Mit Rassismus gegen den Rassismus

Um das "Erlebnis" "Rassismus" zu vertiefen, werden Teilnehmer durch den "Trainer" systematisch fertig gemacht. Damit soll in der Polizei die Interkulturelle Kompetenz und bei der Bundeswehr die Führungskultur angehoben werden.

Screenprint: ZDF Neo

Indoktrination und Gehirnwäsche: In einem „Verhaltensseminar“ sollen Schüler, Polizisten und Bundeswehrangehörige mit heller Hautfarbe am eigenen Leib „fühlen“, wie es ist, „Rassismus“ zu erfahren. Um dieses „Erlebnis“ zu vertiefen, werden sie durch den „Trainer“ systematisch fertig gemacht. Damit soll in der Polizei die Interkulturelle Kompetenz und bei der Bundeswehr die Führungskultur angehoben werden.

„Coach“ Jürgen Schlicher zeigt im Film „Der Rassist in uns“ (ZDF), wie die „Seminare“ ablaufen. Blauäugige werden von braunäugigen Menschen separiert. Sie bekommen als Zeichen ihrer Minderheit einen grünen Kragen um den Hals und werden in ein Zimmer ohne Sitzgelegenheit geführt. Dort werden sie von „Sicherheitsleuten“ körperlich bedrängt und im Anschluss wieder in den Seminarraum geführt. Während Braunäugige höher sitzen, müssen die Blauäugigen in tieferer Position in der Mitte zusammengepfercht sitzen. Schlicher dringt dabei aggressiv in die Intimsphäre der „Beschuldigten“ ein, indem er unmittelbar vor deren Gesicht herumfuchtelt und schnippst. Anschließend müssen die Gedemütigten rassistische Sprüche von Plakaten über Blauäugige ablesen: „„Wir können nicht zulassen, dass Blauäugige in Deutschland unsere Sozialsysteme ausnutzen“ .

Seminarziel soll sein, hellhäutigen Menschen den Rassismus auszutreiben.

Ich selbst habe 15 Jahre in der Aus- und Fortbildung als Polizeitrainer gearbeitet. Die Seminarmethodik erinnert mich eher an Sektengurus und die gewaltbereite schwarze Pädagogik des vergangenen Jahrhunderts. Sie entspricht keineswegs den modernen Anforderungen an eine kompetente verhaltensorientierte Fortbildung. Besonders bei Schülern und jungen Erwachsenen rechne ich mit Folgeschäden.


Steffen Meltzer, Herausgeber von „Die hysterische Republik“

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Kommentare ( 133 )

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133 Comments
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Ali
1 Monat her

Interessant ist, das solche und ähnliche ZWANG- Erziehungsmaßnahmen von Arbeitgebern bzw. wie hier Dienstherren auch noch als Fortbildung deklariert werden.   Mit Fortbildung hat das natürlich nichts zu tun. Das ist nichts anderes als eine Gehirnwäsche nach stalinistischer Prägung, schon lange die Lieblingsmethode führender Köpfe aus SPD/Grüninnen(den Gender“*“ und groß „I“ usw. lasse ich provokativ weg, Maskulinum gibt es bei denen nicht, „innen“ reicht also völlig) und natürlich denen, die geschichtlich schon immer so gegen Menschen und freie Geister vorgingen, also den Kommunisten, die nun  -gerade einmal dreißig Jahre nach ihrer mordenden Diktatur- wieder als Linke verharmlost werden.   Hier… Mehr

Tacitus
1 Monat her

Jede Diktatur hat ihre Seminare.

Moana
1 Monat her

Einfach nur krank.

Peggy
1 Monat her

Hier kann man wieder sehr schön sehen, dass sich Menschen bereitwillig zum Werkzeug eines Ton-Angebers machen lassen wenn die Begründung nur gut genug ist. Das funktioniert auch innerhalb einer homogenen Gruppe/ Gesellschaft, man muss nur irgendein Attribut finden das sich auf eine Minderheit anwenden lässt. Fazit: Die wichtigste Frage wurde nicht thematisiert: Wie schnell sich die Mutation vom Menschen zum Werkzeug vollzieht.

Last edited 1 Monat her by Peggy
hp
1 Monat her

Angesichts der, wie man beim Googeln feststellen kann, großen Verbreitung und Bejahung des Blue-Eyed-Konzepts wäre es interessant zu wissen und per Anfrage zu erkunden, was die beauftragenden und zum Gutteil steuerfinanzierten Stellen (Polizei, Bundeswehr, Bildungssystem) sich als pädagogischen Nutzen versprechen. Vermutlich sitzt oft jemand an der Schaltstelle, hört etwas von Antirassismus-Training und ist sofort komplett begeistert. Ja, wir wollen doch alle super-tolerant sein und über niemanden etwas Böses denken. Gerade Schulen haben aber einen Bildungs- und Erziehungsauftrag, der, wie hier schon geschrieben wurde, Demütigungen der Kinder und Jugendlichen und das Anhalten zu antisozialem Verhalten (m. E.) nicht einschließt. Das Online-Lexikon… Mehr

Seneca
1 Monat her

Die jungen Deutschen werden systematisch auf ihre Lebenswirklichkeit morgen vorbereitet. Sie wissen es nur noch nicht.

Chat noir
1 Monat her
Antworten an  Seneca

Für mich zählt dazu auch die seit einigen Jahren wieder um sich greifende Mode des Vollbarts. Da Vollbärte wenig attraktiv sind (ich finde sie grauenhaft), soll das wohl auch schon eine „Verbeugung“ vor gewissen Zuwanderern sein, denen man sich damit angleicht.

Wolfsohn
1 Monat her
Antworten an  Chat noir

Es gibt wenige, an denen ein Vollbart wirklich gut aussieht.
Häufig sehe ich dieses Sauerkraut jedoch an kleinen, dürren und platterten Männchen, die sich möglicherweise durch diesen Wildwuchs im Gesicht aufpeppen wollen – und: ja, auch mir fällt die Anbiederung an die Brikettbärte auf…

Kundesbanzler
1 Monat her

Logik an sich ist ja auch schon naziverdächtig, warum sollte 2+2 = 4 nur die einzige Lösung sein? Es ist doch einfach so, dass dies alles Auflösungserscheinungen einer dekadenten Gesellschaft sind.

Slawek
1 Monat her

Der Witz ist ja, wir sollen so wieder alle zurück ins Mittelalter und wieder zu Leibeigenen werden.

Schon alleine die pauschale Einschätzung der weissen Teilnehmer ist derart absurd, dass sie nur von einem weltfremden Schwerreichen kommen kann.

mr.kruck
1 Monat her

Schade, dass ich selbst nie die Gelegenheit hatte, bei solch einem Seminar zu Gast zu sein. Hätte dieser Herr Schlicher mich angegriffen und vorm Gesicht herumgeschnipst, hätte er leicht erfahren können, was passiert wenn ein Blauäugiger, der zu Unrecht psychisch gequält wird, nicht auf die Knie geht, sondern sich verteidigt, wobei ein Jahrzehnt Kampfsporterfahrung kein Nachteil ist. Wenn der einzelne sich nicht wehren kann, muss dies für ihn die Gruppe oder die Gemeinschaft tun. So eine hochgradig rassistische Folterveranstaltung als Seminar zur politischen Bildung zu tarnen, ist schon unterste Schublade, und sagt viel aus über die Leute die solch unsägliches… Mehr

Ralph Martin
1 Monat her

Rassismus ist es nur wenn Schwarze leiden, wenn Weisse leiden ist es Antirassismus.

Ali
1 Monat her
Antworten an  Ralph Martin

Martin,
 
„Rassismus ist es nur wenn Schwarze leiden, wenn Weiße leiden ist es Antirassismus.“
 
Diese systematisch durch BLM, große strukturelle Teile der Medien und anderen Rassisten gestreute Aussage ist im Kern doch selbst nur eines: „Die mit Abstand rassistischste Aussage die jemals von Menschen getroffen wurde.“
 
Und sie verinnerlicht, das gerade die große Teile der selbsternannten Antirassisten selbst zu den schlimmsten und brutalsten Rassisten mutieren würden und werden, wenn auch nur irgendein politisches System ihnen dazu die nötige Handlungsfreiheit gibt.
 
Das lässt sich auch belegen, bestes Beispiel für diese Thes ist derzeit Süd-Afrika.