Britischer Telegraph: „Die Islamisierung Deutschlands offenbart eine unbequeme Wahrheit“

"Masseneinwanderung führt zum Verlust Europas. Wir können das nicht länger ignorieren." James Jeffrey beschreibt im britischen Telegraph: Deutschland steuert auf einen kulturellen Kipppunkt zu.

Großbritannien hat seine eigenen Erfahrungen mit massiver Zuwanderung aus der islamischen Welt. Städte wie Birmingham, Bradford oder Leicester zeigen seit Jahrzehnten, wie tiefgreifend sich kulturelle Verhältnisse verschieben können, wenn politische Führung und intellektuelle Eliten Realitäten ignorieren. Umso bemerkenswerter ist es, wenn der britische Telegraph nach Deutschland blickt – nicht von oben herab, sondern als Land, das denselben Weg bereits gegangen ist und unter den enormen Belastungen einer kulturfremden Einwanderung zu verschwinden droht.

Keine Integration, sondern Verdrängung
"Fremd im eigenen Land“ – Wie Migration westeuropäische Städte zur Unkenntlichkeit verändert
Die Analyse des ehemaligen britischen Offiziers James Jeffrey ist kein kulturpessimistisches Gejammer, sondern der nüchterne Report eines Mannes, der Kriegsgebiete gesehen hat und heute feststellt, dass Teile deutscher Städte ihm seltsam vertraut vorkommen.

Hanau, Geburtsort der Brüder Grimm, ist dafür sein Ausgangspunkt. Auf dem zentralen Platz stehen die Brüder in Bronze, Sinnbild eines kulturellen Erbes, das einst selbstverständlich war. Doch wer sich heute von diesem Platz entfernt, sieht ein ganz anderes Bild: arabische Schriftzüge, Halal-Läden, afghanische Restaurants, Gespräche in Arabisch und Dari, Begrüßungen, die Jeffrey eher an seine Einsätze im Nahen Osten erinnern. Dass er beim Anblick eines „Kabul Central“-Supermarkts in Hanau stutzt, ist kein Zufall — es ist der Moment, in dem zwei Welten sichtbar kollidieren.

Deutschland steht dabei vor einer besonderen Herausforderung: Ein Großteil der Menschen, die diese kulturellen Verschiebungen mittragen, ist legal eingereist. Viele wurden in den 1960er Jahren als Gastarbeiter angeworben, andere kamen im Zuge des Syrienkriegs. Einige sind längst deutsche Staatsbürger. Doch ein Pass ist keine kulturelle Transformation, und Integration ist nicht identisch mit Identitätswechsel. Das wird an Jeffreys zweitem Beispiel besonders deutlich: Worms, eine der ältesten Städte Nordeuropas und Schauplatz des Wormser Edikts von 1521.
Dort sucht Jeffrey nach einer traditionellen Kneipe — einem Ort, der einmal als Herz deutscher Alltagskultur galt. Was er findet, sind Shisha-Bars, Wettlokale, türkische Barbiere. Erst in Bahnhofsnähe entdeckt er eine letzte Kneipe; sie führt kein Bier vom Fass mehr, und der einzige Flaschenbierhersteller steht, wie man ihm sagt, kurz vor der Insolvenz. Das Straßenbild hat sich nicht graduell verändert, sondern vollständig. Nicht modernisiert — ersetzt.

Die Lage der Nation
"Fremd im eigenen Land": Eine Gefahr für alle
Jeffrey stellt die Frage, die in Deutschland kaum jemand laut stellen darf: Was soll eine Gesellschaft tun, wenn ihre Städte sich sichtbar in Außenposten einer anderen Welt verwandeln? Kulturen verändern sich nicht, weil jemand einen Vortrag darüber hält, sondern weil demographische Verhältnisse kippen.

Ein junger Deutscher sagt ihm im Zug gelassen, man gehe eben „mit dem Fluss“. Doch Jeffrey hält dagegen: Was, wenn nicht fünf Prozent, sondern sechzig Prozent der Frauen im Hijab oder Niqab gehen? Was, wenn die Mehrheit anders spricht, anders lebt, anders denkt? Was, wenn die Ausnahme zur Norm geworden ist und niemand es bemerkt hat, weil man sich daran gewöhnt hat?

Dass diese Debatte längst nicht mehr auf „Rechts“ beschränkt ist, zeigen Jeffreys Begegnungen: Menschen aus allen politischen Lagern sagen ihm offen, dass die Einwanderungspolitik zu einem ernsten Problem geworden ist. Noch deutlicher wird der Punkt durch den Verweis auf den Politikwissenschaftler Matthew Goodwin, der daran erinnerte, dass die 7/7-Attentäter britische Staatsbürger waren — und dass „ein Stück Papier allein niemanden britisch macht“. Dass „Liberaldemokraten“ diese Aussage reflexhaft als „rassistisch“ verurteilen, illustriert nur, wie tief die Selbsttäuschung im westlichen Liberalismus festsitzt.

Deutschland erlebt denselben Konflikt wie Großbritannien, nur zeitverzögert, aber dafür in rasanterem Tempo.

Die demographischen Veränderungen der letzten Jahre, die politischen Tabus, das Wegducken ganzer Parteien und Medien: All das führt zu einer Realität, die jeder sieht, aber nur verhältnismäßig wenige aussprechen. Jeffrey sieht sie — und er benennt sie.

Ein Telegraph-Rezensent zitierte jüngst den Schriftsteller Peter Flamm, dessen Bruder „für die Idee Deutschlands“ in Verdun starb. Man fragt sich, was dieser Mann heute sagen würde, wenn er durch Hanau ginge. Oder Worms. Oder Essen, Duisburg, Mannheim. Jeffrey beschreibt zum Schluss ein Gefühl, das viele Deutsche inzwischen teilen: das Gefühl, dass etwas langsam stirbt. Nicht abrupt, nicht spektakulär — sondern leise, im Alltag, in den Straßenbildern, in den Selbstverständlichkeiten, die verschwinden, ohne dass jemand protestiert. Er schreibt von etwas, an das er glaubte, für das er kämpfte und das er heute kaum noch wiedererkennt.

Zum sehr lesenswerten Beitrag im Telegraph geht es hier.

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Kommentare ( 111 )

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WGreuer
2 Monate her

Hier ein paar Zahlen um die Dimension des Problems zu verstehen:
Von 1991 bis 2024 sind lt. statistischem Bundesamt 40,2 Millionen Menschen nach Deutschland eingewandert und 28,4 Millionen Menschen ausgewandert. Das macht ein Saldo von 11,8 Millionen. Wenn man nun noch weiß, dass seit etlichen Jahren extrem viele, gut ausgebildete Deutsche auswandert (2024 ca. 250.000) sind und dass die Fertilität der Einwanderer meist viel höher als die der Biodeutschen ist (wie schon ein Blick in eine beliebige Schulklasse zeigt), erkennt man, was hier seit 35 Jahren passiert. Faktisch sehen wir einen Bevölkerungsaustausch.
Quellen:
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/28347/umfrage/zuwanderung-nach-deutschland/
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/157440/umfrage/auswanderung-aus-deutschland/

Peter Pascht
2 Monate her

„Die Islamisierung Deutschlands offenbart eine unbequeme Wahrheit“ Das muss man so feststellen, aber schon seit 65 Jahren. „Die Deutschen“ müssen „Umgevolkt“(Resettlement) werden (Merkel) „Sonst werden sie an Inzucht(Rassenbegriff bei Tieren) sterben“ (Schäuble) Goebbels und Hitler wären stolz gewesen auf Schäuble und Merkel. Sozialisten sind eben stolz auf Sozialisten. Ohne jeden Zweifel, waren die Nazis, belegt, Sozialisten. Aber die „National-Sozialisten“ hielten sich für besseren Sozialisten als die „Sowjet-Sozialisten“. Daher der tödliche Bruder-Hass. Aber auch das war nur die Fassade. Im Grunde genommen ging es beim 2WK, beiden, Hitler und Stalin, um die Rückgängigmachung von Versailles. Die Zerstörung Polens war eine Gemeinsamswerk… Mehr

Richy
2 Monate her

Ich kenne kein Land der Welt, in dem eine derartige Massenmigration nützlich für die Urbevölkerung war.

Peter Pascht
2 Monate her

Es gilt Völkerrechtkonvention des „Selbsbestimmungsrecht der Nationen“ Es ind jetz mindest 20 Jahre seit der geplanten kulturfremden Einwanderung. Berücksichtigt man aber auch noch eine andere hier lebenden, aber sich nicht anpassend wollende Einwanderungsgruppe, die „Gastarbeiter“ ab 1960 also mittlerweile 65 Jahre lang geplante Fremdzuwanderung nach Deutschland im Dienste des schnöden Mammon – „ein Projekt der Eliten„ – nannte es Prof Patzelt – um Dumpinglöhne bezahlen zu können Das „Gastarbeiterprogramm“ wurde beendet von W. Brandt mit den Worten: „Wir müssen jetzt auch mal an unsere Leute denken“ (habe ich im TV gehört) Soll heißen: das „Gastarbeiterprogramm“ war nicht „für unsere Leute“… Mehr

Peter Pascht
2 Monate her

Ich habe es schon einmal erwähnt, all diese heuchlerischen lnksextremistischen „Nazi“ Beschimpfer haben aber keine Skrupel wenn sie von „Inzucht“ bei Menschen sprechen – das ist ein Wort das in der Tierzucht verwendet wird – denn Menschen werden nicht gezüchtet keine Skrupel Menschen mit Tieren gleich zu setzen und haben keine Skrupel wenn sie ein Regierungsprogram „Resettlement“ auf legen wobei sie ein nichtdeutsches Wort benutzen um ihre schäbige Absicht zu verbergen „Resettlement“ = Deutsch, „Umvolkung“ – ein typischer Nazi-Begriff. Aber auch sonst in allem sind die sich als „Gutmenschen“ dünkenden Linksextremisten schlimmer als die Naziideologie – „braun lackierte Linksextremisten“. schlimmer… Mehr

Kassandra
2 Monate her

Der Fassadenkratzer schreibt so: „Es muss immer wieder in Erinnerung gebracht werden: Die nun seit zehn Jahren stattfindende Zulassung und Förderung der Massenimmigration durch die Bundesregierung und die Landesregierungen ist von Anfang an ein schwerer permanenter Verstoß gegen das Grundgesetz. Prof. Dr. Rupert Scholz, renommierter Verfassungsrechtler, als Mitherausgeber des maßgeblichen Grundgesetz-Kommentars Maunz/Dürig einer der profundesten Kenner des Grundgesetzes und des europäischen Asylrechts und als CDU-Bundestagsabgeordneter und ehemaliger Verteidigungsminister mit der politischen Praxis bestens vertraut, weist erneut darauf hin und geht mit der Politik hart ins Gericht. Doch die Hintergründe müssen noch ergänzt werden.“ https://fassadenkratzer.de/2025/11/19/die-rechtsfreie-masseneinwanderung-krieg-der-herrschenden-gegen-das-eigene-volk/

Peter Pascht
2 Monate her
Antworten an  Kassandra

„Die nun seit zehn Jahren stattfindende Zulassung und Förderung der Massenimmigration“ ?
Sorry, da sind sie verkommen, es sind 20 Jahre mindesten,
berücksichtigt man aber auch noch eine andere hier lebende aber sich nicht anpassend wollende Einwanderungsgruppe „Gastarbeiter“ ab 1960
so sind es mittlerweile 65 Jahre geplante Fremdzuwanderung nach Deutschland im Dienste des schöden Mammon – „ein Projekt der Eliten“ – nannte es Prof Patzelt

Ostfale
2 Monate her

Wer den Demos peu à peu auflösen will, handelt nur konsequent, wenn er dessen Wahlverhalten reguliert. Die globalistische Klasse benötigt, um unbehelligt zu herrschen, manipulierbare und gegeneinander ausspielbare, in möglichst viele konkurrierende Teile gespaltene Bevölkerungen. Da Menschengruppen nichts stärker voneinander trennt als unterschiedliche ethnisch-kulturelle Prägungen, ist die Förderung der Massenmigration der beste Weg in die neofeudalistische, postdemokratische Welt der Globalisten.
(Fundstück in acta diurna vom 16.01.2024)

Kassandra
2 Monate her
Antworten an  Ostfale

Joe Rogan:
“It’s like someone is trying to deliberately destroy England.”
“The mass immigration is not an accident.”
“If I were going to destroy a country, I would do it exactly the way they are doing it.” — Joe Rogan  
https://x.com/WallStreetMav/status/1978643043814195510
.
Dort hat schon illegaler Grenzübertritt Konsequenzen, denn man bricht schon da das Gesetz: .
@RealTomHoman
: „One of the reasons we have the most secure border in the history of this nation is because we’re showing there’s consequences… We’re gonna keep showing there are consequences for violating our laws… for ignoring an immigration judge’s [order of] removal.“ https://x.com/RapidResponse47/status/1978850715440214319

WeltbegaffenderRumReisender
2 Monate her

Der wirre, woke Gedanke, es wird schon so was wie einen milden, gemäßigten, toleranten Islam, einen Euro-Islam geben, ist unhaltbar! Ein Widerspruch im Hinzugefügten! Entweder man hat den Islam und Scharia, oder man hat sie nicht: Es gibt nichts dazwischen! Andere Völker in Europa (Süd-Ost) haben das nach Jahrhundertelanger Unterdrückung durch die islamischen Landnehmer erkannt und gehandelt, als die Zeit endlich gekommen war, die kulturell nicht kompatiblen Landnehmer zurückzudrängen: Der Erste Balkankrieg (1912) fand hauptsächlich statt, weil die Balkanstaaten Serbien, Montenegro, Bulgarien und Griechenland gemeinsam gegen das Osmanische Reich vorgingen. Ihr Ziel war es, das verminderte osmanische Herrschaftsgebiet in Südosteuropa… Mehr

Last edited 2 Monate her by WeltbegaffenderRumReisender
santacroce
2 Monate her

Was der Verfasser der obigen Zeilen ausdrückt, das kann gar nicht sein.
Denn wie ARD/ZDF permanent verkünden – es gibt keine Islamisierung und ein Bevölkerungsaustausch findet nicht statt.
Ich vervollständige mal mit meinen Worten:
Die Erde ist eine Scheibe und Schweine können fliegen.

Thomas
2 Monate her

Der israelische Militärhistoriker Martin van Crefeld:
Mass immigration is war.
Massenimmigration ist Krieg.