Grüne Spitzenkandidatin in Sachsen-Anhalt tischt neue Oktoberfest-Lüge auf

Die Kandidatin der an der 5-Prozent-Hürde kämpfenden Grünen verbreitet eine dreiste Falschbehauptung über die Sicherheitsmaßnahmen rund um die Wiesn. Linksgrün arbeitet sich nicht zum ersten Mal an dem Volksfest ab.

Screenprint: mdr

In der Wahlarena des MDR mit allen Spitzenkandidaten, die in Sachsen-Anhalt um Stimmen kämpfen, kam es zu einer bemerkenswerten Szene: Der in Führung liegende Ulrich Siegmund wies beim Thema der Migration und inneren Sicherheit darauf hin, dass heute jeder Weihnachtsmarkt in Deutschland „wie eine Festung“ aussehe. Die grüne Frontfrau Susan Sziborra-Seidlitz ging an dieser Stelle sofort dazwischen und behauptete: Rund um das Münchner Oktoberfest gebe es schon seit 1980 ganz ähnliche Absperrungen „nach einem rechtsextremen Anschlag“. Schutzvorrichtungen um Großveranstaltungen seien eine Frage der inneren Sicherheit und nicht eine Frage der Migration. Auf die Verursacher der vielen Anschläge vom Breitscheidplatz 2016 bis zur Terrorfahrt auf dem Berliner CSD 2026 ging sie mit keinem Wort ein.

Mit ihrer Behauptung über das angeblich seit 46 Jahren eingezäunte Oktoberfest verbreitet Sziborra-Seidlitz bewusst die dreiste Unwahrheit. Nach dem (übrigens bis heute nicht wirklich aufgeklärten) Bombenanschlag durch den Rechtsextremen Gundolf Köhler am 26. September 1980 lief das Fest weiter, trotz der 13 Toten und 211 Verletzten. Die einzige Maßnahme bestand darin, die Mülleimer auf dem Gelände abzumontieren – denn in einem der Eimer hatte Köhler den Sprengsatz deponiert.

Auch in den folgenden Jahren fanden weder Einlass- und Taschenkontrollen statt, noch errichtete die Stadt München einen Zaun um die Theresienwiese. Das Oktoberfest blieb ein offen zugängliches Volksvergnügen – bis 2016, und zwar als Reaktion auf den Nagelbomben-Anschlag, den ein Anhänger der Terrorgruppe islamischer Staat kurz vorher auf ein Weinfest im bayerischen Ansbach verübt hatte. Die Stadt ließ das Gelände erstmals einzäunen, an den Eingängen postierte sie Polizei und Sicherheitsdienst, es kamen Poller dazu. Kurzum, auch das größte Fest Deutschlands verwandelte sich in die Hochsicherheitszone, von der Siegmund gesprochen hatte – wegen der islamistischen Bedrohung.

Grünlackiertes Haken-Kreuz
Ehemann der Grünen-Spitzenkandidatin wurde früher Neonazi-Szene zugerechnet
Die „Faktenchecker“ der ARD-Anstalt MDR stürzten sich nach der Sendung auf Aussagen Siegmunds, die sie auf teilweise albernste Weise „richtigstellten“. Etwa mit der Belehrung, auf den Bermuda-Inseln seien die Strompreise noch höher als in Deutschland.

Die eindeutige Falschbehauptung und Geschichtsfälschung durch Sziborra-Seidlitz ignorierten die ÖRR-Funker kurzerhand. Auf X drehte die „grüne Netzfeuerwehr“ dagegen voll auf: Dutzende grünen-nahe Accounts zeigten die Szene mit der Desinformation der grünen Bewerberin und behaupteten, sie habe den AfD-Mann „auf die Bretter geschickt“. Grünen-Helfer auf X erfanden den Hashtag „#Susetag“. Mit anderen Worten: Sie zelebrierten die Wahrheitsverdrehung regelrecht.

Damit gibt es jetzt die linke Oktoberfestlüge in einer zweiten Ausführung. Zur Erinnerung: Unmittelbar nach den Silvesterübergriffen auf der Kölner Domplatte 2015/16, die die Medien zunächst versuchten totzuschweigen, durfte die „Aktivistin“ Anne Wizorek in Claus Klebers heute-journal auftreten und über eine „offizielle Dunkelziffer“ von mehreren hundert Vergewaltigungen auf dem Münchner Oktoberfest schwadronieren. Bei der Zahl handelte es sich um eine freie Erfindung. Auch damals natürlich: kein ÖRR-„Faktenchecker“ weit und breit.

Linke und Grüne sind seit Jahren von dem Oktoberfest regelrecht besessen: Immer wieder muss es für Ablenkungsnarrative herhalten, jedes Jahr füllen Klagen über den angeblich schlimmen Sexismus auf der Wiesn und „traditionelle Geschlechterrollen“ die Spalten in linken Jammermedien. Dieses Jahr schlug Münchens Frauenbeauftragte schon vor der Eröffnung des Volksfestes zu: Bei einem Kontrollrundgang über das Gelände bemängelte sie die 80 Jahre alten Pappmache-Figuren an der „Teufelsrad“-Bude, und verlangte deren Umgestaltung. Die weiblichen Puppen, so die städtische Bedienstete der grün regierten Stadt, würden „schlüpfrig“ aussehen und zu viel Haut zeigen. Natürlich zeigen sie nicht mehr Haut als jede junge Wiesn-Besucherin im Dirndl. Dieses Problem geht sie vermutlich in den kommenden Jahren an – mit einer Bedeckungspflicht für die Arme und einer vorgeschriebenen Rocklänge.

Sollten es die Grünen in Sachsen-Anhalt nicht in den Landtag schaffen, könnte Sziborra-Seidlitz demnächst das Gleichstellungsreferat in der bayerischen Landeshauptstadt verstärken.

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Kommentare ( 48 )

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tiptoppinguin
10 Tage her

Hat es etwas zu bedeuten, wenn man Susi‘s Nachnamen abkürzt? Sie wird niemals ein Wunschkennzeichen für ihr Auto bekommen.
Die Frauenbeauftragte könnte vereidigte Vertreter der iranischen Schariapolizei an die Eingänge stellen, um die Damen daran zu hindern, die Haramwiese zu aufreizend aufgedirndlt zu betreten.

Last edited 10 Tage her by tiptoppinguin
spindoctor
10 Tage her

Je nun, mit Rechtsextremismus soll sich diese Dame ja bestens auskennen, wie wir mittlerweile wissen.

maps
10 Tage her

Kennt man ja von den Linken (und dazu zählt auch die CDU/CSU und FDP), ausser Lügen und Propaganda können diese Verbrecher (die uns tagtäglich ausrauben und unsere Lebengrundlage zerstören) nichts.

luxlimbus
10 Tage her

FJSs „Narrenschiff“ hat angelandet!

Jens Frisch
10 Tage her

Ich glaube ihr nicht, dass sie es nicht besser weiß:
Wo waren denn hier die „Faktenchecker“?

Paul987
10 Tage her
Antworten an  Jens Frisch

Grüne werden nicht von den Öffis gefaktencheckt. Die reden immer die Wahrheit. Das wäre ja Hochverrat vom links-grünen MDR an ihrer grünen Partei.

Emsfranke
10 Tage her

Ich empfehle die Kenntnisnahme der (zwar polemisch lustig ausgemalt) der Aussagen dieser Frau zu unseren dringendsten Gesellschaftsproblemen.
https://youtube.com/shorts/taoAi6vVxPQ?is=sJcUa2jdUKe0HIae
Mehr habe ich nicht zu dieser Dame (ich hoffe, diese Einordnung ist noch straffrei) beizutragen.

Sidetrack
11 Tage her

Typisches Ost-Berliner Großmaul, und dann auch noch dreist linke Lügen verbreitend. – Kann man der Story mit Herrn Seidlitz nicht noch etwas mehr Drive geben?

Last edited 11 Tage her by Sidetrack
humerd
11 Tage her

was auf dem CSD an nackter Haut gezeigt wird, darf auf dem Oktoberfest keine Puppe zeigen

Achilles
11 Tage her

Diese Trulla, die aussieht wie ihre eigene Karikatur, stellt in jeder Hinsicht die optische, ideologische und natürlich verlogene Ausgabe ihrer Partei dar. Und sie lügt, dass sich die Balken biegen (Ehemann). Ich frage mich, wie es ein solches Schrapnell schafft, in die Schlagzeílen zu kommen. Vor einigen Jahren wäre eine Person wie sie verantwortlich für die interne Postverteilung gewesen. Leider haben sich die Zeiten geändert, und jeder linke Depp, Grüne, CSD-Teilnehmer darf seinen intellektuellen Müll öffentlich zum Besten geben. Gute Nacht, Deutschland.

Lena M.
11 Tage her

…wer mit halbwegs gesundem Menschenverstand, wählt so etwas?