Was ist mit dem linken Projekt – Die Progressiven von gestern plagen Untergangsängste

Protest war früher immer links. Heute wählt er rechts. Was ist mit dem linken Projekt?

© Johannes Eisele/AFP/Getty Images)
Workers lift a statue of Karl Marx off its base in Berlin

Die Moderatorin im Morgenmagazin des ÖR-Fernsehens wirkt fast schon verzweifelt. Was ist mit dem linken Projekt? Mit ihrem linken Projekt? Mit ihrer aller linkem Projekt?

Der kommunistische Politiker antwortet so, wie er es anders nicht kann. Erzählt etwas von Ungerechtigkeit; davon, dass es eine gefühlte Katastrophe sei, wenn irgendwo Haushaltsperren gerissen und Schulden zu Lasten der Gemeinschaft gemacht würden – aber niemand sich darüber errege, wenn tausende von jungen Menschen keinen Job bekämen. Es ist die als ungerecht empfundene Ungleichheit von Dingen und Menschen, die sein Denken prägt. Es ist die Vision von einer Welt, in der die Menschen nicht nur das gleiche denken, das gleiche essen, sondern am besten auch noch alle gleich aussehen und das Gleiche tun.

Davon, dass „Das linke Projekt“ den Menschen mit ihrem Anspruch auf Individualität mittlerweile nur noch auf den Geist geht, weil es seine Gesellschaftsunfähigkeit seit nunmehr rund 100 Jahren in zahllosen Varianten immer wieder unter Beweis gestellt hat – davon aber redet er nicht. Wie auch. Er lebt seit Kindesbeinen in seinem „linken Projekt“, ist ihm mit Haut und Haar ergeben, hat längst schon seinen gesunden Menschenverstand, falls er einen solchen einmal hatte, gegen die Dogmen des „linken Projekts“ getauscht.

„Das linke Projekt“

„Das linke Projekt“ – das ist fast so alt wie die Menschheit. Und es unterlag von Anbeginn an einem fundamentalen Denkfehler, der immer wieder dazu führte, die Entwicklung der menschlichen Gesellschaft auf falsche Bahnen zu lenken.

Es soll an dieser Stelle nicht mit der frühchristlichen Idee begonnen werden, die von einer Eigentums-losen Gesellschaft gleicher Underdogs träumte. Es reicht völlig, den Blick auf die europäischen Umwälzungen der Neuzeit zu richten.

Als 1789 in Frankreich das aufgeklärte Bürgertum gegen die Privilegien von Adel und Klerus aufbegehrte, ging es nicht darum, alle Menschen gleich zu machen. Es ging darum, alle Menschen nach gleichem Recht behandeln zu lassen – und jedem nach seinen Möglichkeiten die Chancen zu geben, in der Gesellschaft seinen persönlichen Wohlstand, sein persönliches Glück zu finden. Die französische Revolution geriet aus dem Ruder, als Jacques-René Hébert sich an die Spitze des „linken Projekts“ stellte und die geträumte, sozial-biologische Gleichheit aller Menschen als allgemeines Menschenrecht einforderte. Was konkret bedeutete: Die Leistungsfähigeren sollten so lange entreichert werden, bis die niemals zufriedenzustellenden Leistungsunfähigeren beglückt in den Sessel des gefühlten Wohlstandes sinken konnten und am Ende alle gleich und niemand ungleicher war als sein Nächster oder Übernächster. Am Ende dieser Phase des „linken Projekts“ versank die Revolution im Blut ihrer Protagonisten und all jener, die zufällig Revolution oder Projekt im Wege standen.

Als 1848 der König von Preußen bereits seine Zusagen auf eine freiheitliche Gesellschaft schriftlich niedergelegt hatte, sorgten Berlins Sozialrevolutionäre mit ihrem „linken Projekt“ dafür, dass aus den friedlichen Bürgerdemonstrationen vor dem Schloss ein Massaker wurde. Das Erreichte wurde zurückgefahren – und es sollte weitere gut 25 Jahre dauern, bis die Bürgerfreiheiten in die deutsche Verfassung Einzug hielten.

Als 1917 die bürgerlichen und sozialdemokratischen Kräfte das zaristische Russland in eine Republik umwandeln wollten, usurpierte der Radikalrevolutionär Wladimir Iljitsch Uljanow die Macht und ließ Russland in einem 70 Jahre währenden „linken Projekt“ versinken. Die Opfer dieses Projektes gehen in die Abermillionen – aber es reichte nicht, „das linke Projekt“ als Irrweg zu begreifen.

Hätten 1918 nicht bürgerliche und sozialdemokratische Kräfte im Deutschen Reich den Putsch der Ultrarevolutionäre um Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg gestoppt, wäre es den Deutschen nicht besser ergangen als den Russen und sie hätten schon damals erfahren müssen, was „das linke Projekt“ an gesellschaftlicher und zivilisatorischer Vernichtung mit sich bringt.

„Das linke Projekt“ ist das Charakteristikum des 20. Jahrhunderts

„Das linke Projekt“ blieb und bleibt dennoch das alles entscheidende Charakteristikum des 20. Jahrhunderts. In Russland gebar es einen Stalin, der die Idee der Gleichheit der Menschen in der gleichen Angst aller vor staatlicher Willkür exekutierte. In Deutschland wurde „Das linke Projekt“ mit einer Überhöhung einer vorgeblich nationalen Rasse gleicher Übermenschen dem gedemütigtem Volke schmackhaft gemacht – und schuf nicht nur den zweiten Weltkrieg, sondern auch die Massenvernichtung eigener Staatsbürger, dort allen voran den Ungleichen, den individualistischen Eliten des Bürgertums.

Nach dem Krieg setzte „Das linke Projekt“ in der sowjetisch gelenkten DDR dort an, wo es 1945 geendet hatte – nur ersetzte es die nationalistische Komponente durch die internationalistische, den Volksfeind durch den Klassenfeind. Und in der Bundesrepublik, die sich anfangs als Gegenentwurf zum „linken Projekt“ verstand, gelang es den Ideologen der Gleichheit nach 1968, Staat und Gesellschaft gezielt zu unterwandern und „Das linke Projekt“ Wirklichkeit werden zu lassen.

Zwangsgleichheit statt biologisch-sozialer Ungleichheit

Das Ziel des „linken Projekts“ hat sich zu keinem Zeitpunkt gewandelt. Es soll die biologisch-soziale Ungleichheit von Menschen durch eine erdachte Zwangsgleichheit ersetzen. Besonders erfolgreich auf diesem Weg war „Das linke Projekt“ des Kambodschaners Pol Pot. Es war gleichsam der Höhepunkt – Pol Pot perfektionierte Stalins Prinzip der gleichen Angst Aller, indem alle vor ihren Mördern gleich waren. Die Killing Fields wären ohne das „linke Projekt“ undenkbar gewesen.

Doch auch in den vermeintlich aufgeklärten Staaten Europas ging „Das linke Projekt“ unaufhaltsam seinen Weg. So verleugnet es heute die naturgegebenen Unterschiede von Menschen, die sich allein schon daraus ergeben, dass Menschen in unterschiedlichen Kulturen aufwachsen und durch diese geprägt sind. Denn für „Das linke Projekt“ müssen alle Menschen nicht vor dem Gesetz und in ihren Chancen, sondern in ihrer biologisch-sozialen Stanze gleich sein.

„Das linke Projekt“  wird getragen von der irrwitzigen Vorstellung, dass der Mensch gleich einer unformatierten Festplatte das Licht der Welt erblickt – und dass es einzig und allein an der Gesellschaft liegt, ob aus dieser Festplatte eine genormte sozialistische Marionette oder etwa gar eine individualistische, unabhängige Persönlichkeit wird.

Es ist das Kernelement des „linken Projekts“, unter dem Banner menschlicher Gleichheit die  Menschlichkeit zu vernichten, denn es stellt die Unterschiedlichkeit der Menschen von vornherein in Abrede. Gleich, ob „linkes Projekt“ im Namen des Internationalismus oder „linkes Projekt“ im Namen des Nationalismus – sie eint ihr Hass auf die Individualität der menschlichen Natur. Deswegen dürfen Schwarze nicht mehr Schwarze, Weiße nicht mehr Weiße und Braune nicht mehr Braune sein.  Deswegen dürfen Männer nicht mehr Männer und Frauen nicht mehr Frauen sein. Sie alle dürfen nur noch Mensch sein. Gleich in einer nur noch scheinbaren Unterschiedlichkeit, die die ideologische Gleichheit des tatsächlich Ungleichen zur gesellschaftlichen Norm macht.

Die Stanze vom gleichartigen, gleichdenkenden Menschen

Die Gleichheit, die die bürgerlichen Revolutionäre des 19. Jahrhunderts vor dem Recht erfechten wollten, wurde vom „linken Projekt“ zur Stanze vom gleichartigen, gleichdenkenden Menschen.  Dabei war die Gleichheit vor dem Recht zu keinem Zeitpunkt als staatlicher Reparaturbetrieb gefühlter Ungerechtigkeiten gedacht. Auch war sie niemals der Anspruch, der naturgegebenen Ungleichheit von Menschen durch Staatswillkür abzuhelfen.

Weil aber im „linken Projekt“ der Mensch kein Individuum, sondern eine vom Systemadministrator zu bespielende Festplatte ist, ist jedwedes Individuum, das sich einen Rest an Individualität bewahrt hat, nur ein Formatierungsfehler, den es am besten durch Neustart zu beheben gilt. Individualität ist ein Versagen der Administratoren, die im „linken Projekt“ zu regeln haben, was „richtig“ und was „falsch“ ist. Deswegen auch ist Politik für „Das linke Projekt“ nicht die demokratische Suche nach dem richtigen Weg – es geht nicht darum, das für die Gemeinschaft Vernünftige zu tun – es geht darum, dem Projekt selbst „Gutes“ zu tun. Das ent-individualisierte, menschliche Opfer des „linken Projekts“ soll sich entpolitisiert im Gefühl des Guten sonnen dürfen – und das Regeln der Regeln willenlos den Administratoren des Projektes überlassen.

„Das linke Projekt“ kennt keine Differenzierungen

Weil der Mensch im „linken Projekt“ zu bespielen ist wie eine Festplatte, ist „das linke Projekt“ auch außerstande, die Welt differenziert wahrzunehmen. Wie in der Booleschen Algebra gibt es nur ein „Ja oder Nein“, ein „Schwarz oder Weiß“, ein „Gut oder Böse“.

Dabei sortiert sich „Das linke Projekt“ uneingeschränkt selbst in das „Ja“, in das „Weiß“, in das „Gut“. Und weil es in seinem Kern immer noch nicht weiß, was es wirklich ist, und ihm für sich selbst nichts Besseres einfällt, nennt es sich „links“.

Deshalb auch ist alles, was nicht „links“ ist, was nicht in die Stanze des „linken Projekts“ fällt, automatisch „rechts“. Es ist dieses Andere das „Nein“, das „Schwarz“, das „Böse“.  Es ist das, mit dem „das linke Projekt“ nichts anfangen kann, das es vernichten will. Und das sich ihm dann die Frage nach dem „linken Projekt“ aufzwingt, wenn Mensch plötzlich nicht mehr bereit ist, sich in die Stanze des „linken Projekts“ zu fügen. Wenn in den USA, in Polen oder in Ungarn die Menschen eine Regierung wählen, die nicht bereit ist, am „linken Projekt“ mitzuwirken. Wenn in Deutschland Menschen ihren Unmut mit der Gleichmacherei durch „das linke Projekt“ auf die Straße und per Wahlurne in die Parlamente tragen. Wenn in Österreich die Menschen den Mehltau des „linken Projekts“ abstreifen und nach neuen, individuellen Wegen der Selbstverwirklichung suchen. Wenn jetzt – wie in Italien – die Protagonisten des „linken Projekts“ mit Schimpf und Schande vom Hof gejagt werden.

Ist die Lega automatisch „rechts“, weil sie sich gegen die Invasion aus Afrika zur Wehr setzt? Weil sie nicht akzeptiert, dass Maghrebiner und Schwarzafrikaner per Dekret „gleich“ sind und in dieser vom „linken Projekt“ verordneten Gleichheit ihre andersartige Kultur und Tradition jener der Italiener aufzwingen wollen? Ist Berlusconi „rechts“, weil er noch nie bereit war, die Regeln des „linken Projekts“ zu spielen? Sind die Cinque Stelle des Luigi di Maio „rechts“, weil sie mit brachialer Andersartigkeit aus den Schablonen des „linken Projekts“ herausbrechen? Für die Verfechter des „linken Projekts“ müssen sie es sein. Denn sie kennen nur die Schablone von „links“ und „rechts“: Eine Schablone, in der die Linken immer die Guten sind und alle anderen die Rechten und die Bösen. Eine Schablone, in der „Das linke Projekt“ sich selbst zur einzig progressiven Kraft der Gesellschaft verklärt – und dabei überhaupt nicht mehr merkt, dass es mit seinem im 19. Jahrhundert verharrenden Denken selbst längst die Avantgarde der Reaktion ist.

Die progressiven Kräfte des 21. Jahrhunderts entstammen nicht der Linken

Die progressiven Kräfte des 21. Jahrhunderts sind jene, die die Fesseln des „linken Projekts“ abstreifen. Ob sie dabei als „Bürgerliche“, „Populisten“ oder „Rechte“ beschimpft werden, spielt nur noch für das dahinsiechende, linke Projekt eine Rolle, weil es seine eigene Progressivität längst verloren hat. Keine Rolle spielt dabei gegenwärtig, ob die neuen progressiven Kräfte am Ende für das Wohl des Gemeinwesens wirken werden oder nicht – das heute zu beurteilen, kann sich nur anmaßen, wer sich selbst als Teil des „linken Projektes“ begreift und deshalb seine Antwort bereits kennt. Doch allein schon der Akt, „Das linke Projekt“ zu überwinden, ist ein Fortschritt für die Menschheit an sich. Denn er gibt den Individuen die Chance, sich von den Schablonen des Gleichseins befreien zu können – zurückzukehren zu ihrer naturgegebenen Ungleichheit und darüber den gesellschaftlichen Irrweg des „linken Projekts“ zu beenden.

Einigkeit und Recht und Freiheit

Einigkeit und Recht und Freiheit, so wie sie den deutschen Revolutionären des 19. Jahrhunderts vorschwebten, waren nicht die Einigkeit in der Ideologie, nicht das „Recht“, nur im Rahmen des „linken Projekts“ recht zu haben, nicht die Freiheit, nicht ungleich sein zu dürfen.

Einigkeit stand für das Ziel, in einem gemeinsamen Staat der Deutschen seine Individualität zur Entfaltung bringen und sein Lebensglück in die eigenen Hände nehmen zu können.

Recht stand für den Anspruch, vor dem Gesetz, vor den Herrschenden gleich behandelt zu werden – unabhängig davon, ob Kaufmann oder Arbeiter, Jude oder Christ, Fürst oder Bettelmann.

Freiheit stand für das uneingeschränkte Recht auf Individualität, solange dadurch nicht die Individualität des anderen beeinträchtigt wurde. Vor allem aber stand sie für die Freiheit des Einzelnen, sich keinem „Projekt“, wie immer es sich auch bezeichnen möge, unterwerfen zu müssen.

Die Frage nach dem eigenen Versagen

Wenn die Protagonisten des „linken Projektes“ nun die Frage nach diesem selbst stellen, dann ist dieses auch die Frage nach dem eigenen Versagen. Einem Versagen, für das die Gesellschaft nur den allertiefsten Dank empfinden kann. Denn nicht nur, dass „Das linke Projekt“ nun über rund 100 Jahre beständig und immer wieder seine Unfähigkeit unter Beweis gestellt hat, den Staat als die Gemeinschaft der Menschen nach den Kriterien der Vernunft vernünftig zu führen – es ist mit seiner Ideologie der  biologisch-sozialen Gleichheit der Menschen immer auch ein Instrument gewesen, welches dem notwendigen Fortschritt der Menschheit, der nur durch die Unterschiedlichkeit ihrer Individuen ermöglicht wird, dem Weg verstellte.

Was ist mit dem linken Projekt? fragte die Moderatorin.

Die Antwort lautet: Es stirbt.

Und das ist auch gut so.

Die Frage, die es nun nur noch zu beantworten gilt, lautet: Wird es in seinem Todeskampf noch einmal so viel Unheil anrichten, wie es dieses bereits zu seiner Blütezeit getan hat? Werden weitere Millionen von Menschen sterben müssen, bis „das linke Projekt“ dort ist, wo es hingehört – auf dem Müllhaufen der Geschichte?

Vieles deutet gegenwärtig darauf hin, dass „das linke Projekt“ zumindest in Europa ohne eine erneute Selbstvernichtung zu Grabe getragen werden kann. Dass die demokratischen Mechanismen in der Lage sein werden, diesen historischen Irrweg auf friedliche Weise zu überwinden. Die Zukunft wird zeigen, ob es gelingen kann – oder ob „Das linke Projekt“ doch noch einmal mit Restriktion und Hass auf alles, was nicht in seine Schablone passt, sich zu wehren versucht und damit den von ihm eingeschlagenen Weg der Vernichtung der Demokratie individueller Menschen zu vollenden sucht.

Denn auch das gehört zum „linken Projekt“ – dass es den Begriff „Demokratie“ zweckentfremdet und vergewaltigt. Demokratie bedeutete immer schon vor allem Vielfalt und Streit von Meinungen. Nichts aber ist dem „linken Projekt“ ferner als dieses – denn weil es weiß, dass nur seine Schablone „gut“ sein kann, kann es auch nur eine Demokratie als „gut“ empfinden, die keine Demokratie mehr ist.

Deshalb aber auch fällt es dem „linken Projekt“ so unendlich schwer, seinen Untergang zu begreifen. Eher wird es die ganze Welt für „rechts“ erklären, nur um sich in seinem reaktionären Konservatismus nicht das eigene Versagen eingestehen zu müssen.

Unterstützung
oder

Kommentare ( 190 )

Liebe Leser!

Wir sind dankbar für Ihre Kommentare und schätzen Ihre aktive Beteiligung sehr. Ihre Zuschriften können auch als eigene Beiträge auf der Site erscheinen oder in unserer Monatszeitschrift „Tichys Einblick“.
Bitte entwerten Sie Ihre Argumente nicht durch Unterstellungen, Verunglimpfungen oder inakzeptable Worte und Links. Solche Texte schalten wir nicht frei. Andere bringen wir ungekürzt.
Ihre Kommentare werden moderiert, da die juristische Verantwortung bei TE liegt. Bitte verstehen Sie, dass die Moderation zwischen Mitternacht und morgens Pause macht und es, je nach Aufkommen, zu zeitlichen Verzögerungen kommen kann. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Hinweis

----

Sortiert nach:   neuste | älteste | beste Bewertung

Hervorragender Text. Leider sehe ich es aber nicht ganz so optimistisch, denn das „Linke Projekt“ besetzt zu viele Schaltstellen in Medien und Politik. Man überlege nur was für Ergebenheitsadressen es von ehemals konservativen Parteien, der Wirtschaft und den Kirchen gegenüber der Vielzahl der gesellschaftsschädlichen Ideen des „Linken Projektes“ gibt. Ideen die völlig im Widerspruch zu den eigentlichen Anliegen dieser gesellschaftlichen Gruppen stehen. Wir sind immer noch Geisel des „Linken Projektes“ und ein echtes Umschwenken ist noch nicht erkennbar.

Das politische ‚Spektrum‘ ist in Wirklichkeit ein Kreis. Wenn man weit genug in eine Richtung geht, Egal ob nach links oder rechts, erreicht man einen Pol: Extremismus. Extremismus schliesst aus und unterdrückt. Extremismus vernichtet. Egal, was auf den Fahnen steht, Extremismus ist der Gegenpol der Freiheit, Gleich(behandlung)heit, des Rechts und der Demokratie als solches. Einigkeit, das alle Menschen mit all ihren Unterschieden gleich viel WERT sind und Recht zu Leben und sich selbst treu zu bleiben, geschützt zu werden vor denen die Schaden wollen, gleich warum oder in welcher Form, und Freiheit zu denken was man will und zu sagen… Mehr
„das alle Menschen mit all ihren Unterschieden gleich viel WERT sind“. Theoretische Frage: Wie ist es denn mit den Mitgliedern der SS, mit Hitler, mit Stalin, mit Pol Pot, mit Erich Mielke, mit der RAF, mit Hamas? Gibt es nach der Sozialisation der Menschen nicht doch gewisse Unterschiede? Aha, das Recht „geschützt zu werden vor denen die Schaden wollen“ – offensichtlich gibt es doch verschiedene Wertigkeiten des Menschen – also ab einer bestimmten Stufe der individuellen Sozialisation „Gut“ und „Böse“ – eben die alte Menschheitssaga. Adolf Eichmann, ein beflissener Bürokrat, der nur seine Pflicht erfüllt „gleich viel WERT“? ? ?
Ja auch diese sind in Ihren grundsätzlichen Menschenrechten gleich viel Wert! Und auch diese hätten das gleich Recht wie alle Anderen vor Unrecht geschützt zu werden. Wer aber selbst Andere verletzt, der muss die notwendigen Konsequenzen tragen. Alles Übrige kann jeder moralisch beurteilen wie er will. Ich würde die von Ihnen genannten Individuen auch gerne aufs härteste bestraft sehen. Dennoch wäre ich nicht bereit irgendeinem von ihnen die Menschenrechte abzusprechen, ausser im allernotwendigsten Rahmen der nötig wäre, andere vor Ihm zu schützen. Genau das ist meine Aussage. Verurteilt Taten, lasst Konsequenzen folgen, schützt den Menschen. Das ist eben unbequem und… Mehr
Das linke Projekt wird nicht zu unseren Lebzeiten zu Grabe getragen werden. Zu verführerisch ist seine Heilsversprechung. Zu erfolgreich appelliert es insbesondere an tatkräftige aber noch unerfahrene junge Menschen. Zu intelligent instrumentalisiert es begrenztes menschliches Wissen für seine Zwecke; vorallem ökonomischen Analphabetismus. Die nächste linke Generation, die noch brachialer für das linke Projekt kämpfen wird, steht auch schon in den Startlöchern bzw. befndet sich gerade noch in Ausbldung in linksextremen Schulungszentren, die früher auch als Universitäten bezeichnet wurden. Diese Generation wird richtig Schaden anrichten, da sie perfekt darauf abgerichtet ist, sich selbst als das ultimativ Gute, Gerechte, Soziale, Faire, Ökologische,… Mehr

Eine klare Offenlegung des unmenschlichen „Linken Projekts“. Das Leid der Menschen und der vielen Toten durch die zum Verbrechen bereiten ideologischen Verfechter, ist diesen guten Verbrechern des „Linken Projektes“ nicht bewusst. Sie machen einfach, bis der Bürger mitsamt seiner Freiheit beseitigt ist. Deutschland ist zurzeit das „Linke Projekt“ allesamt linker Parteien unter Angela Merkel. Die Toten dieses Projekts können sie jetzt noch nicht strafen. Die Geschichte wird sie strafen.

„So verleugnet es heute die naturgegebenen Unterschiede von Menschen, die sich allein schon daraus ergeben, dass Menschen in unterschiedlichen Kulturen aufwachsen und durch diese geprägt sind.“

Sie verleugnen sogar, dass es zwei unterschiedliche Geschlechter gibt und konstruieren deshalb dutzendweise irgendwelche „Genders“…

Ich versuche es noch einmal, deutlich zu machen, worum es mir geht (Ich versuche [!] es kurz zu machen): Kennen Sie „Regler“ an Mischpulten (Oder nehmen Sie einen Thermostat- mit seinen Regelungsmöglichkeiten – keine Wärme erzeugen bis zu das maximal Mögliche an Wärme zu erzeugen) ? Ich behelfe mir damit, jede Art von Einstellung, – auf einem Feld der Möglichkeiten (Regler: unhörbar – bis ganz laut, Thermostat: analog, siehe oben) zu verorten. Ich bin in den meisten Fragen, gar nicht weit, von den Meisten von Ihnen entfernt, – und es geht mir nicht um Relativismus (Diesen verabscheue ich, – wenn… Mehr

phoenix aus der asche? Dummheit stirbt niemals aus? Wir sind nicht dabei, uns eine DDR 2.0 zu basteln? Wenn ich mir meine persönliche staatsquote überschlägig errechne, also wieviel meines geldes landet mittels unüberschaubar vieler steuern beim fiskus, komme ich zu dem schluss, dass ich doch schon im sozialismus lebe. Und die wahlberechtigte mehrheit ist bezieher von staatsknete, die wird das system nicht abwählen. Bedingungsloses grundeinkommen, wer das gut findet ist ein glühender verfechter. Dass das sozialismus durch die hintertür ist, ist den leuten nicht klarzumachen.
Nee, nee, schön wär’s, aber thälmann, thälmann lebt weiter, thälmann ist niemals gefallen!

Das linke Projekt ist doch im vollen Gang … Jedem dürfte klar sein, dass man ein demokratisches system, in dem es fast allen recht gut geht nur stürzen kann durch Unruhen. Zuerst muss man dafür sorgen, dass es mehr Armut gibt. Das hat SPD-Schröder schon mal durch H-4 umgesetzt. Dann sorgt man dafür, dass es praktisch keinen Weg mehr heraus aus der Armut gibt, ist auch passiert durch die Festlegung eines so niedrigen Mindestlohns (SPD), dass die Armut bis zum Tod festschreibt. Als nächstes sorgt man dafür, dass es Neid unter den Armen gibt. Dafür holt man einige Millionen zusätzlicher… Mehr
„Zuerst muss man dafür sorgen, dass es mehr Armut gibt. Das hat SPD-Schröder schon mal durch H-4 umgesetzt. Dann sorgt man dafür, dass es praktisch keinen Weg mehr heraus aus der Armut gibt, ist auch passiert durch die Festlegung eines so niedrigen Mindestlohns (SPD), dass die Armut bis zum Tod festschreibt.“ Das ist komplett falsch. H4 führt sehr wohl zu einer Verfestigung von Geringverdienerverhältnissen und zwar dadurch, dass den Leuten dadurch der Anreiz genommen wird, etwas an ihrer Situation zu ändern. Und der Weg raus aus der Armut wird natürlich durch die verlogen Mindestlohn genannten Arbeitsverbote (gegen geringen Lohn) nicht… Mehr

..niemand stoppt die Leute, umzuziehen in arbeitesreichere Regionen, umzuschulen auf eigene Kosten, da das was die Agentur für Arbeit anbietet komplett am Bedarf vorbei geht, ihre real-world sozialen Netzwerke in Form von Freunden, Familie usw. aufzugeben, die Region zu verlassen n der Sie sich wohlfühlen und zuhause sind, bloss kein Wohneigentum! Selber schuld wenn du ein Zuhause hast! Da brauchst dich nicht wunden, wenn du ausgebeutet wirst! Ein bisschen Flexibilität hier Leute! … etc.

Brillianter Artikel! Eine andere treffende Überschrift wäre frei nach John Irving: GOTTES WERK UND TEUFELS BEITRAG. Der Teufel trägt nicht nur Prada, er tanzt den Walzer auch immer linksherum!

Es ist völlig falsch heute noch von klassischen Linken alla KPD , DKP, MlPD,
ect.zu philosophieren! Das was sich heute Links nennt sind nur angepaßte apeacer.
Die haben mit den ursprünglichen Kommunisten gar nichts gemein!!

Richtig. Die wahre Bruchlinie ist Liberalismus/Traditionalismus. Als ob echte KPs wie in China, Russland oder Vietnam auch nur das geringste mit dem Blödsinn den Deutsche als „links“ bezeichnen am Hut hätten.