Dramatische Zunahme der Kriminalität durch Zuwanderer

Der bayerische Innenminister bestätigt Verdopplung von Vergewaltigungsfällen. Ein Blick in die Details der Statistik zeigt, dass Gewaltkriminalität durch Zuwanderung massiv steigt.

© Christof Stache/AFP/Getty Images

In Bayern ist im ersten Halbjahr 2017 die Zahl der Vergewaltigungsfälle um 50 Prozent gestiegen. Im ersten Halbjahr 2017 ermittelte die Polizei 222 Vergewaltigungen mehr als im Vergleichszeitraum 2016. Das entspricht einer Gesamt-Zunahme von fast 50 Prozent. Die Zahlen gab Innenminister Herrmann im bayerischen Kabinett bekannt. Von den 685 Vergewaltigungsfällen wurden 126 von Zuwanderern begangen, im vergangenen Jahr waren es noch 60 gewesen. Nicht zu „Zuwanderern“ zählen anerkannte Asylbewerber. Wieviele Taten davon innerhalb von Asylunterkünften gezählt wurden, konnte das Innenministerium nicht sagen.

Was der Minister nicht sagte

Wie sich die Kriminalität entwickelt, zeigt detailliert die Polizeiliche Kriminalstatistik „Oberbayern Nord“, also in den Landkreisen nördlich Münchens. Danach waren 11,7 % aller ermittelten Tatverdächtigen Zuwanderer. Unter den Begriff „Zuwanderer“ werden neben Asylbewerbern Personen gerechnet, die nach Abschluss des Asylverfahrens nicht abgeschoben werden können (Duldung), sowie Kontingentsflüchtlinge und alle sich sonst illegal in Deutschland aufhaltenden Personen. Nicht zu Zuwanderern zählen anerkannte Asylbewerber. (Zu der seltsamen Definition, dass Asylbewerber nicht zu „Zuwanderern zählen“ folgender Gesamtüberblick über die bundesweite Entwicklung: https://www.tichyseinblick.de/meinungen/faktencheck-zdf-slomka-wie-kriminell-sind-zuwanderer-wirklich/)

Schlampig oder bewusst irreführend oder beides?
Faktencheck ZDF-Slomka: Wie kriminell sind Zuwanderer wirklich?
Der Anteil der Zuwanderer an der Gesamtkriminalität lag im Jahr 2015 noch bei 7,0 %. Insgesamt leben in „Oberbayern Nord“ 1,5 Millionen Menschen; darunter 4.430 tatverdächtige „Zuwanderer“. Rund 0,3 Prozent der Bevölkerung sind also für 11,7 Prozent der Straftaten zuständig; dabei wurden ausländerechtliche Verstöße bereits herausgerechnet. Den größten Anteil an den Straftaten durch Zuwanderer machen Rohheits- und dabei insbesondere die Körperverletzungsdelikte aus. So stieg die Zahl der Vergewaltigungsfälle um 82,9 %. 2.241 Personen wurden im Jahr 2016 Opfer von Straftaten durch Zuwanderer. Im Vorjahr wurden hier noch 961 Opfer registriert. Die Zahl deutscher Opfer stieg von 264 auf 551 allein in diesem Berichtsbereich.

Dieses Bild dürfte sich so ähnlich in Deutschland wiederholen. Unverständlich ist, wie die ARD zu folgender Aussage kommt: „Ein Blick in die polizeiliche Kriminalstatistik zeigt: Zuwanderer sind nicht krimineller als Deutsche. Ein Überblick über Fakten und Zahlen.“

Junge Männer? Alte Frauen?

Häufig wird angeführt, dass auch junge Deutsche häufiger kriminell werden, insbesondere junge Männer. Deshalb sei die Zunahme der Kriminalität dadurch zu erklären, dass junge Männer häufige straffällig werden als ältere Frauen.

Aber auch dies erklärt den dramatischen Anstieg der Kriminalität durch Zuwanderer nicht. Bereinigt nach Alter und Geschlecht (d.h. bei gleicher Altersstruktur wie Asylbewerber) ist die Kriminalrate der Deutschen tatsächlich geschlechtsspezifisch ausgeprägt und beträgt 4,7% bei Männern und nur 1,2% bei Frauen: Männer sind also grob gerechnet dreieinhalb mal öfter tatverdächtig.

Bei Asylbewerbern sind 39,3% der Männern tatverdächtig, 13,7% bei Frauen. Ca. 70% der Asylbewerber sind Männer. Damit stellt sich die Frage, warum deren Einwanderung hingenommen wird. Das Bild der dramatisch hohen Kriminalitätsrate von „Zuwanderern“ ist damit geschlechtsspezifisch zu erklären. Auch mit der häufig benutzen Diskriminierung junger deutscher Männer klappt es nicht so: Von deutschen Männern zwischen 20 und 30, also in etwa der Altersgruppe der Zuwanderer sind ca. 6,5% tatverdächtig, von deutschen Frauen sind weniger als 1% tatverdächtig.

Statt Klischees
Wenig bekannte Fakten zur Ausländerkriminalität in Deutschland
Der Bericht der Polizei Nord-Oberbayerns dazu unmissverständlich: „Unter den 2016 im Präsidialbereich ermittelten Tatverdächtigen (ohne AufenthG bzw. AsylVfG) waren 10.864 Nichtdeutsche. Das sind +19,1% mehr als im Vorjahr (1.742 Personen). Im Jahr 2016 betrug der Ausländeranteil an den Tatverdächtigen 36,2 % und ist somit gegenüber 2015 um 3,8 % gestiegen, dem bislang höchsten Wert.“

Dabei gibt es erhebliche Unterscheide nach Nationalitäten. Laut polizeilicher Kriminalstatistik auf Bundesebene werden nach neuesten Zahlen 90 % aller zugewanderter Algerier und 75% aller zugewanderten Marokkaner tatverdächtig. Einen Überblick über die importierte Kriminalität gibt Jochen Renz: https://www.tichyseinblick.de/gastbeitrag/wenig-bekannte-fakten-zur-auslaenderkriminalitaet-in-deutschland/

Unterstützung
oder

Kommentare ( 32 )

Liebe Leser!

Wir sind dankbar für Ihre Kommentare und schätzen Ihre aktive Beteiligung sehr. Ihre Zuschriften können auch als eigene Beiträge auf der Site erscheinen oder in unserer Monatszeitschrift „Tichys Einblick“.
Bitte entwerten Sie Ihre Argumente nicht durch Unterstellungen, Verunglimpfungen oder inakzeptable Worte und Links. Solche Texte schalten wir nicht frei. Andere bringen wir ungekürzt.
Ihre Kommentare werden moderiert, da die juristische Verantwortung bei TE liegt. Bitte verstehen Sie, dass die Moderation zwischen Mitternacht und morgens Pause macht und es, je nach Aufkommen, zu zeitlichen Verzögerungen kommen kann. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Hinweis

----

Sortiert nach:   neuste | älteste | beste Bewertung

theeuropean: Attacken auf christliche Symbole
In den Alpen mehren sich die Attacken auf Gipfelkreuze. Auch 200 Fälle von Kirchenschädigungen in Bayern sind bekannt. In der Bevölkerung wächst der Ärger und die Vermutung, dass junge Islamisten dahinter stecken. Der Kulturkampf erreicht die hintersten Berge.

Hallo Sören. Mit „mathematischen Betrachtungen“ hatten sie angefangen, nur zur Info.

Beklagen sie sich beim Bundesinnenminister über diese merkwürdige Kategorisierung von „Zuwanderern“.

Zum eigentlichen Thema sagen sie nichts.

Es ist Fakt, daß „Asylbewerber“ Minimum 20x so kriminell sind, wie der Durchschnitt.

Aber ich weiß, von diesem Fakt wollen sie ablenken.

Deswegen kommen ja nicht die braven Bürger von dort sondern die Herumtreiber und bindungslosen Glücksritter.

Mir kam schon der Gedanke, ob Schäuble mit dem Argument der Inzucht nicht vielleicht doch Recht hat.

Jawoll, die „Erlebnishungrigen“ in diesem Land bringen endlich Stimmung in die langweilige Bude. Waum eigentlich erst jetzt Hader?

OTTO in den 70ern:
„Eine amerikanische Forschergruppe hat herausgefunden, dass Rauchen doch nicht gesundheitsgefährdend ist! Gez. Dr. Marlboro“

ARD 2017

„Eine offizielle Regierungsstudie hat herausgefunden, dass Schutzsuchenden doch nicht krimineller sind, als ähh… die schon länger hier Lebende. Gez. Dr. Merkel“

Preifrage, welcher ist der größere Witz?

Nein, die Wahrheit stirbt nie nur wenn sie sich bahnbricht und die Menschen erkennen was die Wahrheit ist wird es sehr sehr ungemütlich in diesem noch schlafenden Deutschland. Die Statistiken? Soviel Alkohol gibt es gar nicht um mir die Realität wegzuschießen.

Bild hat darüber berichtet. Aber auch in Fake-News-Manier:

„sogar um 90,9 Prozent hoch, von 66 um 60 auf nunmehr 126 Fälle.
18,4 Prozent aller Vergewaltigungen in Bayern wurden demnach von Zuwanderern begangen. Das bedeutet aber auch: Für 81,6 Prozent der Taten waren Deutsche verantwortlich.“

So als ob jeder, der nicht als Zuwanderer gezählt wird, „Deutscher“ sei.

Als „Zuwanderer“ werden nur Asylbewerber mit offenem Verfahren oder solche mit abgelehntem Verfahren gewertet.

D.h. alle mit „Schutzstatus“ fallen raus. Alle anderen legalen Ausländer sowieso.

Einige der guten Menschen stehen tatsächlich vorm Abflug der Abschiebemaschine am Flughafen und demonstrieren dafür, dass straffällig gewordene Afghanen hier bleiben dürfen, statt zu ihrer Familie nach Hause zu fliegen.
Unglaublich, zumal gleichzeitig der Prozess gegen den Vergewaltiger und Mörder in Freiburg läuft.
Wie denkt so jemand? Ist mir unverständlich.

Gemach, gemach, wenn sie in Urlaub zurück fahren, sind plötzlich die Papiere wieder da.