Rationierung der Freiheit?

Ob Uber-Taxe oder Erreichbarkeit per Smartphone nach 18.00: Immer Regulierung, immer mehr Einengung auf einen Mainstream, immer mehr Konformismus: Wieviel Freiheit erträgt diese Gesellschaft noch? Warum sind wir so mutlos, den Menschen Entscheidungen zu überlassen? Wer heute mit Politikern spricht hört nur: Gesetz, Verschärfung, Regulierung, Einschränkung. Es geht auch anders.

„Vordergründig gesehen lassen sich viele Gründe anführen, die angesichts der geistig nicht mehr einzufangenden und alle Daseinsformen erfassenden Entwicklung immer stärkere Zweifel zu rechtfertigen scheinen, ob die Freiheit überhaupt noch bestehen kann oder ob dieser Wert nicht schon verspielt ist. Bestenfalls – so hört man – ließe sich das Prinzip noch durch eine behördliche Rationierung retten, die den Bürgern und ihren Gruppen das jeweils statthafte Maß an Freiheit zuweist.“

Ein klarer Text, der wie ein Fels in die Gegenwart ragt.

Er stammt von Ludwig Erhard.

Unterstützung
oder

Kommentare ( 10 )

Liebe Leser!

Wir sind dankbar für Ihre Kommentare und schätzen Ihre aktive Beteiligung sehr. Ihre Zuschriften können auch als eigene Beiträge auf der Site erscheinen oder in unserer Monatszeitschrift „Tichys Einblick“.
Bitte entwerten Sie Ihre Argumente nicht durch Unterstellungen, Verunglimpfungen oder inakzeptable Worte und Links. Solche Texte schalten wir nicht frei. Andere bringen wir ungekürzt.
Ihre Kommentare werden moderiert, da die juristische Verantwortung bei TE liegt. Bitte verstehen Sie, dass die Moderation zwischen Mitternacht und morgens Pause macht und es, je nach Aufkommen, zu zeitlichen Verzögerungen kommen kann. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Hinweis

----

Sortiert nach:   neuste | älteste | beste Bewertung