen Medien wäre vorhersehbar: Donald Trump kann nicht einmal schwimmen!
Auf derselben Ebene liegt der soeben in der FAZ erschienene Beitrag, der vom „deutschen Trump-Fanclub“ fordert, „seinen Irrtum zu erkennen“. Dort wechseln geschmacklose Anspielungen wie „GröPaZ“ für „Größter Präsident aller Zeiten“ mit dümmlich-selbstverliebter Kritik an Trumps Sprachstil als „Mischung aus gehässigem Gossen-Slang und dem unterkomplexen Sprachvermögen eines Heranwachsenden“.
Die intellektuelle Kapitulation vor dem „Phänomen Trump“ wird dort deutlich, wo der Autor davon fabuliert, Trump sei es „auf wundersame Weise“ gelungen, „Amerika und den Rest der Welt in seinen Bann zu ziehen.“ Nein, diese Weise ist nicht „wundersam“, sondern einer klaren Analyse zugänglich, wenn man das Denken nicht verlernt hat und zumindest zeitweise der deutschen Medienblase entkommen konnte.
Und dann wird Trumps sehr gezieltes Vorgehen hinsichtlich Venezuela und Grönland als „Irrsinn aus verblendeter Egomanie und schurkischer Erpressung“ wahrgenommen, während derselbe Autor zu der von Trump kritisierten, aber von seinen „demokratischen“ Vorgängern lässig provozierten gegenseitigen Abschlachtung Hunderttausender russischer und ukrainischer Soldaten kein einziges Wort verliert. Spätestens da wird klar: hier muss nicht der gescholtene US-Präsident auf die Couch, sondern – und zwar ganz dringend – der FAZ-Autor.
Die Davoser Rede zeigt Trumps Ängste
Bei derart grundsätzlicher Verblendung nimmt es nicht wunder, dass die tatsächlichen Schwächen Trumps übersehen werden. Denn was vor allem deutsche Medien viel zu wenig erfasst haben, ist der auffällige Duktus in Trumps erster Rede beim jüngsten World Economic Forum in Davos. Vor seinen Äußerungen zu Grönland hat er in unerwarteter Länge seine wirtschaftlichen Erfolge hervorgehoben: Wirtschaftswachstum von über vier Prozent im letzten Quartal, relativ niedrige Inflation, ein nach wie vor boomender Arbeitsmarkt und von Rekord zu Rekord eilende Aktienmärkte. Eine im Grunde glänzende Bilanz für ein Land, in dem vor allem die Ökonomie Wahlen entscheidet.
Und dann hat Trump auch noch in nur einem Jahr sämtliche Punkte seiner Wahlkampf-Versprechen umgesetzt – vom Kampf gegen illegale Migration bis zum Versuch der Beendigung sämtlicher „unsinniger“ Kriege. Ganz im Gegensatz etwa zu einem Bundeskanzler Friedrich Merz, der sämtliche Wahlkampfversprechen gebrochen hat – vom Kampf gegen illegale Migration bis zur Begrenzung der Schuldenaufnahme.
Deutsche Medien haben wegen dieses ausführlichen Trumpschen Selbstlobs die Davoser Rede als „langweilig“ abgetan. Doch das Gegenteil ist der Fall. Denn diese Rede dokumentiert eine bisher nicht erkennbare Unsicherheit Trumps. Offensichtlich versteht er nicht, warum er trotz dieser bemerkenswerten Bilanz in den USA an Zustimmung verliert und damit bei den Zwischenwahlen im November die Mehrheit zumindest im wichtigen Repräsentantenhaus zu verlieren droht.
Die Davoser Rede war daher vor allem an die amerikanischen Wähler gerichtet. Trump hat erkannt, dass der Vermögenszuwachs der letzten Jahre fast ausschließlich bei den oberen 10 Prozent angekommen ist, die ihn ohnehin nicht wählen, während seine prekäre Wählerschaft, denen er Aufstieg versprochen hat, weitgehend leer ausgegangen ist.
Daher wollte Trump mit seinen beiden für die deutschen Mainstream-Medien „langweiligen“ Ankündigungen einer Erleichterung des privaten Immobilienerwerbs und einer Begrenzung der Kreditkartenzinsen wichtige Botschaften an seine republikanischen Wähler senden. Damit dokumentiert er erstmals seine Angst vor einem Verfall seiner bislang unbegrenzt scheinenden Macht nach den kommenden Zwischenwahlen. Mit der Davoser Rede wird also erkennbar, dass Trump nach einem geradezu atemberaubend disruptiven ersten Amtsjahr den Zenit seiner Macht überschritten haben könnte.
Also: wer mit offenen Augen und Ohren Trump zuhört, erkennt deutlich mehr als derjenige, der nur die Stöckchen zählt, die Trump dem aufgeregten Medienzirkus im Rahmen seiner Methode des „Deal-Making“ hinhält. Dem aufmerksamen und unvoreingenommenen Zeitzeugen stehen daher drei weitere spannende Trump-Jahre bevor.
Dr. med. Lothar Krimmel, Facharzt für Allgemeinmedizin, war von 1992 bis 2000 Geschäftsführer der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und ist damit ein genauer Kenner des Medizinsektors.

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Vielleicht fehlt vielen Europäer der Realitätsinn und das historische Verständnis, dass Politik seit jeher Machtpolitik war. Echte Demokratie konnte sich nur gleichsam wie in Form von Oasen in einigen Zeitabschnitten und Ländern im Laufe der Jahrhunderte entwickeln. Das geschah auf der Basis christlicher Werte wie z.B. der verinnerlichten und praktizierten Goldenen Regel und der Zehn Gebote, der Menschenwürde und Menschenrechte – oft gegen den erbitterten Widerstand von Mächtigen in Staat, Wirtschaft, Finanzwesen und Religion. Spannungsfeld Christ und Politik – Vortragsveranstaltung der AfD-Fraktion im Bundestag – YouTube Demokratie hält solange, wie authentisch-christliche Suche nach Ehrlichkeit, Objektivität, Rechtsstaatlichkeit, Freiheit und Frieden noch… Mehr
Der Mediziner Lothar Krimmel schreibt auch hervorragende politische Texte.
Danke.
@Werner Meier: was Sie aufzählen ist Inhalt der „TransformationsAgenda“ der sie seit Merkel starr folgen – und die keinen Spielraum lässt, woran der Verstand zerschellt.
Die mit einer Ideologie kommen, die den zu glaubenden Suren seit nunmehr 1447 Jahren mehr Macht gibt, als dem gesunden Menschenverstand, lässt eine Entwicklung zum freien kreativen Menschen erst gar nicht zu.
Schlimm aber zu erkennen, wie wir rück(ab)gewickelt werden.
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Wer oder was aber pocht auf diesen Weg? Nicht nur für D, sondern den Gesamtwesten, dem sich nur ein paar Länder in Mitteleuropa verweigern können?
In Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern gibt es ca. 3 Millionen Wahlberechtigte.
Aktueller Stimmenanteil AFD in in beiden Bundesländern je um die 40%.
Wenn die AFD in beiden Ländern nicht mit regieren oder gar den Ministerpräsidenten stellen sollte, werden 1,2 Millionen Menschen einfach ignoriert, gab es nie❗
Werden die Menschen in den neuen Bundesländern es einfach nur hinnehmen, still und kaglos, ich bin außerordentlich gespannt❓
Es ist ja längst nicht mehr unser deutsches „Privatvergnügen“, wenn entgegen dem Trend der wirtschaftlichen Realität die Brandmauer aufrechterhalten wird. Die deutsche Regierung und Teile der EU setzen sich zwischen alle Stühle und legen sich mit Weltmächten an. Trump und Putin sind sich einig: EU ist eine Fehlkonstruktion – Weltwoche Daily DE – YouTube Rede des US-Vize JD Vance auf der Münchner Sicherheitskonferenz hier komplett auf Deutsch! – YouTube Das Dümmste: EU kappt letzte Verbindungen zu Russland – Weltwoche Daily DE – YouTube Von Trump verlangte Übernahme des Ukraine-Krieges durch EU nun vollzogen EU-24 geben 90 Milliarden Euro Kriegskredit an… Mehr
Russland hat keine Zukunft. Ob mit oder ohne Putin. Russlands Politik wird immer die Kriegsführung sein. Russland ist verloren und nur als „nützliche Idioten“ von China, hält sich dieser Sitzriese als aggressive Weltmacht noch auf dem globalem Parkett. China wird in meinen Augen wirtschaftlich und intellektuell überschätzt. Mehr als 1,4 Mrd Chinesen schaffen es trotz Ausbeutung von Mensch und Natur, gerade mal auf Platz 3. Dieser Platz wird mit Ausbeutung von Menschen so wohl in Nordkorea und durch Ausbeutung von Bodenschätzen von Afrika bis Russland, erkämpft. Was an Patenten durch Betriebsspionage und Plagiaten nicht beschafft werden kann, erkauft man sich… Mehr
Asien bestimmt den ökonomischen Kurs der Welt. Der Anteil Asiens am Welt-BIP stieg zwischen 1992 und 2022 von 25,1 auf 35,7 Prozent. Der Anteil Europas verringerte sich von 35,3 auf 21,4 Prozent. Europa ist gegenüber Nordamerika und Asien von Platz 1 auf Platz 3 abgestiegen. Europa ist weder ökonomisch noch militärisch und in keiner Weise geopolitisch relevant und wird es mit der EU und dem Euro nie mehr sein. 12% der Weltbevölkerung leben in Europa, gleichzeitig finanzieren die Europäer 60% der weltweiten Sozialausgaben und dies bei einer Energiepolitik, Sozialkosten und Bürokratie, welche ihre restliche Produktionsbasis förmlich pulverisiert. Wettbewerb war gestern,… Mehr
Die US-Staatsschulden liegen bei 39 Billionen Dollar und mehr als 40% davon müssen dieses Jahr umgeschuldet werden. Der Kapitalmarkt streikt aber und wendet sich vom Dollar ab. Trumps Lösung: Gelddrucken mit der Zentralbank. Das aber treibt die Inflation weiter und das ist die größte Sorge der US-Amerikaner. Die Zölle gießen noch Öl ins Feuer. Aktienmärkte bei Allzeithoch, aber Gold über 5000 Dollar : Die Rallye ist liquiditätsgetrieben, es ist ohnehin schon viel zu viel Geld unterwegs. Die Inflationspolitik hat zwar Biden ausgelöst. Aber Trump hat diese noch beschleunigt. Darüber können auch außenpolitische Erfolge nicht hinwegtäuschen.
Auf jeden Fall sind die globalen Machtverschiebungen auf dem Weg von der Unipolarität zur Multipolarität für Analysten unübersehbar. Sie sind auch nützlich für die eigene faktenunterstützte Meinungsbildung.
Globale Machtverschiebungen – was das für Europa bedeutet | alphaTrio mit Tichy, Krall, Hellmeyer – YouTube
Volkswirt Hellmeyer deckt Trumps Geheimstrategie auf! – YouTube
Was Trump in einem Jahr bewegte, schaffen die Europäer (Deutschland) nicht mals in 20 Jahren.
Wenn Trump den links-grün-woke toxischen Sumpf in Europa jetzt noch trocken legt sollte ihm ein Thron auf dem Olymp direkt neben dem Göttervater Zeus errichtet werden❗
Sie wollen ihm ja nicht folgen – unserePolitiker.
Wider jegliche Vernunft.
Erstaunlich finde ich das Selbstbewusstsein von Friedrich Merz. Er selbst sieht sich als „Global Leader“. Auf einer Stufe mit Xi, Trump und Putin.
Wie ist das zu erklären?
Damit, dass der Mann ein Problem hat?
Und nicht nur er?
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„Wir werden mit der Welt umgehen, wie sie ist, nicht wie wir sie uns wünschen.“
Vizepräsident Pence auf der Sicherheitskonferenz in München 2019.
Wiewohl ich zu Musks Ansicht tendiere:
Elon Musk says „most politicians are just the actors on the stage.“
„You don’t see the scriptwriters, directors and producers who control them.“ https://x.com/remarks/status/2012543482368270463
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Es scheinen ganz andere zu denken – oder?
.
Und zudem Druck auszuüben.
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Zumal, wenn eine TransformationsAgenda Grundlage solcher Politik sein wird.
Ohne die Amis wäre Euch Wessies nach 45 genau so wenig geblieben wie uns in der Zone. Keine Carepakete.Keine Luftbrücke. Gestohlene Industrieinfrastruktur. Kommunistische Mißwirtschaft und Unterdrückung. Euer Wirtschaftswunder wäre sowas von ausgefallen. Wir haben zusammen den Krieg verloren, Ihr Heuchler! Daß es Euch 50 Jahre 10 x so viel besser ging als uns, war (unverdient) territorial bedingt.
Zumal Adenauer dann auch noch gegen die StalinNoten entschied: https://de.wikipedia.org/wiki/Stalin-Noten
Jetzt mal halblang, bitte! Die Luftbrücke half nur Berlin. Und auch ein Marschallplan funktioniert nur, wenn die Leute ihre Leistung erbringen.
Jeder realistische Wessi weiß, was er den Amis zu verdanken hat, auch wenn einige unverbesserliche Antiamerikaner, schlechte Kriegsverlierer und Linksindoktrinierte das niemals zugeben würden.
„Der wohl hervorstechendste und auch erschreckendste Aspekt der deutschen Realitätsfluchtliegt jedoch in der Haltung,mit Tatsachen so umzugehen als handele es sich um bloße Meinungund mit seiner eigenen Meinung so umzugehen als sei es Tatsache.Wenn Tasachen nicht mehr zählen, kann jede Lüge zur Wahrheit gemacht werden“ – Hannah Arendt, „Über die Deutschen“ Das gilt in Deutschland für „links“ und „rechts“ – und für diesen Artikel im besonderen. „Wer ein würdiges Mitgleid einer Schafherde sein will, mus eines sein, ein Schaf“ – Einstein Der deutsche Michel ist immer gerne ein „würdiges Mitglied“ bei Allem. vor allem ist er gerne eine „unterwürfiges Mitglied“… Mehr