Der neueste TE-Index zeigt im Durchschnitt von sieben Umfrage-Instituten die Differenz zwischen AfD und Union von 7,8 Prozentpunkten. Das ZDF-Institut soll mit drei Punkten einen anderen Eindruck erzeugen.
picture alliance/dpa | Sebastian Gollnow
Die Propaganda-Überschrift in der Agenturwelt lautet: Politbarometer: Union verkürzt Abstand auf AfD – bebildert mit einem erfreut lächelndem Kanzler Merz.
Einst waren die Umfrage-Institute Allensbach und Forschungsgruppe Wahlen seriöse Adressen. Heute lieferte der Monopollieferant des ZDF diese Zahlen für die bekannte Sonntagsfrage ab. Die Botschaft: Die Union habe den Abstand von sieben Punkten zwischen sich und der AfD auf drei verkürzt. Die Forschungsgruppe hätte das ohne neue Umfrage auch so darstellen können, denn zwei Prozentpunkte rauf und runter belegen keine Veränderung, weil sie innerhalb der statistischen Fehlerquote liegen.

Der neueste TE-Index zeigt den Durchschnitt von sieben Umfrage-Instituten mit der Differenz zwischen AfD und Union von 7,8 Prozentpunkten.


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