„Eine Zensur findet nicht statt“, heißt es eigentlich im Grundgesetz, aber der Film von Uwe Boll „Citizen Vigilante“ darf trotzdem nicht verkauft werden. Liegt es am Drehbuch? Denn der Film thematisiert Migration, Gewalt und Wut auf das Rechtssystem.
Kult-Regisseur Uwe Boll spricht mit Tichys Einblick über sein neuestes Werk „Citizen Vigilante“. Der Film sorgt bereits vor dem offiziellen Start für massives Aufsehen – allerdings nicht nur wegen seines Inhalts, sondern weil die FSK ihm in Deutschland die Kennzeichnung verweigert hat. Das bedeutet: Er kann nicht gezeigt werden, auch wenn er eigentlich nicht verboten ist. Die FSK scheint sich vor allem an einem zu stören: Dass die Zuschauer mit migrantischer Gewalt konfrontiert werden – und, dass der Protagonist des Films sich als Rächer betätigt.




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Im Zeitalter des Internets ist Zensur der Offenbarungseid.
Was Uwe Boll auf eigene Kostenrechnung produziert ist weniger extrem und verletzend als die strafrechtlich geahndeten und zwangsfinanzierten Exzesse des Herrn Böhmermann, der vom Intendanten und vom Rundfunkrat jeweils einen Freifahrtschein erhält.
Cool … die rote Pest hat alle wichtigen Posten in diesem Land gekapert ….
Was hat eine „Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft“ mit staatlicher Zensur zu tun? Man sollte schon die Kirche im Dorf lassen und die eigentlich Verantwortlichen benennen.
Sry Brauner, aber die FSK wird quasi als Beliehene tätig, erläßt letztlich Zulassungsbescheide (Verwaltungsakte bzw. verwaltungsaktsähnliche Akte). Überdies gibts da immer noch die sog. Drittwirkung von Grundrechten. Die einzige Frage die hier legitim ist lautet: Was erlauben FSK??
Das sieht man an der Auswirkung. Das GG sagt grundsätzlich, daß eine Zensur nicht stattfindet und die FSK pfeift darauf und zensiert. Kann denn die FSK gegen das Grundgesetz handeln?
Das sehen Sie doch gerade an diesem Fall!
Ebensogut könnten Sie sagen: Da im GG steht „Zensur findet nicht statt.“ kann das ja gar keine Zensur sein.
Na, mal wieder nichts gerafft?
Wer’s subtil möchte und sich Splatter-Orgien ersparen will: „Falling Down“ mit Michael Douglas und, ganz groß, Robert Duvall. Unvergeßlich, wie Douglas den Ermittler verständnislos ansieht und fragt: „Und ich bin jetzt der Böse?“
Und wer Porno sehen möchte, sich aber zu intellektuell wähnt, dem sei „Der letzte Tango in Paris“ empfohlen.