Wieder Hundertschaften der Polizei in Stuttgart im Einsatz: Neue Randale, neue Ausflüchte

Die Polizei war auch an diesem Wochenende mit 200 Mann im Einsatz. Chaotische Zustände führten erneut zu Festnahmen, dieses Mal von elf Personen.

imago images / 7aktuell
Stuttgart am 29.06.2020
Das muss man sich erst einmal vorstellen wollen: Horst Seehofer entschuldigte die verspätete Präsentation seines Verfassungsschutzberichtes gerade erst damit, dass er sich noch um die Aufarbeitung der Krawalle in Stuttgart hätte kümmern müssen, aber die Gewaltparty der Zerstörung geht auch an diesem Wochenende einfach weiter. Der oberste Zuständige für die Sicherheitsarchitektur des Landes blamiert sich einmal mehr bis auf die Knochen, sieht aber keinerlei Veranlassung, endlich seinen Hut zu nehmen und jemanden den Vortritt zu lassen, der eventuell noch etwas dienstbeflissener sein könnte. Falls es so einen überhaupt noch gibt. Vielleicht will ja der grüne Otto Schily noch mal ran, denn der hatte es besser gemacht als Horst Seehofer heute.

Üblich: Einkaufswagen mit Wurfsteinen
Stuttgart: Wieder schwere Auseinandersetzung - Zweifel an Polizei-Aussagen
Aber zur Sache, die Bilanz der Nacht von Freitag auf Samstag sieht so aus: wieder „verletzte Beamte, ein Schwerverletzter, mehrere Festnahmen.“
Und weil dieses Zeugnis des Versagens in der Wiederholung noch katastrophaler ausfällt, liefert die Stuttgarter Polizeiführung dem angeschlagenen Bundesinnenminister gleich mal ein Ablenkungsmanöver frei Haus: Die Medien empören sich stattdessen über so etwas wie „Stammbaumforschung“ der Stuttgarter Polizei, und so schreit beispielsweise die Frankfurter Allgemeine stellvertretend: Rassismus in der Polizei! Dabei wurde dieses Wort vom Stuttgarter Polizeipräsidenten nicht benutzt. Allerdings wurden bei Standesämtern die Hintergründe von Gewalttätern erfragt. So flott geht es mit dem Rassismusvorwurf und man spürt: Er wird instrumentalisiert.

Dabei wird es dann richtiggehend bizarr, denn die Vermutung dürfte naheliegender sein, dass es sich hier um den Versuch handelt, die Tätergruppe von Stuttgart rückwirkend einzudeutschen bis hinüber zu den Eltern. Also streng genommen ein Rassismus gegen Deutsche, so wie es immer wieder erstaunt, dass die mediale Nennung südländischer Täterprofile immer häufiger rassistisch genannt wird, während niemand etwas dabei findet, deutsche Täter zu benennen bis hin zu deren Hellhäutigkeit, so sie denn vorliegt.

TE-Interview 08-2020
Boris Palmer: Keine Partyszene, sondern Gewaltbereite mit Migrationsvordergrund
Polizeipräsident Frank Lutz möchte also den deutschen Kriminellen vorführen? Oder doch im deutschen Randalierer die Migrationsherkunft belegen? Man darf raten, was richtiger sein könnte. Das Geschrei bis hin zum „Ariernachweis“ ist groß.

Während also die Ausschreitungen von vorwiegend Migranten – bzw. der Migrantifa – noch untersucht werden, geht der Straßenterror munter weiter in Stuttgart. Da passt es ebenfalls ins Bild, dass die Zeitungen parallel darüber berichten, dass die Verwaltung der spanischen Insel Mallorca gerade entrüstet ist über distanzlose Party machende Deutsche auf ihrer Insel. Alles nur eine große Feier? Auf Mallorca über den Plastikeimer Mischgetränk ganz sicher, wenn auch mit der Niveaufrage verbunden. In Stuttgart ganz sicher nicht: Hier wurden immerhin noch 27 Personen festgenommen, von denen bis heute neun Personen in U-Haft sitzen, soviel zum Ernst der Situation.

Dessen vollkommen unbeeindruckt geht der Party genannte Straßenterror von Linksextremisten tatkräftig unterstützen Migranten einfach weiter:

Es ist nicht, was ist, sondern wie es heißt
Newspeak nach Stuttgarter Krawallen
Die Polizei war auch an diesem Wochenende mit 200 Mann im Einsatz. Chaotische Zustände führten erneut zu Festnahmen, dieses Mal von elf Personen. Es ist kaum zu glauben, aber wahr: Unter anderem werden vier Polizisten verletzt, weil ein 16-Jähriger Widerstand bei der Festnahme leistet. Offiziell ist davon die Rede, dass es an verschiedenen Orten zu Schlägereien untereinander gekommen sei. Von Plünderungswilligen und ihrer Zerstörungswut gegen alles Deutsche ist wenig zu hören. Offensichtlich soll hier einmal mehr die Mär von überschwänglichen Partyleuten etabliert werden.

Der Südwestdeutsche Rundfunk titelt: „Erneut Auseinandersetzungen in Stuttgart …“ Erneut? Nein, denn Auseinandersetzungen gab es beim ersten Durchgang lediglich mit der Polizei, die Randalierer und Plünderer waren sich durchweg einig, wohin die Reise geht: Mit der Gehwegplatte durch die Schaufensterscheibe hin zu den heiß begehrten Luxusartikeln dieser doofen Deutschen, die, um sich diese leisten zu können, tatsächlich noch arbeiten gehen.


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Kommentare ( 98 )

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98 Kommentare auf "Wieder Hundertschaften der Polizei in Stuttgart im Einsatz: Neue Randale, neue Ausflüchte"

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Während wir uns hier über die Resultate bisheriger Merkelscher Alternativlosigkeiten erregen, hat die große Zerstörerin schon den nächsten Coup am Start. Diesmal lautet der Kampfbegriff, mit dem er dem Dummvolk verkauft werden soll, SOLIDARITÄT. Gemeint ist das milliardenfache Transferieren von deutschen Steuergeldern in all die europäischen Staaten, die zwar vor der Pleite stehen, deren Bürger aber im Durchschnitt ein Vielfaches mehr ihren privaten Besitz nennen als das hierzulande der Fall ist!

Ich habe langsam den Eindruck, dass die arbeitsamen Randalierer, Plünderer, Schläger und Verbrecher, von ihren Protegé auf einen kurzen, voll finanzierten Erholungstrip nach Mallorca mit freier Kost, Logie und Saufgelage geschickt werden um mit vollen Kräften wieder in deutschen Städten zuzuschlagen.

Also ich glaube es nicht….Herr Kuhn weiß doch seit den ersten „Events“ vor ein paar Wochen von der Problematik. Er hat doch sofort Sozialarbeiter versprochen und wollte den Motiven der „Event-Szene“ auf den Grund gehen….das am Sonntag müssen andere gewesen sein….auf den Herrn Kuhn ist doch Verlass….sonst hätten ihn die Stuttgarter doch nicht gewählt.

Tja, die doofen Deutschen die noch arbeiten gehen, um sich den heiß begehrten Luxusartikel zu leisten, wollten neben Häusle und dem SUV mit dem Stern haben auch noch grün sein und haben sich Kuhn und Kretschmann angeschafft. Selbst schuld, wenn es bald keinen Job mehr beim Daimler gibt und sich die Migrantifa vielleicht in der eigenen Wohnstraße bedient. Dann glotsch bled!

Möglicherweise hat der Verantwortliche die „Ahnenforschung“ ja auf den medialen Weg gebracht, um der erhitzungsfreudigen Linkspresse die Möglichkeit zur Erhitzung zu geben, was ja von den Krawallen erfreulich ablenkt. Wohlan…

Die aktuellen Vorfälle sind dem Parteisender von SED/Die Grünen (ehedem DLF) nicht erwähnenswert, dort interessiert nur die Stammbaumforschung.

Ich habe vor lauter Zorn nach dem 1. Absatz aufgehört zu lesen, sonst hätte ich einen Herzanfall bekommen. Was haben wir denn für Weicheier an Polizei? Wir bezahlen die also für nichts! Dass sie selbst verletzt werden, scheint sie auch nicht zu interessieren. Was haben wir für Polizeidirektionen, die nichts unternehmen, dass härter gegen den Mob vorgegangen wird? Was haben wir für einen Innenminister, der dafür von uns bezahlt wird, die Sicherheit zu gewährleisten. Sicherheit ist nicht durch einen Stuhlkreis zu gewährleisten, auch nicht durch Deeskalation. Deeskalation ist Schwäche und keine Stärke, Mumpitz ist das, den Mob gewähren zu lassen,… Mehr

Das liegt nicht an der Polizei sondern an der politischen Polizeiführung. Die wollen diese Zustände.

Ach nein? Dafür darf die Polizei dann bei alten Menschen sich so richtig austoben, obwohl ihnen niemand von der Spitze der Polizei zuschaut. Es gibt auch Ermessensspielräume.

Die Polizisten können nichts dafür. Sie dürfen nicht so wie sie wollen. Der Fisch stinkt immer vom Kopfe her. Öffentlicher Dienst ist streng hierarchisch. Entscheidend ist immer der Präsident. Ein Reformansatz wäre, den Polizeipräsidenten wie in den USA durch Wahl zu bestimmen. Wollen die Bürger einen permissiven Präsidenten, bekommen sie ihn – mit Kölner und Stuttgarter Folgen. Wollen sie den harten Hund, müssen sie auch mit ihm leben. Wie wird es weitergehen? Bürger werden die Großstädte verlassen. Ich z.B. – zurzeit in Hessen – schaue schon in Bayern nach einem Gehöft, das man verteidigen kann, wo die ärztliche Versorgung noch… Mehr

bayern? Warum nicht gleich der Schritt nach Ösiland? In Bayern ist grüner Kommunismus auch gerade chic!

Ach ich vergaß. Wer sich – sind nun schon 4 Polizisten – sich einfach als entwaffnen lässt, aber Rentner drangsaliert, verdient kein Mitleid. Sollen Sie das schmecken, was sie denen antun, die nur für ihre Meinungsfreiheit auf die Straße gehen. Da hat man ja immer noch Ermessensspielraum, wie man z.B. mit älteren Frauen umgeht, die – nun die kannten sie sicherlich nicht – Widerständler in der DDR waren. Nein, die Polizisten sind auch schuldig.

Verlassen Sie sich nur nicht auf ihre noch heile Umgebung. Das kann sich gaaaanz schnell ändern. Ich weiß, wovon ich rede. Ich hätte mir auch nie träumen lassen, dass ich aus der Wohnung „flüchten“ würde, die ich mir bis zum Ende meines Lebens ausgesucht hatte. Ich mache mir auch keine Illusionen über meinen neuen Wohnort am Stadtrand mit Migranten in relativ weiter Ferne. Das muss nicht so weitergehen. Ich hoffe ja ganz stark – bitte nicht übel nehmen – dass diese Migranten nicht in den Osten mehrheitlich wollen.

Wir schaffen es nicht. Wir werden geschafft. Danke Frau Bundeskanzlerin.

Wer hat auch an so was glauben können?

Apropos „wir“: ich denke, Merkel zählt sich zu den „Neuen“.
Anders lassen sich der 3-Wort-Satz und ihre Vorgehensweise durch die Jahre inzwischen gar nicht mehr verstehen.

Es sollen inzwischen 4 Polizisten sein, die „entwaffnet“ wurden.
Mal schauen, ob bei den Beamten noch gegendert und deshalb mit Sternchen versehen werden muss?

„Yves Etienne“ soll laut Vermieter einen Schießstand in seiner letzten Wohnung gehabt haben…

Der Witz bei dieser wohlinszenierten Empörung über die „Ahnenforschung“: offenbar gehen die darin Empörten fest davon aus, daß die meisten deutschpassbesitzenden Straftäter einen einschlägigen Migrationshintergrund besitzen.

„’schland wird bunter. Es wird sich ändern. Und täglich werden wir die Regeln des Zusammenlebens neu aushandeln. Zuweilen wird es schmerzhaft werden. Aber es gibt ja keine deutsche Kultur jenseits der Sprache. Und diese Bereicherung, gar Transformation der Köterrasse, ist wertvoller als Gold. Dieses Pack in Dunkeldeutschland muss bereichert werden. Und natürlich gibt es kein dauerhaftes Anrecht auf Demokratie und Wohlstand. Ich freu mich drauf. Und wir schaffen das. Sonst ist dies nicht mehr mein Land.“

Aus: Unser Kampf, Autorenkollektiv, Berlin / Hamburg, 2015

(Das lustige ist ja, dass es mal wieder mit Ansage erfolgt, es aber wieder nicht ernst genommen wurde.)

„Mein Kampf“ ins Kenntliche übersetzt?