Ölpreis fällt, Börse spielt verrückt | Tichys Börsenwecker am 28. Juli 2026

Tichys Börsenwecker: jeden Tag ab sieben Uhr morgens. Öl regiert zwar immer noch die Welt – aber anders, als wir es gewohnt waren. Denn ein fallender Ölpreis produziert viele Gewinner, aber auch einige sehr große Verlierer.

 
Der Ölpreis kostet so manchen Anleger gerade den letzten Nerv. Man kann sich einfach auf nichts mehr verlassen. Im Moment fällt der Ölpreis kräftig. Die akute Inflationsgefahr nimmt ab. Und trotzdem reagieren die Börsen höchst launisch. Das liegt daran, dass ein fallender Ölpreis viele Gewinner produziert – aber eben auch einige sehr große Verlierer.

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Aktien, Rohstoffe, Gold, Crypto – alles, was die Kurse und Anleger in Deutschland und Frankfurt bewegen wird – darüber berichtet mit 6 Stunden Vorsprung Philipp Mattheis aus Bangkok.

„Bangkok ist der ideale Standort, um sowohl die schnell wachsenden Märkte Asiens wie auch die Wall Street in New York im Blick zu haben“, so Mattheis. „Und ich muss nicht mal früher aufstehen wie Weckerkollege Holger Douglas: Die Zeitzone macht den Unterschied,“ lacht Mattheis. Der renommierte Journalist und Buchautor berichtete viele Jahre über die wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen in Asien, nicht nur für die Wirtschaftswoche, sondern auch für den stern und das Wirtschaftsmagazin Capital.

Mattheis ist Mitglied des Weltreporter-Netzwerks. Ab sofort arbeitet er für das Online-Portal und die Printausgabe von Tichys Einblick. Börsentäglich informiert er im Wirtschafts-Podcast „Tichys Börsenwecker“ über die aktuellen Entwicklungen an den wichtigsten Börsen Asiens und leitet aus den Kursen der Wall Street die Vorschau für Deutschland ab. Tichys Börsenwecker verschafft Einblicke in die wichtigsten Anlageklassen Aktien, Anleihen, Gold und Bitcoin

Mattheis und der Wirtschaftsjournalist Roland Tichy kennen sich gut. Tichy, damals Chefredakteur der WirtschaftsWoche schickte Mattheis 2012 nach Shanghai, wo er bis 2015 als Asien-Korrespondent arbeitete. Anschließend wechselte Mattheis für drei Jahre als Nahost-Korrespondent nach Istanbul. Von 2019 bis 2021 Jahre folgten drei Jahre als Asien-Korrespondent für stern und Capital. 2024 kehrte Mattheis nach Deutschland zurück und arbeitete erneut für die Wirtschaftswoche als Korrespondent in München.

„Der Asien-Korrespondent Philipp Mattheis kehrt zu seinen Wurzeln zurück“, freut sich Roland Tichy, Herausgeber von Tichys Einblick, über die erneute Zusammenarbeit. „Es gibt nur wenige, die die politischen Zusammenhänge und wirtschaftlichen Entwicklungen Chinas und Asiens so gut kennen“, so Tichy. Mattheis’ Buch „Die dreckige Seidenstraße“ war ein Wirtschaftsbuch-Bestseller.

Tichys Börsenwecker ergänzt den erfolgreichen Morgenwecker, der Nachrichten und Kommentare zum Tagesbeginn liefert. Mit rund 200.000 Hörern am Tag ist er einer der erfolgreichsten täglichen News-Podcasts. „Diesen Erfolg wollen wir jetzt auf das Themenfeld Wirtschaft übertragen“, erläutert Roland Tichy. „Das ist heute umso wichtiger, weil der Niedergang der deutschen Wirtschaft mit dem Aufstieg der asiatischen Länder einhergeht. Mattheis wird aktuelle News und Hintergründe aus Asien noch vor Börsenöffnung in Europa liefern.“


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Kommentare ( 4 )

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Franz Schroeder
12 Tage her

Der Ölpreis interessiert nicht mehr. Der könnte bei 30 Euro das Barrel liegen und an der Zapfsäule wären es trotzdem 2 Euro. Die Vorgaben der Regierung, die Spritpreise um die 2 Euro einzupendeln gelten, ob ihr wollt oder nicht. Wer das nicht zahlen will, soll Zuhause bleiben, sich ein Lastenrad kaufen und in eine 15 Minuten Stadt ziehen. Da wir in einer sogenannten Demokratie leben und über 70 % diese Parteien wählen, bleibt das eben auch so. Beschwert euch bei genau diesen 70%, oder bezahlt, was zu zahlen ist, oder bleibt Zuhause.🤣 Das war 1973 so und ist jetzt nicht… Mehr

Memphrite
12 Tage her

Was fällt ist der in den USA gehandelte „Future“-„Papier“-Ölpreis.

Wenn man den wahren physischen Ölpreis erfahren möchte, muss man sich die Spot-Preis in den unterschiedlichen Regionen ansehen. Einige Quellen sagen ca. 140 USD.
Dies ist der Preis der für die Inflation relevant ist. Auch komisch das die Destillate im Preis nicht fallen.
Der Futur-Papier-Ölpreis kann durch „Papier“-Kontrakte sehr einfach manipuliert werden. Da die USA der Manipulationsweltmeister sind und der Präsident und seine „Kronis“ meisterhafte „Inside-Trader“, wundert mich hier gar nichts mehr.

Tom Engel
12 Tage her

Mit Verlaub: „DIE Börse“ ist schon immer komplett verrückt..

Haba Orwell
12 Tage her

> Im Moment fällt der Ölpreis kräftig.

Rätselhaft, wenn viele Experten meinen, dass spätestens im September Öl und Kerosin ausgehen müssten.