Was Kanzler Merz aus seinem Tagesbesuch bei President Trump macht, zeigt in den nächsten Tagen, ob Deutschland und EU auf der Strecke bleiben oder Anschluss finden an die unaufhaltsame Karawane der Weltneuordnung und darin ihre Nische.
Es gibt Agenturmeldungen, die kommentiert man besser nicht, sondern gibt sie einfach wieder wie diese von dts: »Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sich nach seinem Besuch im Weißen Haus zufrieden gezeigt. „Die Vereinigten Staaten respektieren Deutschland“, sagte Merz am Nachmittag vor Journalisten. Trump habe ihm gegenüber das finanzielle Engagement Deutschlands zur militärischen Aufrüstung mit dem Sondervermögen von 100 Milliarden Euro gewürdigt, so der Kanzler. Trump habe zugesagt, dass die USA an ihrer Truppenpräsenz in Deutschland festhalten, das sei „eine gute Nachricht“. Er sei sich mit Trump in der Bewertung des Mullah-Regimes einig gewesen. Der Iran bedrohe die Existenz Israels und „Frieden und Sicherheit der gesamten Region“. Man wisse allerdings „nicht, ob der Plan aufgeht“, er sei „nicht ohne Risiko“, so Merz. In Bezug auf das Streitthema Zölle sagte der Kanzler, man wisse in Washington, dass für Deutschland und Europa nun eine Grenze erreicht sei. In Bezug auf den Ukraine-Krieg sagte Merz, er habe sich für höheren Druck gegenüber Moskau ausgesprochen.«
Ebenfalls bei dts: »Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat dem US-Präsidenten bei seinem Besuch im Weißen Haus erneut ein Gastgeschenk überreicht. Der Kanzler überreichte Trump am Dienstag ein Faksimile des „Preußen-Vertrags“ von 1785, einem Freundschafts- und Handelsvertrag zwischen den damals noch jungen Vereinigten Staaten und Preußen. Das Gastgeschenk dürfte eine relativ leicht verständliche Erinnerung an den US-Präsidenten sein, die Handelsbeziehungen mit Deutschland und Europa nicht durch Zölle überzustrapazieren. Und es gibt noch ein Detail, das dem Bundeskanzler gefallen dürfte: Abgeschlossen hatte den Vertrag von deutscher Seite: Friedrich der Große. Bei seinem ersten Besuch als Bundeskanzler im Weißen Haus hatte Merz dem US-Präsidenten ebenfalls schon ein gerahmtes Faksimile geschenkt. Abgebildet darauf die deutsche Geburtsurkunde von Trumps Großvater. Und auch dieser hieß mit Vornamen: Friedrich.«
Wieder daheim, wäre es gut, Merz schaute auf den Alltag der Bürger, der sich hier beispielhaft zeigt:

Ohne die Energiewenden-Katastrophe stünden Deutschland und EU dramatisch besser da. Die großen Erdgas-Reserven Europas müssten nur genutzt werden, die ideologischen Scheuklappen abgelegt (und die Kernkraft genutzt).
Wo sie recht hat, hat Sahra Wagenknecht recht, wenn sie die Bundesregierung auffordert, die Mehrwertsteuer auf Energie mindestens auf sieben Prozent abzusenken sowie die CO2-Abgabe zu streichen.
Über Völkerrecht haben demnach Merz und Trump nicht gesprochen, was weise war. Von Völkerrecht wird seit jeher gesprochen, wenn jemand – wie im Fall des Mullah-Regimes – nicht wie sonst moralisch begründen will, weshalb ein Terrorregime nicht militärisch bekämpft werden darf.
SPD-Justiz-Hubig äußerte Bedenken daran, dass der Angriff der USA und Israels auf den Iran vom Völkerrecht gedeckt ist. Dass das Recht zur Selbstverteidigung greife, sei von Völkerrechtlern bisher nicht dargelegt, sagte Hubig T-Online: „Auf Dauer bringt uns nicht das Recht des Stärkeren weiter. Als Justizministerin ist für mich klar: Unser Ziel muss es sein und bleiben, der Stärke des Rechts zur Geltung zu verhelfen.“ Das Mullah-Regime habe über Jahrzehnte Terror, Unterdrückung und Unrecht über die Iraner gebracht. Viele hofften auf ein Ende des Regimes und auf Freiheit. „Und zugleich: Das völkerrechtliche Gewaltverbot, die territoriale Unabhängigkeit und die politische Integrität eines souveränen Staates sind zu achten.“ – Frau Hubig und Co., ein Recht, dass niemand durchsetzt, was meist nur mit Gewalt möglich ist, bleibt ein Papiertiger.
Beim „Völkerrecht“ beginnt die Lüge mit dem Wort selbst. Seit es benutzt wird, ist ein einziges Volk durch das Selbstbestimmungsrecht Staatsvolk geworden: Finnland. Das Völkerrecht war nie Recht der Völker, sondern der Herrscher, genau gefasst: der siegreichen Herrscher. Der „Völkerbund“, Vorläufer der „Vereinten Nationen“, war kein Bund der Völker, sondern eine Versammlung von Herrschenden. Die Vereinten Nationen sind keine Vereinigung von Nationen, sondern Versammlung von Regierungen, von Diktaturen, Monarchien und mehr oder weniger Demokratien. In der Praxis eine Riesenbürokratie niemandem verantwortlicher Luxusfunktionäre.
US-President Woodrow Wilson prägte das Selbstbestimmungsrecht der Völker, „self-determination of peoples“ oder „national self-determination“, vor allem in seiner berühmten Rede an den US-Kongress am 8. Januar 1918, bekannt als die Fourteen Points, Vierzehn Punkte. Sie sollten die Grundlage für einen gerechten Frieden bilden und den Krieg beenden. Was aus dieser noblen Idee wurde, weiß jeder, der sich für Geschichte interessiert.
Wer in diesen Tagen nicht offen für den Fortbestand des „Gottesstaates“ im Iran sein will, der Hamas, Hizbollah und Houthis finanziert und dirigiert, seit 15 Jahren Spaniens Parteien- und die EU-Medien-Landschaft finanzell beeinflusst, sagt Völkerrecht. Und verweigert wie Spaniens Sozialist Sánchez als NATO-Mitglied der US-Regierung Trump die Nutzung seiner militärischen Stützpunkte. UK-Sozialist Starmer tat das auch, drehte dann aber teilweise bei. Beide schonen die „Islamische Republik“ nicht nur wegen der vielen Mohammedaner in ihren Ländern, wo sie sich nach Scharia selbst regieren dürfen, sondern holen noch mehr Mohammedaner rein zu ihrer eigenen Machtsicherung.
Trump setzt den Kurs der National Security Strategy fort und „die Europäer“ sind gut beraten, nicht auf seine Krawatten und flapsigen Sprüche zu starren, sondern auf den geopolitischen Vorgang. Mit dem Iran entzieht Trump China noch mehr Öl als durch Venezuela und demnächst Kuba. Die Neuordnung der Welt in die US-Sphäre und die China-Sphäre nimmt ihren Weg. Herrscher, Regierungen können sich mehr oder weniger deutlich für die eine oder andere entscheiden, eine dritte Sphäre dazwischen gibt es nicht, schon gar keine europäische.
Die EU-Kommission bettelt nun die Ukraine an, die Ölpipeline freizuschalten, mit der sie bisher die Wiederwahl von Orbán in Ungarn verhindern wollte.
Deutschland und die EU sollten sich nicht weiter einbilden, auch irgendwie ein wenig Welktenlenker spielen zu können, sondern alle natürlichen Ressourcen nutzen, an ihrer Spitze die Geistes- und Schaffenskraft der Bürger: durch ihre Befreiung von jeder Klima-Ideologie und sonstigen Wokologismen.


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> Das Gastgeschenk dürfte eine relativ leicht verständliche Erinnerung an den US-Präsidenten sein, die Handelsbeziehungen mit Deutschland und Europa nicht durch Zölle überzustrapazieren. Seine Laune ist irrelevant geworden, nachdem ihm gerichtlich verboten wurde, willkürliche Zölle je nach Willkür oder politischer Hörigkeit zu erheben. Larry Johnson (Ex-CIA) glaubt den Typen bald in Handschellen. Scott Ritter sieht „eine Katastrophe ohne Ende“: https://uncutnews.ch/scott-ritter-wie-laeuft-der-krieg-herr-praesident/ >“… Ritter, der bereits in früheren Konflikten wie dem Irakkrieg als UN-Inspektor tätig war, malt ein düsteres Bild: Die USA und Israel haben einen Krieg entfesselt, der nicht nur militärisch scheitert, sondern auch die globale Wirtschaft bedroht und die internationale… Mehr
Wird SPD-Justiz-Hubig wissen, dass in islamischen Ländern Recht anders gehandhabt wird? Er ist der politische Führer, der die Suren des Koran die Politik bestimmen lässt: Khamenei before Iranian Parliament: “Let me make something clear for U.S. leaders. When I say ‘Death to America’ I mean death to Trump….” Today, Netanyahu and Trump killed him. https://x.com/Osint613/status/2027928984151900334 Und wird Hubig wissen, dass islamische Staaten bei den UN maßgeblich bestimmen – was erneut einen Blick auf das Abstimmungsverhalten der Deutschen dort gegen Israel werfen lassen müsste? . Die PK mit Merz im Oval Office hier in voller Länge – wobei er erneut nicht… Mehr
Merz hackte jedoch mit Trump im Duett auf Spanien ein, weil diese nicht genug ins Portemnonaie der Waffenlobby einzahlen. (Bonmot: Selenskyi hat angekuendigt den Anrainerstaaten im Irankrieg Waffen zu liefern (!) Haben wir ihm bereits zu viele Waffen geliefert oder bleibt es nur beim Werbefeldzug ? So geht der Kreislauf der Waffenindustrie: Irgendwann schiesst „Heckler und Koch“ oder „Rheinmetall“ auch wieder auf Deutsche….) Wie lange lassen sie die „restlichen“ EU Staaten eigentlich von den E3-Pappnasen (D, F, UK) vorfuehren und auf der Nase herumtanzen ? Und, obwohl UK nicht einmal EU ist, haben sie scheinbar mehr zu sagen, als Polen,… Mehr
> Deutschland und die EU sollten sich nicht weiter einbilden, auch irgendwie ein wenig Welktenlenker soielen zu können, sondern alle natürlichen Ressourcen zu nutzen, an ihrer Spitze die Geistes- und Schaffenskraft der Bürger
Da es am Geist mangelt, ist das Michelstan verloren. Am ÖRR kleben und wenn nicht wokistische Propaganda nachplappern, dann transatlantische.
Die Lage ist unübersichtlich wer Freund, wer Feind. In dreißig Jahren ist „Deutschland“ ein Vielvölkerstaat mit vielen Doppelstaatsbürgern, voraussichtlich auf Pisa-Niveau – der letzte Satz ist zu optimistisch.
Britischer Ex-Diplomat zum Krieg: https://tkp.at/2026/03/04/ein-erfolg-des-iran-fuehrt-zum-misserfolg-der-usa-gegenueber-china-und-brics/ > „… Der Krieg zwischen den USA und Israel wird in erster Linie geführt, um die Vorherrschaft Israels in Westasien zu sichern. Wenn der Iran überlebt und standhaft bleibt, bricht Trumps Ressourcenkrieg gegen China und die BRICS-Staaten zusammen. …“ Wollte Seine Trumpigkeit nicht in vier Tagen gesiegt haben? Daraus wird wohl nichts. > „… Auf der Ebene des rein bilateralen Konflikts – während der Krieg in den vierten Tag geht – sitzt der Iran am längeren Hebel. Der Staat ist nicht zusammengebrochen, sondern richtet mit Drohnen und Raketen verheerende Schäden an amerikanischen Militärstützpunkten am Golf… Mehr
Trump sprach gestern auch wieder deutlich von der Dummheit der Migrationspolitik und der Energiepolitik. Er nahm hierzu Keir Starmer auf Kimme und Korn (weil sie ihn nicht zum Iran unterstuetzten), waehrend Herr Merz neben ihm sass und keineswegs verstand, dass diese Aussagen auch „sein“ Land betrifft.
Völkerrecht und „Europarecht“ haben etwas gemeinsam. Beide funktionieren nicht mal in der Theorie. Hauptsache die Luft scheppert. Wer alles gleichmachen will, was grundlegend verschieden ist, erreicht wenn überhaupt, den kleinsten gemeinsamen Nenner. Rotgrünrot funktioniert auch nicht. Wer ein Konstrukt wählt, das nicht zusammenpaßt hat seine Stimme verschenkt. Wer etablierte Parteien wählt, die vorgeben, die „Mehrheit“ im Land zu repräsentieren, sitzt angesichts der wirklichen Probleme im Land und der Fehlleistugen der Politdarsteller mit dem Regenschirm im Bett. Nicht nur, daß es im Bett nicht regnet, wir haben genug eigene Probleme. Nur diese werden vernebelt. SPD-Fraktion spricht von Völkerrechtsbruch im Iran Das… Mehr
„Rotgrünrot sagt trotzig Völkerrecht“
für mich ist das eine einzige Schizophrenie, der leider die Medien und damit viele in der Bevölkerung verfallen sind. Große Betroffenheit gegenüber den jungen, aufständischen Leuten, deren Aufstand brutal und barbarisch von den Mullahs niedergeschlagen wurde.
Jetzt große Betroffenheit, weil diese Mullahs mit Bomben aus dem Leben geschossen wurde.
Große Betroffenheit für die Kinderlein in Gaza, keinerlei Gefühl für die getöteten und/oder misshandelten israelischen Geiseln. Das Marketing der Islamisten funktioniert in Deutschland hervorragend.
Die beiden Herren sind sich darüber einig geworden, daß Deutschland in der Iranfrage auch seinen Beitrag leisten muß und das alles wird uns nicht begünstigen und zum Schluß sind wir sowas von pleite, wie es schlimmer nicht geht oder etwas über uns hernieder kommt, was mit der Pfingstweisheit wenig zu tun hat, sondern eher Gevatter Tod gleicht und dem Brandner-Kaspar ähnlich ist, der es auch nicht geschafft hat ihn zu überlisten.