Am kleinen Sachsen-Anhalt könnte sich die Zukunft der Bundesrepublik entscheiden. Doch noch bevor ausgezählt wird, ist das Vertrauen in die Landtagswahl beschädigt: Tausende Briefwahlunterlagen wurden doppelt, manche gar dreifach versandt.
Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am kommenden Sonntag entscheidet sich möglicherweise die politische Zukunft der Bundesrepublik. Umso wichtiger ist es, dass die Wahl korrekt durchgeführt wird. Und gerade das könnte nicht der Fall sein, fürchtet Roland Tichy. Denn, tausende Wahlunterlagen für die Briefwahl wurden doppelt oder gar dreifach verschickt.
Gleichzeitig werben mächtige Kampagnenorganisationen wie Campact, aber auch Parteien wie SPD und Grüne für die Briefwahl. Dabei gab es schon öfter Fälle, bei denen Briefwahlen falsch ausgezählt oder manipuliert wurden. Die Bürger sollten sich das nicht gefallen lassen, meint Roland Tichy. Auch die Briefwahl-Auszählungen müssten von Bürgern der Wahlkreise bezeugt werden, um zu verhindern, dass eine Partei bei der Auszählung alleine am Tisch sitzt.
Friedrich Merz jedenfalls hat die Hoffnung für Sachsen-Anhalt schon aufgegeben. Wenn die CDU dort den Ministerpräsidenten stellt, dann nur durch eine Block-Koalition mit SPD, Grünen und Linken. Dementsprechend nähert er sich auch auf Bundesebene den Grünen an.
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Die jetzige Regierung in SA könnte ja Maßnahmen ergreifen, um das Vertrauen in den Wahlprozess wiederherzustellen. Extra Leute abstellen, am Montag noch mal alles nachzählen, den Briefwahlvorgang öffentlich gestalten, neutrale Wahlbeobachter aus anderen Bundesländern, gar dem Ausland einladen, so was in der Art.
Stattdessen: Schweigen. Das Schweigen könnte alles bedeuten: dass den Altparteien die Wahlen egal sind, sie nur hoffen, doch noch mit Glück davonzukommen, oder dass sie bereits überlegen, wie man das Wahlergebnisse in ihrem Sinne gestalten könnte.
In den Heimen der Caritas „hilft“ die „Junge Union“ beim wählen (selbst gesehen!), beim ASB wird das wohl von den Jusos gemacht:
Die Briefwahl gehört verboten!