Dem neuen Kampfflugzeug droht der Strömungsabriss schon vor dem ersten Start

Das künftige deutsch-französische Kampfflugzeug (FCAS) offenbart schon in der Planungsphase grundlegende Probleme. Die Franzosen erleben ihr blaues Wunder mit deutscher Ineffizienz. Sollte sich Frankreich andere Partner suchen (müssen), droht der deutschen Militärpolitik ein Waterloo.

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Es waren keine prophetischen Gaben nötig, um grundlegende Probleme beim deutsch-französischen Rüstungsvorhaben Future Combat Air System (FCAS) vorherzusagen. Bei nichts weniger als dem unterschiedlichen Staatsverständnis zwischen Deutschland und Frankreich beginnen die fundamentalen Schwierigkeiten. Im französischen Verteidigungsministerium verfügt die Rüstungsabteilung DGA auf der Basis operationeller Forderungen des Bedarfsträgers, also der Luftwaffe (Armée de l’Air) weitgehende Handlungsfreiheit bei der Realisierung von Rüstungsprojekten. Die DGA hat auf der Basis technischer und konzeptioneller Vorgaben und einem festen Budget für das Programm weitgehende Entscheidungsbefugnis. Der Zentralstaat zeigt hier seine Stärken. Hinzu kommt, dass sich die französische Rüstungsindustrie zu erheblichen Teilen auch heute noch im Staatsbesitz befindet und entsprechend steuerbar ist.

Währenddessen doktert Deutschland mit verteilten Zuständigkeiten auf unterschiedlichen Ebenen in bürokratisch perfekter Manier im Militär, in der zivilen Beschaffungsbehörde, im Verteidigungs- und Wirtschaftsministerium und in den Bundestagsausschüssen für Verteidigung und Haushalt an allen möglichen Fragen herum. Sind sich irgendwann die Akteure in Formelkompromissen halbwegs einig, ist nicht ausgeschlossen, dass auch noch das Kanzleramt dazwischen grätscht. Nicht zuletzt wird der privat organisierten deutschen Verteidigungsindustrie bestenfalls die Rolle eines notwendigen Übels zugestanden. Der durchschnittliche deutsche Moralweltmeister befasst sich bekanntlich nur widerwillig mit Fragen zu Waffen und Rüstungsgütern. Unsere wehrtechnische Industrie wiederum tut sich keinen Gefallen damit, am jahrzehntelang eingeübten und einträglichen Vorgehen ständiger Vertragserweiterungen festzuhalten. Öffentliche Auftraggeber haben ein Anrecht darauf, mit Vertragsschluss wenigstens annähernd die Kosten zu kennen, die mit einem Projekt einhergehen. So passt auf deutscher Seite einiges nicht zusammen. Für ausländische Partner ist das oftmals eine Zumutung. 

Hinterlassenschaft von der Leyens 

Die frühere deutsche Verteidigungsministerin von der Leyen hatte Mitte letzten Jahres auf der Luftfahrtmesse in Le Bourget ein Rahmenabkommen für das viele Milliarden schwere Rüstungsvorhaben unterzeichnet. Präsident Macron schlug sie wenige Wochen später als Präsidentin der EU-Kommission mit vor. Die in Aussicht stehenden deutschen Rüstungsmilliarden müssen dabei nicht geschadet haben.

Deutsche und Franzosen im Clinch
Das FCAS soll bei der Luftwaffe ab etwa 2040 die Waffensysteme Eurofighter und Tornado bzw. dessen Nachfolger ablösen, bei den französischen Luftstreitkräften die Rafale. Gefordert wird ein vielseitiges Kampfflugzeug der sechsten Generation mit Tarnkappentechnik, das in einem integrierten System mit Drohnen, Satelliten sowie Kommando- und Kontrollflugzeugen eingesetzt werden kann. Die USA sollen durch Vermeidung von Gütern nach US-ITAR-Richtlinie (International Traffic in Arms Regulations) nicht mitreden können, eine hohe Autarkie wird angestrebt. Im jetzigen Stadium des Projektes sind das höchst anspruchsvolle Absichten, deren Realisierbarkeit sich erst noch zeigen wird. Artikel in Fachzeitschriften erwecken Zweifel, ob die Protagonisten der Luftwaffe auch wirklich beurteilen können, worüber sie mit ganzen Schwärmen englischer Fachausdrücke schwadronieren (zum Beispiel: Europäische Sicherheit & Technik Nr. 10/2020 S. 38: Konzeptionelle Vorstellungen zum Future Combat Air System). 

Uferlose militärische Forderungen

Spanien ist inzwischen als dritte Nation dem Projekt beigetreten, Belgien hat ähnliche Absichten. Zusätzliche Partner wollen zusätzliche Arbeitsanteile, die nach aller Erfahrung – Eurofighter, A400M und NH90 lassen grüßen – zusätzliche Kostentreiber werden. In der „Demonstrator-Phase“ stießen jedenfalls die unterschiedlichen strategischen, konzeptionellen und industriepolitischen Ansätze der Partner rasch aufeinander. In dieser Phase geht es im Kern darum, aus den ins Kraut schießenden Forderungen der Luftwaffen ein machbares Konzept im Leistungs-, Zeit und Kostenrahmen zu kondensieren, will man nicht wieder in ein sündteures Desaster (Beispiele siehe oben) hineinstolpern. Politische Feiertagsreden decken nun einmal grundlegend unterschiedliche Interessen nur vorübergehend zu.

Schon bald nach dem Start waren Missstimmungen zu vernehmen. Bis die Deutschen ihr vielstimmiges Konzert halbwegs auf der Reihe hatten, waren in einem ersten Ansatz entscheidende Positionen der Projektführung durch unsere Freunde besetzt. Wie in TE angekündigt, stehen die Franzosen als Koch am Herd, andere müssen sich mit Kellnerdiensten zufriedengeben. Sie fackeln nicht lange, das nationale französische Interesse ist immer mit an Bord. Demgegenüber traut sich in unserem Land kaum noch jemand, nationale Interessen zu formulieren, die unterschwellig aber dennoch vorhanden sind.

Nationale Interessen 

Selbstverständlich lassen sich auch die Reste der deutschen Rüstungsindustrie die Butter nicht ohne weiteres vom Brot nehmen. Immer noch vorhandene technologische Kompetenzen werden gehütet und nur dosiert in Gemeinschaftsprojekte eingebracht. Von interessierter Seite im Bundestag unterstützt führt dies unter anderem dazu, dass Entwicklungsgelder für das FCAS nur in kleinen Schritten und gegen Erfolgsnachweis freigegeben werden, damit nur ja kein Jota zu viel auf der Gegenseite landet; mit Gegenseite sind in diesem Fall die Franzosen gemeint. Bei französischen Projektverantwortlichen kommt dieses Vorgehen als unziemliche Kontrolle an, gegenseitiges Misstrauen bestimmt das Bild. Und eine Projektsteuerung auf der Basis von Misstrauen funktioniert bekanntlich nicht.

Für alarmistische Schlagzeilen ist schon mal gesorgt. Von einem Bankrott für Europa als führendem Technologie- und Innovationsstandort und als militärisch, sicherheitspolitisch und industriell ambitioniertem und eigenständigem Akteur ist die Rede. Gar die Idee einer europäischen Souveränität, die aus der Zusammenarbeit mehrerer Nationen entsteht, wäre damit erledigt. Beispiel siehe hier.

Scheitert das FCAS, scheitert die deutsch-französische Freundschaft

Rüstungsvorhaben sind auch in der Vergangenheit schon gescheitert, ohne dass damit das Ende einer Partnerschaft, ebenso wenig der militärischen Zusammenarbeit eingeläutet worden wäre. Die Länder sind aufeinander angewiesen. Ein politischer Flurschaden wäre dennoch unvermeidlich: ein Signal der Uneinigkeit nach innen und außen in einer generell schwierigen Situation der EU. Die US-Amerikaner würden ihre klammheimliche Freude womöglich kaum verbergen können. Wobei auch ihr aktueller Wundervogel F35 noch immer mit Problemen genug zu kämpfen hat. 

Deutsche und Franzosen im Clinch
Nachdem der französische Präsident Emmanuel Macron in den letzten Jahren immer wieder zu gemeinsamen Anstrengungen in der europäischen Verteidigungspolitik aufgerufen hatte, wäre ein Scheitern des FCAS für ihn eine persönliche Niederlage. Sollte sich Frankreich andere Partner suchen (müssen), droht zumindest der deutschen Militärpolitik nicht weniger als ein Waterloo. Diesmal mit umgedrehten Vorzeichen! Mit den Amerikanern klappt der Kauf eines schweren Transporthubschraubers nicht, mit Frankreich die Entwicklung von neuem Gerät. Die deutschen Alleinstellungsmerkmale nehmen überhand!

Große Rüstungsprojekte haben ihre Tücken

Auf Seiten der zögerlichen Deutschen erntete Macron auf seine zahlreichen Vorschläge hin nur jahrelanges Schweigen und Desinteresse. Dabei hatte der französische Präsident die europäischen Partner sogar zu einem „strategischen Dialog“ über die „Rolle der nuklearen Abschreckung Frankreichs“ aufgerufen (Siehe DER SPIEGEL, Alle Mittel erlaubt, 5. 5. 2018, S. 40). Dass dabei auch finanzielle Anliegen eine Rolle spielen, muss der Sache nicht schaden. Im Gegenteil steigt aller Erfahrung nach die Kompromissbereitschaft damit deutlich an. Wenn aber schon grenzüberschreitende Rüstungsprojekte nicht funktionieren, wie sollte dann ein Souveränitätsverzicht von statten gehen, der für eine gemeinsame europäische Armee mit nuklearer Komponente unabdingbare Voraussetzung wäre?  

Wie man es auch dreht und wendet, selbst in Kerneuropa herrschen nach Jahrzehnten des europäischen Einigungsprozesses derart unterschiedliche politische Kulturen, dass ein Durchschlagen der diversen Knotenknäuel in absehbarer Zeit nicht zu erwarten ist. Nicht zuletzt unterscheiden sich auch die Verwaltungsstrukturen und Rechtssysteme nach wie vor grundlegend, jede grenzüberschreitende Zusammenarbeit ist noch immer mühsam. Es hat keinen Sinn, darum herum zu reden: Auch das Europa der 2000er Jahre kämpft mit Prägungen, die über Jahrhunderte gewachsen sind. 

Souverän ist, wer in Teilen darauf verzichten kann

Diese Zusammenhänge sollten sich die angeblich so um den Kontinent bemühten Deutschen gründlich durch den Kopf gehen lassen. Wir machen keineswegs alles besser als die Franzosen, diese sind mit ihren Vorgehensweisen zumindest in Rüstungsangelegenheiten nicht weniger erfolgreich. Unter Zurückstellung der jeweils nationalen Eigenheiten hat es bereits in den 1960er Jahren gemeinsame Projekte wie zum Beispiel das erfolgreiche Transportflugzeug Transall gegeben. Betrachtet man den Kampfhubschrauber Tiger als letztes größeres gemeinsames Vorhaben, ist festzustellen, dass die französische Version eines Unterstützungshubschraubers mit flexibler Bewaffnung den heutigen Anforderungen weit besser gerecht wird als der deutsche Panzerabwehrhubschrauber gleichen Namens. Kaum eingeführt sind die Forderungen groß, aus dem deutschen Tiger ein in der Truppenpraxis taugliches System mit erneutem Milliardenaufwand zu machen. Eine neuerliche Pleite, über die nur in Fachkreisen geredet wird. In mancherlei Beziehung haben eben unsere französischen Freunde die Nase deutlich vorn.

Ein Kompromiss zum Vorteil beider Seiten

Es sollte sich beim FCAS ein Kompromiss finden lassen zwischen den eher hemdsärmeligen französischen Vorgehensweisen und den ewig theoretisierenden Deutschen, die erst zum Ende kommen, wenn sich die Lage über sie hinweg gedreht hat. Wenn das in einem zukunftsweisenden Rüstungsprojekt nicht gelingt, sind die hehren Treueschwüre und Partnerschaftsbekundungen mal wieder ohne Substanz. Der schleichende Erosionsprozess der Europäische Union erhielte neue Nahrung. Keine akzeptable Lösung weder für die Europäer, noch für die NATO. Von der Rolle der EU in der Welt ganz zu schweigen.

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Kommentare ( 71 )

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Wilhelm Roepke
1 Monat her

Wenn die Geldpolitik der EZB so weitergeht, wird die spannendste Frage zu dem neuen Flugzeug, in welcher Währung es fakturiert wird, wenn es den Euro nicht mehr gibt. Die Kampfeigenschaften sind bei inneren Unruhen wegen Verarmung nachrangig. Ob der Pilot noch eine Familie ernähren kann, ist wichtiger, weil viel gefährlicher.

j.heller
1 Monat her

Selbst nur mit den Franzosen funktioniert es nicht. Aber mit 27 Staaten, und gerne weiteren, inklusive Türkei, soll solch Kooperation ein Erfolgsmodell werden…

Neusprech
1 Monat her

Vermutlich wurden auf deutscher Seite alle verantwortlichen Positionen nicht nach Fähigkeiten und Kompetenzen, sondern nach Quote besetzt. Bei der Bahn wollte man dieses Risiko nicht eingehen, um die Aufrechterhaltung des ÖPNV nicht zu gefährden :-))

Manfred T.
1 Monat her

Also meiner Meinung nach würden die Franzosen das Flugzeug liebend gern allein entwickeln und bauen. Rein fachlich sind sie dazu auch in der Lage. Nur finanziell eben nicht! Und da kommt Dummland ins Spiel.

Cosa nostra
1 Monat her
Antworten an  Manfred T.

Würde man die Doktrinen angleichen, kämen auch die gleichen Anforderungen heraus. Aber die „Bundeswehr“ braucht dank politischer Vorgaben eben ein Kampfflugzeug, das Brunnen bohren und Schulen bauen kann. Eines, das den Müll trennt und auch bei 50km/h in Afghanistan nicht abstürzt, damit es von den Feldjägern nicht geblitzt wird. Es muss ein klares Statement gegen „Rechts“ setzen und einen Piloten mit der falschen Gesinnung erkennen und neutralisieren. Zur Not auch den eigenen. All das ist den Franzosen fremd und deshalb wünsche ich denen auch viel Glück und Gelassenheit. Das Projekt ist jetzt schon tot, Deutschland führt den Starfighter wieder ein… Mehr

Deutscher
1 Monat her

Was kriegt Europa schon noch auf die Reihe? Nicht mal die Zeitumstellung kriegen sie abgeschafft, obwohl dies praktisch beschlossen ist und in 5 Minuten umgesetzt wäre.

Man hat sich in ein derart ineffizientes kafkaeskes Konstrukt verwandelt, dass es sich premanent auf den eigenen Füßen steht.

Roland Mueller
1 Monat her

Mit meiner Aussage, das die mentalen Unterschiede in der EU weitaus größer sind als die wirtschaftlichen und verwaltungstechnischen Unterschiede, ernte ich bei diversen EU-Fans immer nur Wut und giftige Kommentare. Das gleiche passiert, wenn ich darauf hinweise, das die EUler mit Vorliebe übereinander statt miteinander reden. Das Oberlehrergehabe aus Deutschland ist da nur noch das Sahnehäubchen auf dem **

Ostfale
1 Monat her

Zitat: „Es sollte sich beim FCAS ein Kompromiss finden lassen zwischen den eher hemdsärmeligen französischen Vorgehensweisen und den ewig theoretisierenden Deutschen, die erst zum Ende kommen, wenn sich die Lage über sie hinweg gedreht hat. Wenn das in einem zukunftsweisenden Rüstungsprojekt nicht gelingt, sind die hehren Treueschwüre und Partnerschaftsbekundungen mal wieder ohne Substanz. Der schleichende Erosionsprozess der Europäische Union erhielte neue Nahrung. Keine akzeptable Lösung weder für die Europäer, noch für die NATO. Von der Rolle der EU in der Welt ganz zu schweigen.“ Speziell zum vorletzten und dem letzten Satz: Da kann man nur hoffen, daß (auch) dieses gemeinsame… Mehr

Cosa nostra
1 Monat her
Antworten an  Ostfale

Ein Gedanke aus der Pädagogik: erst wenn das Kind Deutschland endlich mal wieder auf eigenen Füssen stehen muss, statt nach Mutti Brüssel zu rufen, dann wird es das lernen. Oder eben nicht. Beim „survival of the fittest“ kann nicht jeder gewinnen, so wie im Erfolgsmodell „Sozialismus“.

Dreiklang
1 Monat her

Hoffentlich scheitert das Vorhaben, denn es ist eine reine Geldvernichtungmaschine , dt. Steuergeld betreffend. Denn: 1. Niemand weiß heute, was ca. 2040 tatsächlich gebraucht wird. 2. Deutsch-Französische Gemeinschaftsvorhaben gibt es nicht, denn auf lange Sicht bleibt daraus nur ein franz. Vorhaben. (Dazu gibt es zahlreiche Beispiele). Alternative: Es gibt auch andere Möglichkeiten, z.B. Saab (Schweden). Gesucht wird ein Flugzeug, das mit kurzfrist. Planungshorizont möglichst viel hervorbringt. Im Grunde eine Erfolgsgeschichte wie beim Tornado. Sowieso werden auf lange Sicht Drohnen das Geschehen als fliegende Waffenträger dominieren. Was daher heute geplant wird, ist 2040 garantiert obsolet.

E. Thielsch
1 Monat her
Antworten an  Dreiklang

Nicht ganz. Die USAF hat einen Versuchsträger ihres zukünftigen Gen 6 Jägers bereits getestet und selbstverständlich kann der auch unbemannt fliegen und wird von Drohnen begleitet, die der Pilot als ‚Schwarmführer‘ dann einsetzt, wenn es für ihn gefährlich wird. Hinter ihm aber sind ‚Weapons Trucks‘, schwere Waffenträger die ein grosses Arsenal miführen und auf Befehl des Jägers Lenkwaffen und andere Kampfmittel gegen die Ziele einsetzen, die der Jäger ihnen zuweist (Dadurch braucht der Jäger keine Aussenlasten, die seine Stealth-Eigenschaft und Manövrierfähigkeit verschlechtern). Man kann sehr wohl absehen, dass dies die Zukunft ist, denn die muss ja schliesslich jetzt geplant werden.… Mehr

Schwabenwilli
1 Monat her

Wo vdL war bleibt „verbrannte Erde“ zurück. Für die Bundeswehr war das schlecht aber irgendwann wird sie sich erholen. Für die EU ist das gut 😉 und die wird sich nicht mehr erholen.

Harry Charles
1 Monat her
Antworten an  Schwabenwilli

Wollen wir’s hoffen!

Imre
1 Monat her

Frage mich, ob bzgl. der Herangehensweise bei Rüstungsvorhaben nicht gänzlich neue, auch grundsätzlich andere, Wege gegangen werden sollten. -Bisher wollten wir eigentlich keinen weiteren (großen ) Krieg in Europa. (interessierte einflussreiche und sehr zweifelhafte Kreise/Einflussagenten schon!) -Bisherige Projekte waren stets zu teuer, zu komplex, mit zu wenig Verfügbarkeit. -Falls wirklich benötigt, könnte man diese (funktionierenden und preislich akzepta- blen) Spielzeuge doch besser von potenten Herstellern erwerben. Nicht unbedingt aus den USA, wegen unredlicher Handels- und Sanktionsgefahr- en und politischer Unwägbarkeiten. Schweden wird wohl keine neuen Jets mehr…. -Bisherige Kooperationen mit Freunden waren auch nicht das Gelbe vom Ei… Der vielgepriesene… Mehr

Cosa nostra
1 Monat her
Antworten an  Imre

Es ist ja nicht so, daß auch die deutschen Rüstungsunternehmen die Hände in den Schoß legen würden. Die haben durchaus eigene Entwicklungen am Start, aber die Beschaffung der BW will eben immer Sonderwürste, die auch nicht beonders begründet werden. Hier ein Sicherungshebel, den sonst niemand auf der ganzen Welt braucht, dort eine Wärmesignaturunterdrückungssystem für eine Gulaschkanone bei voller Nachtkochfähigkeit. In der Beschaffug sitzen Bundesbedenkenträger, keine Macher. Weil sie dort am besten zur Politik passen. Die Sprache dort ist die der Politiker, nicht die von Soldaten. Da „nimmt man Geld in die Hand“, man „ertüchtigt“ und „stellt gut auf“. Alles vdL-Geschwafel,… Mehr