Gegen Trump und gegen die Demokratie selbst

In den USA richtet die Antifa sich »Autonome Zonen« ein, errichtet Grenzzäune, kontrolliert rabiat, was dort gesagt wird… und wütet gegen Trump. Geht es WIRKLICH gegen Trump – oder geht es gegen die Demokratie selbst, und Trump steht denen bloß im Weg?

imago

Hahaha, kennen Sie den schon, diesen Witz, den ich letztens las? Es war ein gezeichneter Witz, mit Text darunter. Oder kennen Sie ihn nicht, und sind also ein Schlafschaf? – Ich sagte »Schlafschaf«, ja, haha, auch das ist gewissermaßen ein Teil des Witzes, eine Vorahnung, »foreshadowing« wie man im Englischen sagt.

Dieser gezeichnete Witz also, oder Cartoon, wie man in der Neuen Welt sagt, dieser Witz zeigt eine Schafherde, kleine fluffige Tierchen, dazu einen Schäferhund, um die Herde herumlaufend, und einen Schäfer, der die Szene zufrieden betrachtet – und gefährlich wenig ahnt, was da wirklich vorgeht, dass die ersten Schafe ihm auf die Schliche zu kommen drohen!

Denn, vorne in der Szene, da spricht ein Schaf zu einem anderen, und im Text unter der Zeichnung lesen wir, was gesagt wird:

Schaf 1: »Ich sage dir, der Hund und der Schäfer machen gemeinsame Sache, um uns zu kontrollieren!«
Schaf 2: »Ach, du immer mit deinen Verschwörungstheorien!«

Haha, ein Scherz! Denn wir sind klüger als die Schafe, und wir betrachten die Szene, und natürlich wissen wir, dass natürlich der Schäfer und der Hund zusammenarbeiten, deshalb heißt er ja Schäferhund! Nein, wir sind Menschen, so viel schlauer als die Schafe, wenn irgendwer sich verschworen hätte, uns auf undurchsichtige Weise zu kontrollieren, sei es um uns jährlich zu scheren oder Lammbraten aus uns zu machen, dann würden wir das doch merken!

Haha, räusper — würden wir das, würden wir das wirklich?

Weiter Öl ins Feuer

In den USA wird wahrscheinlich Joe Biden zum Präsidentschaftskandidaten der US-Democrats aufgestellt werden (ich riss es im Essay vom 5.6.2020 an). Immer mehr Beobachter meinen, dass Biden nicht mehr in der geistigen Verfassung ist, einen Beruf mit Verantwortung auszuüben, geschweige denn den des, wie man sagt, »mächtigsten Mannes der Welt«. Sogar globalistennahe Mainstream-Medien merken es (etwa cbsnews.com, 27.8.2019), und in den sozialen Medien verbreiten sich die Clips mit seinen zahlreichen Aussetzern (man kann etwa bei YouTube nach »joe biden gaffes« suchen). Es ist nach aller Lebenserfahrung wenig realistisch, dass Biden erstens die Wahl 2020 gewinnen sollte, und selbst wenn die Auszählung seinen Sieg ergeben würde, dass er die Präsidentschaft gesundheitlich überstehen kann – oder auch nur antreten. Was also ist das »gewünschte Szenario« der Ultra-Globalisten und Postdemokraten, welche die US-Demoracts weiterhin stützen?

Seit Trump zum US-Präsidenten gewählt wurde, brechen immer wieder die von Linksextremen und gewissen Mainstream-Medien angezettelten Proteste aus, welche die demokratische Wahl rückabwickeln wollen. Der Schwerpunkt der Proteste liegt in den USA, doch die Stimmung gegen den demokratisch gewählten US-Präsidenten wird weltweit angeheizt. Die »üblichen Verdächtigen« wie etwa CNN scheinen weiter Öl ins Feuer gießen zu wollen, etwa wenn sie von der erneuten Tötung eines Schwarzen durch die Polizei berichten (cnn.com, 14.6.2020), aber die Bilder herausschneiden, die nicht ins Narrativ passen (@stillgray, 14.6.2020). Auch dieser Tod führte zu neuen Unruhen, Verwüstung und Brandstiftung(en).

Was davon zu halten ist, wenn politiknahe Medien von angeblichen »meist friedlichen« Protesten berichten, ließ sich etwa in London begutachten, wo BBC von »größtenteils friedlichen« Protesten sprach, tatsächlich aber siebenundzwanzig Polizisten verletzt wurden (dailymail.co.uk, 8.6.2020). In Paris brüllt derweil der von Mainstream-Medien als »Anti-Rassismus-Proteste« verkaufte Mob üble antisemitische Parolen (jpost.com, 14.6.2020). Es gilt, weiterhin: »Ich glaube den meisten Großdemos heute nicht …« – und den »offiziellen« Berichten über die Aufmärsche glaube ich auch nur in Anführungsstrichen.

In Seattle und anderen Städten hat die Antifa eine »Autonome Zone« eingerichtet, in der sie nach ihren Regeln leben will (nytimes.com, 11.6.2020) – und nach nur einer Nacht wird deutlich, wie praktischer Sozialismus wirklich aussieht (@dushanwegner.com, 14.6.2020). Zu ihren ersten »Amtshandlungen« gehörte es, Zäune einzurichten und Andersdenkende niederzukämpfen (@ElijahSchaffer, 13.6.2020, @Julio_Rosas11, 13.6.2020). Open-Borders-Freunde, von Antifa bis Soros (siehe Video auf YouTube, ab ca. Minute 2) haben es gemeinsam, für sich selbst sehr nachdrücklich sehr robust durchgesetzte Grenzen und Mauern zu bauen.

Woher stammt die linke Wut auf die eigene Heimat, auf den Westen selbst, und damit auf den US-Präsidenten? Nun, die Wut wird geschürt, täglich und immer heftiger – und weltweit.

US-Publikationen wie CNN oder New York Times machen aus ihrem offenen Anti-Trump-Aktivismus wenig Hehl. Erst letzte Woche trat dort ein Verantwortlicher zurück, weil die New York Times das Meinungsstück des US-Senator Tom Cotton veröffentlicht hatte, der für ein starkes Vorgehen des Staates gegen Antifa-Terror plädierte (theguardian.com, 7.6.2020), was wohl zu vielen Abo-Kündigungen geführt hatte (wohl die höchste Zahl jemals innerhalb einer Stunde, so slate.com, 4.6.2020) – in der geschlossenen linken Parallelwelt sind abweichende Meinungen wirklich, wirklich ungern gesehen.

Es ist schon länger ein Thema, dass ausländische Akteure gelegentlich die politische Debatte im Ausland bestimmen (wollen), etwa wenn George Soros politische Aktivisten in Europa oder Israel finanziert, die sich gegen die aktuelle Regierung wenden, oder wenn Deutschland, UN und EU anti-israelische, anti-semitische Hetze in palästinensischen Schulen finanzieren (siehe etwa tichyseinblick.de, 4.9.2019). Gerade in der Zeit von Internet allgemein und sozialen Medien im Speziellen ist jedoch nicht zu unterschätzen, wie wichtig die im Ausland veröffentlichte Meinung für Wahlkampf und Machtspiele sein kann. Es hat damals Obama im Wahlkampf geholfen, von den Deutschen in Berlin wie ein »Messias« begrüßt zu werden, wenn man sich auch fragt, was die Logik war; etwa: »Wenn die Deutschen in Berlin einen Mann ins Gottgleiche erheben, dann kann das kein schlechter Mann sein«?!)

In Deutschland ist etwa Der Spiegel für seine schamlosen Anti-Trump-Titel bekannt (einfach mal »Spiegel Cover Trump« googeln). – 2018 hat übrigens die Gates-Stiftung dem Spiegel zweieinhalb Millionen US-Dollar an Förderung zugesichert (gatesfoundation.org, Dezember 2018) – nein, ich sage nicht, dass es ein Honorar für die propagandistische Anti-Trump-Stimmungsmache ist, auch wenn der Zweck »to report on social divides around the world and to convey an understanding of how to overcome them« durchaus Interpretationsraum lässt (spiegel.de, 14.5.2020 schiebt Erklärungen nach, und versichert, wie der Erhalt von über 2 Millionen an Förderung überhaupt nicht beeinflusst, was man schreibt), doch man könnte sagen, dass die dauernde Stimmungsmache gegen den US-Präsidenten offenbar kein Hinderungsgrund für die Förderung ist.

Globalisten müssen nicht zwangsläufig offen Trump-Hass finanzieren, sie können auch Medien fördern, die es ohnehin tun – und die können dann »finanziell freier« publizieren. (Wenn Sie Näheres wissen möchten zum spendablen Herrn Gates, bietet Ihnen Der Spiegel superhochkritische Gates-Berichte wie spiegel.de, 18.9.2018: »Rastlos in Seattle – Bill Gates ist der spendabelste Mann der Welt. Doch seine globale Wohltätigkeitsstiftung stößt oft auf Kritik. Was treibt den Mann an? Ein Besuch.«)

Der Zauberer und seine Apparaturen

Es gibt zwei Erklärungsmöglichkeiten, für all die inszenierte, offen anti-demokratische Wut – wobei die erste der Möglichkeiten eigentlich keine ist und die zweite denkbar unscharf.

Natürlich könnten wir annehmen, dass es alles Zufall ist, unabhängige Entwicklungen, die ohne jemandes Intention darin konvergieren, dass ein gewählter US-Präsident abgesetzt werden soll durch einen schwachen Kandidaten, der Globalisten gefällt – und sei es durch einen alten Mann, der keinen kohärenten Satz hinbekommt, was ihn gewiss nicht weniger auf »Beratung« angewiesen sein werden lässt.

Die Rolle der Presse scheint es zunehmend zu sein, den Vorhang geschlossen zu halten, der den Zauberer von Oz und seine Apparaturen aus unserem Gesichtsfeld hält.

Die erste Erklärung wäre mit einem meiner Lieblings-Denkgesetze kompatibel, welcher besagt: »Schreibe nicht der Böswilligkeit zu, was durch Dummheit hinreichend erklärbar ist.« (»Hanlon’s Razor«, siehe Wikipedia)

Ich bin kein Freund von Verschwörungstheorien, fürwahr nicht – ja selbst der Begriff ist mir zuwider, selbst und nicht selten gerade wenn er negativ verwendet wird. Zum einen scheint der Begriff gerade Politikern und Journalisten zu oft und zu einfach als Ablenkungsmanöver zu dienen, als Strohmann, den sie in Flammen setzen, um von einem anderen, größeren Feuer abzulenken (vergleiche etwa »Windstöße auf schmaler Brücke«). Ich mag aber auch das Konzept mancher echter Verschwörungstheorien nicht, wenn deren Thesen darauf hinauslaufen, zu viele Baustellen einem einzigen Maulwurf zuzuschreiben, hinter zu vielen sich mitdrehenden Rädern zu wenige treibende Motoren zu sehen.

Meine Vorbehalte gegen Verschwörungstheorien verhindern jedoch nicht, dass verdammt oft vermaledeit viele der Verschwörungstheorien von Vorgestern zum Verdacht von Gestern und irgendwann zur veritablen Realität von Heute werden (um morgen wieder vergessen zu sein).

Wie ich etwa im Text »Verschwörungstheorien und Kompromat« anreiße, beginnen heute manche ach-so-wirren »Verschwörungstheorien« mehr Sinn zu ergeben als die »offizielle« Erklärung – wenn man sich überhaupt noch die Mühe gibt, eine offizielle Erklärung abzugeben, statt einfach nur alle Fragenden zu dämonisieren.

Was ergibt denn mehr Sinn? Auf der einen Seite: Rein zufällig ergeben die Absicht gewisser Milliardäre und der Journalisten in Medienkonzernen denselben Fluchtpunkt, nämlich die Beseitigung des vom »einfachen Volk« gewählten US-Präsidenten, und dass Milliardäre, Journalisten und Antifa-Schläger auf dasselbe anti-demokratische Ziel zuarbeiten, das ist alles reiner Zufall. Oder, die andere Erklärung: Gewisse Kräfte haben ein sehr großes Interesse daran, die Idee der Demokratie selbst zu schwächen, um eine postdemokratische, »grenzenlose« Welt der Konzerne durchzusetzen, und sie werden alles tun, was es braucht, um nie wieder zuzulassen, dass eine Person mächtig wird, die wirklich vom Volk selbst bestimmt wurde, gegen den Willen der Globalisten.

Seit Jahren agitieren Milliardäre und Antifa-Schläger zugleich gegen Trump, gegen Demokratie, gegen »den Westen«. Trumps Sieg war ein Sieg der Demokratie – und ein Betriebsunfall des Globalismus.

Was könnten die Schafe denn tun?

Das Schaf, das meint, der Hund habe sich mit dem Besitzer verschworen, es kann ja nicht beweisen, dass der Schäfer und sein Hund zusammenarbeiten.

Was würde aber passieren, wenn das Schaf sehr deutliche Hinweise darauf geben würde, dass der Schäfer und der Hund sich auffallend gut verstehen? – Nichts, nichts würde passieren.

All die Personen, von denen wir spekulativ reden, sie werden ja bereits in hohen Ämtern vorstellig, ohne irgendwie gewählt zu sein, mit »nichts« außer ihrem Geld als Qualifikation, die Wege der Demokratie zur schlechten Show degradierend. Letztens erst trat einer von ihnen im deutschen Staatsfunk auf, Drohbotschaften an das deutsche Volk verkündend (siehe dazu »Windstöße auf schmaler Brücke«) – mit welcher Autorität, außer natürlich, dass seine Stiftung gleichzeitig in Pharma-Industrie investieret und viel Geld an die WHO spendet?

Das Schmerzhafte an jenem Cartoon vom Schäfer, vom Hund und von den Schafen ist doch: Es kann dem Schäfer herzlich egal sein, ob ihm ein Schaf auf die Schliche kommt. Selbst wenn alle Schafe sähen und verstünden, was gespielt wird, könnten sie wenig ausrichten – es ist nur komfortabler für den Schäfer, wenn die Schafe nicht groß zu debattieren beginnen – an der Konstellation selbst würde es wenig ändern.

Wie eine letzte Schlacht

Das erste Opfer des Krieges ist bekanntlich die Wahrheit, und nach aktuellen Opferzahlen zu Urteilen befinden wir uns längst mitten im Krieg.

Die Antifa-Schläger in den Straßen drüben wie hüben, die inzwischen offenen Angriffe auf Oppositionelle, aber auch deutsche Demokratie-Farcen wie die Ernennung einer Linksextremen, welche bild.de, 12.6.2020 vorsichtig »mutmaßliche Verfassungsfeindin« nennt, zur Verfassungsrichterin mit Stimmen der Merkelpartei, es fühlt sich an, als ob längst ein Krieg tobt, ein Krieg gewisser Kräfte gegen das, was die Demokratie zur Demokratie macht.

Wohin Deutschland sich unter Merkel und dem Staatsfunk entwickelt, darüber lässt sich trefflich spekulieren, doch es sind weder Demokratie noch Gerechtigkeit, die vom Horizont her blitzen. Über das demokratische Feuer der EU zu debattieren (auf welchem Wahlzettel stand nochmal Frau von der Leyen?), auch das fühlt sich bald müßig an – eine Wurst über jenem Feuer braten zu wollen, das könnte einen lange hungrig warten lassen.

Wenn die Trump-Hasser, ob durch Wahlen, Auszählungen oder gar einen Putsch (der Himmel möge es uns ersparen) sich in den USA durchsetzen, so könnte man fürchten, hat die Demokratie keinen wirklich global auftretenden Fürsprecher mehr.

Wer wird global die Demokratie verteidigen, wenn in den USA die Trump-Hasser und in Deutschland alte SED-Kader (und ihre neuen Genossen in Geist und Funktion) ihren Willen durchsetzen? Frau Gelöschte-Handydaten in Brüssel? Die Frau in Berlin, die ihr missliebige Wahlergebnisse »unverzeihlich« nennt, woraufhin die Parteien sie schnell korrigieren? Herr Putin? Die Kommunistische Partei Chinas?

Es fühlt sich an wie eine letzte Schlacht, eine letzte, große Schlacht zwischen Demokratie und Globalismus, zwischen Freiheit und Sozialismus.

Es ergibt nicht alles Sinn, was wir sehen. Worte werden zum Rauschen. Debatte wird zu ihrer eigenen Parodie. Die Idee der Demokratie hängt in den Seilen, metaphorisch blutig geprügelt von jenen, die sie zu verteidigen bezahlt werden – und buchstäblich blutig geprügelt von Antifa-Schlägern, die längst offen und ehrlich die Demokratie wieder durch die Herrschaft von Mob und Gewalt ersetzen wollen.

Was sollen die Schafe tun? Was sollen wir Schafe tun? Einiges spricht dafür, dass der Schäfer und der Hund irgendwie zusammenarbeiten. Manche sagen sogar, dass sie uns regelmäßig scheren und einige von uns zu Lammbraten verarbeiten, doch wie beweisen wir es? Und selbst, wenn wir es beweisen könnten, was könnten wir dagegen anstellen?

Die Frage ist nicht, ob Sie und ich Schafe sind. Fühlen Sie sich wie der Schäfer? (Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Vermögen!) Sind Sie der Hund? (Was muss schief laufen in einem Leben, dass man Haltungsjournalist oder Antifa-Schläger wird?)

Wenn Sie nun weder der reiche Schäfer sind, der die Schafe erst hütet und dann schert, und wenn Sie nicht der bissige Hund sind, der die Schafe kontrolliert, dann sind Sie ein Schaf.

Die Frage ist nicht, ob du ein Schaf bist – wenn du weder Schäfer noch Hund bist, bist du ein Schaf. Und deshalb: Wenn ihr schon Schafe seid, seid kluge Schafe und so es an euch liegt, versucht zu verhindern, dass ihr – oder eure Kinder – zu Lammbraten werdet!


Dieser Beitrag erschien zuerst auf dushanwegner.com

Dushan Wegner (geb. 1974 in Tschechien, Mag. Philosophie 2008 in Köln) pendelt als Publizist zwischen Berlin, Bayern und den Kanaren. In seinem Buch „Relevante Strukturen“ erklärt Wegner, wie er ethische Vorhersagen trifft und warum Glück immer Ordnung braucht.

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Kommentare ( 52 )

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DELO
4 Jahre her

Wir haben in der heutigen Gegenwart eine Situation ähnlich dem Visionsroman von dem kürzlich verstorbenen, französischen Schriftsteller Jean Raspail, der 1973 seinen Roman „Das Heerlager der Heiligen“ veröffentlichte. Ich glaube nicht, daß es den „Aktivisten“ (die übrigens unter ZOLA noch „Anarchisten“ genannt wurden) um die Wiedererrichtung einer sozialistischen Diktatur geht, denn alle sozialistischen Diktaturen sind sang- und klanglos im Nirvana verschwunden. Sozialismus kann allein durch die Verstaatlichung der Produktionsmittel und Produktionsstätten nicht funktionieren, aber das ist ein anderes Thema. Diese Revolte-Masse ist ideologisch verblendet unter dem Links-Hype. Dahinter stehen aber teils sehr wohlhabende Personen, die glauben, die „Welt des weißen… Mehr

F.Peter
4 Jahre her

Biden wäre doch genau die Marionette, die diejenigen brauchen, um zu verschleiern, wer tatsächlich hier seine Interessen über sogenannte Berater durchsetzen möchte.
Und die sogenannten Globalisten sind doch seit Jahren daran, sämtliche erreichbaren Staatskassen zu plündern, um so Geld über Konsum und sogenannte Rettung der Wirtschaft in die eigenen Taschen zu leiten.
Es sind die Apologethen der Gier, die hier ihr Spiel spielen, bescheißen wo es geht und alle in Unkenntnis der Spielregeln zu belassen.

friedrich - wilhelm
4 Jahre her
Antworten an  F.Peter

……meine frau macht sich als ärztin ernsthafte sorgen um die geisteskraft bidens, wenn sie dessen reden und verhalten in der öffentlichkeit in letzter zeit verfolgt. sie diagnostiziert bei ihm eine beginnende demenz! dabei ist dieser doch ein altes demokratisches urgestein,
dessen floskeln ihm auch noch in finsterster geistigen dunkelheit noch gegenwärtig sein müßten!

fatherted
4 Jahre her

Der Autor lässt sich zu sehr durch die vielen Medienberichte zu den derzeitigen Protesten und die mediale Berichterstattung beeinflussen. Ja…man könnte meinen, die Mehrheit in den USA sei gegen Trump, ja man hat den Eindruck ein Sturz der Regierung könnte gewaltsam erfolgen (siehe Bilder vor dem weißen Haus)…..aber die Basis der US-Gesellschaft ist Pro-Trump….und zwar jetzt erst recht. Die wollen Recht und Ordnung….und die haben auch die „Mittel“ zu Hause um sie ggf. auf ihrem Privatgelände oder ihrem County durchzusetzen (im Gegensatz zu Europa wo schon ein Taschenmesser strafbar ist). Ich mache mir um die USA keine Sorgen….die Schreihälse werden… Mehr

Luxor
4 Jahre her

Es geht nicht allein gegen Trump oder gegen die Demokratie, sondern gegen eine ganze Menschengruppe. Formulierungen wie „Wut auf die eigene Heimat, auf den Westen selbst, und damit auf den US-Präsidenten“ sind meines Erachtens sogar verharmlosend, weil sie an dem zutiefst rassistischen Kern dieser Bewegung und ihrer Unterstützer innerhalb des politisch-medialen-akademischen Komplexes vorbei geht. Der Hass der Antifa als auch derjenigen, die ihnen aus den TV-Studios und Redaktionen zujubeln, gilt eben nicht nur irgendeinem abstrakten „Westen“ oder einer „Heimat“ sondern einer Gruppe sehr konkreter Menschen – den europäischstämmigen Amerikanern, den „Weißen“, die pauschal als von Geburt an rassistisch diffamiert und… Mehr

Michael_M
4 Jahre her

„und nach nur einer Nacht wird deutlich, wie praktischer Sozialismus wirklich aussieht“

Herr Wegner, den eigentlichen Witz haben Sie übersehen:

Wie lange bis zur Hungersnot?

China: ca. 10 Jahre
Sowjetunion: ca. 4 Jahre
Seattle’s CHAZ: < 24 Stunden

???

te1234
4 Jahre her
Antworten an  Michael_M

Der gute Herr Wegner hat den Sozialismus oder das was manche dafür gehalten haben nie selbst erlebt. Er sollte also mit solchen Begriffen und Vergleichen sehr sparsam umgehen.
Und noch etwas. Ich habe meine Jugend im Osten erlebt. Und habe ohne West-Oma auch nie hungern müssen. Aber Humor ist eben doch wenn man trotzdem lacht.

Michael_M
4 Jahre her
Antworten an  te1234

genau, der sozialismus, den Herr Wegner oder auch ich erleben musste, der wahr gar kein richtiger sozialismus…

#fremdschäm

te1234
4 Jahre her
Antworten an  Michael_M

Ihre Erlebnisse, oder ob Sie hungern mussten kann ich nicht beurteilen. Herr W. war nach zwei Lebensjahren aus der Sozialismusnummer raus. Aber er glaubt zu wissen, dass Graffiti an den Wänden (siehe konkretes Bsp.) praktischer Sozialismus ist.

ichhabefertig
4 Jahre her

Trump gewinnt die Wahl, mit Sicherheit weil es keinen wirklichen Gegenkandidaten gibt. Danach beginnt in den USA ein Bürgerkrieg und kurze Zeit später in den Großstädten Europas.
Langsam mache ich mir Sorgen.

Kassandra
4 Jahre her
Antworten an  ichhabefertig

Nun. Bislang mischt er sich in Seattle nicht ein – spricht aber beständig von law & order. Eigentlich kann man warten, bis die bürgerliche Gegenbewegung, die von ein paar wenigen Chaoten drangsaliert und deren Werte zerstört werden, einsetzt, die nach ordnender Hilfe ruft. Zumal die in der Mehrheit sind. Jeder Tag, den die Wirrköpfe das Sagen haben, verändert die Meinung der Stadtbewohner weg von den Demokraten, die sich als hilflos und sogar „buckelnd“ gegenüber den neuen „Machthabern“ erweisen. Und die, die sich den Besetzern angeschlossen haben, werden auch viel lernen, wenn sie erfahren, wie es ist, in dieser Gruppe nicht… Mehr

H. Priess
4 Jahre her

Ach, alles halb so schlimm. Die Bürgermeisterin von Seatle träumt von einem „Summer of Love“ und die Stadt wird ein Vorbild für die Amerikaner. Ihr Gleichnis ist interessant, ich denke an Monty Python und das Aquarium in dem sich die Fische über das Leben Philosophieren und dabei feststellen, daß ihr Kumpel gerade auf dem Teller eines Gastes serviert wird. Liegen wir nicht schon alle auf dem Teller? Was haben die 10 reichsten Milliardäre der Welt vor mit dieser Welt? Ist Bill Gates ein Altruist, tut er Gutes um den Guten willen oder verfolgt er einen Zweck. Warum fördert Soros weltweit… Mehr

Ralf Poehling
4 Jahre her

Trump ist ein Hirte. Der Hirte des physisch malochenden Mittelstandes. Gates und Zuckerberg sind die Hirten der digitalen Oberschicht. Und Soros ist der Hirte von Black Live Matter und damit der Unterschicht. Wenn man das auf dem Schirm hat und wirklich verinnerlicht, versteht man alles,was derzeit in den USA (und auch bei uns, man denke an Soros und sein „Engagement“ bei den linken Kadern der EU) passiert. Es ist noch nicht allzu lange her, da hat Soros lautstark gefordert, dass Zuckerberg nicht „in control of Facebook“ sein sollte… 😉 Und während sich im Westen die Strippenzieher gegenseitig das Leben schwer… Mehr

Maria Jolantos
4 Jahre her

Wäre Trump der Fiesling und Verschwörer, als den man ihn darstellt, dann würde bis in den Herbst von den ‚Autonomen Zonen‘ soviel Aggression und Verbrechen asugehen, dass selbst die line Presse es nicht verschweigen kann.

F.Peter
4 Jahre her
Antworten an  Maria Jolantos

Und die line Presse würde es trotzdem tun!!! Die sind inzwischen so gefangen in ihrer Ideologie, dass jede Abweichung ihren Untergang bedeuten würde!

Tesla
4 Jahre her

Zur Dummheit der Autonomen in Seattle:

– sie behaupten, sie seien autonom, haben aber kein Essen
– sie wollen Privateigentum abschaffen, haben aber alles in der Zone zu ihrem Eigentum erklärt
– sie verkünden, die Polizei sei dort abgeschafft, bewachen aber alles mit einer bewaffneten Miliz
– sie stehen für Anarchie, aber innerhalb von 48h konnte ein Warlord die Macht an sich reißen
– sie verteidigen die Pressefreiheit, verprügeln aber jeden, der nicht sagt was sie wollen

Diese geistig Umnachteten haben die Diktatur und den Sozialismus neu ‚erfunden‘.

Maria Jolantos
4 Jahre her
Antworten an  Tesla

Einig bis auf den letzten Satz. Kopieren ist nicht ‚neu erfinden‘

te1234
4 Jahre her
Antworten an  Tesla

Ich habe da ein Verständnisproblem mit Ihrem Sozialismus, ich komme nämlich aus einem. Hungern musste ich jedoch nie, ich habe in keinem Ghetto gewohnt und mich hat auch keine bewaffnete Miliz bewacht.