Antijudaismus hat Hochkonjunktur – im Islam und bei der politischen Linken

Im Antisemitismus verbrüdern sich viele deutsche Linke mit den palästinensischen Machthabern. Es ist eine verquere Mischung aus brauner Ideologie, Kleinbürgertum, Korruption und Menschenverachtung, gekrönt von einem seltsamen "Präsidenten".

© ABBAS MOMANI/AFP/Getty Images

Antisemitismus, der eigentlich Antijudaismus ist, war noch nie ein Alleinstellungsmerkmal der „Rechten“. Ob Kleinbürgertum, Islam oder Sozialisten – sie alle eint der Neid und der Hass auf etwas, dem sie sich unterlegen fühlen.

Wie unterschiedlich Menschen sind, lässt sich nicht zuletzt am Prozess des Älterwerdens gut erkennen. Manche Menschen bleiben bis ins hohe Alter geistig agil, nehmen neue Impulse und Entwicklungen auf und sind in der Lage, diese mit ihrem erlernten Wissen und ihren lebenslangen Erfahrungen perfekt zu bewerten. Bei den Naturvölkern galten diese zumeist als Weise – in der modernen Konsumgesellschaft allerdings werden sie oftmals eher als Querulanten und Besserwisser bezeichnet.

Andere hingegen bewegen sich geistig überhaupt nicht mehr. Solche Menschen sind zumeist irgendwann in ihrer spätpubertären Phase hängengeblieben, drehen sich geistig nur noch im Kreis dessen, was sie in ihrer Jugend prägte. Weshalb sich solche Menschen nicht nur bei den Ü-60 finden, sondern – beispielhaft sei hier an einen amtierenden SPD-Vize-Vorsitzenden erinnert – auch bei jüngeren Jahrgängen, deren Vertreter dann geistig greisenhaft und steckengeblieben wirken.

Bei wieder anderen nimmt irgendwann das einst in der eigenen Sozialisation erlernte und dann – weil nicht massenkompatibel – kultiviert und bewusst diplomatisch Zurückgehaltene manchmal schon groteske Formen an. Bei ihnen drängt in gewisser Weise das tatsächliche Ich durch die aufgesetzte, gesellschaftliche Camouflage – und sie beginnen, unerträgliche und unhaltbare Thesen in die Welt zu setzen.

Der Terrorchef und die Juden

Ein Musterbeispiel dieser letzteren Art findet sich in einem mit aktuell 82 Lebensjahren durchaus betagten Herren, dessen seit frühester Jugend fest verankerter Rassismus seit geraumer Zeit regelmäßig ungehemmt zutage tritt. Die Rede ist von Mahmud Abbas, Chef der Terrororganisation PLO (Palestine Liberation Organization), der von westlichen Medien gern auch als „Präsident“ eines fiktiven Staates ausgewiesen wird.

Dieser arabische Semit Mahmud Abbas demonstriert in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen, dass der Inhalt seines Kopfes geprägt ist von einem islamisch geprägten Antijudaismus, gepaart mit den gesammelten, antijüdischen Vorurteilen des europäischen Mittelalters.

Und Schulz applaudiert
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Bereits bei seinem legendären Auftritt vor dem Europäischen Parlament – welches damit seine Begeisterung für manche Terroristenchefs unwiderlegbar unter Beweis stellte – glänzte er unter dem lauten Beifall des damaligen Parlamentspräsidenten und späteren SPD-Totengräbers Martin Schulz damit, die alte Geschichte von den angeblich brunnenvergiftenden Juden aufzutischen. Ganz im Sinne verschwörungstheoretischer Chemtrails unterstellte er der israelischen Regierung unwidersprochen, Gifte in das Wasser hineinzumischen, um sein „Volk“ auf diese Weise sukzessive von seinen gegen den Wasserlieferanten gerichteten Eroberungsplänen abhalten zu können. Besonders pikant: Ohne diese Wasserversorgung aus Israel wäre sein Phantasiestaat schon heute nicht überlebensfähig. Und so richtig zu funktionieren scheint das mit der behaupteten jüdischen Brunnenvergiftung zumindest dann nicht, wenn Abbas dabei an eine existentielle Vernichtung seiner Anhängerschaft dachte: Noch 2015 lag die Vermehrungsrate in des Abbas Zuständigkeitsbereich bei 4,11 Kindern pro Frau. Vielleicht doch eine Folge der Hamas-Behauptung aus dem Jahr 2009, wonach Israel an die Araber im Gaza-Streifen Kaugummi mit Aphrodisiakum verschenkt habe, um damit künftige Anti-Israel-Kämpfer auf andere, friedlichere Gedanken zu bringen? Nun – all diese Narrativen sind letztlich nichts anderes als ein Beleg dafür, dass die Qualitäten orientalischer Märchenerzähler bis heute nicht gelitten haben.

Abbas‘ aktuelle Narrative

Doch zurück zu Abbas. Dieser Tage nun folgte eine Art Neuauflage dessen arabischer Märchenstunde. Am 30. April verkündete er in Ramallah etwas, das er ohne jeglichen Selbstzweifel als „historische Lektion“ verkaufte. Und reihte dort in Gegenwart und unter tosendem Applaus einer mehrere hundert Menschen zählenden Menge vor seinem „Nationalkongress“ nicht nur die aus dem Mittelalter bekannten Vorurteile und absurden Anschuldigungen gegen Juden aneinander, sondern fand nun endlich auch die letztgültige Erklärung für das Menschheitsverbrechen des Holocaust. Die Diktion des gesprochenen Wortes ähnelte dabei in vielerlei Hinsicht jener in den Zwanzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts in dem Elaborat „Mein Kampf“ vom deutschen Usurpator Adolf Hitler schriftlich niedergelegten Begründung, welche nach dessen Machtübernahme als staatsoffizielle „Wahrheit“ den Massenmord erst an den eigenen Staatsbürgern, dann an jüdisch-stämmigen Menschen in ganz Europa einläutete.

Für Abbas ist an jenem Holocaust, dem über sechs Millionen Menschen zum Opfer gefallen sind, nicht der fälschlich „Antisemitismus“ genannte Antijudaismus Schuld – sie haben sich ihr Schicksal selbst zuzuschreiben. Denn – und da ist Abbas ganz auf der Linie jener proletarischen Kleingeister, die bereits im Mittelalter mit den Juden nicht nur den erfolgreicheren Nachbarn, sondern im Zweifel auch ihre Verpflichtungen diesem gegenüber loswerden wollten – es sei ihr “social behavior, interest, and financial matters.” Also die alte Legende vom geldgierigen Juden, der als asoziales Element den ehrlichen, nichtjüdischen Nachbarn malträtiert. Der Hinweis darauf, dass das Geldverleihergeschäft den Juden im Mittelalter von christlichen wie islamischen Gesellschaften zwangszugewiesen worden war, unterblieb. Und der Hinweis darauf, dass spätestens mit der gesellschaftlichen und rechtlichen Gleichstellung von jüdischen Bürgern – so in der 1871 gegründeten, deutschen Demokratie – dieses bestenfalls noch ein Spartengeschäft gewesen ist und beispielsweise die jüdischen Deutschen vor allem in Wissenschaft und Kunst Spitzenleistungen erbracht hatten, fiel selbstverständlich auch unter den Tisch.

Die europäische Verschwörung

Um die Sache rund zu machen, band Abbas dann noch Hitlers Verbrechen in eine gesamteuropäisch erdachte Verschwörung ein, die bereits vor des Braunauers Wirken vom kolonialistischen Großkapital entwickelt worden sei. Abbas – so der unabweisbare Eindruck – hat seinen Hennecke Kardel offenbar intensiv studiert. Dieser hatte in den Siebzigerjahren ganz im Sinne des heutigen Abbas ein Buch mit dem Titel „Hitler, Begründer Israels“ geschrieben und dabei Ursache und Wirkung in absurder Weise auf den Kopf gestellt. Wobei – auch Abbas war in seiner in Moskau abgelegten, sogenannten Doktorarbeit selbst auf ähnliche Ideen verfallen, konstruierte „geheime Verbindungen“ zwischen jüdischen Zionisten und deutsch-nationalen Sozialisten.

Abbas hält an seiner Legendenbildung unbeirrt fest – sie passt perfekt in sein „Narrativ“ (neudeutsch für Märchenerzählung), mit dem er und seine islamisch-arabischen Freunde den demokratischen Staat Israel als späten, europäischen Kolonialismus brandmarken und ihm auf diesem Wege jegliches Existenzrecht absprechen wollen. „Their [der Juden] narrative about coming to this country because of their longing for Zion, or whatever — we’re tired of hearing this. The truth is that this is a colonialist enterprise, aimed at planting a foreign body in this region.”

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Der im Westen und von „Antikolonialisten“ hofierte Araber aus dem heute israelischen Safid/Galilea denkt nicht einmal im Traum daran, einem jüdisch-säkularen Staat Israel das Existenzrecht zuzubilligen. Offiziell ein Vertreter der unrealistischen Zwei-Staaten-Lösung, ist für ihn die Rücksiedlung der 1948 aus Israel emigrierten Araber und deren zahlreicher Nachkommenschaft unverhandelbar. Weshalb zwei Staaten im ehemals britischen Mandatsgebiet für Abbas und seine PLO lediglich eine taktische Etappe auf dem Weg zum Endsieg sind: Ein von Israels Abhängigkeit befreites Westjordanland und ein Israel, in das die angeblich Vertriebenen nebst Nachkommenschaft ungehindert zurückkehren können, werden nach den Vorstellungen des Abbas den „zionistisch-kapitalistischen Fremdkörper“ schnell beseitigen. Womit er unbestreitbar einer zutreffenden Beurteilung folgt: Schon heute hat die einzige Demokratie im Nahen Osten das Problem, dass ihre arabisch-stämmigen Bürger wesentlich vermehrungsfreudiger sind als die jüdischen.

Die Juden sind gar keine…

Um die Sache nun richtig rund zu machen, ging Abbas dann auch noch daran, jeglichen Bezug der europäischen Juden zu jenen im Tanach als Israeliten beschriebenen Menschen in Abrede zu stellen. Kurz: Jene den Holocaust überlebenden Menschen, die 1948 mit dem Segen der Vereinten Nationen den demokratischen Staat Israel auf dem früher als osmanische Kolonie und dann als Völkerbundmandat durch die Briten verwalteten Gebiet am Ostufer des Mittelmeeres begründet hatten – nichts anderes als eine besonders perfide, von europäischen Kapitalisten mit Weltherrschaftsanspruch geplante, koloniale Landnahme arabisch-islamischer Territorien – und für ihre Vernichtung durch Antijudaisten selbst verantwortlich.

Abbas ist lupenreiner Nazi

Nun sei nicht in Abrede gestellt, dass der von Theodor Herzl begründete Zionismus alles andere als eine religiös motivierte Erweckungsidee gewesen ist. Selbstverständlich auch ist sie geprägt von jenen europäischen Vorstellungen des Nationalstaates, die den Erfolg der europäischen Nationen erst möglich gemacht hatten. Doch die Vermengung historischer Ursachen der Entwicklung im Nahen Osten, in die vor allem Großbritannien und Frankreich nicht ohne imperiale Eigeninteressen zutiefst verstrickt waren, mit einem mittelalterlichen Lügenbündel über Menschen mit einer anderen Tradition, antikapitalistisch aufgepeppt durch den ewigen Neidkomplex der Sozialisten, unterscheidet sich tatsächlich in nichts von jenen Behauptungen Hitlers, mit denen einer der größten Massenmorde der Geschichte begründet wurde.

Da hilft es dann auch nichts, dass der greise Araber einige Tage später zurückruderte. Denn da er faktisch mit seinen Ergüssen das Existenzrecht Israels in Abrede gestellt hatte, und gleichzeitig noch Öl auf das Feuer des nach Europa exportierten, islamischen Antijudaismus goss, drohten einige „Partner“ in Europa und Amerika angesichts eines Erstarkens des Antijudaismus in den eigenen Ländern mit dem Trockenlegen der Geldquellen.

Insofern führt an der Feststellung kein Weg vorbei: Abbas ist ein lupenreiner Nazi. Und ebenso trifft diese Feststellung zu auf all jene Araber und von diesen hirngewaschenen Muslime überall auf der Welt, die unter Berufung auf den nicht zu interpretierenden, gegen die „Israeliten“ gerichteten Vernichtungsauftrag Mohammeds diesem Greis nicht nur in Ramallah voller Inbrunst zujubeln.

Besonders erschreckend dabei: Diese von Hass zerfressenen Gestalten sind oftmals jene, die in Deutschland mit offenen Armen empfangen werden, und deren tiefverankerter Antijudaismus nicht nur von den ortsansässigen Muslimenfunktionären, sondern auch von deren Supportern in Politik und Medien weggeschwiegen und jenen rechtsextremistisch-proletarischen Restbeständen bekennender Antisemiten zugeschrieben werden soll, die ohne jede tatsächliche, politische Relevanz auch in Deutschlands noch an der einen oder anderen Stelle zu finden sind.

Mehrfach daneben
Sigmar Gabriel und ein Lob von der Hamas
Wie perfekt dieses Narrativ funktioniert, offenbarte jüngst der frisch installierte „Antisemitismusbeauftragte“ der Bundesregierung. Nachdem das ZDF eine ungewöhnlich unzensierte Kurzreportage über den proletarischen Antijudaismus in Ungarn, den sozialistischen Antijudaismus der Labour-Anhänger im Vereinigten Königreich und den islamischen Antijudaismus in Frankreich ausgestrahlt hatte, fragte die Moderatorin jenen frisch gebackenen Judenhassbekämpfer Felix Klein, wie denn der neu aufkommende „Antisemitismus“ in Deutschland zu erklären sei. Der erzählte prompt etwas von der Schuld „populistischer Parteien“ (womit vermutlich die AfD gemeint war) und von Hassparolen, die ungehindert im Internet verbreitet werden könnten. Sein den Vortrag beherrschendes, leichtes Stammeln offenbarte die Unsicherheit des Mannes – nachvollziehbar, wenn die wesentlichen Gründe des neuen Antijudaismus vorsätzlich totgeschwiegen werden. Aber da ist Klein offensichtlich uneingeschränkt His Master’s Voice. Muslime und Judenhass? Undenkbar!

Islamische und sozialistische Märchen vereint

Der Grund nicht nur für Kleins Gestammel liegt auf der Hand – denn die Märchen, die Abbas nun einmal mehr öffentlichkeitswirksam aufgetischt hat, unterscheiden sich in kaum etwas von jenem „Narrativ“, welches seit eh die linkspolitisch-sozialistische Szene dominiert. Israel als europäisches Kolonialreich, gegründet vom jüdisch dominierten, internationalen Großkapital – genau das geistert unverbrüchlich verankert auch in zahlreichen Köpfen jener herum, die sich als „linksprogressiv“ der Systemüberwindung verschrieben haben. Weshalb jenes gern auch von Araberfreunden wie dem früheren SPD-Außenminister Sigmar Gabriel und dem Merkel-Berater Ruprecht Polenz verbreitete „Narrativ“, wonach Kritik an Israel selbstverständlich nicht und niemals das Geringste mit Antijudaismus zu tun habe, nicht nur in Deutschland längst Allgemeingut ist.

Hier treffen sich zwei totalitäre Weltbilder, deren archaischer Ursprung im Arabischen und pseudowissenschaftlich-ideologischer im Europäischen eine fatale und gefährliche Verbindung eingehen. Und so bleibt am Ende die Erkenntnis: Die Antijudaisten finden sich heute zumeist nur noch in eher überschaubaren Mengen bei jenem Neid-Proletariat, das gemeinhin als „rechts“ qualifiziert wird – sie sind vielmehr längst in der Mitte der kontinuierlich nach links verschobenen Gesellschaft angekommen. Begründete der klassische europäische Antijudaist seinen Hass mit irgendwelchen Erzählungen kinderfressender und brunnenvergiftender Rituale, so ist es für den linientreuen Sozialisten die antikapitalistisch-antikolonialistische Grundhaltung, die den Juden eine permanente Weltübernahmeabsicht unterstellt. Die vom zaristischen Geheimdienst entworfenen „Protokolle der Weisen von Zion“ lassen grüßen.

Der arabische Semit Abbas bedient sich bei beiden – und garniert es seinem, dem Islam innewohnenden Kampfauftrag gegen alles Jüdische. Die Perspektive ist in allen Fällen identisch – und läuft irgendwie immer wieder auf das hinaus, was Hitlers Schergen im Namen der Deutschen exekutiert hatten.

Deutschlands Schizophrenie

Statt nun aber das Kind beim Namen zu nennen, eiert der bundesrepublikanische Judenhassbekämpfer herum, unterschlägt sowohl den linksimmanenten Antijudaismus als auch den islamischen.

So entlarven sich letztlich nun die öffentlichen Bekundungen nicht nur eines Heiko Maas als nichts anderes als wiederum eigene Märchenerzählungen, wenn diese in Deutschland jeden „alten, weißen Mann“, der diesen antijüdischen Unsinn verbreitet, per Gesetz vor den Richter ziehen – gleichzeitig aber jeden noch so idiotischen Erklärungsversuch zu den antijüdischen Bekundungen der begeistert willkommenen Zuwanderer gierig aufgreifen, solange er nur nicht darauf hinausläuft, das archaische Eroberungskonzept aus dem Frühmittelalter in die Haftung einzubeziehen.

Gleichzeitig legen sich Deutschlands Offizielle nebst der sozialistischen Klientel unverdrossen für einen Staat „Palästina“ ins Zeug, in dem nicht nur die Bevölkerung, sondern auch die Herrschenden eben genau jene Kriterien erfüllen, welche in Deutschland als Volksverhetzung gerichtsrelevant sind.

Wäre Deutschland konsequent und würde es seine Solidaritätsbekundungen für das demokratische Israel ernst meinen, dann müsste es umgehend jegliche Unterstützung dieser durch und durch rassistischen Terrorvereinigung namens PLO aufkündigen, jegliche Kontakte zu diesem selbsternannten „Präsidenten“ und seiner Entourage einstellen und den Koran, der den geistigen Überbau dieses Rassismus liefert, wie dereinst Kardells Machwerk auf die Liste der volksverhetzenden Schiften setzen und dessen Verbreitung untersagen.

Das alles aber wird mit Sicherheit nicht geschehen – und das nicht zuletzt auch deshalb, weil der Antijudaismus eben unverrückbares Wesenselement nicht nur des Islam, sondern auch des sozialistischen Denkens ist. Stattdessen werden weiterhin ausschließlich jene politisch unbedeutenden, neidgrünen Proletarier am rechten Rand als Alleinverantwortliche präsentiert werden.

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Kommentare ( 31 )

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Ich würde tatsächlich eher von „Antisemitismus“ schreiben, da dieses Wort inzwischen ein feststehender Begriff ist und auch die antimoderne Stoßrichtung besser hervorhebt. Im Text steht es ja schon sehr deutlich: Der Kapitalismus, der fälschlicherweise mit dem Judentum assoziert wird ist das große Problem von Abbas. Es geht darum, das Schaufenster des Westens zu zerstören. Israel hat heute teilweise jene Position, die bis 1989 Ostberlin innehatte. Tatsächlich ist die Lebenserwarung in Gaza höher als in Marroko, Algerien und viel höher als in Ägypten. Da die Eliten der arabischen Welt aber nie werden anerkennen können, dass mit einer zumindest teilweisen Übernahme des… Mehr

Irgendwie gut das die Palästinenser, die Araber, die Moslems überhaupt die Juden als Sündenbock haben, sonst müssten sie auch noch die Verantwortung für ihr eigenes Versagen übernehmen. Das Leben ist so schön als „Rechtgläubiger“.

Entlarvt die derzeitige profunde Demokratiekrise womöglich unsere Unfähigkeit zur aufgeklärten Gesellschaftsordnung? Gibt es hier ein wirklich verinnerlichtes Verhältnis zur Demokratie, zu deren Freiheitsbegriff? Sind wir vielleicht nur Feiglinge, Legendengläubige, Denkschwächlinge, Selbstgefällige und Selbstgerechte? Offenbar sind wir nur zur „Schönwetterdemokratie“ fähig.

„Antijudaismus hat Hochkonjunktur – im Islam und bei der politischen Linken.“

Nur Mut Herr Spahn, Sie sind auf der richtigen Spur. Es dürfte bei der Benennung der Ursachen aber ruhig noch etwas konkreter werden. Deutlicher herausgearbeitet gehören bei dieser Analyse unbedingt Namen wie Gabriel, Steinmeier und last but not least- Schulz.

Nicht das Linke und Grü*Innen hier außen vor wären, keinesfalls! Die Richtung dieser beschämenden Entwicklung, den eigentlichen Ausschlag, das sich so eine schmutzige Politik überhaupt erst wieder hier durchsetzen konnte, gab in den letzten 20 Jahren aber maßgeblich die SPD und deren ausgeprägten Fetisch für die Mullahs des Iran vor.

„… eine verquere Mischung aus brauner Ideologie, Kleinbürgertum, Korruption und Menschenverachtung“

In einem Wort: Sozialismus!

Und dieser Hr. Klein wird auch noch von unserem Steuergeld bezahlt. Die reine Verschwendung.

Lieber Herr Spahn, erstklassige Essays wie dieser hier sind der Grund warum ich diese Seite finanziell mit meinen bescheidenen Beiträgen fördere. Ich hoffe dass TE weiterhin den Mut und die Weitsicht hat Misstände in unserer Gesellschaft klar zu benennen. Dieser Antijudaismus ist in der Tat unerträglich. Herzlichst ein voll integrierter Bürger unseres schönen Landes …

Die diversen merkwürdigen Aussagen eines noch merkwürdigeren Herrn Abbas sind doch nichts anderes als Schüsse in`s eigene Knie. Untergraben sie doch letztlich die „Glaubwürdigkeit“ der Antisemiten. Objektiv betrachtet (was bei dem Thema kaum einer kann) steht solchen Aussagen allerdings die Tatsache gegenüber, dass eine nach allen Seiten offene wissenschaftliche und historische Aufarbeitung, durch die Herr Abbas die Mitschuld der Juden am Holocaust beweisen müsste, ebenso verboten ist wie die Leugnung oder gar nur die Relativierung. Der Holocaustparagraph ist nicht nur eine 100%tige Enschränkung der Meinungsfreiheit, er ist auch Wasser auf die Mühlen der Skeptikergruppe, die, nebenbei bemerkt, nicht nur aus… Mehr

Dieses „Interview“ mit Felix Klein hatte ich auch gesehen, unglaublich, als dieser kranke Verweis auf „Rechtspopulisten“ kam musste ich UMGEHEND wegschalten um mich nicht übergeben zu müssen. Warum machen die nicht gleich Abbas persönlich zum „Anti“Semitismusbeauftragten der Bundesregierung, das wäre doch wesentlich ehrlicher.

Wer zu den Quellen will, muss gegen den Strom schwimmen! Der Antisemitismus ist traditionell links (genauso wie es die Nationalsozialisten sind). Die Juden waren reich, und die Sozialisten voll des Neides und des Hasses. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts waren es überwiegend „linke“ Denker, die die Juden kritisierten: „Die Neigung, das Judentum mit Geld und Macht in Verbindung zu setzen, ja, selbst mit den Mängeln des Kapitalismus, die man verurteilte und verabscheute, sollte in den sozialistischen Bewegungen Europas endemisch bleiben und zu oft sich knapp unter der Oberfläche verstecken. Häufig kam es in den größten sozialdemokratischen Parteien des… Mehr