Frankreich als Land der brillanten Niedergangsanalysen

Frankreich ist das Gastland der Buchmesse. Die brillanten französischen Autoren nehmen vorweg, was Deutschland erwartet: Tribalismus als unvermeidliche Konsequenz einer durchgehend multikulturellen Gesellschaft ist in Frankreich bereits Alltag.

Zur Eröffnung der Buchmesse war die Redaktion von Tichys Einblick von der Umwelt isoliert: Schwerbewaffnete, schwarzgekleidete Polizei und aufmerksame französische Sicherheitsbeamte, die den Deutschen sehr sichtbar nicht vertrauen, riegelten die Altstadt anläßlich des Besuch des französischen Staatspräsidenten Macron weiträumig hermetisch ab. Sie wissen warum. Die Sicherheitslage ist prekär geworden – zunächst in Frankreich, jetzt auch in Deutschland.

Der Stabilitätsanker – oder gerne blind?

Dabei gilt Deutschland in Europa noch als Stabilitätsanker. Die Deutschen haben in ihrer Mehrheit ein großes Talent über die Probleme ihres Landes hinwegzublicken, oder zumindest mit gelassenem Fatalismus den Niedergang zu akzeptieren, sei es nun in Gestalt der Schuldenvergemeinschaftung in der Eurozone oder mit Blick auf die Gefahren einer nicht kontrollierten Massenimmigration. Nur eine Minderheit nimmt eine dezidiert andere Haltung ein. Ganz anders sieht es in Frankreich aus.

Elitendämmerung
Ein Geograph analysiert die Spaltung der Gesellschaft in Frankreich
In Frankreich gibt es seit vielen Jahren eine Tradition der anspruchsvollen Untergangsprophezeiungen und virtuosen Dekadenzanalysen auf hohem intellektuellem Niveau. Oft geht es dabei um die wirtschaftliche Stagnation oder die misslungene Integration der Immigranten, zum Teil aber auch, auch aus linker Perspektive, um das Verschwinden Frankreichs als eigenständiger, handlungsfähiger Nationalstaat überhaupt. Intellektuelle wie Alain Finkielkraut oder Marcel Gauchet (Comprendre le malheur français, 2016) haben sich  hier hervorgetan. Sicherlich hat sich mit der Wahl von Macron zum Präsidenten die Stimmung etwas aufgehellt. Ob der napoleonisch auftretende Macron mit seiner zum Teil geradezu bombastischen Rhetorik das Land freilich wirklich aus seiner Misere hausführen kann, falls er nicht doch im Zuge der geplanten Transferunion noch auf EU-Subventionen in Höhe von 20 oder 30 Milliarden pro Jahr zurückgreifen kann, die ihm manche deutschen Politiker sicherlich gerne gewähren würden,  bleibt einstweilen offen. Von daher bleiben Analysen der französischen Krise aktuell.

Eine dieser Analysen hat im vergangenen Jahr ein Redakteur des dezidiert konservativen Figaro, der Journalist Alexandre Devecchio, vorgelegt. Devecchio hat einen Blick geworfen auf die französische Jugend und zwar auf diejenigen, die eben keine Anhänger von Macron sind, aber auch nicht von Mélenchon oder der Sozialisten, sondern die sich Positionen ganz außerhalb des politischen Mainstream gesucht haben. Da sind zum einen die vielen Jugendlichen aus der Banlieue, aus den Vororten der großen Städte, die mit dem politischen Islam und zum kleineren Teil auch mit dem Dschihadismus sympathisieren, zum anderen die gar nicht wenigen Anhänger des Front National, und schließlich die kleinere Gruppe von Jugendlichen, die sich einem konservativen Katholizismus zuwenden und die im Protest gegen die sogenannte Homo-Ehe („manif pour tous“) zum ersten Mal als politische Bewegung sichtbar wurden.

Ein Abgesang
Douglas Murray: Der seltsame Tod Europas
Man darf dabei freilich nicht vergessen, dass bei den jüngsten Präsidentschaftswahlen der Linkssozialist Mélenchon bei jugendlichen Wählern besonders erfolgreich war, während Fillon, der sich konservativ-katholisch gab, in diesem Wählersegment komplett scheiterte und fast nur Rentner in größerem Umfang für sich mobilisieren konnte. Dennoch vertritt Devecchio, dessen Buch vor der Präsidentschaftswahl geschrieben wurde, die These, dass ein großer Teil der französischen Jugend sich von den politischen Idealen der 68er abgewandt habe.

Nicht mehr der hedonistische Ultra-Individualismus der älteren Generation, ihre dezidierte Ablehnung jeder klaren Identifikation mit der Nation und mit einer gemeinsamen Geschichte oder gar mit religiösen Überzeugungen sei für diese heutigen Jugendlichen diverser Gegenbewegungen – immerhin zusammengenommen eine große und wachsende Minderheit – ausschlaggebend, sondern im Gegenteil das Bekenntnis zur Tradition. Das gelte unabhängig davon, ob es nun die des konservativen Islam, die einer vermeintlich im Frühmittelalter entstandenen kulturell homogenen französischen Nation, oder die eines konservativen Katholizismus sei. Das Kollektiv, ob nun Glaubensgemeinschaft oder Nation, zählt für sie mehr als das Individuum.

Die Entfremdung der muslimischen Jugend von Frankreich

Am auffälligsten ist dieses Phänomen natürlich bei der muslimischen Jugend meist nordafrikanischer Herkunft; hier verbindet sich der Aufstand gegen den westlichen Liberalismus, die Moral der scheinbaren oder wirklichen Beliebigkeit, freilich mit einer Revolte gegen Frankreich selber. Nach Devecchio hat man es in Frankreich zum ersten Mal mit dem Phänomen zu tun, dass Migranten in der dritten Generation, das Land, in dem sie leben, in erheblicher Zahl radikal ablehnen, obwohl sie in der Regel französische Bürger sind und gut Französisch sprechen.

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Sicherlich ist dafür oft auch die berufliche Perspektivlosigkeit und die soziale Lage mitverantwortlich, aber für Devecchio ist klar, dass auch ein militanter Islam, der zwar nicht offen den Heiligen Krieg fordert, aber in allen Alltagsfragen auf einer rigorosen Abgrenzung von der westlichen, der französischen Mehrheitsgesellschaft besteht, Einstellungen fördert, die dem späteren Engagement im Dschihad gegen die Ungläubigen förderlich sind; von daher ist der quietistische Salafismus (den es auch gibt) nicht viel harmloser als der militante, gewalttätige, und ähnliches gilt auch für die sehr viel geschickter operierenden und in Frankreich recht präsenten Muslimbrüder.

Es ist schwer, ihm in diesem Punkt zu widersprechen, auch wenn Wissenschaftler wie Olivier Roy andere Aspekte betonen. Für sie ist der radikale Islam nur das äußere Kostüm eines ganz anders motivierten, eigentlich areligiösen politischen Radikalismus, der ähnliche  Wurzeln habe wie der westliche Linksradikalismus früherer Jahrzehnte. Allerdings selbst wenn das so wäre, und empirische Befunde widersprechen dem eher, so bestimmt die rhetorische Legitimation einer Gewalttat auch ihre Form, und die Identifikation des Feindes, gegen den man kämpft, und das ist eben nicht mehr die „Bourgeoisie“ oder der „Imperialismus“, sondern es sind der Westen und die „Ungläubigen“.

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Am Ende sieht Devecchio im radikalen Islam aber auch eine Antwort auf die spirituelle Leere und den kulturellen Nihilismus des Westens. Von den eigenen Traditionen hat man sich losgesagt, sei es im Namen einer Gesellschaft, die nur noch die Unterhaltung kennt, das ewige Fest, wie der Kulturkritiker Philipe Muray schon vor Jahren meinte, oder im Namen einer dem Selbsthass gewidmeten Schuldkultur, während der radikale Islam die Sehnsucht nach einer Tradition, die dem Leben des Einzelnen einen Sinn gibt, scheinbar erfüllt; daher auch die nicht wenigen Konvertiten und daher auch das Scheitern der Integration bei vielen Jugendlichen; man kann ihnen gar keine intakte Kultur mehr bieten, in die sie sich integrieren könnten.

Front National und Identitäre

Devecchio stellt den islamistischen Jugendlichen diejenigen gegenüber, die sich dem Front National oder den Identitären zugewandt haben, und gewisse Parallelen kann man hier vielleicht wirklich erkennen, auch wenn es einstweilen keinen rechtsradikalen Terrorismus als signifikantes Phänomen gibt, aber man findet eine ähnliche Suche nach Sicherheit in der kollektiven Identität. Oft gehören die Anhänger des FN zu den „petits blancs“, den einheimischen Franzosen aus der Unterschicht oder unteren Mittelschicht, von denen sich die politische Linke weitgehend abgewandt hat, und die sich in manchen Vierteln der Großstädte als bedrohte Minderheit sehen. Aber auch in bürgerlichen Kreisen hat der FN mittlerweile eine gewisse Anhängerschaft, deutlich stärker jedenfalls als früher. Mit Blick auf den Front National konzentriert er sich vor allem auf Marion Maréchal-Le Pen (geb. 1989), in der er geradezu die Antwort der politischen Rechten auf den einstigen Studentenführer Cohn-Bendit sieht.

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Wie dieser die Symbolfigur der revoltierenden Linken vor 50 Jahren war, so verkörpert Marion Le Pen für ihn die Revolte einer Jugend, die eine Welt „ohne Gott, ohne Werte, ohne Prinzipien“ ablehnt (S. 185); Devecchios Porträt der jungen Politikerin ist durchaus durch eine gewisse Sympathie gekennzeichnet, er verschweigt freilich auch nicht, dass Marion Le Pen Kontakte zu eben jenen Identitären unterhält, die einen ethnisch-religiösen Bürgerkrieg ohnehin für unvermeidlich halten und sich dabei in recht gefährlicher Weise romantischen Träumen von einem apokalyptischen Endkampf hingeben, in dem sie eine heroische Rolle spielen wollen.

Es könnte aber sehr wohl sein, dass die Zukunft des Front National, der so rasch nicht von der politischen Bühne verschwinden wird, eher Marion Le Pen als ihrer Tante Marine, der gegenwärtigen Vorsitzenden des FN, die auf den Marsch durch die Institutionen und ein nach außen hin moderateres Image der Partei setzt, gehören wird. Das gelte schon deshalb, so deutet Devecchio an, weil die jüngere Marion auch konservative katholische Wähler oder solche, die sich einer residualen katholischen Kultur verbunden fühlen, anspreche, auch wenn sie selber den Glauben nicht praktizierten. Das wäre dann ein Stück weit die Fortsetzung der Politik der Action Française aus der Vorkriegszeit mit anderen Mitteln.

Eine Wiederbelebung des konservativen Katholizismus?

Dieses katholische Frankreich, lange tot geglaubt, erwachte zur allgemeinen Überraschung vor wenigen Jahren (2013), in der massiven Revolte gegen die Ausdehnung der Ehe auf gleichgeschlechtliche Paare zu neuem Leben. Es kam zu wochenlangen Massendemonstrationen in vielen französischen Städten. Die Revolte hatte keinen Erfolg, aber wenn man Devecchio folgt, der diesem Lager wohl selber nahesteht, hat sich eine konservativ-katholische Bewegung im bürgerlichen Lager verfestigt. Er nennt sein Kapitel über die neuen katholischen „Reaktionäre“ unter den Jugendlichen „Génération Michéa“ nach einem französischen Philosophen und Liberalismuskritiker, Jean-Claude Michéa, der auch durch Studien über George Orwell hervorgetreten ist. Er ist selber kein klassischer Konservativer, sondern eher ein Sozialist alter Schule, der der heutigen Linken die Kapitulation vor der Macht des Marktes und den Verrat an ihrer Tradition vorwirft. Offenbar finden solche Ideen bei konservativen Katholiken in Frankreich aber durchaus ein Echo.

Ein radikaler ethnischer und sozialer Wandel
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Den Abschnitt über die Front National-Jugend hat er hingegen Génération Zemmour (nach Eric Zemmour, einem fanatischen Gegner der arabisch-islamischen Immigration) betitelt und den über die Islamisten, Génération Dieudonné; Dieudonné M’bala M’bala ist ein französischer Komiker, der wiederholt durch rabiate antisemitische Äußerungen aufgefallen ist und Kontakte zu Jean-Marie Le Pen unterhielt. Sein Antisemitismus findet unter muslimischen Jugendlichen durchaus Widerhall, obwohl Dieudonné selber eigentlich Christ ist oder war; sein Vater stammte aus Kamerun. Die Génération Michéa, wenn man sie denn so nennt will, betrachtet nicht nur den Kosmopoliten und Liberalen Macron als ihren Erzfeind, sondern auch jene bürgerlichen Politiker wie Alain Juppé oder Jüngere wie etwa Bruno Le Maire, die ähnliche Positionen vertreten. Für Juppé und viele andere, so Devecchio, gibt es eine historische Entwicklung, die früher oder später ohnehin alle überkommenen Strukturen, wie die Familie oder die relative kulturelle Homogenität des Nationalstaates auflösen werde. Dagegen zu kämpfen sei sinnlos; Aufgabe bürgerlicher Politiker sei es lediglich, diesen Prozess in geordnete Bahnen zu lenken.

Das ist im Grunde genommen auch die Position, die in Deutschland Angela Merkel einnimmt und auch im Wahlkampf in den letzten Wochen immer wieder verteidigt und die dazu beigetragen hat, dass sie so viele Wähler der linken Mitte für ihre Politik gewinnen konnte – der konservative Flügel der CDU löste sich dabei freilich weitgehend im Nirwana auf. In Frankreich konnte diese konservative Tradition im bürgerlichen Lager (speziell bei den Republikanern) hingegen nicht so leicht entsorgt werden, sie könnte sehr wohl stark genug sein, um den Kurs dieser Partei dauerhaft zu bestimmen: Diesen Eindruck erweckt jedenfalls Devecchio, auch wenn die Niederlage Fillons in den Präsidentschaftswahlen, dem eher widerspricht. Denkbar wäre freilich, namentlich für den Fall, dass Macron politisch scheitern sollte, ein wie immer geartetes Bündnis zwischen einem nicht mehr von Marine, sondern von Marion Le Pen geführten Front National und dem konservativen Flügel der Republikaner, da für beide Seiten die katholische Tradition, und sei es auch nur als kulturelles Erbe, wichtig ist.

Ein Blick in die Zukunft

Das lässt sich zur Zeit nicht einschätzen, aber eines macht die Studie von Devecchio deutlich: Mehr denn je – starke politische Gegensätze gab es auch schon früher  – stehen sich unter französischen Jugendlichen unversöhnliche Lager gegenüber, die nicht nur politische Überzeugungen, sondern auch die ethnische Identifikation und, zum Teil, der militant propagierte religiöse Glaube trennen. Man fragt sich, wie diese gegensätzlichen Milieus in ein und demselben Land auf Dauer miteinander auskommen sollen, und eben dies gelingt ja zur Zeit auch nicht sonderlich gut. Der Tribalismus mag die unvermeidliche Konsequenz einer durchgehend multikulturellen Gesellschaft sein, aber Frieden stiftet er nicht unbedingt.

In der liberalen französischen Vierteljahresschrift „Commentaire“
Verlockungen des Islam und neue Rollenverteilungen in der Weltpolitik
Droht somit nicht entweder ein gänzlicher Zerfall der Gesellschaft oder sogar ein Sieg des politischen Islam, der scheinbar die Demographie auf seiner Seite hat? Aber Devecchio kann dem Leser gerade mit Blick auf dieses ja auch von Houellebecq in seiner „Unterwerfung“ in satirisch übersteigerter Form beschworene Untergangszenario Trost spenden. Am Ende, und hier zitiert er ein Wort von Philipp Muray, werde der westliche kulturelle Nihilismus den Islamismus zersetzen und besiegen, weil wir, die Westler, „toter sind“ als unsere Feinde, oder wie Muray in seinem Pamphlet Chers djihadistes schon 2002 geschrieben hatte: „Et nous vaincrons. Bien évidemment. Parce que nous sommes les plus morts.“ Die Islamisten so damals Muray, unterschätzten die unbegrenzte Kraft der westlichen Konsumkultur, sie sollten die Wut des Verbrauchers, des Reisenden, des Touristen, des Urlaubers, der aus seinem Wohnwagen steigt, mehr als alles andere in der Welt fürchten. Diese Einschätzung scheint auch Devecchio ansatzweise zu teilen, falls dies nicht nur bittere Ironie ist, so dass eben doch noch „Hoffnung“ für Frankreich und die westlichen Gesellschaften besteht, wenn es auch eine paradoxe Hoffnung ist.


Historiker Ronald G. Asch lehrt an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

Alexandre Devecchio, Les Nouveaux enfants du siècle. Djihadistes, identitaires, réacs: enquête sur une génération fracturée, Paris 2016, 328 S.

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Vielen Dank für diesen erhellenden Überblick! Bei all dem Durcheinander verfestigt sich aber der Eindruck: es wird jede Menge Ärger geben. Der Prognose Devecchios vom Einschläfern des Islamismus durch westliche Dekadenz halte ich aber für verfehlt, geradezu frivol! Die Aggressivität des Islam wird den kulturellen Komfort, wie er sich jetzt noch oberflächlich behauptet, rigoros plattwalzen. Und da sind wir bei den „Identitären“. Ich widerspreche dem Autor, wenn er sagt, diese würden in gefährlicher Weise eine Art „Endkampf“ postulieren. Vielmehr, und da empfehle ich dringend die brillanten Reden bzw. Videos des österreichischen IB-Stars Martin Sellner, stellt die IB fest, daß dieser… Mehr

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