Warum Kryptowährungen das Geld der Zukunft sind – trotz staatlicher Verbote

Braucht die Welt neues Computer-Geld? Die Staaten rüsten dagegen auf. Sie fürchten um ihr Geldmonopol und die damit verbundenen Manipulatios- und Enteigungsmöglichkeiten. Doch Bitcoin-Fans sehen gerade darin die Chancen und Notwendigkeiten.

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Die letzten Tage ging es heiß her: Die chinesische Regierung verbietet den Börsenhandel mit Kryptowährungen. Mit BTCChina eine der größten Börsen für Kryptowährungen. Der Kurs eines Bitcoins lässt von seinem Allzeithoch von rund 4.900 US-Dollar um mehr als ein Drittel nach auf aktuell rund 3.050 US-Dollar. Auch die Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen zusammengenommen, hat von ihrem Höchststand bei rund 172 Milliarden US-Dollar auf rund 107 Milliarden US-Dollar in gleicher Weise nachgelassen. Dazu kommen Aussagen wie kürzlich auch vom Chef der US-Großbank JP Morgan Jamie Dimon, der Bitcoin sei Betrug, ein Schneeballsystem und schlimmer als die Tulpenzwiebelblase. Es ist darum angebracht, sich mit den Hintergründen des jüngsten Kurseinbruches und den Vorwürfen gegen Kryptowährungen sachlich auseinanderzusetzen, um den Bedenkenträgern Antworten auf ihre Fragen zu geben. Die fünf häufigsten Bedenken gegen Kryptowährungen sind nämlich schlicht falsch, wie der folgende Beitrag zeigt.

1. Kryptowährungen sind unabhängig von zentralen Handelsbörsen

Als ich vor zwei Wochen bei einer Podiumsdiskussion mit Dirk Schrade von der Deutschen Bundesbank sprach, äußerte sich dieser moderater, aber ähnlich skeptisch wie JP Morgan Chef Dimon. Er führte außerdem an, dass Kryptowährungen ebenso wie jede andere Währung auf eine Infrastruktur klassischer Finanzintermediäre, wie Wallet-Anbieter und Börsenplätze, angewiesen seien und insofern gar keine Vorteile gegenüber klassischen Währungen böten.

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Wenn man sich den Kurseinsturz in Folge des Börsenverbots in China ansieht, scheint Dirk Schrade damit nicht Unrecht zu haben. Dennoch stimmt seine Aussage nicht ganz. Kryptowährungen funktionieren grundsätzlich dezentral und natürlich lässt sich auch der Handel mit ihnen dezentral organisieren. Zentrale Börsenplätze wie BTCChina stellen eine Brücken-Technologie des alten Internets 1.0 und 2.0 dar, die das gewohnte Nutzungsverhalten der Internet-User bedienen und so Kryptowährungen zu mehr Verbreitung zu verhelfen. Mittel bis langfristig werden solche Börsen in Web und Industrie 4.0 allerdings überflüssig, da auch zur Abwicklung des Handels dezentrale Blockchain-Technologien zur Verfügung stehen, die kostengünstiger und sicherer sind. Denn Handel lässt sich über Smart Contracs auf der Blockchain auch ganz ohne zentrale Börsenbetreiber organisieren, womit Kosten für und Vertrauen in solcher Berteiber gar nicht mehr erforderlich sind. Der Vorwurf, Kryptowährungen seien auf klassische Finanzintermediäre angewiesen, ist als ob man den ersten Automobilkonzernen vorgeworfen hätte, dass sie die Teile zum Bau ihrer Autos, immer noch mit Pferdefuhrwerken antransportieren. Tatsächlich gab es solche Meinungen, zum Beispiel sagte Kaiser Wilhelm der Zweite (1859 – 1941), „Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung.“ Wer heute glaubt, Kryptowährungen seien eine vorübergehende Erscheinung, denkt ähnlich, denn ihre Vorteile liegen zu klar auf der Hand. An dieser Stelle sei auf eine hervorragende Zusammenfassung von Dr. Robert Bosch verwiesen, der die ökonomische und technische Funktionsweise der Blockchain-Technologie in der WELT erklärt.

2. Kryptowährungen haben mit Schneeball- und Betrugssystemen nichts gemeinsam

Ein Schneeballsystem ist per Definition ein System aus dem Auszahlungen an bestehende Teilnehmer nur durch Auszahlungen aus der Substanz und Einzahlungen neuer Teilnehmer finanziert werden. Gewinne können die Einleger also nur machen, wenn immer neue Einzahlungen hinzukommen und das System immer mehr Teilnehmer erhält. Da aber die Anzahl möglicher Teilnehmer naturgemäß begrenzt ist, muss ein solches System früher oder später zusammenbrechen. Für diejenigen, die als Letzte in ein solches System einsteigen, winkt der Totalverlust. Anders sieht es bei Kryptowährungen aus, bei welchen es sich um eigenständige digitale Einheiten handelt, die über die ihnen zu Grunde liegende Blockchain-Technologie fälschungssicher einem Eigentümer, bzw. Wallet-Inhaber zugeordnet werden. Diese digitalen Einheiten existieren autonom und in einer durch den jeweiligen Algorithmus der Kryptowährung klar definierten Menge: Meistens, wie beim Bitcoin, und anders als beispielsweise bei allen staatlichen Währungen, mit einer vorab klar definierten Obergrenze. In das System einer Kryptowährung, werden keine Einzahlungen getätigt, es existiert selbständig digital, unabhängig von der Anzahl der Nutzer oder seinem Wert. Wie prinzipiell auch bei klassischen Währungen in Barform, gibt es bei der Kryptowährung, die man einfach wie einen Gegenstand besitzt, kein Verlustrisiko, es sei denn, man verliert sie, oder sie wird gestohlen. Lediglich für die Kaufkraft, also den Wert der Kryptowährungen gegenüber anderen Gütern gibt es Risiken. Dieses Risiko gilt aber für alle anderen Geldarten ebenso.

3. Kryptowährungen unterliegen denselben ökonomischen Regeln wie staatliche Währungen

Die digitalen Einheiten der Kryptowährungen werden wegen ihrem Nutzen als Geld und Anlageobjekt nachgefragt und haben, wie klassische Währungen auch, einen Marktwert. Wie wir wissen, erhöhen die staatlichen Zentralbanken ihr Geldangebot durch das Drucken neuen Geldes digital oder in Papierform ständig und beeinflussen damit auch den Marktwert der jeweiligen Währung. Die Geldmenge von beispielsweise Bitcoin jedoch ist begrenzt, in diesem Fall auf 21 Millionen. Das Zentralbankgeld der Staaten, ob in digitaler Form als Zentralbankguthaben der Banken, oder in Form von Scheinen und Münzen, ist ebenso eine rein virtuelle Einheit und durch nichts gedeckt, außer dem Glauben, sich auch in Zukunft noch etwas für das Geld kaufen zu können, bzw. dem Vertrauen, dass es in naher Zukunft keine echte Alternative geben wird. Dieses Geld wird zentral kontrolliert, was es manipulationsanfällig macht. Die Schaffung immer größerer Geldmengen, sowie bei der Rettung von großen Banken und insolventen Staaten durch Zentralbankgelde machen das Ausmaß der Eingriffe deutlich. Finanziert werden diese Eingriffe durch die Geldverwender, deren Geld- und Sparguthaben dadurch an Wert verlieren.

Verschuldete Staaten und Banken hingegen sind auf immer mehr und neues „billiges“ Geld, also neue Einzahlungen der Zentralbank in das System angewiesen. Tatsächlich wächst die Geldmenge bei staatlichen Währungen wie dem Euro sogar exponentiell. Seit der Euro-Einführung hat sich die Geldmenge in der Euro-Zone beispielsweise schon verdreifacht. Es ist kaum vorstellbar, dass sich solche Währungen dauerhaft auf dem Markt durchsetzen können, sofern es ausreichend Alternativen gibt. Darum nehmen sowohl die Zentralbanken als Betreiber als auch Staaten und Banken als Profiteure staatlicher Währungen Kryptowährungen als Konkurrenten sehr ernst. Denn je mehr Kryptowährungen sich durchsetzen, desto schwächer wird der Einfluss der Zentralbanken auf die Wirtschaft und die Verteilung von Geld. Derzeit ist das global vorherrschende Tauschmittel noch immer das Gold, welches darum nicht ohne Grund und mit großem Respekt von Zentralbanken als Rückversicherung für ihre Vormachtstellung am Geldmarkt gehalten wird. Der wohl bekannteste Zentralbankchef der Welt Alan Greenspan meint hierzu „Gold ist eine Währung – Es ist noch immer die wichtigste Währung, an die keine andere Währung herankommt – inklusive des Dollars.“

4. Kryptowährungen haben einen fundamentalen Wert in ihrer Rolle als Zahlungsmittel

Eine verbreitete Annahme ist, dass Kryptowährungen lediglich als Spekulationsobjekt dienen und gar nicht oder kaum als Geld zur tatsächlichen Abwicklung von Zahlungsvorgängen zum Bezahler von Gütern und Dienstleistungen genutzt werden. Dann gibt es noch die Aussage, dass die meisten Transaktionen auf den bloßen Handel mit Kryptowährungen zurückzuführen sind oder, und jetzt wird es fast absurd, sogar auf nicht menschlichen Handel allein durch Roboter. Zunächst einmal will ich klarstellen, dass Bitcoin gefolgt von Etherium bereits die führenden Währungen sind, um andere Kyptowährungen und auch sogenannte Kryptoassets zu kaufen. Kryptoassets sind vergleichbar mit Aktien, mit der Ausnahme, dass sie nicht über den klassischen Aktienmarkt, sondern über die Blockchain-Technologie emittiert werden. Ohne diese beiden genannten Kryptowährungen ist es nahezu unmöglich Kryptoassets oder bestimmte Kryptowährungen mit Spezial- oder Nischenfunktionen zu kaufen. Allein dadurch sind diese beiden führenden Kryptowährungen schon unumgänglich.In der Welt der Kryptowährungen und Kryptoassets sind Bitcoin und Etherium längst allgemein akzeptiertes und alltäglich praktiziertes Zahlungsmittel. Auch die Preise anderer Kryptowährungen und Krypotassets werden in dieser Welt in Bitcoin oder Etherium angegeben. Diese beiden Währungen erfüllen also in diesem Bereich nicht nur die Zahlungsmittel-, sondern auch die sich aus ihr ableitende Recheneinheitsfunktion des Geldes. Natürlicherweise wird daher auch Kasse in diesen Währungen gehalten, womit die Wertaufbewahrungsfunktion des Geldes durch sie erfüllt wird. Darüber hinaus beobachten wir, dass immer mehr Händler des alltäglichen Bedarfs den Bitcoin als Währung akzeptieren, darunter Kneipen, Online-Händler und seit kurzem eine japanische Fluglinie. Die Gründe, warum sich Kryptowährungen hervorragend als Geld eigenen sind folgende:

  1. Anders als Gold und ebenso wie staatliche Währungen haben sie keine physisch relevante Größe, lassen sich also leicht und kostengünstig transferieren und lagern.
  2. Analog zu Gold aber im Gegensatz zu staatlichen Währungen sind sie in ihrer Menge limitiert und nicht zentral kontrolliert, wodurch die Inflationsrisikenerheblich sinken.
  3. Anders als bei staatlichen Währungen sind Kryptowährungen für das Überweisen von Geld auf kein Bankensystem angewiesen, womit Administrationskosten und Bonitätsrisiken gegenüber Banken entfallen. Aus den genannten Eigenschaften ergibt sich der fundamentale Wert der Kryptowährungen als Geld.
5. Kryptowährungen sind grundsätzlich unabhängig von Staaten und Regulierung

Staatliche Entscheidungen wie die Chinas, den Börsenhandel mit Kryptowährungen zu verbieten, haben kurzfristig einen Einfluss auf die Akzeptanz und den Wert der Kryptowährungen. Mittel- bis langfristig sind müssen sie diesen jedoch verlieren. Als in seiner Anfangsphase der Bitcoin noch Wertschwankungen von über 90 Prozent unterlag nahmen die Staaten keine größere Notiz von ihm. Ob der Wert des Bitcoins in nur wenigen Monaten von beispielsweise 22,59 US-Dollar am 6. Juni 2011 auf nur 2,26 US-Dollar am 14 November 2011 viel, hat nominal betrachtet bei einem derzeitigen Kurs von rund 3.050,00 US-Dollar kaum noch irgendeine Bedeutung. Dass der Kurs kurz vor und nach einer so gravierenden Entscheidung wie dem Börsenverbot auf dem nahezu wichtigsten Markt in China binnen zwei Wochen nur um rund ein Drittel nachgelassen hat, zeigt im Vergleich zur viel schwankungsreicheren gesamten Kurshistorie des Bitcoins, wie untergeordnet der Einfluss staatlicher Interventionen auf Kryptowährungen ist und wieviel wichtiger die fortwährend bestehenden Marktmechanismen sind. Sieht man sich die Kursschwankungen des Bitcoins an, kann man feststellen, dass sie mit seiner zunehmenden Verbreitung immer weiter abnehmen. Dies liegt an ihrer zunehmenden Verbreitung, wodurch sich Angebot und Nachfrage immer mehr normalisieren.

Plötzliche Wertschwankungen von bis zu 50 oder gar 60 Prozent kommen darüber hinaus auch beim Goldpreis oder auf dem Aktienmarkt vor, während bei staatlichen Währungen historisch betrachtet mehrfach sogar der Totalverlust eintrat. Erst kürzlich hat sich der Butterpreis quasi über Nacht verdoppelt. Solche Wertschwankungen sind also nichts Ungewöhnliches. Staaten, die sich den Vorteilen neuer Technologien, wie den Kryptowährungen versperren, werden auf Dauer wettbewerbliche Nachteile erfahren. Insgesamt haben Staaten auf die Frage, ob sich Kryptowährungen als Technologie durchsetzen werden, genauso wenig Einfluss wie auf die Durchsetzungskraft anderer Technologien, wie etwa der Eisenbahn, dem Flugzeug, dem Computer, der Elektrizität und vieler mehr. Staaten treten häufig als Konsumenten dieser Technologien auf und haben im globalen Wirtschaftsgeflecht einen schwereren Stand, wenn sie nicht in der Lage oder gewillt sind diese zu nutzen und ein innovationsfreundliches Umfeld zur Schaffung neuer Technologien zuzulassen. Längst hat beispielsweise das viel kleinere Japan China beim Bitcoin-Handel überholt.

Was das richtige Geld ist, ist also keine ideologische Frage, sondern hängt vom praktischen Nutzen ab, also von der Frage welcher Stoff die Geldfunktionen Tauschmittel, Wertaufbewahrung und Recheneinheit am besten erfüllt. Hier bieten Kryptowährungen klare Vorteile gegenüber staatlichen Währungen, aber eben auch Klassikern wie Gold und Silber. Und es liegt auf der Hand, dass weder Gold, noch Silber und ganz bestimmt auch nicht das Zentralbankgeld der Staaten auf veralteten IT-Systemen, Papierscheinen oder Metallmünzen das Geld der Zukunft im digitalen Zeitalter sein können. Die Zukunft gehört den Kryptowährungen.


Ralph Bärligea ist Bankenberater bei einer führenden internationalen Management- und Technologieberatung, Hochschuldozent in München und Gesellschafter eines IT-Start-ups. Zuvor war er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Deutschen Bundestag, sowie im Produkt- und Portfoliomanagement einer vermögensverwaltenden Privatbank tätig.

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Kommentare ( 39 )

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Es gibt ungefähr 80 Metalle, und die allermeisten Münzen bestehen aus einer Mischung mehrerer Metalle – sogar der Krügerrand ist durch seinen Kupfergehalt von anderen Goldmünzen zu unterscheiden. Ich glaube trotzdem nicht, daß der Krügerrand durch ein Metall mit „höherem Seltenheitswert“ wie z.B. Plutonium verdrängt wird. Bitcoin ist kein Kreditgeld. Wenn Ihre Bank Ihrem Konto 10.000€ gutschreibt und gleichzeitig 10.000 Schulden in einen Kreditvertrag hineinschreibt, dann ist die Bankbilanz ausgeglichen, und Sie haben „Geld aus dem Nichts“. Eine solche Transaktion ist in der Bitcoin-Blockchain schlicht nicht möglich, kein Miner würde diese Transaktion signieren, bei der Coins irgendwo hinzugefügt werden, ohne… Mehr

Das Problem mit Kryptowährungen lässt sich in zwei Sätzen zusammenfassen:

a) entweder sie werden ein Erfolg: Dann wird die Politik private Kryptowährungen verbieten -und die ihnen ergebenen Notenbanken anweisen, STAATLICHE Kryptowährungen herauszugeben: Siehe Beispiel „E-Krona“ in Schweden
b) sie werden kein Erfolg: Dann machen Politik und Notenbanken weiter mit dem jetzigen Fiat-Geld

-> In beiden Fällen hat Michel keinen Vorteil von Kryptowährungen..

Ich versuche einmal einen anderen Ansatz: Nehmen wir an, meine Lebenserwartung liegt statistisch bei 30 Jahren. Wenn ich annehme, dass das gegenwärtige System noch 30 Jahre hält, brauche ich keine Bitcoins (oder eine andere Kryptowährung). Wenn ich annehme, dass es keine 30 Jahre hält und gleichzeitig annehme, dass die verinigten Zentralbanken keinen Plan B haben, stellt sich die Frage, ob es besser ist, in Kryptowährungen zu investieren oder in Edelmetalle. Und damit stellt sich, zumindestens nach den bisherigen Erfahrungen mit Fiat-Währungen die Frage, wie ich das, das nötig sein wird, um das Chaos zu überleben, bezahle. Wie die erfahrung zeigt,… Mehr

Es wird immer Staaten geben, die der Freiheit den Vorrang geben und solche Verbote nicht durchsetzen. Dann wird darüber der Kauf und die Zahlung abgewickelt und diejenigen, die Verbieten haben langfristig das Nachsehen.

Ach gut, kaum habe ich als junger Mensch verstanden, was eine ungedeckte FIAT-Währung ist, soll ich jetzt eine digitale „Währung“ kaufen, die keinerlei intrinsischen Wert hat? Köstlich. Die Macher von Bitcoin werden Milliardäre (Sie bekommen „Echtgeld“ gegen „virtuelles Spielgeld“ – genial!) und die Anleger sind am Ende wieder mal die Dummen. Gemäß der Regel, dass alles was hohe Gewinne verspricht (s. aktuellen Bitcoin-Hype in den Medien!), Spekulanten anzieht, wie das Licht die Motten, gibt das (und das ist doch super anschaulich an der aktuellen „Wertschwankung“ !!) wieder eine schöne Seifenblase, die spätestens beim Verbot dieser Währung in sich zusammenfällt. Wäre… Mehr
Es ist schon erstaunlich wie strikt sich Menschen weigern Krypto“währungen“ als das zu sehen was sie sind, nämlich Kredit. Ein Zahlungsmittel das mit Kredit=Schulden=Versprechen gedeckt ist und mit dem sich Forderungen austauschen lassen, gleich dem Giralgeld und Bargeld. Bezahlen kann man nur mit einem Sachwerttausch, nicht mit dem Ausgleich durch eine Forderung, Das Einfachste der Welt, das schon die Ureinwohner Amerikas begriffen hatten als die Army anrückte und wollte Land mit Papier „bezahlen“. Wer auf Kredit seine Zukunft bauen will soll das tun. Wer spekulieren will soll das tun. Aber er sollte nicht die Menschen belügen und ihnen erzählen das… Mehr

Wer sagt denn, dass der Bäcker und der Metzger in fünf Jahren nicht lieber Bitcoins nimmt, als einen Pleiteeuro? Jede Währung lebt einzig und allein vom Vertrauen in die Wertaufbewahrunsfunktion und da vertraue ich persönlich eher darauf, dass meine Kryptowährungen in 10 Jahren noch werthaltig sind, im Gegensatz zum Euro, der aus meiner Sicht in 10 Jahren der Geschichte angehören wird. Spätestens wenn die Kreditbombe in Italien platzt, wird die Flucht aus dem Euro rasant von Statten gehen und Kryptowährungen werden davon enorm profitieren. Deshalb habe ich schon seit einiger Zeit einen Teil meines Vermögens in Kryptowährungen investiert.

„Wer sagt denn, dass der Bäcker und der Metzger in fünf Jahren nicht lieber Bitcoins nimmt, als einen Pleiteeuro?“ Wenn man jetzt noch die Zukunft voraussagen kann, dann ist die Krypto-Währung genau das Richtige!! „da vertraue ich persönlich eher darauf, dass meine Kryptowährungen in 10 Jahren noch werthaltig sind, im Gegensatz zum Euro, der aus meiner Sicht in 10 Jahren der Geschichte angehören wird“ FIAT-Papiergeld gegen virtuelles Geld eintauschen, klingt nach einer soliden Anlageform. Was solchen enormen Preisschwankungen wie Bitcoin (in den letzten Wochen alleine schon) unterliegt, ist als Wertanlage absolut nicht zu gebrauchen – ist höchstens als Spekulationsobjekt durchaus… Mehr
„Wie wir wissen, erhöhen die staatlichen Zentralbanken ihr Geldangebot durch das Drucken neuen Geldes digital oder in Papierform ständig und beeinflussen damit auch den Marktwert der jeweiligen Währung.“ Nur Papiergeld und Münzen sind gesetzliches Zahlungsmittel. Wenn Sie 100 EURO vom Girokonto in Bargeld abheben, vermindert sich das Guthaben dort, um 100 EURO. Keine Veränderung bei der Geldsumme! Bargeld im Besitz der Bank ist kein gesetzliches Zahlungsmittel. Draghi kauft 100 EURO Staatsanleihen einer Bank ab – die Bank bereinigt ihre Bücher um 100 EURO – kein Mehrgeld im Kreislauf. Draghi kauft 100 EURO Staatsanleihen einem privaten Anleger ab – der Anleger… Mehr

Die libertäre Geldidee, die hinter einer Krypto-Währung steckt, bräuchte eine völlig freie Marktwirtschaft mit einem Nachtwächterstaat. Die Realität ist sehr anders, weshalb eine Krypto-Währung nicht in die Realität passt.

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„Ich finde es abenteuerlich, wie hier im Artikel und auch in den Kommentaren mit dem Begriff Wert hantiert wird und teils die grundlegenden Regeln der Ökonomie ignoriert werden.“ Dazu passend das bekannte Henry Ford Zitat: „Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh.“ Da ich keine Revolution sehen kann, gehe ich davon aus, dass die Masse dem Bitcoin ebenso treu hinterherdackeln wird, wie unserem FIAT-Money. „Jede Digitalwährung ist mit dem Risiko der Manipulation behaftet, genau wie jede andere Währung auch. Wer etwas anderes erzählt, hat entweder keinen Schimmer von Computertechnologien oder ist grenzenlos Naiv.“… Mehr

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