Letzter Auftritt von Monika Gruber in ausverkaufter Münchner Olympiahalle

Eine große deutsche Künstlerkarriere geht zu Ende. Monika Gruber verabschiedet sich von der Kabarett-Bühne. Vor knapp 16.000 Zuschauern in der natürlich ausverkauften Münchner Olympiahalle gibt die Ausnahme-Humoristin heute ihre Abschiedsvorstellung.

IMAGO / Wolfgang Maria Weber
Monika Gruber, München, 18. Januar 2024
Monika Gruber ist erst 52 Jahre alt und wurde mit Preisen überschüttet. Sie bekam den Bayerischen Verdienstorden, den „Bambi“, den Bayerischen Fernsehpreis, den Karl-Valentin-Orden. Doch weil sich die ausgebildete Schauspielerin nie dem woken Meinungsdiktat unterwarf, wird sie seit ein paar Jahren von den neuen grün-linken Jakobinern angefeindet – und zuletzt sogar verklagt.

Während Corona bezeichnete Monika Gruber die Ausgrenzung Ungeimpfter als „unerträglich“. Sie kritisierte den „Gender-Schmarrn“ und wetterte gegen „Wirtschaft-Vernichter“ Robert Habeck und seine „Atomstrom-Kamikaze-Aktion“.

Höhepunkt war ihre Großdemo gegen den grünen Heiz-Wahnsinn im oberbayerischen Erding (TE berichtete), zu dem 13.000 Menschen kamen. Darunter waren auch Bayerns Ministerpräsident Marcus Söder (CSU) und der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger von den „Freien Wählern“. Damit hatte die bayerische Kult-Kabarettistin endgültig den Stempel ‚rechts‘ auf der Stirn.

Monatelang schlug ihr in den sozialen Medien eine teils massive Welle des Hasses entgegen. Laut exxpress.at gebe es mittlerweile sogar Kollegen, die sich nicht einmal mehr mit ihr fotografieren lassen.

Gruber hat den Rechtsstreit um die Meinungsfreiheit zuletzt gewonnen. TE berichtete:

Doch jetzt hat sie genug – und geht in den kabarettistischen Ruhestand. Man kann es verstehen. Aber schade ist’s trotzdem. Servus, Moni.


Unterstützung
oder

Kommentare ( 55 )

Liebe Leser!

Wir sind dankbar für Ihre Kommentare und schätzen Ihre aktive Beteiligung sehr. Ihre Zuschriften können auch als eigene Beiträge auf der Site erscheinen oder in unserer Monatszeitschrift „Tichys Einblick“.
Bitte entwerten Sie Ihre Argumente nicht durch Unterstellungen, Verunglimpfungen oder inakzeptable Worte und Links. Solche Texte schalten wir nicht frei. Ihre Kommentare werden moderiert, da die juristische Verantwortung bei TE liegt. Bitte verstehen Sie, dass die Moderation zwischen Mitternacht und morgens Pause macht und es, je nach Aufkommen, zu zeitlichen Verzögerungen kommen kann. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Hinweis

55 Comments
neuste
älteste beste Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare ansehen
Wilhelm Roepke
1 Monat her

Ich kann die Monika Gruber verstehen. In so einem verblödeten Land kannst Du gar nicht Kabarett machen, die Masse versteht das ja als Majestätsbeleidigung von Robert Habeck, Annalena Baerbock oder wem auch immer.

Proffi
1 Monat her

Jetzt gibt es in Deutschland wohl keine einzige in der Kabarettszene tätige Person, die sich traut, sich über den grünen Wahnsinn lustig zu machen. Be- sonders regierungstreu sind Oliver Welke und Lars Reichow. Überhaupt nicht lustig!

Michael M.
1 Monat her

Ein Tipp noch zu Monika Gruber, das Interview in der ServusTV Mediathek (Link siehe unten), echt sehenswert.
Das was sie im Bezug auf das politmediale Klima in Deutschland sagt entspricht 1:1 meiner persönlichen Wahrnehmung.Schaut man sich dann den Talk im Hangar 7 vom vergangenen Donnerstag („Hauptsache gegen rechts: Meinungsdiktatur der Linken?“) an, dann fragt man sich wo Leute wie H. Prof. Brand (ok, der lehrt in Wien 😉) oder der Schriftsteller H. Köhlmeier eigentlich leben, denn hierzulande kann das meines Erachtens eigentlich nicht sein 🤔.
https://www.servustv.com/unterhaltung/v/aa1ew1x4zlhtlj9rigbk/

Juergen P. Schneider
1 Monat her

Tschüss Moni, war ne geile Zeit. Ich wünsche für die Zukunft alles Gute und vielleicht gibt es eines Tages ein Comeback.

maru
1 Monat her

Ach, wie schade!
Sie hätte weitermachen sollen.
Ich wünsche mir einen Rücktritt vom Rücktritt.

Dr. Friedrich Walter
1 Monat her

Die „Großen“, echten, intelligenten Kabarettisten verlassen leider die öffentliche Bühne, da sie keine Lust mehr haben, sich mit dem humorlosen, „woken Zeitgeist“ herumzuschlagen, von dem sie ständig nur auf primitivste Weise angegriffen werden. Einige sind inzwischen verstorben, andere haben sich zurückgezogen. Dieter Hillebrandt ist tot, Georg Schramm und Volker Pispers haben „das Handtuch geworfen“. Jetzt auch noch Monika Gruber. Ich vermisse sie. Die – meist niveaulosen – Comedy-Barden, die uns als Ersatz angeboten werden, bedienen nur noch ein ebenso niveauloses und intelektuell anspruchsloses Publikum. Die kann man sich getrost ersparen. In Deutschland herrscht nahezu auf allen Ebenen nur noch unterstes… Mehr

EUje
1 Monat her

Für mich ist die Moni eine kleine Heldin.
Sie ist eine Persönlichkeit, die sich getraut hat, den Mund gegen den Mainstream aufzumachen.
Vielen Dank dafür.

Ferdinand53
1 Monat her
Antworten an  EUje

Das gilt auch für Helmut Schleich, dessen „Schleichfernsehen“ sang- und klanglos aus dem Programm des BR verschwunden ist. Hat sich vermutlich zu viel mit Uwe Steimle herumgetrieben, wer weiß.

Anna Geuge
1 Monat her

Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, dass man Monika Gruber hassen kann. Was ist bei diesen Leuten verkehrt? Ich durfte sie mindestens fünfmal live auf der Bühne erleben – jedes Mal tobte die Halle! Im südlichen Bayern und in Österreich ist sie Kult. Pfiat di, Monika!

Querdenker73
1 Monat her

Monika Gruber – Fortgehasst und fortgehetzt von den politisch Korrekten. Wer sich Ihren Abschied auf Servus TV anschaut: Es bedarf keines Kommentars! Nach dieser Sendung habe ich (versehentlich) „Nuhr im Ersten“ (Sendung vom 07.03.2024) eingeschaltet, nach langer Kabarett-Abstinenz. Ich hätte es nicht tun sollen! Spätentens kurz nach Beginn des Auftritts des Herrn Matthias Tretter holte mich meine Meinung, das systemangepasste Kabarett nicht mehr zu konsumieren, wieder ein und ich schaltete ab. Ein Schwall des Hasses gegen die AfD, einer demokratisch gewählte Partei, grölte von der Bühne. Regelmäßig bedienen sich die Kabarettisten ja derartig an vorgegebener Meinung, wohl in der Hoffnung,… Mehr

Kassandra
1 Monat her

Gar keine Vertreter von Parteien sollten mitmachen in Erding. Und dann haben sich die beiden Genannten wie einer von der FDP derzwungen, dabei sein zu können.
Inwieweit sich die Gruberin dessen hätte erwehren können, wird sich zeigen, wenn die 1000 Jahre diesmal vorbei sein werden, so sich nicht der Shariaschatten für ewig über deutsches Land senken wird.