Grüne Doppelmoral: Klimanotstand und Überflieger

Den Normalbürgern vorschreiben, was sie alles nicht dürfen und stattdessen sollen, sich selbst aber selbstverständlich davon ausnehmen.

Michele Tantussi/Getty Images
Als Sven Giegold noch bei Attac war, versicherte er meist ungefragt, nie Politiker werden zu wollen. Vielleicht hätte er bei diesem Vorsatz bleiben sollen. Ob nun nur bei Attac oder den Grünen, jedenfalls teilt er mit vielen, wenn nicht allen Klimapredigern die selbe grüne Doppelmoral. Den Normalbürgern vorschreiben wollen, was sie alles nicht dürfen und stattdessen sollen, sich selbst aber selbstverständlich davon auszunehmen.

Das lässt zwei Interpretationen zu. Eine ist, dass es gar nicht ums Klima geht, sondern um die nächste Variante von Sozialismus. Die andere, dass Obere wie Giegold dürfen, was Unteren wie Pendlern verboten ist (quod licet iovi, non licet bovi). Aber warum nur die eine oder andere Deutung? 

Grünen-Kollegin Simone Peter:


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Kommentare ( 75 )

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75 Kommentare auf "Grüne Doppelmoral: Klimanotstand und Überflieger"

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Ha, ha die Frau Peter, gibt’s die also auch noch.
Echt gruselig und außer für Halloween (was eigentlich auch keiner braucht) zu nichts zu gebrauchen.

Gerade auf Welt online gelesen (nur die Überschrift,da hinter Bezahlschranke, reicht mir aber schon 😝)
Katrin Göring-Eckardt : “Gewalttäter hier einzusperren ist besser,als sie abzuschieben “

Ja. Und wenn man sie wieder raus lässt, passiert eventuell so was wie in London.
Diese Frau ist auch ein wenig unpraktisch veranlagt und denkt vielfach viel zu kurz.

Falsch, diese Frau denkt gar nicht, weil sie dazu schlichtweg in der Lage ist.

Mein Vorschlag an Herrn Giegold und Frau Peter: Einfach zwei Stunden früher am Bahnhof erscheinen und man kommt rechtzeitig an. Im Zug kann man sich auch ganz entspannt auf die wichtige Sitzung vorbereiten.
Also keinerlei Flugzwang, wie Frau Peter meint.
Grüne Heuchler und Scheinheilige allesamt.

Für die Gesellschaft ist wichtig, dass der öffentliche Nahverkehr funktioniert, ebenso wie eine störungsfreie Urlaubsreise. Politiker, die Gesetze/Regularien an den Bedürfnissen der Bürger vorbei erfinden, sind überflüssig, vor allem, wenn sie selbst die Urheber des Niedergangs aller bisherigen Errungenschaften sind.

Die Kirsche auf dem Sahnehäubchen ist die Behauptung, für die „europäische Demokratie“ müsse halt geflogen werden. Wie hat man das bloß damals geschafft, als Politiker noch problemlos mit dem Zug gefahren sind und es trotzdem eine blühende Demokratie gab?

Ein Blick auf die Web- seiten:

https://www.flightradar24.com/

und:

https://www.marinetraffic.com/

zeigt doch ziemlich eindeutig, was sich auf der Erde abspielt.

Man kann doch nicht im Ernst glauben, diese Entwicklung zurückdrehen zu können, ohne unsere Lebensweise nachhaltig zu zerstören.

Die einzigen Mittel, die helfen können sind Forschung, Entwicklung und Produktion von umweltfreundlichen Technologien und bauliche Sofortmaßnahmen gegen den Klimawandel.

Spitzenpolitiker!? Ja die gabs mal in diesem Land, ist schon lange her.

Zum Sommeranfang im sonnigen Melbourne hat es jetzt gerade 14°C Noch Fragen Kienzle?

„Spitzenpolitiker“, was ist das? Wurden die zweimal gewählt, oder leisten die viel, oder sind die besonders beliebt?

gaehn….hoert doch auf mit diesen Hass-Tiraden gegen Gruene….die Gruenen sind halt so….das muss man akzeptieren….alles andere ist hate-speach…Kritik an Gruenen sollte verboten werden. Und der Giegold ist halt wichtig….Wichtige duerfen fliegen und auch mit 250 ueber die Autobahn….wenn die erst mal in der Regierung hocken, fliegen die auch mit dem Heli heim….ist halt so….. Spass beiseite….ich habe bei diesen Leuten immer den Adligen Grundherrn vor Augen, der mit seinem Zweispaenner in die Stadt faehrt und vor dem dann alle Untertannen die Muetze ziehen muessen wenn er an ihnen vorbeikommt…..wer es nicht macht bekommt vom Kutscher einen mit der Peitsche …so… Mehr