Kreuzberg, ein Modell für Deutschland

Die Grüne Kreuzberger Bürgermeisterin Monika Herrmann klingt ganz überrascht darüber, dass das grüne Utopia nach Müll und Verwahrlosung stinkt. Gibt es weltweit ein einziges Beispiel, wo linkes Denken nicht zu Elend geführt hätte?

imago images / Hoch Zwei Stock/Angerer
Berlin Kreuzberg - Kottbusser Tor

»Pfui und Igitt!«, sagte mein kleiner Sohn, als die Rede einmal auf die Liebe kam, und das süße Tochterlein ergänzte: »Und so peinlich!«

Nein, man kann die Liebe nicht erklären, die Lust nicht und das Verlangen ebensowenig. (Der schreibende Vater erwägt für einen Augenblick, dem Kind die Liebe wie folgt zu erklären: »Das ist wie wenn du Schokolade oder Eiscreme willst, nur eben mit Menschen!« – Der schreibende Vater spart sich für den Augenblick diese Erklärung, denn er fürchtet, dass es weit mehr verstören als erklären würde.)

Berlin
Dealer sollten Sache des Staatsanwalts sein, nicht von Politikern
Nein, die Liebe lässt sich nicht erklären. Man kann um sie herum Symphonien schreiben, man kann aus Liebe einen Taj Mahal am Ufer des Yamuna bauen (oder aus Baulust auch einen Taj Mahal aus Lego) oder einen Krieg um Ilios führen – doch erklären, nein, erklären lässt sie sich nicht (Tipp: Helenas Couple-Selfie von 1788 bietet etwas für beide Präferenzen).

Natürlich ist uns nicht nur die Liebe als treibende Kraft angeboren, auch das Gewissen ist angeboren, die Ethik sowieso, aber auch die Verantwortung.

Die guten Triebe erscheinen uns als grundlegend und selbstverständlich, da sie allen Menschen angeboren sind. Jedoch, so wie Menschen existieren, die ohne Beine geboren wurden, und andere, denen ein oder zwei Beine später abhanden kamen, so existieren – was denkt sich Gott dabei? – leider auch Menschen ohne die grundlegenden guten Triebe – manchen fehlt das Gute von Geburt an, manchen ist es später abhanden gekommen – man denke etwa an Psychopathen (haben kein Mitgefühl), Soziopathen (ignorieren ihr Mitgefühl) oder natürlich an Journalisten (sind Journalisten).

Einer jener guten Triebe, deren Zuteilung in schmerzhaft verschiedenen Portionen erfolgte, ist die Verantwortung.

Manche Menschen zerbrechen geradezu an ihrem Verantwortungsgefühl. Es hält sie wach und wiegt schwer auf ihren Schultern wie das Joch auf den Schultern des Ochsen. Doch dann gibt es die Leichtfüßigen und Unbeschwerten, denen Verantwortung gänzlich abgeht, deren Verhältnis zur Verantwortung dem Ihres Lieblingsessayisten zur Bescheidenheit ähneln könnte: Verantwortung ist eine Zier, doch leichter schwätzt sich’s ohne ihr!

Wo wir aber von Menschen ohne Verantwortungsgefühl reden, wären wir – Sie ahnen es, geschätzte Leser! – bei der Tagespolitik.

Die Richtung wechselnde Weiche

Universalrezept: mehr grüne Sozialarbeiter
Monika Herrmann hat die Unordnung für sich entdeckt
Über Berlin-Kreuzberg zu schreiben weckt in mir zwei Gefühle, die einander widersprechen. Einerseits ist Berlin-Kreuzberg, globalpolitisch und kulturell betrachtet irrelevant. Berlin-Kreuzberg ist lächerlich, provinziell und irrelevant. Man baut sich Cafés mit Billigsitzgelegenheiten, zwischen Stadtgrünzeug und verfallenen Wänden, die irgendwer mit bunten Graffitos versehen hat, weil das vor einem halben Jahrhundert modern und »hip« war – ach, was für ein irrelevantes inneres Elend. Andererseits ist Berlin-Kreuzberg der »real existierende Linksgrünismus«, das Utopia der Phrasen und Sprüchlein, die für Grüne, Gutmenschen und GEZ-Gutverdiener als »politisches Konzept« durchgehen.

Michael Endes Scheinriese ist ein Riese der kleiner wird, je näher man ihm kommt. Berlin ist ein Möchtegernriese, der langweiliger wird, je näher man ihm kommt – oder verwirrter, wenn einem »langweilig« als Begriff hier nicht zusagt. An Kreuzberg ist abzulesen, wie die gesamte Propagandarepublik Deutschland aussehen könnte, wenn dieser Zug nicht sehr bald eine sehr eindeutig die Richtung wechselnde Weiche findet.

Es ist in gewissen Kreisen üblich, den »Fremden« die Schuld am eigenen Versagen aufzubürden – sie können sich ja kaum wehren, verstehen sie doch oft weder Sprache noch Anklage. Eine Dame, die das so treibt, ist Monika Herrmann, eine Grüne und als solche auch Bezirksbürgermeisterin von Kreuzberg. Viele Jahre hat Frau Herrmann die Schuld für den Dreck in dem von ihr verwalteten Bezirk auf die Fremden geschoben – natürlich nicht auf die »fremdländischen« Drogendealer im Görlitzer Park, sondern auf die Touristen.

Es ist Spätsommer 2020, der Tourismus ist weltweit erlahmt, auch in Berlin-Kreuzberg, dieser »bunten« Zukunft Deutschlands, und Frau Herrmann stellt fest, dass die Schuld an der »Verwahrlosung« des von ihr verantworteten Bereichs gar nicht die Schuld der »europäischen Touristen« ist, »die durch den Bezirk mäandern« (vergleiche welt.de, 2.9.2020).

Matthias Nikolaidis fragt bei Tichys Einblick:

Will sie einen nationalen Flügel bei den Hauptstadtgrünen aufbauen, nach dem Vorbild von Lafontaine und Wagenknecht? Oder wären ihr vielleicht Nicht-Europäer lieber? (tichyseinblick.de, 3.9.2020)

Die Touristen bleiben weg, auch aus Berlin-Kreuzberg, Vermüllung und Verwahrlosung aber werden mehr – während im Görlitzer Park längst nicht mehr »nur« Cannabis, sondern auch harte Sachen wie Heroin gedealt werden.

Immerhin hat Frau Herrmann geleistet, was nicht allen Ideologen gelingt – sie erkennt das schon lange nicht mehr zu Leugnende an, nämlich dass es ein Problem gibt. Frau Herrmann setzt jedoch zu einer Lösung an, wie sie unter Linksgrünen üblich ist: sie will mehr Geld (siehe morgenpost.de, 1.9.2020), von oben, vom Senat (und damit wahrscheinlich bezahlt von Leuten wie etwa den Bayern, welche erstens die Kreuzberger Probleme nicht haben (dafür eigene), und zweitens von Frau Herrmanns Wählerschaft wahrscheinlich zutiefst verachtet werden).

Das macht dich zum Grünen

Berlin
Zeit für den Rücktritt, Monika Herrmann
Ein Mensch wie auch eine Gesellschaft können versuchen, ohne ihre angeborenen guten Triebe zu leben. Ohne Liebe zu leben, das macht dich zum Erkalteten. Ohne Hoffnung zu leben, das macht dich zum Zyniker. Und schließlich: Ohne Verantwortung zu leben, das macht dich zum Grünen.

Ich bin recht sicher, dass die Verantwortung dem Menschen angeboren ist, so anstrengend und belastend sie ist. (Kinder in die Welt setzen zu wollen ist uns ja auch angeboren, und was könnte anstrengender sein?)

Grüne, Gutmenschen und Gesinnungsethiker (was hier zusammenfällt) richten sich nach ihrem Bauchgefühl im Moment aus, und lehnen die Verantwortung für die tatsächlichen Folgen ihrer Handlungen ab (sonst wären sie ja das philosophische Gegenteil, nämlich Verantwortungsethiker).

Der Zustand des vermüllten und verwahrlosten Kreuzbergs ist die direkte Folge einer Lebensphilosophie, welche das angeborene Verantwortungsgefühl im Menschen unterdrückt.

Prototyp für alle Stadtteile

Die Verwahrlosung und Vermüllung Kreuzbergs lehrt uns, wie wichtig es ist, dass Menschen aus verschiedenen Kulturen zusammenleben dürfen (was natürlich auch Grenzen braucht, die bei Bedarf robust durchgesetzt werden).

In Kreuzberg wird linksgrünes Denken praktisch ausprobiert. Ja, es entsteht Leid. Kinder, die in Kreuzberg groß werden, wachsen in der Gegenwart von Müll, Schmutz und Drogen auf – und das ist nicht fair. Unterschiedlichkeit kann (und wird wahrscheinlich) zu Ergebnissen führen, die sich unfair anfühlen, doch alle Menschen gleich grausamen Maßnahmen zu unterwerfen ist doch keine »Fairness«.

Vertrauen oder Habeck?
„Innere Sicherheit“ - das neue Satireprogramm der Grünen
Es ist gut, dass verschiedene Philosophien ausprobiert werden, auch wenn die praktischen Folgen des linksgrünen Verantwortungslosigkeit-Kultes unangenehm zu betrachten sind. Wie viel mehr Leid würde in die Welt gebracht, wenn dasselbe zum Scheitern verurteilte linksgrüne Verantwortungslosigkeits-Experiment nicht nur in einem Teil des »Failed State Berlin« sondern gleich im gesamten Deutschland oder gleich in allen Brüsseler Kolonien durchgeführt würde.

Wenn es nach linksgrünen Ideologen geht, wäre das vermüllte, verwahrloste Kreuzberg der Prototyp für alle Stadtteile im linksgrünen Propagandastaat Deutschland. »Pfui und Igitt!«, so sagt mancher, der nach Kreuzberg kommt, und: »Das ist so peinlich!«

Das Gegenteil und das Gegenstück zur linksgrünen Ideologie der gedankenlosen Gefühligkeit ist die gelebte Verantwortung.

Es ist uns angeboren, Verantwortung zu übernehmen. Dramatisch: Der Mensch ist zur Verantwortung geschaffen.

Linksgrünes Denken bekämpft und dämonisiert die Verantwortung für das eigene Handeln über den Moment hinaus. (Auf gewisse Weise sind alle Politiker »linksgrün«, denn sie stehen selten für die Folgen ihrer Handlungen ein, und vorm Tribunal in Den Haag enden längst nicht alle, die es verdienten.)

Ich bin nicht gegen Linke und Grüne, weil ich ein politischer Mensch wäre. Ich bin gegen Linke und Grüne, weil ich gegen das Leid bin, das gelebte Dummheit und politische Verantwortungslosigkeit immer und notwendigerweise nach sich ziehen.

Das Gegenteil und Gegenstück zu linksgrünem Handeln ist es, Verantwortung zu übernehmen, die Konsequenzen zu bedenken und gern bereit zu sein, für die Konsequenzen der eigenen Handlung geradezustehen.

Im Essay vom 7.11.2018 übersetzte und kommentierte ich das Gedicht »If_« von Rudyard Kipling (»Wenn du träumen kannst – und dennoch die Träume nicht über dich herrschen lässt; wenn du denken kannst – und dennoch mehr als nur Gedanken anstrebst…«). Ich denke dieser Tage wieder an jenes Gedicht. Kipling preist, ohne das sperrige Wort »Responsibility« zu bemühen, die Verantwortung.

Wir sind zur Liebe geboren, zum Guten und zum Schönen – und wir sind geboren um Verantwortung zu tragen.

Warum sollen wir Liebe geben und das Schöne suchen? Weil unser Leben und damit wir selbst sonst unvollständig wären. Warum sollen wir Verantwortung tragen, klug, fleißig und beständig? Aus demselben Grunde.


Dieser Beitrag erschien zuerst auf dushanwegner.com

Dushan Wegner (geb. 1974 in Tschechien, Mag. Philosophie 2008 in Köln) pendelt als Publizist zwischen Berlin, Bayern und den Kanaren. In seinem Buch „Relevante Strukturen“ erklärt Wegner, wie er ethische Vorhersagen trifft und warum Glück immer Ordnung braucht.

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Kommentare ( 39 )

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39 Kommentare auf "Kreuzberg, ein Modell für Deutschland"

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Ja, so ist das in der Demokratie. Es wird geliefert, was vom Wähler bestellt wurde. Das mag man gut finden oder nicht, aber es ist vermutlich das westliche Demokratie-Modell. Für die, die es sich leisten können, sehe ich noch folgende Alternativen: 1. Wegzug aus „kritischen“ Stadtvierteln bzw. Regionen, was ja auch schon laufend passiert. Allerdings ist das nur eine temporäre Lösung, da die Auswirkungen der links-grünen Politik früher oder später in ganz Deutschland zu spüren sein werden. 2. Kompletter Wegzug aus Deutschland. Was allerdings eine hohe wirtschaftliche und soziale Mobilität voraussetzt. Aber man erinnere sich daran, dass auch aus der… Mehr
„Der Zustand des vermüllten und verwahrlosten Kreuzbergs ist die direkte Folge einer Lebensphilosophie, welche das angeborene Verantwortungsgefühl im Menschen unterdrückt.“ Dieser Zustand hat sich bereits in den Menschen selbst eingenistet. Ich war mit ein paar Freunden auf der Corona Demo in Berlin und saß nach der Demo mit einem Freund vor dem Hotel, um noch ein Bier zu trinken. Ich trug einen Dreiteiler mit Krawatte – schließlich will ich den Rechtsstaat zurück. Nach einer halben Stunde näherten sich uns zwei … Proleten (Ne, gearbeitet haben die Typen noch nie!) Wie dem auch sei: Diese Typen haben uns beleidigt und letztendlich… Mehr

Futter ist nicht nötig. Die neue klima radikal Partei möchte die komplette Selbstversorgung der Kieze realisieren, man solle sie nicht hindern.

Nun ist die Ausweitung des „Modells Kreuzberg“ auf ganz Deutschland von der GroKo -mit freundlicher und wohlwollender Kenntnisnahme durch Grüne und Linke als auch durch die Mehrheit der Bevölkerung (!) – ja schon so beschlossen worden.

Jetzt ist das halt beschlossene Sache !
An den Gestank müssen wir uns alle gewöhnen; …aber das ist halt die „neue Normalität“ !

Das was ALLE Grünen besonders gut könne, ist anderen vorschreiben zu wollen, wie sie zu leben haben – getreu dem Motto von Mark Twain: „Gut sein ist edel. Aber anderen zeigen, wie gut sie sein sollten, wirkt edler und macht nicht so viel Mühe.“
Und da Denken in diesem Land bei „den schon länger hier lebenden“ inzwischen staatlich betreut und auch akzeptiert ist, haben es diese „Weltverbesserungsverschlimmer“ halt leicht – zu leicht, um unsere Kultur mit allem, was dazu gehört, zu erhalten.

Selbstverständlich kann man die Liebe als Auftrag definieren, denn das Universelle hat schon dafür gesorgt, daß eine Reproduktion stattfindet und ständig Nachwuchs produziert wird, mit dem weiteren Gedanken, es auch vergehen zu lassen, der Ausgewogenheit wegen und so hat alles seinen Sinn, auch die Liebe, die zwar so genannt wird, aber einer der verschiedenen Grundtriebe ist das Leben stets zu erneuern und dabei sogar noch Spaß macht, damit man es nicht als Pflicht empfindet. Wer sich diesem Thema über Gebühr zugeneigt fühlt, der vergißt zwangsläufig seine Pflichten, die ihm auferlegt sind, denn Liebe ist das eine und Ordnung, Umsicht und… Mehr

Andere Frage: Wer wohnt denn dort? Augenscheinlich eine in sich geschlossene bunte Gesellschaft, die an der Beseitigung der herrschenden Lebensverhältnisse wenig Interesse zeigt. Schmutz und Verwahrlosung haben wenig mit dem sozialem Status zu tun, eher mit Erziehung. Wer im Dreck groß wurde, merkt nicht, wenn er darin lebt.

„Andere Frage: Wer wohnt denn dort? Augenscheinlich eine in sich geschlossene bunte Gesellschaft,“

Ich denke so ganz bunt ist die Kreuzeberger Gesellschaft nicht mehr, eher so grün aber nicht Partei sondern der Farbe des Propheten.

Aus amtlichen Statistiken (veröffentlicht in Artikel in TE „auf Merkel folgen Pia Klemp und Carola Rakete“ vom 4 September 2020) In der Subsahara in Afrika leben 1,1 Milliarden Afrikaner, etwa die Hälfte, also ca. 500 Mio sind Kinder / Jugendliche unter 15 J. Von diesen etwa 500 Mio Kindern und Jugendlichen will etwa jeder 3te junge Afrikaner auswandern nach Europa, also ca 150 Mio junge Afrikaner (plus deren Eltern und Geschwister). Aus den arabischen Ländern wollen etwa 25 Mio junge Araber (plus deren Familie) nach Europa auswandern. Also, insgesamt etwa 175 bis 200 Mio junge Afrikaner und Araber (plus deren… Mehr
Ich empfehle der ökosozialistischen Antifa-Bourgeoisie die Lektüre des Buches „Freie Privatstädte“ von Titus Gebel. Nach dem dort beschriebenen Modell könnten sie ein Stück unbewohntes Territorium erwerben. Die Finanzierung dürfte mit den verschwundenen SED-Milliarden kein Problem sein. Dort könnte dann die Antifa als Staatsdienstleister unbehindert vom Rest der Welt ihre Visionen von einer gerechten Zukunft verwirklichen. Ohne Einmischung, allerdings auch ohne Hilfe von außen. Die Verwaltung dürfte recht einfach sein. Gesetzgebung, Polizei und Rechtsprechung sind sowieso unnötig. Eigentumsrechte gibt es nicht, weil es kein Eigentum gibt, und um die persönliche Sicherheit kann sich doch wohl jeder selbst kümmern. Bei Krankheit wird… Mehr

Nachtrag: Bitte nicht falsch verstehen, ich wollte mich nicht über das Buch von Herrn Gebel lustig machen. Im Gegenteil, ich finde die Idee freier Privatstädte genial, ob das praktisch umsetzbar ist, weiß ich nicht. Aber zur praktischen Umsetzung braucht man intelligente Menschen, und den IQ der von mir beschriebenen Klientel halte ich für „nicht so hoch“. In Seattle wurde sowas in der Art wohl schon „getestet“. Letztendlich bringt es nichts, solche dummen Leute zu beschimpfen, man kann sie nur verspotten.

Fand Frau Hermann nicht den Zustand vor einiger Zeit bunt und toll,wenn sie auch lieber nicht am Abend durch den Görlitzer Park gehen mochte.Alles war im grünen Bereich .Und warum sieht sie plötzlich ein Problem mit Vermüllung? Wenn da mal nicht schon erste Fälle von Pest aufgetreten sind.

Gerne würde ich einmal die Wohnung von Frau Haarmann besichtigen. Ob die auch so aussieht wie ihr Bezirk?