Sloterdijk, die Freiheit und die AfD

Deutschlands wichtigster zeitgenössischer Denker erklärt den Zusammenhang von Gelassenheit und Verantwortung. Und er führt vor, dass erfolgreiche Schuster bei ihren Leisten bleiben – auch wenn das nicht jedem Aufgeregten gefällt.

„Warum immer nur an sich selbst denken?
Auch mal gucken, was man von anderen holen kann.“
(Dragoslav Stepanovic, Ex-Fußballtrainer)

Wer meint, Philosophie habe nichts mit dem wirklichen Leben zu tun, muss jetzt ganz stark sein.

Berlin, Flughafen Tegel (das ist der, den es tatsächlich schon gibt): Am Gate A 04 stehen Fluggäste in einer endlos langen Schlange und warten. Es sind Passagiere von vier (!) verschiedenen Flügen, die durch eine einzige Sicherheitsschleuse getrieben werden – Berlin eben, a failed city.

Ein Mann in typischer Uniform des mittleren Managements (dunkler Anzug, weißes Hemd, keine Krawatte) drängelt sich vor und an den mehr als hundert Wartenden vorbei: Er habe es eilig, sein Flug starte gleich, deshalb müsse er vorrangig abgefertigt werden.

Der Drängler erzeugt Grummeln, wird aber tatsächlich erst einmal vorgelassen. Als er an einem großgewachsenen älteren Herrn vorbei möchte, dreht der sich um. Es ist Peter Sloterdijk.

Für die Pointe dieser Geschichte sollten Sie den Text zu Ende lesen.

*****

Das Paradoxon ist vielleicht die für unsere Zeit typische Denkfigur.

Wir sorgen uns permanent um die Zukunft. Aber wir wollen sie ausgerechnet mit jenen Instrumenten der Vergangenheit gestalten, die sich nachweislich als am untauglichsten erwiesen haben (selbstgerechte Verbote, Unterdrückung der Meinungsvielfalt, Beschränkung der Redefreiheit).

Oder nehmen wir den Spiegel: Unter Rudolf Augstein war das Magazin einst tatsächlich das „Sturmgeschütz der Demokratie“, mächtig und wohlhabend. Augsteins Erben haben daraus inzwischen recht konsequent eine ums finanzielle Überleben kämpfende Propaganda-Postille mit (selbst für die unstete Medienbranche) absurder Personalfluktuation gemacht.

Und gerade versuchen sie in Hamburg, drei Dinge zu kombinieren: das Thema unserer Zeit (Klima), die Sekte unserer Zeit (Gretismus) und die populärste Massenhysterie von Schule schwänzenden Kindern unserer Zeit (Fridays for Future). Mit diesen Zutaten soll eine längst überholte Fantasie aus einer längst vergangenen Zeit wiederbelebt werden, auf dass sie uns die Zukunft rette: die „Frankfurter Schule“.

Deren größter lebender Widersacher verherrlicht nun weder die Rezepte von gestern – noch verlegt Peter Sloterdijk das Lebensglück komplett auf morgen. Als einer der ganz wenigen Denker unserer Tage zollt er dem Umstand Rechnung, dass die real existierenden Menschen nun einmal in der Gegenwart leben.

Der Abend hätte auch heißen können: Sloterdijk schreddert den Zeitgeist.

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Schon der Ort, an dem er das tut, ist ein trotziges Statement: das Oldtimer-Museum in Mainz-Kastel – voll mit alten Boliden, die sicher nie weniger als 20 Liter auf 100 km verbraucht haben. Politisch maximal unkorrekt also.

Genauso wie der Veranstalter: Der Deutsche Arbeitgeber-Verband wurde 1948 als Interessenvertretung für Ludwig Erhards Idee der Sozialen Marktwirtschaft gegründet. Heute versteht der Verband sich als Denkfabrik und will nach eigener Auskunft dabei mithelfen, die zügig voranschreitende Abkehr des Landes von Erhards Ideen – von seinen Konzepten der individuellen Freiheit, des fairen Wettbewerbs, der staatlichen Mäßigung – aufzuhalten.

Allein das wirkt schon mutig im Joe-Kaeser-Zeitalter. Der Siemens-Chef vertuscht bekanntlich das Ausbleiben von Innovationen im einstmals wichtigsten deutschen Industriebetrieb mit immer neuen Organigrammen und übermalt fehlende betriebswirtschaftliche Erfolge unter seiner Verantwortung, indem er sich auch noch vor der fortschrittfeindlichsten Mode in den Staub – sowie vor einem totalitären System wie China auf die Knie wirft.

Kaeser, das ist zu befürchten, steht stellvertretend für die Wertevergessenheit und den kurzfristigen Opportunismus der zeitgenössischen deutschen Manager-Gilde. Die teilt mit den Karrierediplomaten im Auswärtigen Amt einige verblüffende Gemeinsamkeiten. Die vielleicht augenfälligste ist das durchschnittliche Fehlen von staatsbürgerlichem Rückgrat. Während man im AA aus Karrieregründen katzbuckelt, tut es der moderne Manager für Geld.

Wer echten Einsatz für bleibende Werte sucht, wird deshalb kaum bei Deutschlands managergeführter Großindustrie fündig, sondern bei den inhabergeführten Familienunternehmen. Es ergibt Sinn, dass auf den Veranstaltungen von BDI und BDA regelmäßig die Bundeskanzlerin eingeladen wird – während hier, bei einem Verband zur Verteidigung der Sozialen Marktwirtschaft, Peter Sloterdijk über Verantwortung spricht.

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„Und handeln sollst du so, als hinge
von dir und deinem Tun allein
das Schicksal ab der deutschen Dinge
und die Verantwortung wär‘ dein.“

Albert Matthais „Fichte an die Deutschen“ hätte auch ganz gut als Motto des Abends gepasst. Denn Sloterdijk appelliert an die Verantwortung des Bürgers, einen fairen Anteil an der Last der Welt mitzutragen.

Diese Art von Zusammenhalt in der Gruppe sei mit der Bildung immer größerer „Imperien“ verloren gegangen. Sloterdijk sagt das nicht, aber an dieser Stelle könnte man auf den Gedanken kommen, je größer ein politisches Gebilde sei, desto geringer sei der bürgerliche Kitt, der es zusammenhält. (Man denkt an die konkurrierenden Ideen eines Europas der Nationen und der Vereinigten Staaten von Europa – aber der Herr auf dem Podium ist längst weiter.)

Mit der Verantwortung für die Gruppe schwinde auch die Selbstverantwortung. Immer mehr von dem, wofür man auch selbst sorgen könnte, werde abgegeben – vor allem an den Staat. Das sei fatal, weil es das Individuum abhängig mache, und Abhängigkeit führe immer zu Unmündigkeit.

Sloterdijk beschreibt, wie die Nazis jedes Individuum zwangsweise zum Teil des „Volkskörpers“ erklärt hätten. Das sei de facto ein Rückfall in die Leibeigenschaft gewesen, weil es für die Menschen den Verlust des Eigentums an der eigenen Person bedeutet habe. Er selbst zieht keine Parallelen zur heutigen Zeit. Das tut das Publikum für ihn, man kann es geradezu mit Händen greifen.

Zur dauerhaften Etablierung von Abhängigkeit brauche es noch ein paar Zutaten: Erstens – einen „guten König“, der den Menschen ein gutes Gewissen ob ihrer eigenen Unmündigkeit macht. (Und wieder kann man dem Publikum zusehen beim Nachdenken darüber, wer für diese Rolle wohl gerade so in Frage käme.) Zweitens brauche es die Anästhesierung des Volkes: Was im alten Rom durch „Brot und Spiele“ erreicht worden sei, finde heute seine Entsprechung in der Kombination aus Hartz IV und RTL 2.

Verstärkt wird das alles für Sloterdijk durch die Selbstähnlichkeit der Politik, durch den fehlenden Wechsel von Personen und Konzepten. Der führe dazu, dass viel zu wenige Menschen zur Wahl gehen würden: weil sich nach Wahlen das Bisherige immer nur fortsetze. Im Ergebnis lebten wir dadurch in einer „Semi-Diktatur“. Auf der Flucht vor der ewigen Wiederholung in der Politik würden die Menschen auswandern: in die Religion, in die Esoterik, in die Transzendenz. Oder anders: Wir kümmern uns nicht mehr um den Stadtrat, aber ums Weltklima und um die eigene Seele.

All das seien Merkmale hyperaktiver Menschen in hysterischen Zeiten. Es fehle an Gelassenheit. Die werde, wenn überhaupt, nur noch durch Betäubung erreicht. Womöglich sei das aktuell die eigentliche Herausforderung an die Mündigkeit. Selbstverantwortung heute beinhalte die Wahl, was man sich noch antun wolle – und was nicht.

Und wir entscheiden uns viel zu oft dafür, uns etwas nicht anzutun.

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„Fühlosoph“: So hat der großartige Stephan Paetow einmal den Zeitgeist-Liebling Richard David Precht genannt. An diesem Abend kann man den rationalen, fakten- statt emotionsorientierten Gegenentwurf besichtigen.

Sloterdijk redet anderthalb Stunden lang frei, aus dem Kopf, ohne Notizen. Oft benutzt er kräftige, einprägsame Sprachbilder. Manchmal formt er auch minutenlang verschachtelte, komplizierte Sätze – ohne sich jemals zu verzetteln: Der Mann führt hinten schließlich doch immer korrekt zu Ende, was er vorne begonnen hatte.

Wenn Sprache der Spiegel des Denkens ist, dann ist Peter Sloterdijk ein grandioser Denker.

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„Hättest du geschwiegen, wärst du Philosoph geblieben.“
(„Si tacuisses, philosophus mansisses.“)

Man darf gefahrlos annehmen, dass Sloterdijk die (abgewandelte) Weisheit des spätantiken Römers Boethius bestens kennt. Und er hält sich daran. In der Fragerunde nach seinem Vortrag wird mehrmals versucht, ihn – den Philosophen – in die Politik zu entführen. Dem entzieht er sich: höflich, stilvoll, aber diszipliniert und strikt.

Erst möchte ein Frager ihn erkennbar zu einer positiven Aussage über die AfD bewegen. Sloterdijk enthält sich beharrlich jeder politischen Bewertung. Stattdessen bietet er eine kritische Betrachtung der AfD-Sprache an: Die sei sozusagen ein Amalgam aus einerseits klar links und andererseits klar rechts aufgeladenen Begriffen. Das führe ganz unabhängig von politischen Inhalten automatisch zu Vergleichen mit der Ausdrucksweise der Nationalsozialisten, die sehr ähnlich strukturiert gewesen sei. Sloterdijk kritisiert philosophisch die Sprache der AfD, ohne sich politisch zu deren Inhalten zu äußern.

Nächste Frage, nächster Versuch: Ob Deutschland noch ein freies Land sei? Diese Aufforderung zu politisieren kommt plumper, auch aggressiver und lauter. Sloterdijk bleibt trotzdem wohlerzogen und wohltemperiert – und ausdrücklich unpolitisch. Allein schon die Muttersprache mache bekannterweise unfrei, weil sie das Verständnis für andere Ideen aus anderen Sprachkreisen erschwere, sagt er. Deshalb sei Mehrsprachigkeit ein Segen und vergrößere die individuelle Freiheit. Zu Deutschland: keine Silbe.

Es gefällt Teilen des mehr als 100 Köpfe zählenden Publikums nicht, aber Sloterdijk hält das durch. Er verlässt sein Spielfeld nicht. Er bleibt der, der er ist (und als der er ja auch eingeladen war): der Philosoph.

Er sagt nicht alles. Er lädt zum Denken ein.

*****

Berlin, Flughafen Tegel: das Ende der Geschichte.

Der Drängler wurde von den anderen Wartenden widerwillig vorgelassen, jetzt will er an Peter Sloterdijk vorbei. Der erklärt ruhig, aber bestimmt, dass er selbst auch einen Flug erreichen wolle. Da müsse man jetzt eben gemeinsam warten.

Der ungeduldige Wichtigtuer will debattieren, aber da hat Sloterdijk sich schon wieder umgedreht. Die Debatte ist damit beendet, das Vordrängeln auch. Man sieht vielen Wartenden an, dass sie sich fragen, warum sie den Wichtigtuer nicht selbst so in die Schranken verwiesen haben.

Gelassenheit und Verantwortung: Philosophie im richtigen Leben.

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Kommentare ( 71 )

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71 Kommentare auf "Sloterdijk, die Freiheit und die AfD"

Sortiert nach:   neuste | älteste | beste Bewertung

Jürgen Habermas ist Deutschlands wichtigster zeitgenössischer Denker, mit weitem Abstand, liebe Redaktion.

Definieren Sie wichtig. Ich glaube, es ist zur Zeit der Habeck…

„Sloterdijk beschreibt, wie die Nazis jedes Individuum zwangsweise zum Teil des „Volkskörpers“ erklärt hätten.“ Man sollte sich darüber klar werden: Für die Ideologie des Nationalsozialismus wäre die Organspende Pflicht gewesen.

Der Autor beschreibt Sloterdijks Antworten und Positionen auf verschiedene Fragen aus dem Auditorium als die Position des Philosophen der seinen Platz kennt. Das kann sein. Was aber, wenn es einfach Feigheit ist? Er möchte vielleicht nicht von anstatt einem harmlosen Drängler von dem deutschen Antifaabschaum oder den Klimagangstern – der Begriff passt doch wunderbar ins Portfolio der Klimairrsinnssprache – belästigt werden. Außerdem will er ja noch Bücher verkaufen. Er hat dann ja genug finanzielle Mittel um diesem Irrenhaus zu entkommen. Für die anderen bleibt nur die Möglichkeit AFD zu wählen. Nur so ein Gedanke!

Es ist nicht Feigheit.
Das Ziel eines Philosophen (der diese Bezeichnung verdient) ist es, seine Zuhörer dazu zu bringen, selbst zu denken. „Sapere aude“ lautet die Aufforderung seit Horaz. Kant formulierte diese Idee so: „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“.
Wer gerne einen anderen für sich denken lässt, fragt statt Sloterdijk besser Precht.

„Feigheit“ ist vielleicht doch etwas hart. Vielleicht ist es nur eine risikomindernde Geschmeidigkeit, die allerdings sehr unangenehm berührt, weil seine Auftritte ja immer von einer forcierten Wuchtigkeit sind.

Unabhängig davon, ob unser Engagement hier Wirkung zeigt und zu einer Änderung der irren Politik führt, kann die Lektüre der Artikel sowie der Kommentare auf TE den Horizont erweitern. Die Formulierung „risikomindernde Geschmeidigkeit“ hat schon etwas Ästhetisches, sehr gut gesprochen.

Statt einer politischen Bewertung biete Sloterdijk eine kritische Betrachtung der AfD-Sprache an: „Die sei sozusagen ein Amalgam aus einerseits klar links und andererseits klar rechts aufgeladenen Begriffen. Das führe ganz unabhängig von politischen Inhalten automatisch zu Vergleichen mit der Ausdrucksweise der Nationalsozialisten, die sehr ähnlich strukturiert gewesen sei.“ Entschuldigung, aber das ist auch nichts anderes als nur eine sehr kapriziöse Form des primitiven Nazi-Vorwurfs. Und das ergibt bei den sich auftürmenden Problemen von epochalen Ausmaßen überhaupt keinen Sinn. Der Kern der AfD-Sprache sind natürlich nicht irgendwelche an den Haaren herbei philosophierten Strukturähnlichkeiten mit der NS-Sprache. Dieser Vergleich ist nicht nur… Mehr

Hallo Herr Siering,

vielen Dank für Ihren Kommentar.

In die Bewertung von Sloterdijks Äußerungen werde ich mich sinnvollerweise nicht einmischen. Ich bin in der Sache ja Berichterstatter.

Ein Beispiel für die (von ihm so behauptete) Verbindung von linken mit rechten Begriffen in der AfD-Sprache lieferte er schon (man kann in so einem Text halt nicht alles unterbringen): „Alternative“ sei ein politisch einst von Rudolf Bahro ausdrücklich für die Linke geprägter Begriff, der jetzt mit „Deutschland“ verbunden werde.

Das wird Sie inhaltlich nicht befriedigen, vermute ich (keine Häme). Aber jedenfalls hat er nicht auf ein Beispiel verzichtet.

Fröhlicher Gruß,
A. Fritsch

Also ein (1 !) Beispiel ?
Und dann so eins ?
O je, o je, o je ……

Dem Herrn S. mag man einen Platz zugestehen, o.k. Aber gleich so was wie ein Denkmal? Mir hat dieser Artikel eher Unbehagen bereitet. Für mich ist Peter S. ein „Klugschwätzer“, wenn natürlich auch auf hohem Niveau [übrigens: aus einem Vergleich mit Herrn Precht kann man m.E. gar nicht als Verlierer hervorgehen] Es gibt etwas Lustiges aus der Märchenwelt [ich erlaube mir, den Leser K. Funke zu zitieren, der im heutigen Cicero einen Artikel von B. Palmer kommentiert]: Der Hase fragt den Uhu, wie er sich am besten vor dem Fuchs schützten könne. Antwort: Du mußt dich in einen Baum verwandeln.… Mehr
Nun versuchen alternde Philosophen die Welt zu erklären und dann diese Verurteilung eines armen Menschen am Flughafen, der verzweifelt versucht noch seinen Flug zu bekommen – eigentlich eine alltägliche Situation. der Mann sagt noch höflich, er muß seinen Flug noch erreichen – da hat er aber mit dem alten Philosophen nicht gerechnet – best case – ignorieren und direkt zur Abfertigung gehen – die sind zuständig – zum Schmidt nicht zum Schmidtchen – Motzer gibt’s immer bei über 100 Wartenden. Wie kommen Sie eigentlich zu Ihrem Psychogramm (miitleres Management und Wichtigtuer- vermutlich waren Sie nicht einmal am Flughafen.

Hallo,

vielen Dank für Ihren Kommentar.

Ich war am Flughafen, weil ich zufällig in derselben Maschine flog.
Als ausgebildeter Business Coach kenne ich Mittleres Management recht gut.

Und ein Wichtigtuer ist jemand, der meint, eine Sonderbehandlung verdient zu haben. Es wollten viele Menschen in der Schlange nach Frankfurt, kein anderer hat gedrängelt. War auch gar nicht nötig, wir haben die Maschine alle erreicht.

Das Alter eines menschen sagt übrigens über die Qualität seine Argumente genau gar nichts.

Fröhlicher Gruß,
A. Fritsch

Ich von meiner Warte aus muß gestehen das ich vor Jahren schon einiges von ihm gelesen habe, im besonderen die Sphären 1-3 und muss gestehen das die Bücher sehr Anspruchsvoll sind und das Denken das ich sonst gewohnt war sehr durchgerüttelt haben,aber Ich muß auch zugeben das sie mir Persönlich viel gebracht haben,aber nun zu der Thematik der Redet weiß nicht und der weiß redet nicht, Ich glaube das Herr Sloterdijk sich mittlerweile in eine Art Code flüchtet weil es in diesen Zeiten Sinnlos ist Klar zu Reden deswegen ist das ungefähre die bessere Wahl.jeder der meint das seine Meinung… Mehr

Ihr Beitrag ist leider unlesbar.

Sloterdijk hat doch zur aktuellen Politik der Bundesregierung klar Stellung bezogen. In einem Radio-Interview wirft er Angela Merkel vor, die Grenzen geöffnet zu haben, ohne den Willen des Souveräns einzuholenhttps://www.cicero.de/innenpolitik/peter-sloterdijk-angela-merkel-interview-fluechtlingskrise-konservativ-philosoph-willkommenskultur

Bei allem Respekt, Sloterdijk ist nicht sehr originell. Er sagt im Grunde nicht mehr (jedoch in hochtrabendem Duktus und mit «philosophischem Anspruch») als das, was Autoren in «Tichys Einblick» oder in der «Achse des Guten» in alltäglicher Sprache beschreiben, und ihre Leser in Kommentaren bestätigen. In einigen Punkten irrt Sloterdijk sogar. Wenn er zum Beispiel meint: »Auf der Flucht vor der ewigen Wiederholung in der Politik würden die Menschen auswandern: in die Religion, in die Esoterik, in die Transzendenz.» Dem steht doch eher ein offensichtlicher Transzendenzverlust gegenüber: eine Massenflucht in ‚irdische‘ Heilslehren und immanente Ideologien, die ein ‚Paradies‘ universeller Gerechtigkeit… Mehr

Hallo Frau Decourroux,

vielen Dank für Ihren Kommentar.

Inhaltlich werde ich nicht mit Ihnen streiten. Aber als jemand, der in Frankreich Philosophie studiert hat, darf ich Ihnen mitteilen, dass Sloterdijk – entgegen Ihrer Vermutung – dort in Fachkreisen hoch geschätzt wird.

Fröhlicher Gruß,
A. Fritsch

Der großartige Peter Sloterdijk, wurde von den Medien kalt gestellt. Ich kann mich noch ziemlich gut an eine seiner letzten Talkrunden mit Joschka Fischer erinnern. Der angeblich beste Außenmininster den wir jemals hatten, war hoffnungslos überfordert und von dem „besten Außenminister“, blieb nur noch ein Häufchen Elend über.

Seit dieser Zeit, kam Peter Sloterdijk nicht mehr in den Medien vor.

Zuviel Wahrheit für die Fake News Medien.

Nix für ungut, lieber Di Limonati:

Es gibt viel, mMn sehr viel gegen Joschka Fischer einzuwenden. Aber dass er von einer „Diskussion“ mit Ihrem „grossartigen“ Herrn Sloterdijk überfordert wirkte, das dürfte aller Wahrscheinlichkeit nach eher nicht dazu gehören.

Und die Medien haben in der Folge vielleicht sogar mal richtig reagiert?

@Redaktion: Warum erscheint die Korrekturfunktion nur sporadisch? Hätte sie eben gebraucht, um meinen Tippfehler in der Adresse zu korrigieren.

@Falk Kuebler, bitte entschuldigen Sie [leide manchmal FRANKophilie 😁…].

Entschuldigung, natürlich wollte ich @Falk Kuebler schreiben …😢

@Frank Kuebler: bleiben Sie dran 👍👍👍

Werte Frau Decourroux,

1. Danke für Ihr freundliches Kompliment und Ihre Ermutigung, der ich bestmöglich zu folgen versuchen werde.

2. Sie sind ganz bestimmt nicht die/der erste, und werden auch ganz bestimmt nicht die/der letzte sein, die/der mich als Frank Kuebler anspricht. Vielleicht hätte ich den offensichtlichen damaligen Tippfehler meiner Eltern beim Geburtsregister längst korrigieren sollen, aber ich war – peinlich, peinlich – immer zu faul dazu…;-))