Demografischer Wandel und Armutsmigration

Die derzeitigen Migranten sind eine neue Kategorie, die Gunnar Heinsohn "Versorgungssuchende" nennt und die dem vielversprechendsten Sozialsystem folgen. Bevölkerungsrückgang hat Vorteile.

© Christopher Furlong/Getty Images

Hilfe, wir schrumpfen, überaltern, sterben womöglich aus“ – lautet seit Jahren das Mantra, das uns „Experten“ und Politiker in die Köpfe setzen – und zwar mit einer Vehemenz und Selbstverständlichkeit, dass es gar nicht so einfach ist, aus diesem Gedankenkarussell einmal auszusteigen, einen Schritt zurückzutreten und sich der Frage zu widmen:

Na und? Was soll daran schlimm, gefährlich oder gar unnatürlich sein, wenn wir älter werden und länger leben? Es ist eigentlich die Verwirklichung eines Menschheitstraums. Jetzt geht es um seine Gestaltung.

Die Rente reicht nicht

„Die Rente reicht nicht für alle“ erklärte Bundeskanzlerin Merkel im Dezember 2014 – so, als sei es ein unabwendbares Schicksal, natürlich dem „demografischen Wandel“ geschuldet: Immer weniger Beitragszahler stehen einer wachsenden Zahl an Älteren, die sich auch noch über eine höhere Lebenserwartung freuen dürfen, gegenüber. Das stimmt. Unter Bismarck wurde die Regelarbeitszeit bis zum Alter von 65 festgelegt – und seither praktisch nicht verändert – obwohl die Lebenserwartung erfreulicherweise steigt und steigt. Es ist ein langfristiger absehbarer Prozess.

Ja. Eine Altersarmuts-Katastrophe epidemischen Ausmaßes erscheint unabwendbar. Das betrifft aber vor allem die pflichtversicherten Arbeitnehmer – also die Mehrheit der arbeitenden Bevölkerung – die oft 45 Jahre lang in die gesetzliche Rentenkasse einzahlt hat.

Und Nein – es ist kein unabwendbares Schicksal, sondern auch ein hausgemachtes Problem und Ergebnis verantwortungsloser, unsozialer Politik.

Fakten zur Armut und Altersarmut

Das Niveau der gesetzlichen Rente wurde in den letzten Jahren von 55% des letzten Einkommens – und zwar komplett steuerfrei – auf mittlerweile – 48% abgesenkt. Von dieser drastisch gesenkten Rente müssen jetzt außerdem 72% versteuert werden. In Zukunft wird es für „Neurentner“ nur noch 37% des letzten Einkommens geben, die dann auch noch zu 100% versteuert werden müssen. Dabei besagt eine Faustregel, dass Senioren 80% ihres letzten Einkommens benötigen, um ihren Lebensstandard nicht gravierend einschränken zu müssen.

Schon vor zwei Jahren legte der Paritätische Gesamtverband einen Bericht vor, in dem er einen „armutspolitischen Erdrutsch“ in der Gruppe der Rentner verzeichnete: In weniger als zehn Jahren war die Zahl der armen Rentner um knapp 50% gestiegen. Kein Problem für die Bundesregierung, die verkündete, Altersarmut sei „nach wie vor kein weit verbreitetes Problem“. Die Studie leidet an vielen methodischen Fehlern. Sie lenkt aber den Blick auf eine Tatsache: Die für die Rentenhöhe maßgeblichen Versicherungsjahre werden immer weniger – wegen längerer Ausbildungszeiten, die seit diversen „Reformen“ nicht mehr rentensteigernd angerechnet werden; wegen Arbeitslosigkeit, und weil ältere Arbeitslose ausgesteuert werden.

Schon vor drei Jahren lag jede zweite Rente unter 700,-Euro und damit unter der staatlichen Grundsicherung. Kein Problem – solange diese Rentner weitere Einkünfte haben – und das haben sie tatsächlich oft in Form von Beamtenpensionen oder Vermögen. Aber eine systematische Untersuchung über die wirtschaftliche Lage im Alter fehlt.

Immerhin acht Prozent der Rentner erhalten laut Alterssicherungsbericht zusätzliche Bezüge aus Betriebsrenten, neun Prozent aus privaten Verträgen wie Lebensversicherungen. Diese Zahl wird sich auch in den kommenden Jahren nur unwesentlich erhöhen, da sich viele Beschäftigte die von Politikern geforderte „zusätzliche private Vorsorge“ gar nicht leisten können und bereits jetzt in Armut leben, obwohl sie arbeiten:

So hatten im letzten Jahr rund 10,6 Millionen Erwerbstätige (fast 30%) keine 1.000,-€, die sie für unerwartete Ausgaben hätten ausgeben können, 5,7 Millionen arbeitende Menschen können sich nicht einmal eine Woche Urlaub pro Jahr außerhalb der eigenen vier Wände leisten.

Rund 1,8 Millionen der Beschäftigten gaben an, die Miete oder Rechnungen für Versorgungsleistungen nicht immer rechtzeitig zahlen zu können. 1,3 Millionen Menschen konnten trotz Arbeit ihre Wohnung nicht angemessen heizen: Hier zeigt die Energiewende ihr hässliches Gesicht: 300.000 bis 400.000 Menschen können die Stromrechnung nicht mehr bezahlen. Strom weg, kein Kühlschrank – kein menschenwürdiges Leben. Die hohen Strompreise werden für die Subventionsgewinner, die Solarbauern und Windbarone berappt; die energieintensive Industrie erhält weiter billigen Strom, um irgendwie Arbeitsplätze zu erhalten. Die Zeche zahlen die Haushalte, gnadenlos. 1,7 Millionen hatten der Erhebung zufolge nicht genug Einkommen, um zumindest jeden zweiten Tag eine vollwertige Mahlzeit zu sich zu nehmen usw.

Kein Wunder bei 6,5 Millionen Geringverdienern. Kein Wunder, wenn schon bei überschaubaren Einkünften (z.B. 2.500,-Euro brutto) der Staat 45% in Form von Steuern und Abgaben kassiert.

Die Aussage, Deutschland sei doch „ein reiches Land“, mag in der Vergangenheit ihre Berechtigung gehabt haben – doch der Zug ist längst weitergefahren und hat die Deutschen weit abgehängt: Sie haben heute das geringste Vermögen im gesamten Euroraum und sind damit – gemessen am Nettovermögen der Masse der deutschen Haushalte – mit Abstand die Ärmsten in Europa. Die Nullzinsphase trägt dazu bei: Deutsche sparen zu Gunsten von Zinspapieren – die seit Jahren und für die kommenden Jahre keine Erträge mehr bringen.

Aber das gilt nicht für alle.

Politiker und Beamte erhalten großzügige Pensionen, von denen der pflichtversicherte Steuerzahler nur träumen kann:

– Beamten steht bereits nach 5 Dienstjahren eine mit Steuergeldern bezahlte Mindestpension in Höhe von 1573,- Euro zu und somit mehr, als der Durchschnittsrentner nach 45 Jahren (harter) Arbeit und fleißiger Beitragszahlung erhält.

– Beamte erhalten regulär (d.h. nach 40 Dienstjahren und nicht nach 45 Arbeitsjahren wie Arbeiter und Angestellte) rund 71% ihres letzten Gehaltes, im Durchschnitt 2.940,- Euro brutto, während die Durchschnittsrente 949,- Euro beträgt.

Nun wird dem entgegengehalten, dass Beamte weniger verdienen würden als die in der Wirtschaft Beschäftigten, zudem weit besser qualifiziert und ausgebildet seien. Die hohe Pension wird also als Ausgleich für niedrige Löhne gerechtfertigt und auch Beamte mussten auf eine zusätzliche Weihnachtspension verzichten. Lassen wir es dabei bestehen; Fakt ist: Die  1,25 Millionen Pensionäre kosten derzeit den Steuerzahler pro Jahr 40 Milliarden Euro – Tendenz in den kommenden Jahren um über 60% steigend – während für  20,9 Millionen Rentner lediglich 250 Milliarden Euro (Anmerkung: Gemäß der Deutschen Rentenversicherung 245,7 Milliarden Euro) zur Verfügung stehen. Der seit 30 Jahren berechnete und erwartete Anstieg der Pension wird dazu führen, dass auch die ins Feuer geraten werden. Natürlich wird es dann auch „kleine“ Pensionäre treffen, die Polizisten beispielsweise.

Denn es gibt kleinere, aber feinere Privilegierte: Berufspolitiker erhalten schon nach zehn Jahren Tätigkeit eine Pension weit über 2.000,-Euro.

Auf anderer Leute Rechnung lebt es sich gut. Seit 1957 haben verschiedenste Koalitionen nach verschiedensten „Reformen“ die staatliche Rentenkasse um rund 700 Milliarden Euro für versicherungsfremde Leistungen geplündert und somit zweckentfremdet.

Dass es tatsächlich anders – und zwar gerecht – geht, zeigen z.B. unsere österreichischen Nachbarn. Dort wurde das Rentensystem vor 12 Jahren reformiert. Es sichert Frauen ab 60 Jahren und Männer ab 65 Jahren für den Lebensabend zuverlässig ab, obwohl sie während ihrer Arbeitszeit monatlich nur knapp 1% mehr von ihrem Gehalt einzahlen als die Deutschen.

Wer in Österreich in Rente geht, darf sich über eine Pension in Höhe von 80% seines durchschnittlichen Einkommens freuen – und zwar nicht nur 12 Mal pro Jahr, sondern 14 Mal, denn das – im Gegensatz zu Deutschland – in Österreich noch übliche Urlaubs- und Weihnachtsgeld erhalten auch die Senioren.

Das Prinzip ist simpel, gut und gerecht, denn ALLE – ohne Ausnahme – also auch Politiker, Beamte, Selbständige und Arbeitnehmer zahlen gleichermaßen in die Pensionskasse ein.

Wie die Bundesregierung mit ihrer Migrationspolitik die Armutsspirale ankurbelt

„Wenn wir schon alles falsch machen, dann das wenigstens richtig!“ – scheint das Motto der Bundesregierung und unserer Parlamentarier zu sein. Denn als hätten sie mit ihrer in die Armut führenden Rentenpolitik nicht bereits genug Schaden angerichtet, verschärfen sie mit ihrer verantwortungslosen Asyl- und Migrationspolitik die (vermeidbaren) Probleme um ein vielfaches.

Als Kanzlerin Merkel und ihre getriebenen Helfer im Jahr 2015 die Grenze für mehr als eine Million „Flüchtlinge“ öffneten, versuchten Politiker im Rausch der „geschenkten Menschen“, „wertvoller als Gold“ ihre Ekstase nicht einmal ansatzweise zu verbergen.

Dabei hatten pragmatische Politiker wie Altkanzler Helmut Schmidt schon vor mehr als 10 Jahren auf das “Problem” hingewiesen, das durch die Zuwanderung aus fremden, nicht oder nur sehr schwer integrierbaren Kulturen entstehe und forderten den unbedingten Stopp dieser Migration.

Auch die CDU machte noch im Jahr 2002 in ihrem Wahlprogramm klar:

„Zuwanderung kann kein Ausweg aus den demografischen Veränderungen in Deutschland sein. Wir erteilen einer Ausweitung der Zuwanderung aus Drittstaaten eine klare Absage, denn sie würde die Integrationsfähigkeit unserer Gesellschaft überfordern. Verstärkte Zuwanderung würde den inneren Frieden gefährden und radikalen Kräften Vorschub leisten.“

Doch gerade Kanzlerin Merkel war es, die seit Jahren den Prozess der dauerhaften Zuführung von illegalen Migranten befeuerte: Während noch unter Helmut Kohl fast 100% der illegalen Einwanderer auch wieder abgeschoben wurden und die Regierung unter Gerhard Schröder immerhin die Hälfte der Illegalen konsequent abschob, drückte die Merkel-Regierung diese Quote kontinuierlich auf unter 2%:

Deutschland nimmt in dem Prozess der (überwiegend muslimischen) Massenmigration die absolute Spitzenposition ein und nahm allein 2016 mehr Asylanten auf als alle anderen europäischen Länder, die USA, Kanada, Australien und Neuseeland zusammen:

Wenn wir die gesamte Dimension erfassen wollen, der den Einheimischen mit dieser “Flüchtlings”-Politik zugefügt wird, müssen wir die wirtschaftlichen und gesamtgesellschaftlichen Folgen betrachten.

Auf eine Erklärung, wie die Bundesregierung die ausufernden Kosten der hausgemachten Flüchtlingskrise, die bis 2020 mit 30 Milliarden Euro pro Jahr beziffert werden – was in etwa dem gesamten jährlichen Gesundheitsetat und dem Etat des Ministeriums für Bildung und Forschung zusammen bzw. knapp 10% des gesamten Bundeshaushaltes entspricht – zu finanzieren gedenkt, wartet der Steuerzahler bislang vergeblich.

Dafür hat sich die Regierung schon in diesem Jahr – trotz Rekord-Steuereinnahmen – großzügig aus den Ersparnissen der Beitragszahler der gesetzlichen Krankenkassen bedient – zur Versorgung der “Flüchtlinge” – und dabei von den verfügbaren Rücklagen (5,8 Milliarden Euro von 10 Milliarden, da 4,2 Milliarden Mindesteinlage) ganze 25% (!) entnommen, also 1,5 Milliarden Euro.

Auch die Rücklagen der Arbeitslosenversicherung – die eigentlich zur Absicherung der Arbeitnehmer in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit angelegt wurden – wurden bereits umgeleitet: zur Finanzierung weitgehend ergebnisloser Deutschkurse für “Flüchtlinge”.

Anstatt also z.B. mit den 19,4 Milliarden Steuer-Mehreinnahmen aus dem Jahr 2015 die dringend benötigten Rücklagen zur Sicherung der Renten derer anzulegen, die die Einnahmen erwirtschaftet haben – nämlich der Steuerzahler – wird jeder Euro Überschuss per Gesetz zur Finanzierung der Flüchtlingskrise aufgewendet.

Armutsmigration mit Ansage

Ein Beitrag zur Lösung des demographischen Problems wäre allenfalls die gezielte Migration von Fachkräften. Aber das Märchen der hochgebildeten Fachkräfte ist längst als solches erkannt.

Es gelten 2/3 der “Flüchtlinge” als funktionale Analphabeten, 88% haben keine Ausbildung, 70% der “Flüchtlinge”, denen die Möglichkeit einer Ausbildung gegeben wird, brechen diese ab. Unter anderem deshalb, weil das zunächst geringe Gehalt nicht ihren Vorstellungen entspricht, in Deutschland schnell viel Geld zu verdienen und es dann nach Hause zu schicken.

Die realistischen Einschätzungen des Bildungsökonomen Ludger Wößmann lassen den Schluss zu, dass die geringqualifizierten Flüchtlinge trotz kostenintensiver Integrations- und Bildungsmaßnahmen keine wirkliche Chance auf dem Arbeitsmarkt haben, da bereits jetzt bei den 14% deutschen Geringqualifizierten – “trotz der hervorragenden Konjunktur und der vorhandenen Deutschkenntnisse” – jeder Fünfte arbeitslos ist.

Das erklärt auch, warum im Sommer 2016 gerade einmal 54 “Flüchtlinge” in den 30 wichtigsten deutschen DAX-Unternehmen beschäftigt waren – und warum kaum einer der “Flüchtlinge” in die 665.000 offenen Stellen der Bundesagentur für Arbeit vermittelt werden konnte.

Das bringt die ernüchternde Gewissheit, dass die “Flüchtlinge” weder mittel- noch langfristig einen schöpferischen Platz in unserem Wirtschaftssystem finden werden – und zwar nicht etwa aufgrund unzureichender Ausbildungs- und Integrations-Bemühungen seitens der Deutschen: sondern weil sie das größtmögliche Hemmnis dafür in sich selbst tragen. Die Abwesenheit der nötigen Voraussetzungen wie Sprache und Ausbildung.

Unterfüttert wird letzteres noch dadurch, dass den “Flüchtlingen” durch die staatliche Versorgung der Anreiz genommen wird, sich aus eigener Kraft auf die Beine stellen zu müssen. „Wirtschaftsflüchtlinge“ wären dagegen ein Gewinn für Deutschland, weil sie arbeiten und Beitrage zahlen würden. Die derzeitigen Migranten aber sind eine völlig neue Kategorie, die Prof. Gunnar Heinsohn als „Versorgungssuchende“ bezeichnet und die dem vielversprechendsten Sozialsystem folgen.

Anstatt sich – wie beispielsweise die Japaner – auf die Vorteile einer alternden Gesellschaft, wie z.B. geringere Kriminalität und höhere Lebensqualität, zu besinnen und den demografischen Wandel zu genießen, zum einen weil klug für die Versorgung der alten Menschen vorgesorgt wurde und zum anderen, weil das Wissen um die Folgen des technologischen Fortschritts – z.B. mehr Wertschöpfung wird mit weniger Menschen möglich haben unsere Politiker unsere Zukunft weiter belastet.

Bildnachweis: Tabelle 1: von Danny Seis nach Auswertung der Zahlen des Migrationsberichtes 2015 auf S.249, Tabelle 2: BAMF, Asylgeschäftsstatistik 03/2017

Autorin Ines Laufer schreibt seit mehr als 20 Jahren über Menschenrechtsverletzungen an Mädchen, gründete 1995 die erste Arbeitsgemeinschaft zum Thema „Genitalverstümmelung“ im Verein Terre des Femmes. Die Arbeit der AG koordinierte sie mehrere Jahre und baute sie schließlich zu einem von ihr geleiteten Fachreferat aus.

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Kommentare

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  • Der Ketzer

    „bis 2020 mit 30 Milliarden Euro pro Jahr“

    Wenn es „nur“ die 30 Mrd. aus Bundesmitteln wären … aber man sollte nicht vergessen, dass Länder und Kommunen den Löwenanteil tragen. In einem Artikel der ‚WELT‘ wurde berichtet, dass Hamburg für 51.500 Flüchtlinge im Jahr 2016 insgesamt 897 Mio. EUR ausgegeben hat, wohlgemerkt ohne Bundesmittel! Rechnet man dies anhand des Königsteiner Schlüssel auf alle Bundesländer hoch, kommt man auf 2,035 Mio. Flüchtlinge, die den Ländern in 2016 Kosten von ca. 35,8 Mrd. EUR verursacht haben, rechnet man die offiziell vom Bund genannten Zuschüsse von 23 Mrd. hinzu, beläuft sich der Spaß auf schlappe 58,5 Mrd. EUR.
    Da in den ersten vier Monaten 2017 monatl. weitere 15.000 Flüchtlinge gekommen sind, haben sich die Kosten p.a. schon in dieser kurzen Zeit um eine weitere Milliarde erhöht …

    Es ist eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis die Migrationskosten die Bundeszuschüsse zur gesetzlichen Rentenversicherung übersteigen.

  • malnachfragen

    So, nach diesem Artikel ist jetzt wieder der Zeitpunkt gekommen, wo ich mich aus der irren Realität in die angenehme Welt eines Videospiels verabschiede, weil ich das hier sonst nicht mehr aushalte.

    Ich darf mich jetzt als Erzieher in einer Kita seit neustem schon um Busfahrkarten für 1,80 für die Kinder von Arbeitslosen kloppen. Da dürfe man nicht so viele von verbrauchen, die sind so teuer, der Etat dafür so klein. Faktisch gibt der Etat jetzt 2-3 Fahrkarten pro Kind her – im Jahr! Das sind dann eineinhalb mal irgendwo hinfahren, wo es zu Fuß zu lang hin wäre. (zu diesen Kindern zählen auch immer mehr von Immigranten, die auf die Art auch schön lernen, was es heißt, in Deutschland ohne Erbschaft aufzuwachsen: dass du von der Welt nicht viel sehen wirst, du Abschaum.).
    Und für die irre und vollkommen unproduktive Asylpolitik werden hier die Milliarden verfeuert, als wäre es nix. Während ich mit Kindern jetzt einmal im Jahr entweder ein Museum oder einen großen Spielplatz besuchen kann, aber beides im Jahr ist schon zu teuer. Dauert nicht mehr lange und ich werde aufgefordert, im Winter nicht „so viel“ zu heizen, die Kinder können sich ja einfach mal ne Jacke anziehen…

    und das wollen die meisten Deutschen alles genau so, um sich einer völlig ekelhaft und widerlich erkauften Weltrettungspolitik hinzugeben und ich beginne langsam, die Deutschen dafür zu hassen. Glücklicherweise fällt Hass auf Deutsche nicht unters NetzDG.

  • Beatmaster

    „In Zukunft wird es für „Neurentner“ nur noch 37% des letzten Einkommens geben, die dann auch noch zu 100% versteuert werden müssen. “

    Warum dann überhaupt noch Arbeiten gehen? Am besten Hartz4 + „Nachbarschaftshilfe“. Man hat am Ende deutlich mehr als bei einem regulaären Job.
    Wenn die gesamte Mittelschicht sich endlich organisieren und plötzlich aufhören würde steuern zu zahlen dann könnte die Bevölkerung endlich das Ruder in die Hand nehmen und die Spielregeln setzen.

  • Nachdenkerin X

    Frage an die Redaktion: Kommt dieser gute Artikel auch in die Druckausgabe? (Dann könnte ich als Abonnentin mir das Ausdrucken sparen.)

  • Tawee

    Der einzige Erfolg der Merkel-Einwanderung sind immer mehr Weltrekorde. Genauer betrachtet,

    1. stellen die Zugewanderten weltweit die mit dem bei weitem höchsten Etat alimentierte Bevölkerungsgruppe. In Bad Segeberg z.B. kostet jeder Flüchtling den Steuerzahler 14.000 Euro/ Monat. Weltrekord!

    2. Sie haben weltweit die bei weitem höchste Arbeitslosigkeit. An die 99%. Weltrekord!

    3. Sie stellen die kriminellste und gewalttätigste Bevölkerungsgruppe der Welt. Im letzten Jahr über 1000% krimineller bei Straftaten gegen das Leben als Deutsche. Beim Delikt „Gruppenvergewaltigung“ waren die „Flüchtlinge“ mehr
    als 4000% krimineller als Deutsche (bei deren Tätern es sich i.d.R. um Deutsche mit Migrationshintergrund handelt). Wieder Weltrekord!

    4. Außer bei Kapitalverbrechen brauchen sie keinerlei Strafverfolgung zu befürchten. Keine andere Bevölkerungsgruppe hat jemals so viele Freisprüche und Aussetzungen zur Bewährung erhalten. Schon wieder Weltrekord!

    Das meint Herr Schulz vermutlich, wenn er sagt ´wertvoller als Gold´. Natürlich
    keine Goldmedaillen, aber viel besser, sie holen für Deutschland Weltrekorde!

    • Maria sem Véu

      Wir haben bald die meisten Frauen mit Kopftuch in meiner Stadt im Rhein-Neckar-Kreis, die hiergeboren sind und perfekt deutsch sprechen. Undankbarer geht es nicht. Sich über mich erheben, aber das schöne Leben hier genießen, statt mit 14 Jahren zu heiraten, ein Kind nach dem anderen zu gebären und auf dem Felde zu arbeiten oder daheim eingeschlossen zu sein.
      Zur Lösung unseres Dilemmas sollten alle „Flüchtlinge“ und „Einwanderer“, die vor 20 Jahren hierher kamen und massiv von uns profitieren, 5% Dankessteuer zahlen.

  • Eckaad

    Tut mir leid, ich versteh‘s nicht. Ich verstehe nicht, wie so viele, intelligente und
    nach Aufklärung Suchende, auf sämtlichen alternativ Blogs, immer noch im Nebel
    stochern. Es gab vor langer Zeit eine sinngemäße Aussage, die jeder nachgurgeln kann: „Deutschland ist zu stark für diese Welt. Das kann man nur damit vermeiden, indem man so viel Geld wie möglich, egal für welchen Schwachsinn, rauszieht, und die „tollwütigen Hunde“ ergo Deutschen, mit Fremden (möglichst radikalen) einhegt und ausdünnt.“ Es läuft also alles nach Plan! Noch Fragen?

    • Sophie

      Wahrscheinlich weil die Aussage (oder Aussagen es gibt ja viele von vielen Politikern) und der Gedanke an die potentielle Realität von so etwas so monströs und unglaublich wäre, dass der menschliche Geist sich dem verschliesst und es als Verschwörungstheorie abtut.

      • Eckaad

        die „potentielle“ Realität wird durch die täglichen Horrormeldungen längst als aktuelle Tatsache zementiert. Der Zustand kann also nur noch als vollkommene Blödheit, oder pure Angst vor der Wahrheit sein. Die Regierung als Feind zu erkennen, die das eigene Volk vernichten will, wäre ein erster Schritt zu richtigen Erkenntnis. Danach kann es nur noch eine logische Konsequenz geben: Unterwerfung oder Kampf.

  • Kuno

    Ich befürchte eher, das der schon vorher absehbare Terrorismus jetzt (beginnend in GB) benutzt wird um Freiheitsrechte grundsätzlich abzuschaffen.
    Ob darunter aus Immigranten leiden werden ist noch unklar, aber auf jeden Fall werden Demokraten darunter leiden. Welches wiederum den Moslems nutzt.

  • AngelinaClooney

    Vielen Dank für den gut recherchierten Beitrag.
    Unsere Regierungsverantwortlichen scheinen ihrem eigenen Volk, das durch Steuer- und Beitragszahlungen den Wirtschaftsstandort Deutschland am Laufen hält, überdrüssig zu sein. Anders kann ich mir diese verantwortungslose Politik dem Bürger gegenüber nicht mehr erklären.

    • AlbertNola

      Schauen Sie sich bitte nur die Zahlungs- und Kapitalbilanz an und dann werden Sie verstehen, wie gut Deutschland dasteht, wie gut, sehr gut der Wirtschaftsstandort Deutschland ist.

  • Stefan Zander

    Jeder redet über den nicht rückgängig zu machenden Klimawandel. Aber keiner sieht, dass es bei der (muslimischen) Zuwanderung genauso ist. Ein Taschenrechner genügt. Schon im Jahr 2050 wird die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland muslimisch sein. Und dass es bis dahin ein Umdenken hinsichtlich Säkularität bei der islamischen Gemeinde gäbe, ist nicht absehbar. Es betrifft nicht mich, aber meine Kinder. Und das ich meinen Kindern empfehlen muss, dieses Land zu verlassen, dass einst das beste auf der Welt war, schmerzt mich sehr. Das haben wir natürlich nicht nur Frau Merkel zu verdanken, die wie ich finde, aussenpolitisch immer noch eine gute Figur abgibt. Das Hauptproblem ist eine Verweiblichung unserer ganzen Gesellschaft. Alles, was nicht unmittelbar emotional greifbar ist, sondern erstmal hart und rational erscheint, wird gesinnungsethisch weggebügelt. Egal, wie rational es ist. Wenn man sich nicht gut dabei fühlt, weg damit. So kann man keinen Staat machen. So werden alle Maßnahmen, die beide Seiten LANGFRISTIG zufrieden stellen, im Keime erstickt.

    • Sophie

      Aber ist Vorsicht und Risikovermeidung nicht eher weiblich?
      Ich hätte als Frau weder rantional noch emotional die Grenzen geöffnet. Rational aus Gründen, die hier schon hundertfach erläutert wurden, emotional nicht, weil mir die ganzen vergewaltigten, verprügelten, ermordeten Leute leidtun. Die überfallenen Rentner. Die Rentner die mit 78 noch putzen gehen müssen weil es nicht reicht und Pfandflaschensammeln müssen. Und der Gedanke belastet mich auch ungemein emotional, sich irgendwann vielleicht so einem Mann unterordnen zu müssen und applaudieren zu müssen, wenn er die Welt mit seiner männlichen Weisheit erfreut wie beispielsweise hier
      Dieser Mann ist ein geistiger und spiritueller Führer. Ein Gelehrter.

      https://twitter.com/Free_Breivik/status/872149663318769667

    • darinka staffelt

      Ich frage mich auch schon seit langem;wo sind gestandene Männer mit genug Eier und Hintern in den Hosen in der D,Politik abgeblieben?

  • Volker Reklov

    Der Artikel trifft genau das Empfinden vieler. Der deutsche Staatsapparat unter der Leitung von bestens alimentierten Politikern und Beamter ist zu einer asozialen Umverteilungsmaschinerie verkommen. Insbesondere in der international hochgelobten deutschen Sozialver(un)sicherung wird betrogen und gelogen, dass sich die Balken biegen. Politiker sorgen mit Entnahmen, aber auch mit (neuen) politisch gewollten Leistungsempfängern (Ostrenten, Flüchtlinge, Mütterrenten…) für Kassenplünderungen denen keine Beitragszahler oder Steuermittel gegenüberstehen. Das diese gesamtgesellschaftlichen gewünschten Leistungen eigentlich aus Steuermitteln zu finanzieren wären, interessiert beim Griff in die Sozialkassen kaum jemanden. Die „Kaste“ der Sozialversicherungspflichtigen wird es schon verkraften. Dies ist genau der Weg, wie man dieses System kaputt machen kann. Möglicherweise ist das gewollt, wo gerade so vieles kaputt gemacht wird…?

    • AlbertNola

      Erzählen Sie Griechen, Iren, Potugiesen oder Osteuropäern wie „kaputt“ das deutsche System ist: die werden lachen und lache mit!