Ein Potemkin-Staat, der die einstürzenden Kulissen infolge seiner katastrophalen Politik verblendet: Erst wird dem Bundesrechnungshof der Geldhahn zugedreht, dann verschwinden die explodierenden Insolvenzzahlen aus der Sichtbarkeit. Wer Kontrolle und Statistik dimmt, regiert per Täuschung.
IMAGO
Möglicherweise erinnern Sie sich noch an prägende Ereignisse aus ganz frühen Lebensphasen. Wohl jeder von uns kennt den Kindergartenbully – jenen Charaktertypus, der seinen Zorn an kreativ errichteten Sandburgen auslässt und die Werke seiner Spielkameraden schlicht zertritt. In der Welt solcher Figuren ist das Bessere, das Schöne stets das Schlechte, das es zu vertilgen gilt.
In der deutschen Politik findet dieses Verhalten sein Pendant im Auftreten von Politikern wie der Arbeitsministerin Bärbel Bas. Ihr fällt es sichtlich schwer, unternehmerische Leistung, Risikobereitschaft und persönlichen Erfolg anzuerkennen. Nach öffentlicher Häme und Kritik an ihrer Amtsführung begab sie sich unmittelbar auf einen kindischen Kriegspfad und erklärte vor einer grölenden Sozialistenschar dem Unternehmertum kurzerhand rhetorisch den Krieg.
Bas ist ein solcher Bully – angereichert mit medeischem Östrogen –, der den Ton vorgibt im Kampf der politischen Repräsentanz gegen eine Wirtschaftskrise, die sie selbst mit verursacht hat.
Infantiler Revanchismus im Finanzministerium
Wie hoch der Östrogenspiegel des Bundesfinanzministers ist, lässt sich an dieser Stelle nicht sagen. Dass jedoch auch Lars Klingbeil polit-taktische Verhaltensauffälligkeiten an den Tag legt, ist kaum von der Hand zu weisen. Sein nahezu infantiler Revanchismus, der auf die Kritik des Bundesrechnungshofs an der Finanzpraxis der Bundesregierung folgte, spricht Bände. Die Strafe auf den dreisten Verstoß gegen das allgemeine Schweigegelübde in der Krise folgte auf dem Fuße und die geplanten Stellenkürzungen beim Rechnungshof signalisieren anderen Behörden: „Bis hierhin und nicht weiter. Wagt es nicht, Kritik am Königshof und dessen Paladinen zu erheben!”
Eine kurze Rückblende: Im November bewies der Bundesrechnungshof den Mut, die Verschwendungssucht Klingbeils offen zu kritisieren. Wörtlich hieß es, der Bund lebe strukturell über seine Verhältnisse. Der Plan, in diesem Jahr beinahe jeden dritten Euro auf Pump zu finanzieren, habe sich weit von einer soliden Finanzwirtschaft entfernt. tichyseinblick.de/meinungen/lars-klingbeil-spart-an-seinen-kritikern/
Recht haben sie, die Zahlenjongleure, die üblicherweise selbst angesichts offenkundigen Politikversagens ihre Kritik eher zurückhaltend formulieren. Allein von 2025 bis 2029 plant die Regierung von Bundeskanzler Friedrich Merz – gemeinsam mit dessen Schuldenkönig Klingbeil –, dem bereits bestehenden Schuldenberg weitere 850 Milliarden Euro hinzuzufügen. Ein Mount Everest des politischen Versagens.
Und all dies bloß, um sich den harten Auseinandersetzungen notwendiger Reformen zu entziehen. Man will nicht eingestehen, dass sowohl die Politik der offenen Grenzen als auch die grüne Katastrophen-Transformation das Land ökonomisch wie gesellschaftlich aus der Spur gebracht haben.
Man will – kurz gesagt – der Opposition keine Argumente liefern. Der einzigen, die man noch fürchtet, die einzige, die angesichts der allgemeinen Uniformität im sozialistischen Gleichschritt noch existent ist: der AfD.
Kampf um Deutungshoheit
Der verzweifelte Kampf der Bundesregierung um die Deutungshoheit im öffentlichen Raum äußert sich längst nicht mehr nur im stetig wachsenden Zensurapparat und in der zunehmend repressiven Haltung gegenüber freiheitlichen Konzepten und der Opposition. Immer deutlicher wird vielmehr, dass Politiker wie Lars Klingbeil ihre Tätigkeit offenbar als Endpunkt ihres Cursus honorum begreifen: als einen Arbeitsplatz, der sich im Kern durch Öffentlichkeitsarbeit definiert. Dass die Realität dabei nicht länger Maßstab des Regierungshandelns sein darf, ist offenkundig.
In dieses Bild fügt sich auch die Entscheidung des Statistischen Bundesamtes, künftig auf die monatliche Vorabveröffentlichung von Insolvenzzahlen zu verzichten. Wir wissen nicht, von wem diese Order konkret ausging. Doch es scheint in Berlin erhebliche Unruhe auszulösen, wenn Monat für Monat gleich zweifach über den Zusammenbruch der deutschen Wirtschaft berichtet wird – wenn auch nur kurz im medialen Mainstream, der der Bundesregierung gewöhnlich harte Debatten vom Leibe hält.
Der bloße Kontakt mit messbarer Realität genügt inzwischen, um in den politischen Apparaten Berlins Abwehrreflexe auszulösen.
Harte Fakten wie steigende Arbeitslosenzahlen, Kreditausfälle oder Firmenpleiten stören das sorgsam gepflegte Bild eines grün ausgemalten Elysiums der klimasozialistischen Zentralplaner.
Diese Debatte ist nicht neu. Sie begleitet uns seit Jahrzehnten, seitdem Politik immer wieder dabei ertappt wurde, mittels statistischer Tricks und staatlicher Arbeitsbeschaffungsprogramme die monatliche Arbeitslosenstatistik zu schönen. Vergleichbare Mechanismen kennen wir ebenso aus der Berechnung der tatsächlichen Inflationsrate, die durch plumpe, der Öffentlichkeit jedoch meist medial verborgene Manipulationen des Konsumgüterkorbs systematisch nach unten kalibriert wird.
Der Staat ist dabei der große Profiteur. Vor allem bei inflationsgebundenen Verträgen sichert er sich eine nicht unbedeutende Seigniorage. Als größter Schuldner im Land profitiert er zudem von der systematisch betriebenen Inflationierung seines Schuldenbergs: durch höhere Steuereinnahmen, die infolge künstlich verteuerter Preise sowohl über die Mehrwertsteuer als auch über nominell steigende Einkommen von Unternehmen und Privatpersonen anfallen. Der Staat ist stets präsent – als der eigentliche Gewinner dieser Camouflage.
Moral statt Verantwortung
Fällt der Betrug auf – wie im Falle der Bilanzfälschung und des von Friedrich Merz und Lars Klingbeil als Sondervermögen getarnten Schuldenbergs –, ersetzt Schuldzuweisung die eigentlich überfällige Reformpolitik. Existenzsicherung im politischen Biotop rückt dann in den Vordergrund. Verantwortung wird nicht übernommen, sie wird delegiert, externalisiert, verschoben.
Im Falle des Industriekollapses der Bundesrepublik war der Schuldige schnell ausgemacht. Es waren die Unternehmer und die reichen Erben, die von verschiedensten Seiten – von Lars Klingbeil über Bärbel Bas bis hin zu Friedrich Merz – zu Tätern innerhalb eines medial orchestrierten Spiels stilisiert wurden. Das Wirtschaftsgeschehen wird in eine moralinsaure Brühe getränkt, das eigene Versagen gewissermaßen outgesourct. https://www.tichyseinblick.de/wirtschaft/merz-unternehmerschelte-metall-und-elektroindustrie/
Was wir nun mit dem Fortschreiten der Krise erleben, ist eine systematische moralische Empörung, die als Ersatz für Kompetenz dient. Sie präsentiert der Öffentlichkeit eine Pose medialer Überlegenheit, deren einziger Zweck darin besteht, die faktische Ohnmacht der Politik zu kaschieren.
Die Angst vor dem Kontrollverlust der Berliner Regierungsriege ist dabei mit Händen greifbar. Sie wird zu bizarren politischen und medialen Sumpfblüten führen, die wir noch zu verdauen haben werden – während sich die klimasozialistische Ideologie längst in ihrer eigenen Agonie befindet.

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Lebt Comical Ali noch? Vielleicht hat er noch ein paar Tipps für Alternative News. Adolfs Wochenschauleute, die stets vom nahenden Endsieg zu berichten wussten, leben ja definitiv nicht mehr.
Die Insolvenzzahlen nicht zu veröffentlichen ist ein bißchen albern, da alle Verfahren irgendwann im amtlichen Portal „insolvenzbekanntmachungen.de“ auftauchen.
Die deutsche Rezession und demnächst Depression haben die Regierungen seit Merkel nicht nur „mit“ verursacht, sondern mit Eurorettung, Grenzen auf, Energiewenderei, über EU lanciertes Verbrennerverbot, Gas- und Ölheizungsneueinbauverbot und großkotzigen „Globalen Klimaschutz“ (was immer das auch sein soll) statt bescheideneren regionalen und nationalen Umwelt-, Gewässer und Katastrophenschutz ganz alleine verursacht! Deshalb sollte möglichst bald die AfD-Opposition zum „Unseredemokratenblock“ vom deutschen Volk auf allen Wahlebenen (Kommunal, Land und Bund) die Chance bekommen, es für Deutschland deutlich besser, als der Block der Ökosozialisten zu machen. Vermutlich ist das – gegenüber der bisherigen Merz“leistung“ zur Korrektur von Merkels schweren Fehlern – gar nicht… Mehr
Die „Zeit“ aus Hamburg titelt heute: Leichte Erholung der deutschen Wirtschaft und jetzt sieht alles auf die Bundesregierung in der Hoffnung die werden es schon richten und ist vergleichbar mit dem Rentner mit seiner kleinen Rentenerhöhung, die sofort von der Kostenseite her aufgefressen werden und damit ein neues Minuseinkommen beschert. Wie man Umsätze und Ertrag generiert hat man ja bei einem seiner Minister gesehen und das war bestimmt nicht das, was man sich im allgemeinen vorstellt und die laufenden Insolvenzen werden jeden Lichtblick im Keim ersticken und ihre Kreditpolitik verlängert allenfalls das Leben einiger Großen, die trotz noch vorhandener Erträge… Mehr
Was Wunder! Natürlich fällt ihr das nicht nur schwer, sie ist dazu außerstande. Warum? Vor allem, weil sie SPD-(Co-)Vorsitzende ist.
Um an die Spitze der ehemals ehrwürdigen Arbeiterpartei zu gelangen, mußte ihr Intellekt in Verbindung mit ihren Sinnen und sozialer Interaktion über Jahrzehnte ein Zerrbild der Wirklichkeit, eine Scheinwirklichkeit, eben besagte Potemkin’sche Dörfer, aufbauen.
Woran erinnert nur dieses krampfhafte wie offensichtliche Ausblenden der realen Geschehnisse?
Wie bitte? An die Endphase der DDR? Sie Staatsdelegitimierer, Sie! Pfui!
Es soll doch generell wieder leicht aufwärts gehen und BMW scheint ja wieder in der Autobranche vorne zu stehen, zumindest dem Worte nach und wenn man die Gewinnergebnisse vor Steuern für das Geschäftsjahr 2025 betrachtet dann sind da Minusergebnisse von 29% zur verzeichnen, was ja nicht gerade berauschend ist und ein früherer Chef im Jünglingsalter hat mir mal als Leitfaden mitgegeben, entscheidend ist was sich in der Kasse am Ende befindet und nicht here Worte, für die man sich nichts kaufen kann.
Leider gibt es immer Leute, die jeden Quatsch glauben und fest zu ihrer Blase stehen. Die Grünen können mit ihrem unverschämten Unsinn die gesamte Autoindustrie in Baden-W. zugrunde richten, es wird weiterhin mindestens 20 % geben, die das aus völlig irrationaler dummer Angst gerne in Kauf nehmen und weiter die Grünen wählen. Das ist das Versagen der Lehrerschaft und natürlich der Eltern. Lehrer hätten durchaus die Möglichkeit, den Schülern kritisches Denken und andere Informationsquellen beizubringen bzw. zu zeigen, tun aber die allermeisten nicht, aus Feigheit und Bequemlichkeit. Sie bringen ihren Schülern auch keine Diskussionskultur bei, was zur Folge hat, dass… Mehr
Hier ist es bald wie im Iran: Wer Angst hat, schweigt!
Werter „Hieronymus Bosch“, wenn Sie mir die vertraute Anrede zumindest nachsehen. Gerade angesichts der aktuellen Geschehnisse im Iran ist Ihr Diktum
nachdrücklich zurückzuweisen.
Denn während hiesiges Volk trotz einer gegen seine vitalen Interessen gerichteten Politik – Stichwort: „Umvol…g“ -, duckt und kuscht, scheuen die Perser nicht den Kampf auf Leben und Tod.
Hier bedürfte es nur, in der Wahlkabine das Kreuz an der „richtigen“ Stelle zu machen.
Hochachtungsvoll
Das alles ähnelt immer mehr der völlig zu Recht untergegangenen DDR.
Das reiht sich gut in die Geschichte deutschen Unsinns ein – wahnsinnige Verbrecher, die 1945 noch an einen Endsieg geglaubt haben und demente Sozialisten, die an den Sieg des Sozialismus in der DDR geglaubt haben fallen mir da spontan ein.
Der nächste konsequente Schritt wird das Verbot der kritischen Medien sein, die es wagen, wahrheitsgemäß darüber zu berichten. Günther ist vorgeprescht und die Medienanstalt Berlin-Brandenburg folgt bereits. Die Daumenschrauben gegen TE, Apollo-News, Nius etc. werden demnächst sicher noch mal stark angezogen. Sind diese und die AfD erst mal aus dem Spiel genommen, haben sie freie Fahrt. Sie werden es um jeden Preis versuchen.
Gerade hat man Scott Ritter das Konto gesperrt.
Ich Dummerchen hatte ja gedacht, das wäre eine deutsche Erfindung….
Also: Bargeld horten, Goldvorrat anlegen, Benzin und Lebensmittel horten.
Bademantel bereit legen.
Oder einfach auswandern.
Die ökonomische Realität wird schon bald über die politische „Realität“ hinweggehen und diese entlarven. Es geht jetzt immer schneller, da die Effekte in Wechselwirkung stehen und sich gegenseitig verstärken.
die realität gewinnt immer, von daher tickt die uhr gegen „unsere demokratie“.