Der Paralyse-Staat: Wenn Befugnisse schlafen und Dogmen wachen

Die Verharmlosung der linken Ideologie ist keine Stilfrage des Feuilletons, sie ist zu einem Prinzip deutscher Sicherheitsbehörden geworden. Wer verstehen will, weshalb die Republik Linksterror übersieht, aber ältere Menschen im Schlafrock wegsperrt, findet die Lösung in einem mentalen Code, der aus Amtsstuben politische Schonräume gemacht hat. Von Arian Aghashahi

picture alliance/dpa | Andreas Rabenstein

Linksextremismus gilt in der deutschen Diskursökonomie noch immer als moralisch kontaminiert, aber im Kern wohlmeinend. Wer sich „antifaschistisch“, „klimabewegte Zivilgesellschaft“ oder „antikapitalistisch“ nennt, erhält einen Vorschuss an Legitimität, der in der Praxis wie ein Rabatt auf Strafrecht wirkt. Linker Extremismus erscheint als Übertreibung einer guten Sache, nicht als Angriff auf die Grundordnung, und genau diese falsche Restsympathie frisst sich in die Entscheidungsebenen der Strafverfolgung hinein.

Die Zahlen widersprechen dem Märchen vom harmlosen Randphänomen. 5.857 linksextremistisch motivierte Straftaten im Jahr 2024, ein Anstieg um 37,9 Prozent, 532 Gewalttaten, fast täglich Angriffe auf Polizei, politische Gegner und Sachen. Der Verfassungsschutz beschreibt „brutale“ Vorgehensweisen, gezieltes Verletzungsrisiko, Sabotage von Energie- und Verkehrsinfrastruktur, trotzdem dominieren in Leitmedien Formeln wie „Aktivisten“, „Klimaprotest“ oder „zu weit gegangene Aktionen“. Wer sprachlich entschärft, stellt mental den Sicherungskasten ab.

Die selektive Blindheit der Strafverfolger

§129 und §129a StGB sind in ihrer Anlage herrschaftliche Schwerter, keine stumpfen Dekorstücke. Sie erfassen kriminelle und terroristische Vereinigungen, sobald Zweck oder Tätigkeit auf Katalogtaten wie Brandstiftung, schwere Körperverletzung oder gefährliche Eingriffe in den Bahnverkehr gerichtet sind. Der Gesetzgeber verlangt nicht, dass die Bombe schon explodiert ist, es reicht die Planung im Verbund. Bei der Gruppe um Heinrich XIII. Prinz Reuß wird dieser Präventionsgedanke maximal ausgeschöpft, bis hin zu jahrelanger Untersuchungshaft und der skurrilen Situation, dass Angeklagte sterben, ohne je ein Urteil gesehen zu haben.

Interview mit Thomas Tschammer
Linker Terror wird geduldet: Die Werkzeuge dagegen wären vorhanden
Im linken Spektrum hingegen wird selbst bei Tatnähe der Blick weich. Zwei bekannte Linksextremisten in Berlin-Adlershof, nachts in Gleisanlagen, mit Benzinkanister, Funkgeräten, Wechselkleidung und Liste von Kennzeichen ziviler Polizeifahrzeuge, genügen Berliner Staatsanwaltschaft und Gericht nicht für mehr als einen Tag Haft. In der amtlichen Diktion heißt das „noch nicht hinreichender Tatverdacht“, in der Alltagssprache lautet das Verdikt: Man will hier nicht sehen, was man sehen könnte.

Während die Gruppe um Reuß unter dem vollen Instrumentarium des §129a StGB steht, einschließlich jahrelanger U-Haft, Rasterermittlungen und einer Generalbundesanwaltschaft, die sich demonstrativ für zuständig erklärt, verbleiben linke Täter jahrelang in der Schwebe zwischen Staatsschutzabteilung und Political Correctness. Die Botschaft ist unübersehbar. Wer im falschen Weltbild radikal ist, gilt als existenzielle Gefahr. Wer im richtigen Weltbild Brandstifter ist, bleibt Problem der Zuständigkeit.

Die Vulkangruppe als Symptom

Die Vulkangruppe ist nicht nur eine kriminelle Struktur, sie ist ein Stresstest für die Glaubwürdigkeit des Staates. Seit 2011 dokumentieren Sicherheitsbehörden mindestens elf Anschläge auf Stromleitungen, Bahntrassen, Funktürme, vielfach mit langen Ausfällen, zehntausenden Betroffenen, Unternehmensschäden und Risiken für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen. Die Selbstbezichtigungstexte erklären kritische Infrastruktur zur legitimen Zielscheibe, weil sie angeblich „fossile Energiewirtschaft“ und „imperiale Militärlogistik“ stützt. Das ist keine pubertäre Posse, sondern eine explizite Absage an die Grundnorm, dass die Bevölkerung nicht als Faustpfand politischer Kämpfe missbraucht wird.

Zweierlei Maß
Paragraph 129 StGB: Warum sind nicht alle Terroristen Terroristen?
Wer eine Strombrücke anzündet, 45.000 Haushalte ohne Energie lässt, Pflegeheime und Krankenhäuser in Not bringt, greift die elementare Schutzpflicht des Staates an. Trotzdem rätseln Kommentatoren darüber, ob nicht vielleicht Geheimdienste, rechte Provokateure oder sonstige „dunkle Mächte“ dahinterstehen könnten, während die Bekennerschreiben der Vulkangruppe vorliegen und vom Staatsschutz als echt eingestuft wurden. Diese Bereitschaft, im Zweifel eher an eine Verschwörung als an linksterroristische Täterschaft zu glauben, ist selbst ein politischer Akt. Sie entlastet eine Ideologie, die sich längst von jeder Legalität verabschiedet hat.

Der Kern der Verharmlosung liegt darin, dass man linke Gewalt im Deutungsrahmen der „Abwehr des Schlimmeren“ belässt. Wer Kapitalismus, Klimazerstörung oder „Faschismus“ bekämpfe, sei fehlgeleitet, aber im moralischen Universum der Guten verortet. Rechtsstaatlich bedeutet dies eine funktionale Entschuldigung. Die Tat bleibt Unrecht, der Täter wird als nützlicher Idiot im Kampf gegen den falschen Feind behandelt.

Der juristische Ernst, der fehlt

§129 und §129a StGB kennen keine edlen Motive. Sie interessieren sich für Organisationsgrad, Zielkatalog, Gefährdungsintensität, nicht für die rhetorische Verpackung des Programms. Wer sich im Verbund darauf verständigt, Brandstiftungen, gefährliche Eingriffe in den Bahnverkehr oder Sachbeschädigungen an kritischer Infrastruktur zu begehen, erfüllt den Tatbestand, unabhängig davon, ob er sich in seinen Pamphleten auf Klima, Antifaschismus oder antiimperiale Solidarität beruft.

RAF-Paragraph §129a wäre hier angebracht
Linker Terror: Was nicht sein darf, gibt es nicht
Die Praxis geht einen anderen Weg. Gegen die Letzte Generation wird §129 StGB angewandt, prompt heulen große Teile der Zivilgesellschaft auf und sprechen von „Kriminalisierung des Protests“ und „Angriff auf die Meinungsfreiheit“. Gegen die Vulkangruppe, die nicht Straßen blockiert, sondern Strom und Wärme abschaltet, scheut man die volle Härte des Terrorparagrafen. Der Kontrast ist bemerkenswert. Wo das Milieu bürgerlich und medienpräsent ist, wirkt §129 StGB als Skandal. Wo der Täterkreis in linken Szenestrukturen verankert ist, scheint derselbe Paragraf plötzlich zu scharf.

Das ist nicht bloß ein Fehler in der Aktenführung. Es ist ein Bruch mit der Idee des gleichmäßigen Gesetzesvollzugs. Ein Rechtsstaat, der bei identischer Norm mal mit Samthandschuhen, mal mit Eisenfessel arbeitet, abhängig von Weltanschauung und Ansehen der Klientel, verwandelt sich in eine moralische Verwaltung des Strafrechts. Die Vorschrift bleibt dieselbe, der Maßstab schwankt.

Institutionelle Korrekturen, die nötig sind

Wer diese Schieflage korrigieren will, muss mehr tun, als Dobrindts Wunschliste nach mehr Personal, mehr digitalen Befugnissen und härteren Gesetzen abzunicken. Der Staat leidet nicht an zu wenig Ermächtigungen, sondern an zu vielen ideologischen Filtern in ihrer Anwendung. Drei Schritte drängen sich auf.

Die Lage der Nation
Es ist Terror, auch wenn Politiker es verharmlosen wollen
Erstens braucht die Anwendung von §129 und §129a StGB eine transparente, statistisch auswertbare Dokumentation, die nach Phänomenbereichen, Verfahrenseröffnungen, Anklagen und Verurteilungen trennt. Nur wenn sichtbar wird, wie selten linksextreme Strukturen im Vergleich zu rechten oder islamistischen Netzwerken mit dem Instrument „terroristische Vereinigung“ belegt werden, lässt sich die Debatte aus der Empfindlichkeit in die Evidenz holen.

Zweitens gehört die politische Erzählung korrigiert. Die Analyse, dass linksextreme Szenen bewusst Angriffe auf kritische Infrastruktur als Hebel gegen Staat und Gesellschaft wählen, muss in die Ausbildung von Staatsanwälten, Richtern und Polizeiführungen einfließen und darf nicht im Fußnotenapparat von Sicherheitsberichten verstauben. Eine Ideologie, die Strom, Verkehr und Kommunikation unterbricht, ist nicht radikale Zivilgesellschaft, sie ist eine moderne Variante der RAF.

Drittens braucht es eine Kultur des politischen Rückhalts für Strafverfolgungsbehörden, wenn diese linke Strukturen mit dem gleichen Ernst behandeln wie rechte. Solange jeder Versuch, § 129 StGB gegen Klimakollektive oder Antifa-Netzwerke einzusetzen, reflexartig als „Kriminalisierung des Protests“ skandalisiert wird, entstehen in den Behörden Rationalisierungen, weshalb man besser die Finger von bestimmten Milieus lässt. Ein Innenminister, der sich in Tel Aviv Cyberdome-Technik erklären lässt, aber im eigenen Land jene Lobby nicht adressiert, die linke Gewalt rhetorisch weichzeichnet, kuriert Symptome und schützt die Krankheit.

Ein Staat, der sich entscheiden muss

Der Staat steht an einem schlichten Punkt. Entweder er behandelt linke Ideologie als eigenständigen Teil des demokratischen Spektrums, dann muss er Gewalt, Sabotage und Terror aus diesem Spektrum mit derselben Entschiedenheit verfolgen wie ihre Pendants am rechten Rand. Oder er erhebt seine Sympathien zur heimlichen Verfassung und degradiert das Strafrecht zur Bühne selektiver Strenge.

Wer kritische Infrastruktur brennen lässt, greift nicht „nur“ Kabel an, sondern den elementaren Anspruch des Bürgers, dass Licht, Wärme und Notruf nicht zum Spielmaterial politischer Erlösungsphantasien werden. Die Instrumente, um diesen Angriff zu beantworten, liegen seit Jahren im Gesetzblatt. §129, §129a StGB und die einschlägigen Delikte der Brandstiftung und Sabotage bilden ein Arsenal, das jede ernste Justiz nutzen würde.

Die Bundesrepublik hat sich angewöhnt, diese Waffen nach Weltanschauung zu sortieren. Gegen angebliche Reichsbürger wird gezielt geschossen, gegen Linksextremisten zielt man höflich vorbei. Solange diese Praxis anhält, ist nicht das Gesetz zu hart, sondern der Wille zu schwach. Und ein Staat, der seinen Willen nach Gesinnung dosiert, ist nicht mehr neutraler Hüter des Rechts, sondern Akteur in einem ideologischen Lagerkampf, den er längst hätte beenden müssen.

Arian Aghashahi ist Jurist und Geschäftsführer des Centre for Trade & Cooperation in Berlin. Er ist Visiting Fellow des Danube Institute in Budapest und Senior Advisor der Denkfabrik TRENDS Global Advisory in Abu Dhabi.

Anzeige

Unterstützung
oder

Kommentare ( 26 )

Liebe Leser!

Wir sind dankbar für Ihre Kommentare und schätzen Ihre aktive Beteiligung sehr. Ihre Zuschriften können auch als eigene Beiträge auf der Site erscheinen oder in unserer Monatszeitschrift „Tichys Einblick“.
Bitte entwerten Sie Ihre Argumente nicht durch Unterstellungen, Verunglimpfungen oder inakzeptable Worte und Links. Solche Texte schalten wir nicht frei. Ihre Kommentare werden moderiert, da die juristische Verantwortung bei TE liegt. Bitte verstehen Sie, dass die Moderation zwischen Mitternacht und morgens Pause macht und es, je nach Aufkommen, zu zeitlichen Verzögerungen kommen kann. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Hinweis

26 Comments
neuste
älteste beste Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare ansehen
MartinKienzle
1 Monat her

Um das wohlwollende Verhalten der alliierten BRD gegenüber dem sogenannten „Linksextremismus“, ergo Kommunismus, zu verstehen, bedarf es jenes Hintergrundwissen:
Die alliierte Nichtregierungsorganisation BRD (https://www.youtube.com/watch?v=UPJu7t5E9Mghttps://www.youtube.com/watch?v=UlM1tBAO5XE) stellt eine kommunistische Konstruktion dar (taz.de/Proteste-gegen-Pegida-und-Co/!5020381/ — https://www.tichyseinblick.de/meinungen/cdu-parteitag-dna-antifaschistisch/#comment-2974396https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_100512916/-wir-sind-antifa-verfassungsschutz-sorgt-mit-social-media-post-fuer-wirbel.htmlhttps://www.welt.de/debatte/kommentare/article206487101/Widerstand-Antifaschismus-ist-liberale-Buergerpflicht.htmlhttps://jungle.world/artikel/2020/23/heute-sind-wir-alle-antifahttps://www.nius.de/politik/news/kuenast-das-antifa-gestaendnis-schauen-sie-mal-was-die-gruenen-mit-dem-demokratiefoerdergesetz-vorhabenhttps://www.welt.de/politik/deutschland/plus68ed3fb75d2ebdb13fe7310e/linksextreme-gewalt-antifa-verbot-linke-abgeordneter-antwortet-mit-alerta-alerta-ruf-am-rednerpult.html), die folgerichtig ist, da der sogenannte „Erste Weltkrieg“ aufgrund fehlender Friedensverträge bis dato tobt (https://www.ewigerbund.org/eb/was-stimmt-hier-nicht/http://www.ewigerbund.org/eb/heute/), den wiederum Kommunisten initiierten (https://www.reddit.com/r/AlternativeHistory/comments/8ies6q/albert_pike_a_33rd_degree_freemason_wrote_a/?tl=de&rdt=41202), um dadurch das konservative Deutsche Kaiserreich zugunsten einer kommunistischen Gesellschaftsordnung zu zerstören (https://www.epochtimes.de/politik/ausland/die-neue-weltordnung-ist-der-weltkommunismus-a2191312.html)!

Kassandra
1 Monat her

Ich weiß nicht, ob der Hinweis, gefunden bei Danisch, hier passt – aber achten Sie gut auf sich und die Ihnen nahe stehen:
„Unbekannte Täter haben auf der Autobahn 281 bei Bremen einen Sattelauflieger quer über alle Fahrspuren gestellt. Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln wegen versuchten Totschlags!“
https://www.bild.de/news/inland/mit-sattelauflieger-unbekannte-errichten-todesfalle-auf-autobahn-6974a127f5499fb954b64505
All das war bis vor Jahren hier in Deutschland vollkommen unbekannt.

Judith Panther
1 Monat her
Antworten an  Kassandra

Früher hätte man es auch „Mordanschlag“ genannt.

Klaus Uhltzscht
1 Monat her

Die linken parastaatlichen Milizen sind die Kampfreserve der linken Partei- und Staatsführung und ebenso unverzichtbar für den Machterhalt wie die linke Justiz, der linke Rotfunk, die linken Universitäten, die linken Staatskirchen, die linken Gewerkschaften, das linke Gesundheits- und das Finanzamt und der linke ADAC.

Konservativer2
1 Monat her

Das frisst sich heute ja schon bis zum blumengeschmückten Maulkorb für den Angestellten (Jobverlust, wenn die „Werte“ des Arbeitgebers, vulgo: die rot-woke Agenda, missachtet werden) in der Firma durch. Mission accomplished.

Marcel Seiler
1 Monat her

Es ist nicht nur die Regierung links-korrupt (die allerdings in hohem Maße). Ebenso sind es fast alle Medien, aber auch große Teile der staatstragenden bürgerlichen Schichten. Deutschlands staatstragende Schichten sind im Kopf so verkommen, dass man kotzen (oder auswandern: tun ja nicht wenige) möchte.

Ob dieses Land noch zu retten ist: Ich zweifle.

Haba Orwell
1 Monat her

> Bei der Gruppe um Heinrich XIII. Prinz Reuß wird dieser Präventionsgedanke maximal ausgeschöpft, bis hin zu jahrelanger Untersuchungshaft und der skurrilen Situation, dass Angeklagte sterben, ohne je ein Urteil gesehen zu haben.

Möchte noch jemand über westliche „Demokratien“ im Gegensatz zum unfreien Rest der Welt schwadronieren?

CasusKnaxus
1 Monat her

Noch in den 80er Jahren wurden Linke wg Sprühen von RAF-Parolen oder Organisieren einer Veranstaltung zum Hungerstreik der RAF-Terroristen nach $129a verfolgt, verhaftet & weggesperrt. Soviel zum Rechtsstaat heute und dem Verfolgungsinteresse der Sicherheitsbehörden. Wie der Kriminalprofessor Christian Matzdorf morgens nach dem Anschlag in Zehlendorf auf welt.de sagte: Linksextremismus ist schon lange nicht mehr Priorität…freundlich gesprochen=gar nicht…

Haba Orwell
1 Monat her

> Wer sich „antifaschistisch“, „klimabewegte Zivilgesellschaft“ oder „antikapitalistisch“ nennt, erhält einen Vorschuss an Legitimität

Streng genommen, Klimahysterie wird im Dienst des very very very Big Kapitals getrieben, damit ein paar Oligarchen und Finanzkonzerne kassieren können. Müssen die Linkenden:innen nicht verstehen.

Deutscher
1 Monat her
Antworten an  Haba Orwell

Eine Argumentation, selbst aus der linken Mottenkiste: „Immer diese Milliardäre, immer dieser Westen, immer dieser Kapitalismus!“

Sind Sie sicher, dass Sie nicht auf taz.de schreiben wollten?

Judith Panther
1 Monat her
Antworten an  Deutscher

Wollen Sie etwa abstreiten, daß es auch beim „Klima“, genau wie bei der „Pandemie“ um Gewinnmaximierung geht?
Kapitalismus mordet für Geld, Sozialismus für Ideologie UND für Geld und beide morden sie für die Macht.
Das Problem sind nicht die Staatsformen, sondern die Menschen.
ALLE Menschen außer denen, die irgendwann begriffen haben, daß es mehr Wohlstand, Frieden, Gesundheit und Gerechtigkeit bringt das Richtige zu tun, das Falsche zu lassen und herauszufinden, was richtig und was falsch ist.
Kaum zu glauben, aber es gibt sie!
Sogar bei Milliardären, im Kapitalismus und im Westen.

Last edited 1 Monat her by Judith Panther
Guzzi_Cali_2
1 Monat her

Man kann nur inständig hoffen, daß die Trump-Administration dieses Treiben mehr als genau betrachtet und dann auch die niedereren Chargen mit Einreiseverboten und dergleichen bedenkt. Vielleicht wachen dann auch die Büroleiter in den Amtsstuben auf.

Budgie
1 Monat her

Eine nette Darstellung der Lage, aber leider viel zu kurz gegriffen. Es ist kein Versehen mehr, keine Schlamperei, es ist Absicht, immer verschleiert von den ideologischen Rauchschwaden der Kartellparteien. Wir wurden von den Eliten Westeuropas, besonders den der deutschen Eliten, auf die totalitäre Ebene des Sozialismus a la DDR transformiert. Das bedeutet letztendlich die „große Transformation“, es ist der Wechsel von der Demokratie zur Diktatur. Begleitet wird der Übergang von dem medialen Narkosegas namens „Green Deal“, welches die Begleitkatastrophen im Nebel des Betäubungsmittels verbergen soll. Hier gibt es nichts zu kitten und ich glaube auch nicht an irgendwelche Selbstheilungskräfte innerhalb… Mehr

Britsch
1 Monat her
Antworten an  Budgie

Volle Zuistimmung, sehr gut und treffend erkannt und getroffen.
Das Problem ist, viel zu Wenigen ist das bewußt und begreifen die Folgen