»Umweltschützer« auf den Barrikaden wegen Michael Moores kritischer Öko-Dokumentation

Das hat der amerikanische Dokumentarfilmer Michael Moore wohl so noch nie erlebt: »friendly fire«, Angriffe auf die neueste Produktion aus seinem Studio – von einer Seite, von der er es noch nicht erfahren musste.

imago Images
Moore und seine Kollegen hatten sich vorgenommen, die Hinterlassenschaften der grünen Energieindustrie genauer anzuschauen. »Planet of the humans« zeigt die gewaltigen Umweltschäden, die große Solarkraftwerke hinterlassen, die gigantischen Schäden in den Wäldern, die der unersättliche Holzbedarf der angeblich so nachhaltigen Hackschnitzel- oder Pelletheizungen anrichtet und entlarvt auch die hohle Umweltpropaganda des Computergiganten Apple. Der führt auch vor, wer von dem grünen Umweltwahn profitiert.

Der Film wurde auf YouTube in einer Woche mehr als 4,5 Millionen mal angesehen und rief ein breites Echo hervor. Klimawissenschaftler und Umweltaktivisten toben mittlerweile und tun das, was sie am besten können: diffamieren und Maulkörbe erteilen.

Bereits kurz nach der Veröffentlichung erhob sich ein Twitter- und Email-Shitstorm. Eine gut orchestrierte aggressive Kampagne forderte, Moores und Gibbs Film von den Webseiten zu entfernen. Der Film sei »gefährlich, irreführend und zerstörerisch« und sollte aus der Öffentlichkeit entfernt werden.

Die Online-Videobibliothek »Films for action« hat den Film als »voller Fehlinformationen« bezeichnete und ihn sogar aus seinem Programm genommen, stellte ihn später wieder online, angeblich um dem Film aufgrund von Zensurvorwürfen nicht zu noch mehr »Einfluss und Mystik« zu verhelfen.
Der aktivistische Dokumentarfilmer Josh Fox drängte den »unabhängigen Verlag«, wie es in einer Selbstbezeichnung heisst, »den schockierend irreführenden und absurden Film« zu entfernen, da er falsche Behauptungen über erneuerbare Energien aufgestellt habe. Films for Action: »Letztendlich entschieden wir uns, ihn wieder einzustellen, weil wir glauben, dass Medienkompetenz, Kritik und Debatte die beste Lösung für die Fehlinformationen im Film sind.«

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Fox selbst wurde durch seinen umstrittenen Film »Gasland« bekannt, der die Folgen der Frackingtechnologie in dramatischen Farben darstellte. Später stellt sich heraus, dass ein Teil seiner Behauptungen falsch waren. Unterschrieben hatte diesen Brief auch Michael Mann. Das ist jener Klimawissenschaftler, der mit einer »Hockeyschläger-Kurve« einen Einfluss des Menschen auf das Klima in dramatischer Weise darstellen wollte, dies aber selbst vor Gericht nicht belegen konnte. Dafür meinte er jetzt, Moores Film enthalte »verschiedene Verzerrungen, Halbwahrheiten und Lügen« und die Filmemacher »haben uns und dem Planeten einen schweren Bärendienst erwiesen, indem sie für inaktivistische Tropen und Gesprächspunkte des Klimawandels geworben haben«.

Der Klimaaktivist Bill McKibben wurde angeprangert, weil er sich laut Film von Firmengeldern beeinflussen ließ und die Verbrennung von Biomasse wie Holzhackschnitzel zur Energiegewinnung unterstützte. Er sagte, diese Charakterisierungen seien unwahr.

McKibben änderte seine Meinung über Energie aus Biomasse und sieht sie jetzt als schädlich für den Klimaschutz an. Er bekundet, er habe nie von irgendeiner Umweltgruppe eine Bezahlung genommen. »Ich bin es gewohnt, von der Industrie für fossile Brennstoffe unaufhörlich schikaniert und angegriffen zu werden, und ich habe mein Bestes getan, eine lebenslange Morddrohung von Rechtsextremisten zu ignorieren«, sagte McKibben. »Es tut mehr weh, von anderen angegriffen zu werden, die sich für Umweltschützer halten.«

PEN America sprang Michael Moore zur Seite. Die in den 1920er Jahren gegründete Organisation für Dichter und Schriftsteller verurteilte in einer Erklärung alle Aufrufe zur Zensur des Filmes:

»Aufrufe, einen Film wegen Uneinigkeit mit seinem Inhalt zurückzuziehen, sind Aufrufe zur Zensur, schlicht und einfach. Diejenigen, die mit dem Film nicht einverstanden sind, haben jedes Recht, ihre Bedenken und Argumente vorzubringen, aber in erster Linie hat die Öffentlichkeit auch das wesentliche Recht, Moores Film zu sehen und ihr eigenes Urteil zu fällen.«

Michael Moore dankte gerade in einem Statement am Donnerstag PEN Amerika für die Unterstützung:

Zwei Initiatoren antworten Rahmstorf
Zu viele Klimafragen sind noch offen
»Ich möchte PEN Amerika dafür danken, dass es alle derzeitigen Bemühungen, der Öffentlichkeit die Betrachtung unseres neuen Dokumentarfilms »Planet der Menschen« zu verbieten, offen anprangert und verurteilt hat.
Wir haben die letzten zehn Tage damit verbracht, die Zensurversuche eines für den Oscar nominierten Dokumentarfilmers und einiger führender Persönlichkeiten zurückzuschlagen, die mit den Enthüllungen unseres Films darüber unzufrieden sind, wie der Kampf gegen den Klimawandel von Unternehmensinteressen vereinnahmt wurde.

Diese Personen haben Websites, die den Film anbieten, unter Druck gesetzt ihn »abzuschalten«, den Film als »gefährlich« bezeichnet und es geschafft, eine Website dazu zu bringen, die Öffentlichkeit vom Ansehen des Films abzuhalten.
Wie schnell verschwinden die Werte einer offenen Gesellschaft – Redefreiheit, Pressefreiheit und die Freiheit, falsch (oder richtig) zu liegen, wenn die heiligen Kühe – oder sollte ich sagen, die heiligen Sonnenkollektoren – einiger Menschen in Frage gestellt werden.

Wovor haben sie Angst? Sind ihre Argumente so schwach, dass sie gegensätzlichen Meinungen nicht standhalten können? Sind sie so verzweifelt über das, was die Öffentlichkeit tun könnte, wenn sie von den niederträchtigen Versäumnissen unserer Umweltbewegung erfährt, dass sie unseren Film diffamieren müssen, sogar lügen, wenn sie als ihren Erfolg ankündigten, dass es ihnen gelungen sei, einen »Verleiher« zu finden, der unseren Film von der Veröffentlichung »zurückzieht« – obwohl in Wirklichkeit nie etwas Derartiges passiert ist?«

Er erinnerte anschließend mit einem Angriff auf US-Präsident Donald Trump daran, wo er steht: »In einer Zeit, in der wir eine gefährliche, klimaverachtende Regierung haben, die unser Land regiert, die sich von der fossilen Brennstoffindustrie und den schlimmsten Umweltverschmutzern der Welt leiten lässt und die Redefreiheit und den Ersten Verfassungszusatz täglich angreift, ist es beschämend und überwältigend, dass sich jeder Künstler, Filmemacher oder Akademiker den Aufrufen anschließt, unsere freie Meinungsäußerung zum Schweigen zu bringen.«

Menschen können mehr als Götter
Das Klima kann man nicht lenken - aber das Land klimafester machen
»Wir befinden uns inmitten eines Paradigmenwechsels, bei dem jeder unsere Beziehung zum Planeten, unsere Beziehungen untereinander überdenkt und darüber, wie wir uns nicht damit zufrieden geben können, zur »Normalität« zurückzukehren, sobald diese Pandemie hinter uns liegt. Die Öffentlichkeit weiß, dass der Planet in Flammen steht und dass wir ein ungerechtes, ungerechtes und korruptes Wirtschaftssystem haben – und dass diese Themen miteinander verflochten sind.«

»Wir haben einen Film veröffentlicht, der mehrere eindeutige Positionen zur Diskussion stellt, die verständlicherweise einige Leute verärgert haben«, stellt er weiter in seinem Glaubensbekenntnis fest:
»(1) es kann kein unendlich unkontrolliertes, ungleiches Wachstum auf einem endlichen Planeten mit begrenzten Ressourcen geben;
(2) Unser profitorientiertes kapitalistisches Wirtschaftssystem gedeiht auf einem solchen Wachstum und wirtschaftlicher Ungleichheit;
(3) Wir haben seit Jahrzehnten buchstäblich keine nennenswerten Fortschritte im Umweltbereich gemacht – und wir haben jetzt planetarische Grenzen überschritten, wie die irreversible Menge an Kohlenstoff in unserer Atmosphäre, die jedes Jahr steigt; Und –
(4) Viele im Umweltestablishment sind von der Finanz- und Industrieeinrichtung vereinnahmt worden, die all ihre Eier (und Milliarden) in »erneuerbare Energien« gesteckt haben, die, anstatt uns zu retten, unser System des Überkonsums verstärken und uns auf dem Weg zum Aussterben halten werden.«

Moore schließt seine Erklärung mit einer Frage, die der Film stellt: »Was passiert, wenn eine einzige Spezies einen ganzen Planeten übernimmt? Was passiert, wenn sie viel zu weit gehen? Was wäre, wenn sie vor 60 Jahren wüssten, dass sie den Planeten erwärmen und die Eiskappen schmelzen und unsere Ökosysteme zerstören würden? Wir erkennen zwar an, dass diese Fragen für viele unbequem sein werden, die nicht wollen, dass ihr Status quo gestört wird, aber es ist die Rolle der Künstler und Filmemacher, sie aufzuwerfen. Jeff Gibbs hat einen Film gedreht, der dies tut, und wir danken PEN America dafür, dass er sich für sein Recht und alle unsere Rechte einsetzt, dies zu tun«.


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Kommentare ( 112 )

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112 Kommentare auf "»Umweltschützer« auf den Barrikaden wegen Michael Moores kritischer Öko-Dokumentation"

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Meinungsfreiheit u n d Antikapitalismus kann man nicht haben. Die Freiheit lässt sich nicht auf einzelne Felder oder Themen begrenzen: Ist das Denken, Sagen und Handeln frei, betrifft das immer auch Beruf und Wirtschaft.

Ergänzung zu meinem längeren Beitrag unten. Eine Stunde habe ich geschafft und habe schon mehrfach herzhaft gelacht. Der Film von Jeff Gibbs ist ein echter Moore. Als gäbe es ein Thermomix Rezept oder jemand würde rufen: „Alexa, mach einen Moore-Film über erneuerbare Energien und böse Kapitalisten, die Umweltschützer kaltherzig hinters Licht führen.“ „Mit oder ohne Koch-Brüder?“, roooft Aleksa mit ein wänig Axxent. „Koch, Koch, dafür habe ich dich doch“. „Cheeking devil“ frivolt es zurück. Was fehlt, sind Statler und Waldorf in einer Loge am linken oberen Bildreand, die in einer Tour: „Ham wir schon immer gesagt, ihr Deppen!“ rufen. Es… Mehr
Es ist schon sehr naiv zu glauben, dass global warming, seine Ursachen und Folgen und die vermeintliche Rettung des Planeten nicht längst von Lobbyisten durchsetzt und gesteuert wird mit massiven Finanzinteressen des Großkapitals. Die sogenannte Energiewende ist großteils nichts anderes als die Verlagerung der Geschäftsinteressen der Großkonzerne. Und schaut man sich die weltweite Statitik in Sachen CO2 Emission an, so müsste klar sein, wer der Buhmann ist. China stößt fast 4 x soviel CO2 aus wie die gesamte EU bei einer Steigerung um den Faktor x 4 seit 2010. Während selbst in den USA und Rußland die Emissionen rückläufig sind,… Mehr
„(1) es kann kein unendlich unkontrolliertes, ungleiches Wachstum auf einem endlichen Planeten mit begrenzten Ressourcen geben;“ –> Was sind die Vorschläge von Mr. Moores, um eine Besserung einzuleiten? Offenbar hilft aus seiner Sicht nur eine massive Dezimierung der Menschheit. Dazu sage ich nur: Öko-Faschisten voran! „(2) Unser profitorientiertes kapitalistisches Wirtschaftssystem gedeiht auf einem solchen Wachstum und wirtschaftlicher Ungleichheit;“ –> Hat er schon ein besseres und umweltfreundlicheres System gesichtet? Hoffentlich meint er nicht den Sozialismus / Kommunismus. Wenn ja, wird er sich umgucken, wenn es soweit ist. „(3) Wir haben seit Jahrzehnten buchstäblich keine nennenswerten Fortschritte im Umweltbereich gemacht – und… Mehr
Moore kommt aus dem Umfeld von Ralph Nader. Das sagt alles. Grüne Themen sind populär, weil Umweltschutz ein urkonservatives Thema ist („Schöpfung“ usw.) Jetzt platzt die Blase und alle Waldschrate wie Jeff Gibbs fragen sich, ob es „illusion“ oder „delusion“ war. Kein Linker hat jemals eine problemlösende Idee gehabt, die über Raub, Sklaverei, Mord und Organdiebstahl hinausging. Linke sind Menschenfeinde. Waren sie schon immer. Das Umweltthema dient den einen dazu, noch reicher zu werden, den anderen, um den Maoismus einzuführen und den meisten als Ersatzreligion für ihr gottloses Seelenheil. Nichts in dem Film ist neu. Gar nichts. Alles seit Jahren… Mehr

Wichtig wäre, wenn beide Seite zu einer ergebnisoffenen Disskusion zusamenfinden würden. Das Thema ist zu wichtig um es schwarz/weiß zu sehen.

Moores Film schaue ich mir sicher an. Gesehen habe ich einige. Warum hier einige, deren Beiträge in diesem Forum in der Regel sachlich, vernünftig und differenziert zu lesen sind, bei Moore so emotional reagieren, liegt meines Erachtens an seiner ganz spezifischen Art der Verfremdung seines Genres. Moore nutzt die Stilmittel des Dokumentationsfilms, verletzt aber zugleich alle Regeln des Genres. Deutsche erwarten einen Dokumentarfilm und erhalten ein Plädoyer. Das allein verärgert bereits viele. Zugleich tritt er in seinen Filmen selbst auf. Damit unterstreicht er die Sicht des Insiders. Nichts ist in Deutschland verpönter als die Inside-Sicht bei einer Reportage. Dies gilt… Mehr
Ich hab mir den Film auf YT angeschaut. Moore hat vieles offengelegt – aber vieles auch aus dem Kontext gezogen und bewusst missachtet. Es wird immer „vergessen“ bzw. mMn bewusst unterschlagen, dass das Erdklima seit Millionen von Jahren Eis- & Heißzeiten unterworfen ist. Das ergeben Kernbohrungen zweifelsfrei. Der Einfluss des Menschen durch Kohlenstoffverbrennung ist da zweifelsfrei zu keiner Zeit allein Schuld. Klar, Feinstaub velastet das Luftbild – man sieht über „dreckigen“ Metropolen – vorzugsweise in Asien – recht benebelt, aber ein kausaler Zusammenhang ergibt sich nicht. Und CO2 ist auch so ein Thema. Dieses Gas benötigt unsere Flora zur Herstellung… Mehr

Was haben wir denn für Lösungen für die erste Aussage des Films:
»(1) es kann kein unendlich unkontrolliertes, ungleiches Wachstum auf einem endlichen Planeten mit begrenzten Ressourcen geben“

es gibt keine gewissheiten in keiner richtung, sonst verkommt jede aussage zur probaganda.

Dieses Kardinalproblems wird sich die Spezies irgendwann sehr ernsthaft bewusst werden und Antworten bzw. Lösungen finden müssen. Dazu braucht es noch drei, vielleicht auch fünf Milliarden Menschen mehr. Oder träumt hier tatsächlich jemand davon, dass 13 Milliarden Menschen friedlich und in kollektivem Wohlstand wonneglücklich die Schönheit einer renaturierten Erde liebevoll hegen und pflegen?
Wir plündern diesen Planeten und schinden seine Geschöpfe doch jetzt schon über Gebühr.
Wir alle hier wissen, welcher Art diese Lösung nur sein kann. Nur ist noch nicht die Zeit, sie in passende Worte zu kleiden. Ich kann ja mal einen Anfang machen:
„Seid furchtbar und mindert euch!“

Noch problematischer als das 1% Bevölkerungswachstum sind aber offensichtlich die 3% Wirtschaftswachstum die auch 3% mehr Ressourcenverbrauch jedes Jahr mit sich bringen. Das auch vor dem Hintergrund, dass das Bevölkerungswachstum vor allem dort stattfindet, wo die Leute mit viel viel weniger auskommen als hier.

Viren könnten helfen. Doch wir betrachten sie als Feinde, noch.

Besser kann man wohl kaum verdeutlichen, dass der ganze Grüne Kampf nur dazu da ist das amerikanische Grosskapital noch größer zu machen und die Erde noch kaputter.

Vom Saulus zum Paulus. Der gewandelte Michael Moore kann mit seiner Art der Darstellung ganz sicher eine weitaus größere Zahl an Menschen erreichen als das allen anderen tapferen Aufklärern zusammengenommen bisher möglich war.

Der Film sollte unbedingt synchronisiert werden.

Nein, besser kann man das wohl wirklich nicht.
Nur wenn man, wie im Film, mit technischen Daten von 2005 denkt und in den USA lebt, dann kann man solch ein aussergewöhnlich abstruses, rückständiges Werk auf bestmögliche Art kreieren.

physik chemie, mathematik …..stand 2005 „rückständig“ ? der satz strotzt vor „fortschritt“ oder vollständiger unkenntnis aller grundlagen unserer wissenschaften.

Wenn Sie denken, dass z.B. die im Film diskutierten 11% Wirkungsgrad von Solarzellen in irgendeiner Weise aktuell sind, dann müssten wir nochmal überlegen, was „Unkenntnis“ denn ist.

Moore entlavrt im Film die deutsche Energiewende als Lüge und Betrug am Planeten.

Er VERSUCHT das. Wenn Sie aber mal überprüfen, was er da eigentlich erzählt, kommen sie schnell darauf dass es wenig mit der heutigen Realität zu tun hat (Solarzellen mit lächerlichen 11% Wirkungsgrad zum Beispiel, sind aus der Solar-„Steinzeit“ vor 20 Jahren). Sonderlich kompetent und in irgendeiner Weise wissenschaftlich unterlegt ist ohnehin nichts in diesem Film.

Ach? Wie hoch ist denn der Wirkungsgrad aktueller Solarzellen? Nee, nicht die aus dem Labor…

Genau! 15-19% aktuell ändern natürlich alles! OMG. Wie kann man so verblendet sein. Die einzig wirklich saubere Energie ist und bleibt die Atomkraft. Wenn die Franzosen 2024 das erste Fusionskraftwerk „zünden“ wird man sehen, das Deutschland versagt hat. Diese Technik aus Garching kaufte Elf nachdem wir hier lieber Ponyhof mit Windrädchen spielen, modernste Verbrenner verteufeln und immer noch dem Märchen vom endigen Erdöl anhängen….. in dieser Welt sind 11 zu 19 in 20 Jahren (!) natürlich eklatant. Ohne Worte. Grüne Ideologie wäre gute Comedy. Leider ist es in D 2020 bitterer Alltag.

Was Kompetenz angeht übertrifft er immer noch die deutschen Entscheidungsträger des Desasters Energiewende. Den Titel World’s Dumbest Energy Policy hat sich diese Regierung redlich verdient.